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Alt 05.11.2018, 00:17   #1
degerfeldt
Benutzer
 
Registriert seit: 13.12.2013
Beiträge: 43
Standard Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

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Hallo,

ich leide gerade an der Performance meines (ersten) Imports in eine Capture One (11) Session. Bevor ich allerdings bei der Software den Fehler suche fange ich mal bei mir an ;-)

Mein Versuch: Ich habe ca 4000 Bilder auf einer externen (USB 3) Festplatte gelagert. Von dort importiere ich (nebst Kopie) in eine CO Session, die (und die Bilder) auf einem NAS liegen sollen. Das ganze läuft seit 30 Min und prognostiziert im Moment 10 Stunden Laufzeit, wobei CO erst ca 2000 Bilder gezählt hat, Tendenz steigend...* (es sind aber eben gut über 4000). Leider kann ich das ganze nicht mehr mit LR vergleichen, da viele der Files aus einer Fuji X-T3 kommen, die meine antiquarische LR 5 Version nicht mehr lesen will; aber gefühlt war das mit LR um Lichtjahre schneller.

Liegt es an CO oder eher an der Tatsache, dass es keine gute Idee ist, auf einem NAS zu arbeiten? Immerhin müssen die Daten erst über USB 3 von der externen Platte an den Rechner (MBP, ich meine aus 2013 oder 14) und dann per WLAN (es gibt kein Kabel LAN mehr aus dem MBP) aufs NAS.

Ist es überhaupt eine gute Idee dauerhaft mit Sessions auf dem NAS zu arbeiten (und später vlt in einem viel grösseren Katalog)? Oder sollte ich besser auf der externen Platte (oder gar für aktuelle Sessions auf dem MBP) arbeiten und dann später auf dem NAS nur sichern? (das ist dann eine weitere Frage: kann ich "einfach" die Speicherorte ändern, wenn ich später mal von aktuellen Sessions auf ein NAS kopiere und von dort die Bilder meist nur noch anschaue oder nur gelegentlich weiterarbeite?)

Danke

P.S. * während ich diesen Text geschrieben habe hat CO ca 700 neue Files gezählt und will nun 14 Stunden lang importieren... Es sind überhaupt erst 125 Bilder importiert in 30 bis 45 Minuten...

Geändert von degerfeldt (05.11.2018 um 00:23 Uhr)
degerfeldt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 02:31   #2
EniD90
Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2009
Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.043
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Ich kann dir nur sagen, wie ich persönlich damit umgehe und sehr zufrieden bin.

Laptop - Surface Laptop (Gen. 2)
NAS: Synology 218+
Software: Capture One Pro 11

Alle Bilder des Katalogs liegen auf der NAS. Die Katalogdatei selbst befindet sich auf dem Laptop.

Sessions (zum Beispiel im Urlaub) bearbeite ich zunächst auf dem Laptop, da ich bereits im Urlaub mit der Vorsortierung, Stichwortvergabe etc. beginne. Nachdem ich die Jpegs erstellt und das "Projekt" Urlaub abgeschlossen habe, importiere ich die Session in den Hauptkatalog, welcher ca. 15.000 Bilder beinhaltet.

Die NAS hängt per LAN am Router, allerdings arbeite ich flüssig mit dem Laptop über WLAN auch an den Bildern, die bereits auf der NAS liegen.

Ich vermute mal, es liegt zunächst am Import über USB3 und an der Erstellung der ersten Vorschaubilder in Capture One, was beim ersten Mal etwas Zeit in Anspruch nimmt. Ob nun so lange wie bei dir, kann ich nicht beurteilen.
EniD90 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 04:56   #3
blaubaer_65
Benutzer
 
