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Alt 09.05.2013, 12:34   #1
bloo
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Standard Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

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In Bayern ist heute Feiertag und ich habe gerade ein bisschen über meine Kameraanschaffungen nachgedacht. Gestern habe ich eine IHK-Veranstaltung mit der D800 fotografiert. Viele Gruppenbilder von geehrten Prüfern bei schlechter Beleuchtung und wenig Abstand. Natürlich hat die D800 wieder super Bilder gemacht, detailreich, tolle ISO-Leistung ... aber: Ich fand sie zu schwer, denn ich bin mittlerweile arg verwöhnt.

Für mich hat sich seit 2010 ein schleichender Trend zur kleineren Kamera vollzogen, seitdem ich mit NEXen fotografiere (NEX 3, dann C3, jetzt 6 und 3N). So habe ich bis auf 4 Nikkore alle verkauft, gestern mein 14 2.8, von dem ich dachte, dass ich damit begraben werden würde. So sehr ich meine D800 liebe, aber für mich ist sie Arbeit (auch wenn ich meine NEXen für Produktbilder nehme). Ich plane mit einem befreundeten Fotograf nach NYC zu fliegen, wenn der WTC One fertig ist, und überlege manchmal mit ihm, wenn wir so am Planen sind, welche Kameras ich heute mitnehmen würde. Ich komme immer wieder zu dem Schluss, dass es meine NEXen sein werden. In Manhattan sind Stative verboten (denke Monopods nicht), so dass ich mich immer mit GorillaPod und kleinen NEXen dort sehe.

Statt wie früher Objektive für meine Nikons zu kaufen, habe ich jetzt mein NEX-System immer weiter ausgebaut, das 10-18 f4 ist unterwegs zu mir, 35 1.8, 50 1.8, PZ 16-50, der LA-EA2 + Tamron 60 2, SAL 85 2.8, SAL 35 1.8 und Sony 55-200 haben meine Alpha 77 ersetzt. Alle SELs sind bildstabilisiert, was mir wichtig ist, weil ich literweise Cola trinke Schade, dass es der LA-EA2 nicht ist. Aber man kann nicht alles haben.

Dann war ich mit NEX noch nicht rundum zufrieden und habe auch angefangen, mir ein µFT-System zuzulegen, aber nur mit 3 Objektiven, vielleicht kommt noch ein 100-300 dazu, mal sehen. Ich wünschte wirklich, die NEX hätte statt des Hybrid-AFs so einen CDAF wie die E-PL5. (Auch ein Touch Display wäre nice-to-have.)

Alles in allem brauche ich doch 3 Systeme: Absolute Bildqualität mit der D800, eine schnelle Schnappschusskamera für "Partys" mit µFT und für alles andere die NEX. Och und noch eine klitzekleine RX100 für die Jackentasche ...

Allerdings habe ich jetzt ständig immer irgendeine Kamera dabei, die gute Ergebnisse auch bei wenig Licht zulässt, mit Bildstabi und f1.8 klappt es fast immer. Ich finde auch das Freistellpotenzial völlig ausreichend mit NEX, dafür ist alles leicht und kompakt, ein Gorillapod reicht in den meisten Fällen, wenn es mal eine Langzeitbelichtung sein soll. Die Bildqualität ist für mich ebenfalls mehr als akzeptabel, auch bei 16 Mpix.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg schlossturm.jpg (308,1 KB, 389x aufgerufen)
Dateityp: jpg regisseur.jpg (216,7 KB, 419x aufgerufen)
Dateityp: jpg nachtwächter3.jpg (186,3 KB, 403x aufgerufen)
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Alt 09.05.2013, 15:36   #2
Gast_216012
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Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Hab u.a. die D800E NEX-7 und RX100. Gewicht sit sicherlich ein relevanter Aspekt. Sicherheit/Zuverlässigkeit, damit meine ich AF-Genauigkeit/Schnelligkeit Sucher, Schutz gegen Staub/Spritzwasser) Objektivpalette , CF+SD-Slot usw., allerdings auch.

Auftragsarbeiten, wie zB. besagte IHK_Veranstaltungen oder Produktaufnahmen, würde ich deshalb nie mit der NEX erledigen. Ist aber letztlich auch eine Frage des eigenen Anspruchs und/oder des Kunden.

