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Retroadapter mit 2 Objektiven Vorteilhaft?

peter_schrader

Themenersteller
Hallo,

habe bisher auch schon mit einem Retroadapter gearbeitet, allerdings dann nur mit einem Objektiv direkt umgekehrt auf dei Kamera gesetzt.

Jetzt habe ich gesehen das man wohl auch den Retrodapter dierkt auf ein vorhandenses Objketiv zusätzlcih drauf setzt. z.B. hier

Welche Vorteile bringt das?

Wahscheinlich funktioniert dann noch die Blende an dem ersten Objektiv, oder?

Gruß

Peter
 
Das Kameraobjektiv arbeitet normal, also Blende und Autofokus, das vorgesetzte Objektiv wirkt wie ein starker Achromat (Nahlinse)
 
Abbildungsmaßstab ABM = Brennweite des Objektivs an Kamera / Brennweite des Vorsatzobjektivs

Nicht jede Objektivkombination führt zu guten Ergebnissen, man muss ausprobieren.

Ich habe sehr gute Ergebnisse mit

MC 50mm/1,4 vor Minolta MC 200mm/4 (ABM=4:1)
oder
MC 50mm/1,4 vor MC 135mm/2,8 (ABM = 2,7:1

Diese Kombinationen sind aber nicht mit Sensoren größer als APS-C einsetzbar, denn dann werden die Bildecken nicht ausgeleuchtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe damit auch mal experimentiert
Haptik ist geiler als mit Balgen. Bildqualität ist je nach Kombo sehr gut.

Ein Vorteil liegt neben AF darin, dass man Vergrößerungssmaßstäbe größer als 1:1 ohne Balgen und ohne Weitwinkelobjektive erreichen kann.
Außerdem kann man mit dem zweiten Helicoid etwas herumzoomen.

Benutzung der Blende des Objektivs an der Kamera führt übrgiens meiner Erfahrung nach nur zu Vignettierung. Nur das Objektseitige Objektiv kann abgeblendet werden.
 
Nur das Objektseitige Objektiv kann abgeblendet werden
Ich kenne das umgekehrt. Allerdings verwende ich die längere Brennweite (z.B. das 105er) an der Kamera, und z.B. eine 50er FB als Vorsatzobjektiv. Dieses arbeitet dann wie ein bestens korrigierter und sehr starker Achromat mit +20Dpt. Wenn ich dieses dann abblende, gibts Vignettierung. Das Kameraobjektiv arbeitet bei mir wie gewohnt problemlos mit Automatikblende und AF ohne zu vignettieren.
 
Ich kenne das umgekehrt. Allerdings verwende ich die längere Brennweite (z.B. das 105er) an der Kamera, und z.B. eine 50er FB als Vorsatzobjektiv. Dieses arbeitet dann wie ein bestens korrigierter und sehr starker Achromat mit +20Dpt. Wenn ich dieses dann abblende, gibts Vignettierung. Das Kameraobjektiv arbeitet bei mir wie gewohnt problemlos mit Automatikblende und AF ohne zu vignettieren.

Komisch, ich habe ein Minolta 100 F4 an der Kamera und ein Konica 40/1.8 zum Objekt verwendet und das Minolta ließ sich nicht abblenden während das Konica keine Probleme beim Abblenden machte :confused::confused::confused:
Das Konica hat nicht wie ein Achromat gewirkt sondern das Minolta wie ein Macro-Teleconverter
Jetzt bräuchte man mal jemanden der Ahnung von Optik hat
 