Registriert seit: 25.06.2018
Beiträge: 887
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Was für ein NAS nutzt Du und was heißt WLAN in dem Fall hinsichtlich der tatsächlichen Übertragungsgeschwindigkeit?
Zum Eingrenzen versuch erstmal, wenige Bilder direkt auf dem Rechner zu importieren, wenn das schneller geht, ist das NAS/WLAN der Flaschenhals, wenn nicht, dann ist es die externe Platte, oder der Rechner selbst.
blaubaer_65 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 06:10   #4
Foto-MV
Gesperrter Account
 
Registriert seit: 25.03.2018
Beiträge: 868
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Es macht wenig Sinn in einen Bildbearbeitungsworkflow in der direkten Bearbeitung NAS/externe Festplatten einzubinden. Da wird ein Netzwerk schnell zum Flaschenhals. An besten die Daten zur Bearbeitung immer lokal auf dem jeweiligen Rechner speichern. Es sei denn, man hat Zeit....
Foto-MV ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.11.2018, 09:46   #5
R. Steichele
Benutzer
 
Registriert seit: 06.10.2009
Ort: Korb
Beiträge: 1.702
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Ob es Sinn macht war ja auch nicht seine Frage.

Ich vermute auch es liegt an der Konstellation import von externer Platte in eine Session im Netzwerk und das per WLan. C1 erstellt beim Import ja auch noch seine Proxies auf dem NAS.
Meine Sessions liegen auch auf einem NAS (Synology 215). Primär bearbeitet wird aber trotzdem lokal. Und wenn direkt auf dem NAS, dann nur, wenn mein Rechner per Kabel und Gigabit Geschwindigkeit am selben Switch wie die NAS hängt.
Per WLan macht es keinen Spass.

Das ist ja auch das Schöne an den Sessions, man kann sie hin und her kopieren. Idealerweise per Syncprogramm, damit nicht immer die gesamte Session kopiert wird.
__________________
Viele Grüße
Robert

PM 6 zur Vorbereitung, C1 20 zur Rawbearbeitung, PL 21 für weitere Feinarbeiten.

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Václav Havel
R. Steichele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 09:48   #6
Silberkorn
Benutzer
 
Registriert seit: 12.05.2013
Beiträge: 2.627
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Online arbeiten mit NAS und WLAN beissen sich.
Ein NAS sollte um direkt drauf arbeiten zu können mindestens mit Gigabit Ethernet angeschlossen sein.

Alles andere kannst vergessen.
Silberkorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 09:53   #7
ggoebel
Benutzer
 
Registriert seit: 26.07.2008
Ort: Wien
Beiträge: 255
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Ich lege Bilder i.d.R. nicht über CO auf meinem Server ab, sondern mit dem Windows Explorer oder Programmen, die anhand des Aufnahmedatums bereits in meine Ordnerstruktur einsortieren (exiftools oder Picture Information Extractor). Die Überspielgeschwindigkeit hängt dabei ausschließlich von der Hardware bzw. von der Netzverbindung zum Server (bei Dir NAS) ab.

Von dort importiere ich die Bilder dann in meinen CO-Katalog, welcher am Laptop liegt und von Zeit zu Zeit auf den Server gesichert wird.

Das Importieren geht normal recht schnell, da die Files ja schon am Ablageort liegen und von CO nicht erst angelegt werden müssen (im Importfenster gleich "alle Bilder" anklicken, dann verzichtet CO aufs Suchen).

Was dann natürlich dauert, ist das Erstellen der Vorschaubilder, die lokal auf deinem Rechner abgelegt werden. Das passiert aber erst beim Aufrufen des entsprechenden Verzeichnisses in CO. Dafür kannst Du danach aber sogar offline arbeiten (bis auf wenige Funktionen wie die zB die 100%-Ansicht, die eine Verbindung zum File benötigen).
__________________
Canon 80D, 40D, 15-85/3.5-5.6, 70-300/4.5-5.6/DO, 28/1.8, 85/1.8, 580EX II
Loweprpo Fastpack 200, Rowi Caddy II
Capture One 12 Pro
ggoebel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 15:41   #8
degerfeldt
Benutzer
 
Threadstarter
 
Registriert seit: 13.12.2013
Beiträge: 43
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

danke euch allen bis hierher.