Das NEX-System hab ich mir - abgesehen vom Gewicht/Kompaktheit und der BQ - wegen des Klappdisplays, der 24MP und v.a. Sonys Neigung auch lichtstarken und ww. Objektiven einen BS zu verpassen, zugelegt. Nicht zittriger Hände wegen, sondern um Verwacklungen in bestimmten (Licht)situationen und bei Blendenbereichen bei bestmöglicher ISO möglichst zu vermeiden und die Ausschussrate zu senken. Bei Veranstaltungen zB. kann man schlechterdings mit Stativ rumrennen. Deshalb ist die hier im Forum oft geäußerte Mär, dass ein BS bei WW zB nicht notwendig sei (die Viodeografierei hier mal außen vor)
,ist nur ne weitere Form der Ignoranz und Unwissenheit, nach dem Motto: was nicht geht, brauche ich auch nicht ...

Die NEX ( hier Synonym für Spiegellose) ist je nachdem sowohl Spielzeug als auch Werkzeug; und Dank des Gewichts/Kompaktheit für unbeschwertes Fotografieren gut. Mehr kann man nicht erwarten ... ;-)

Btw., das 35er sieht aus der Entfernung gar nicht schlecht aus. Könntest du vielleicht entsprechende 100% Crops zeigen bzw. Bilder mit voller Auflösung hier reinstellen? Nur bei Offenblende....
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Alt 09.05.2013, 16:41   #3
Aciel
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Beiträge: 371
Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Durch die Nex wurden alte, manuelle Objektive aus ihrem Dornröschenschlaf geholt. Die teils sehr guten Nikon Non-AI oder Canon FD Objetive oder andere Exoten konnten nun wieder "digital" genutzt werden. Durch die Nex stiegen aber auch alte Leica Objektive aus den 50er Jahre in absurde Höhen Sie hat daher nicht nur Dein, sondern generell das fotografische Leben verändert.
Als Weitwinkelfreund wünsche ich mir schnell eine KB Nex
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Alt 09.05.2013, 20:20   #4
bloo
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Beiträge: 6.516
Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Klar brauche ich auch eine DSLR für Aufträge, mache z.B. auch viel für eins der örtlichen Theater, da ist die D800 ein Traum.
Zitat:
Zitat von Antonio Garcia Beitrag anzeigen
Auftragsarbeiten, wie zB. besagte IHK_Veranstaltungen oder Produktaufnahmen, würde ich deshalb nie mit der NEX erledigen. Ist aber letztlich auch eine Frage des eigenen Anspruchs und/oder des Kunden.
...
Btw., das 35er sieht aus der Entfernung gar nicht schlecht aus. Könntest du vielleicht entsprechende 100% Crops zeigen bzw. Bilder mit voller Auflösung hier reinstellen? Nur bei Offenblende....
Gerne, hier habe ich Dir ein Bild OOC als jpg aus der Kamera hinterlegt (RAW-Datei könnte ich Dir auch noch liefern):
http://www.bloomoose.de/images/filmset.JPG
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Alt 09.05.2013, 20:28   #5
cp995
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Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Cool, bei dem Threadtitel dachte ich schon an das Schlimmste; Rosamunde Pilcher o.Ä.
Da schaut man dann gerne mal rein und ich sah' erstmal nur das Bild vom Nachtwächter und dachte: Mmh, klasse!
Dann sah' ich erst, wer es fotografiert hat - auch cool, aber das Kompliment bleibt trotzdem
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Alt 09.05.2013, 21:28   #6
bloo
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Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Und dann war es: Pam Rockwell

Zitat:
Zitat von cp995 Beitrag anzeigen
Cool, bei dem Threadtitel dachte ich schon an das Schlimmste; Rosamunde Pilcher o.Ä.
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Alt 09.05.2013, 22:54   #7
Gast_216012
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Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Zitat:
Zitat von bloo Beitrag anzeigen
Gerne, hier habe ich Dir ein Bild OOC als jpg aus der Kamera hinterlegt (RAW-Datei könnte ich Dir auch noch liefern):
http://www.bloomoose.de/images/filmset.JPG
Danke fürs Bild. Hier übrigens jemand, der sich ähnliche Gedanken gemacht hat .... http://www.stuckincustoms.com/2013/0...ikon-for-sony/ (ist zwar etwas HDR-lastig - macht aber nix)
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Alt 10.05.2013, 01:23   #8
Martin Hingst
Benutzer
 
Registriert seit: 16.08.2011
Beiträge: 21
Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Sehr nette Story - mag ja solche Geschichten. Hoffe in deinem Thread ist Platz für ne Geschichten-Sammlung - hier wär meine ;-)