Hi Chloressigsäureethylester,
das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen, und ich habs gleich noch mal getestet :)
Also Kameraobjektiv das 105er Makro von Sigma, als Vorsatzobjektiv hatte ich grad ein 1,8/50er Pentacon zur Hand. Vorsatzobjektiv voll geöffnet - keine Vignettierung. Voratzobjektiv bei geschlossener Blende vignettiert heftig.
Allerdings konnte ich feststellen, daß bei leichter Vignettierung des Vorsatzobjektives (bei f:2,8) und Offenblende am Kameraobjektiv die Vignettierung noch kaum auffällt, beim Schließen der Blende am Kameraobjektiv die Vignettierung aber deutlicher wird. Das ist wohl ein Effekt der Schärfentiefe, die bei weiter geschlossener Blende am Kameraobjektiv die Blende des Vorsatzobjektives schärfer abbildet. Der Abstand Frontlinse Kameraobjektiv zu Frontlinse Vorsatzobjektiv sollte möglichst klein sein, bei sehr tief liegenden Linsen rückt ja die Blende im Vorsatzobjektiv schon in die Nähe der Schärfeebene und wird je nach Blende am Kameraobjektiv mehr oder weniger scharf abgebildet.
Was als Vignettierung beim Abblenden des Kameraobjektives sichtbar wird, ist bei meiner Kombination jedenfalls die Blende des Vorsatzobjektives.
Mir würde jetzt auch keine Sinnvolle Erklärung einfallen, warum bei einer solchen Konstruktion plötzlich die Blende des Kameraobjektives sichtbar werden sollte.
 
Hier einige Testbilder mit 210mm/4 an der Kamera und 50mm/1,4 retro als Vorsatzobjektiv.
Kamera A900 mit 24x36mm²Sensor
Kupplungsring 55-55
Abstand der Frontlinsen der beiden Objektive ca. 5mm

Blende ich das Vorsatzobjektiv ab (Bilder 1..3), so wird die Vignettierung nur deutlicher sichtbar. Blende ich dann zusätzlich das Kameraobjektiv ab, dann wirkt die Kameraobjektivblende als Sehfeldblende.

edit:
Bild 5: Blende ich nur das Kameraobjektiv ab, ist der Randbereich verzerrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne das umgekehrt. Allerdings verwende ich die längere Brennweite (z.B. das 105er) an der Kamera, und z.B. eine 50er FB als Vorsatzobjektiv. Dieses arbeitet dann wie ein bestens korrigierter und sehr starker Achromat mit +20Dpt. Wenn ich dieses dann abblende, gibts Vignettierung. Das Kameraobjektiv arbeitet bei mir wie gewohnt problemlos mit Automatikblende und AF ohne zu vignettieren.

ich verwende ein 90er tamron kameraseitig und ein nikon af-s 35 1.8 objektseitig und habe die gleichen erfahrungen gemacht: das tamron blende ich ab, das nikon verwende ich offen (geht ja auch nicht anders). die kombi zeigt komischerweise bei f25 die eindeutig beste schärfe...:rolleyes: an DX keinerlei vignettierung, wenn ich das tamron an die nahgrenze ausfahre.
ich glaube, hier spielen so viele faktoren rein, dass sich jede kombi anders verhält?
 
... die kombi zeigt komischerweise bei f25 die eindeutig beste schärfe...:rolleyes: an DX keinerlei vignettierung, wenn ich das tamron an die nahgrenze ausfahre.
ich glaube, hier spielen so viele faktoren rein, dass sich jede kombi anders verhält?



Für die Bildmitte ist es theoretisch egal, welches Objektiv abgeblendet wird, wenn beide in Unendlich-Einstellung benutzt werden.
Bei einem Brennweitenverhältnis von z. B. 4:1 wirkt Blende 5,6 am vorderen Objektiv wie Blende 22 am kameraseitigen Objektiv.
 
dankeschön :top:
doch gleich mal ausprobieren wenn er da ist :D
wie das ergebnis wohl mit dem 18-55 kit und einem ef-s 60mm aussehen wird... bin schon sehr gespannt hrhr :p
 
diese kombi dürfte heftig vignettieren... da das objektseitige objektiv lichtstärker sein sollte als das kameraseitige. du musst kameraseitig aber das tamron verwenden, alles andere wäre unsinn.
 
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