Zu allem Uebel ist dann heute um 5 oder so der Rechner einfach runtergefahren. Oder es war eine Katze, die die warme Tastatur genossen hat... normalerweise ist das MBP immer zugeklappt und damit Haustier-uninteressant...

Zitat:
Was für ein NAS nutzt Du und was heißt WLAN in dem Fall hinsichtlich der tatsächlichen Übertragungsgeschwindigkeit?
Ich nutze eine älteres Model, QNAP 219P+ - die tatsächliche WLAN Performance an dem Ort muss ich heute Abend mal messen; hat bisher noch nicht gestört...

Ich höre hier eigentlich von allen Meinungen ein wenig, von "müsste eigentlich gehen" bis hin zu "ja, kann ja gar nicht gut gehen, macht wenig Sinn".

Ich werde nochmal rumtesten. Aber ich höre, dass ich besser mit Sessions und lokal dran bin? Späteres importieren in einen Katalog, der vlt auf dem NAS liegen darf (dann importiere und arbeite ich ja nicht mehr viel). Allerdings muss so eine Session dann später in den Katalog. Dann höre ich, dass ich die Dateien besser auf Dateisystem-Ebene kopiere, als das auch noch CO machen zu lassen. Das ganze erstellen von Vorschauen übers Netz bleibt dann aber...
Leider verstehe ich CO noch nicht gut genug, aber kann ich denn Sessions so einfach hin und her kopieren? Ist das Session-File (die Verzeichnisstruktur drumherum) einfach nur ein Pointer auf die eigentlichen Daten? Wenn ja, dann dürfte dieses File ja nicht so kritisch sein. Langsam machen es die Bilder selber, mittlweise ja immer hin 50 MB pro File.
Wenn ich dann am Anfang immer lokal schaffe bleibt ja das Problem, dass die Files irgendwann aufs NAS kommen. Irgendwann bleibt mir dann halt eine längere Aktion. Am schlimmsten ist es dann noch in der "Uebergangszeit", wenn ich mal eine Session übers Wochenende wohin nehmen möchte, die eigentlich schon auf dem NAS im Katalog ist, oder wenn ich mal Bekannten auswärts Fotos zeigen will. Dann fange ich an Kataloge oder Sessions hin und her zu kopieren?

Geändert von degerfeldt (05.11.2018 um 15:44 Uhr)
degerfeldt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 15:46   #9
MichiZ
Benutzer
 
Registriert seit: 28.01.2007
Beiträge: 1.024
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Zitat:
Zitat von degerfeldt Beitrag anzeigen
Ich werde nochmal rumtesten. Aber ich höre, dass ich besser mit Sessions und lokal dran bin? Späteres importieren in einen Katalog, der vlt auf dem NAS liegen darf (dann importiere und arbeite ich ja nicht mehr viel).
Den Katalog würde ich lokal (im schlimmsten Fall auf einer Externen) lassen, sonst wird's zu langsam. Die Raws referenziert auf dem NAS zu halten ist aber kein Problem.
__________________
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MichiZ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2018, 17:13   #10
degerfeldt
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Registriert seit: 13.12.2013
Beiträge: 43
Standard AW: Bearbeiten auf NAS oder externer HDD? (am Beispiel Capture One)

Zitat:
Den Katalog würde ich lokal (im schlimmsten Fall auf einer Externen) lassen, sonst wird's zu langsam. Die Raws referenziert auf dem NAS zu halten ist aber kein Problem.
spontane Frage dazu: wie gross wird denn der Katalog? (% pro Bild). Ich hab halt nur ein 256 GB MBP... und das macht zwar hauptsächlich Fotos, aber auch mal Musik... (also ich mach Musik und es spielt die Töne die ich ihm sag ;-) )
degerfeldt ist offline   Mit Zitat antworten
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