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Weißabgleich von Kamera gegen Weißkarte

bilderwusel

Themenersteller
Hallo,

angeregt durch die Videos von "whibal" habe ich mir eine "Zebra" von Novoflex zugelegt. Also eine Weißkarte (die Rückseite ist Neutralgrau). Nun gleich zum testen in die Abendsonne! Und bin gleich etwas irritiert(, denn mein Moni ist kalibriert). Die Kamera sieht ein rötliches Bild mit ca. 7650 K. Ein Weißabgleich mit Hilfe der Karte ergibt 5200 K. Die Aufnahmezeit war 11.06.06 um 19:47 Uhr. Mein persönliches Empfinden liegt irgendwo zwischen diesen beiden Farbtemperaturen.

Die 5200 K erscheinen mir wenig realistisch. Die Karte ist ca. 15x20 cm, meine Arme nicht gerade lang, so daß die Kamera nicht die Karte fokussieren kann. Muß man beim halten der Karte besonders auf etwas achten? Habt Ihr Tipps? Soll das Weiß der Karte wirklich die reale Lichtsituation/Farbtemperatur wiederspiegeln? Selbstverständlich habe ich das Weiß der Karte außerhalb des Schattens genommen.

Hier die beiden Beispielbilder
WB der Kamera ; WB mit Karte
 
Die Karte muß weitestgehen formatfüllend sein, und muß nicht scharf gestellt werden. Allerdings solltest Du das neutrale grau für den Weißabgleich nehmen, nicht das weiß ;) mit weiß KANN es gehen, weil die cam ein ganzflächiges weiß eh unterbelichtet, aber an sich ist das neutrale grau ja gerade aus DEM grund neutral., dass adie RGB kanäle gleichmässig reflektiert werden, und sie der weissabgleich der cam auf einen level ziehen kann.

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=97910&highlight=graukarte
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=94846&highlight=graukarte
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=93469&highlight=graukarte

mirko
 
Zuletzt bearbeitet:
Abends erzielst du mit der 'Weisskarte' (eigentlich 'Graukarte', soll mit neutralgrauer Seite übrigens genausogut funktionieren) eigentlich ein "Falschfarbenbild" & jedenfalls Stimmungstöter.

Die Graukarte soll dazu dienen, ein neutrales Bild ohne Farbstich zu kriegen, aber Abendstimmungen und besonders Sonnenuntergänge gehen eben ins 'Rote' & wirken nicht mehr echt, sonder schlicht ausgebleicht, wenn man normalen WB eingestellt hat.
Sie eignet sich also vor allem für Studioaufnahmen und Mischlicht (nicht für Neon, weil das ein Linienspektrum ist: da ist die Neon-Automatik der Kamera besser, oder soll's jedenfalls sein).

Bei Abendstimmung nehme ich Werte zwischen 5400-6000K, bei Sonnenuntergängen kann man schon auch 6500K probieren; da ich immer mit RAW fotographiere, kann ich den WB dann auch noch am PC komfortabel nachjustieren.
Aber auch mit 'korrektem' WB (also so 5000/5200K) kann man bei sehr roten Sonnenuntergängen, wo man auch noch blauen Himmel sieht, sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn man in EBV hohe Sättigung einstellt.
Die Graukarte ist mir für Landschaftsfotographie zu umständlich (ausserdem kann ich bei meiner Kamera ja eh manuell die Farbtemperatur einstellen), weil man sie ja auch mitschleppen muss; in Innenräumen ist sie schon sinnvoller.
 
Stoecky schrieb:
Die Karte muß weitestgehen formatfüllend sein, und muß nicht scharf gestellt werden. Allerdings solltest Du das neutrale grau für den Weißabgleich nehmen, nicht das weiß ;)
ja stimmt, soll mit grauer Seite besser funktionieren: war verunsichert, weil bilderwusel so selbstverständlich die weisse verwendet hat
 
na ja, habe dem "whibal" Menschen geglaubt:o Schien mir auch logisch:

Vor der eigentlichen Aufnahme ein korrektes "Weiß" ohne Reflektionen im Umgebungslicht fotografieren, da/wenn der automatische Weißabgleich versagt, im Nachhinein bei der RAW-Entwicklung das korrekte weiß hiermit festellen. In den Videos wird dies noch durch eine Abendaufnahme untermauert. Die Stimmung dieser Abendaufnahme ist nach Weißabgleich mit Hilfe der Karte bei der RAW-Entwicklung gleich viel natürlicher. Oder ist eine 1 DS MK II in dieser Beziehung so schleicht beim WB:eek:

Ich werde mal die graue Seite probieren. Aber im Falle einer Digitalkamera will mir das im Bezug auf den Weißabgleich (WB) mit der grauen Seite nicht einleuchten. Den WB braucht ja auch nur ein digitales optisches Gerät.

Noch mehr:confused: :confused: :confused:
 
Ich habe soeben noch einmal in ein "whibal" Video reingeschaut. Da nimmt er auch das grau. Da bin ich ja auf dem Holzweg. Nun verstehe ich gar nichts mehr. Wozu dann ein weiß auf der Karte und nicht schwarz?

??
 
Wieso schwarz ? Also ich nehm für die Belichtungsmessung und den Weißabgleich die Graukarte. Ist doch prima. Neutrales Grau mit 18% Helligkeit. Mehr muß man von der Lichtquelle nicht wissen.
 