Bin seit den 80ern Pentax Nutzer, vor allem wg der Bedienung - BQ war ja zu Analogzeiten keine Sache der Bodies. Hab mich in den letzten Jahren immer öfter geärgert, wenn ich aus Platzmangel die Dicke (K20D, und D steht natürlich NICHT für Digital ;-) zuhause gelassen hab und dann hinterher die schönen Motive nur in bescheidener Kompaktkamera-Qualität hatte (Optio SV). Also musste ne neue, gute Kompakte her - bin dabei auf die Nex5N gestoßen, lange drumrumgeschlichen (die kann Wechselobjektive!), und hab dann aus einer Bierlaune kurz vor meinem Kreta-Urlaub bei ebay zugeschlagen. Nur den Body - also musste auf die Schnelle noch eine Linse her, zwei Tage vor Abflug per Amazon Prime so eine Billiglinse dazugekauft (Sigma30).

Natürlich hab ich für die "ernsthaften" Bilder die Dicke mit zwei meiner Lieblingsobjektive mitgenommen. Und die blieb den ganzen Urlaub unangetastet im Hotelschrank…

Weil - die 5N hat keine Wünsche offen gelassen. Natürlich war es auch ein Stückchen Experiment - wie weit kommt man nur mit ner 50er FB (KB)? Ich fand: verdammt weit. Für WW gabs mal n Panorama (hab keine Stitching-Probleme bekommen), auf Tele konnte ich mal ganz gut verzichten. Dafür gabs eine unglaublich gute BQ - besser als die K20D selbst mit meinem 35mm Macro limited. WOW. Und was ist das bloß für ne Linse, die kaum mehr kostet als das Säckchen und die Objektivdeckel für das Makro Ltd.?? Unglaublich.

Eigentlich wollte ich ja irgendwann die K5 kaufen. Stattdessen hab ich in die "Kompakte" investiert. Zwei schöne "Altgläser" (CV15, CG45) und einen Adapter für meine Pentax-Linsen. Ich glaube, es sind schwere Zeiten angebrochen für die Pentax…

Geändert von Martin Hingst (10.05.2013 um 14:40 Uhr) Grund: Bilder entfernt, weil Imageshack nervt...
Martin Hingst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2013, 08:08   #9
bloo
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Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Zitat:
Zitat von Antonio Garcia Beitrag anzeigen
Hier übrigens jemand, der sich ähnliche Gedanken gemacht hat ....
Schöner Bericht und vor allem eine tolle Fundgrube die Webseite von Trey.

Zitat:
Zitat von Martin Hingst Beitrag anzeigen
Sehr nette Story - mag ja solche Geschichten. Hoffe in deinem Thread ist Platz für ne Geschichten-Sammlung - hier wär meine ;-)
Aber gerne, immer her damit!

@Aciel:
Ich hatte mal ein Leica Summicron 50 f2 adaptiert und fand es zwar toll, aber für schnelle Porträts oder Schnappschüsse auf der Straße bei Offenblende zu umständlich mit dem manuellen Fokus. Deshalb habe ich es verkauft und mir das 50 1.8 besorgt. Erst kürzlich wies mich dann jemand auf diesen Vergleich hin:
Vergleich SEL 50 1.8 mit Leica 50 f2

Es hat mich überhaupt nicht überrascht, die Ergebnisse zu sehen. Das 50er ist wirklich so gut. Deshalb habe ich mir noch das 35er geholt und es ist zwar nicht ganz so gut, aber auch ein Traum.
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Alt 10.05.2013, 08:51   #10
cp995
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Beiträge: 23.203
Standard AW: Wie die NEX mein fotografisches Leben verändert hat

Die Nex hat auch mein fotografisches Leben total umgekrempelt.
Nach vielen DSLR Jahren mit Nikon und Fuji hatte mich irgendwann der Wunsch nach den kleinen Leica M Linsen gepackt.
Mft war mir vom Crop zu lang - NoGo!
Mit der 5N kam dann die erste Nex, die auch mit den weitwinkeligen Ms klarkam.
Also 5N im Kit gekauft, Kit sofort wieder verkauft und ein Voigtländer Heliar 15 hier im Forum angeschafft.
Auf der Messe in Düsseldorf dann der erste Test:

5Na_00047_ji.jpg

5N_15_2.jpg

Kurze Zeit später war alles Nikonequipment im Biete Berich zu finden.
Das war zwar ein ziemlich harter Cut, aber ich würde es jederzeit wieder so machen.
Später kam dann die Fuji X-E1 dazu, welche heute mein Hauptsystem darstellt.
Die Nex bleibt aber aufgrund der Größe und bei adaptierten Linsen kann man ja auch problemlos verschiedene Bajonette haben.
cp995 ist gerade online   Mit Zitat antworten
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