Vielleicht Frage ich da jetzt blöd: Schwarz, um später in der EBV den Schwarzpunkt zu bestimmen. Um jetzt auf den whibal zu kommen. Da dort, wie gesagt, die Argumentation für mich sehr einleuchtend und schlüssig ist, jeweils eine Karte in schwarz, weiß, neutralgrau und dunkles grau ist. Habe soeben nochmal das 12min Video angeschaut.

o.k. werde mal bei der nächsten Möglichkeit mit der grauen Seite spielen gehen nd dann schauen was der RSP so macht :)
 
a) wer oder was oder wo ist dieses video ?
b) vielleicht hab ich das alles noch nicht verstanden, aber wenn ich die 18% neutralgrau für den weißablgeich, und als RGB = je 128 definiere, dann habe ich alles definiert was ich brauche. dann ist weiß weiß und schwarz schwarz. ansonsten würde ich die tonwertkurve anpassen müssen, was ja nun als fotografische grundlage ausscheidet, wenn es um die grundsätzlich 'richtige' Belichtung, und den technisch 'richtigen' Weißabgleich geht.
 
Grundsätzlich muss man die Belichtungsmessung vom Weissablgleich trennen.

Für die Belichtungsmessung braucht man irgendwas, was 18% des einfallenden Lichtes reflektiert, ob das wirklich neutral-grau ist oder nicht spielt keine Rolle.

Für den Weissabgleich braucht man irgendwas, was farbneutral ist, ob das 18%, 25% oder sonstwas für ein Remissionsverhalten hat ist vollkommen egal. Hauptsache es hat keinen Farbstich.

Praktischerweise kann man beides zusammenfassen und in einer Karte vereinen, muss man aber nicht.

Das Thema hatten wir auch schon ein paar mal, z.B. hier:
https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=94846

Gruß,
Günter
 
Stoecky schrieb:
a) wer oder was oder wo ist dieses video ?
b) vielleicht hab ich das alles noch nicht verstanden, aber wenn ich die 18% neutralgrau für den weißablgeich, und als RGB = je 128 definiere, dann habe ich alles definiert was ich brauche. dann ist weiß weiß und schwarz schwarz. ansonsten würde ich die tonwertkurve anpassen müssen, was ja nun als fotografische grundlage ausscheidet, wenn es um die grundsätzlich 'richtige' Belichtung, und den technisch 'richtigen' Weißabgleich geht.


die Videos sind unter:

http://pictureflow.fileburst.com/_Tutorials/WhiBal/index.html
 
ich gehe davon aus, dass Schatten auf der Karte war und deshalb die Messung wärmer eingestellt hat.

Ich finde die ganze WB Messerei überflüssig, entweder man nimmt die Presets (sonne/Schatten), dann bekommt man ein Bild wie man es wirklich gesehen hat (sofern man das will....) oder man nimmt gleich RAW, dann kann man das so einstellen, dass die Stimmung dem entspricht was man zeigen will.
 
bilderwusel schrieb:
Ich möchte die Weißkarte extra wegen RAW benutzen. Um das Bild sozusagen zu perfektionieren.

Nicht immer ist ein exakt auf die herschende Farbtemperatur abgeglichenes Bild 'perfekt'. Es mag technisch korrekt sein, aber ob es stimmungsmässig stimmig ist musst Du selbst entscheiden. Früher ist man mit Tageslichtfilm in der 'blauen Stunde' rausgegangen, da da die Lichtstimmung besser ist.

Gruß,
Günter
 
darkstar schrieb:
Nicht immer ist ein exakt auf die herschende Farbtemperatur abgeglichenes Bild 'perfekt'. Es mag technisch korrekt sein, aber ob es stimmungsmässig stimmig ist musst Du selbst entscheiden. Früher ist man mit Tageslichtfilm in der 'blauen Stunde' rausgegangen, da da die Lichtstimmung besser ist.

Gruß,
Günter

Sehe ich genauso, ich mach am Bild einen Weiß(Neutral-)Ableich auf die Bildelemente die ich neutral haben will, weil das Bild sonst "stichig" wirkt.
Z.B. Betonteile, Papier, weiße Kleidung, etc.
Habe bisher kaum ein Bild gemacht wo es da nichts entsprechendes gab.
Und wenn da wirklich nichts neutrales zu finden ist, dann schiebe ich den Farbtemperaturregler solange hin und her bis ich es als richtig empfinde.

Grüße!
Steffen
 
zoz schrieb:
Sehe ich genauso, ich mach am Bild einen Weiß(Neutral-)Ableich auf die Bildelemente die ich neutral haben will, weil das Bild sonst "stichig" wirkt.
Z.B. Betonteile, Papier, weiße Kleidung, etc.
Habe bisher kaum ein Bild gemacht wo es da nichts entsprechendes gab.
Und wenn da wirklich nichts neutrales zu finden ist, dann schiebe ich den Farbtemperaturregler solange hin und her bis ich es als richtig empfinde.

Grüße!
Steffen

eben:
> 'korrekter WB' ist keinesfalls immer 'optimales Ergebnis'; ist auch in jedem Buch über Fotografieren nachzulesen; auch die 'blaue Stunde' fotographiere ich mit 5300-5500K (also "Sonne"): das Bild wird dann natürlich blaustichig, aber ich finde, das gehört zur 'blauen Stunde' dazu! (korrigiert man um diese Tageszeit, also nach Sonnenuntergang & bevor's wirklich finster wird, den WB perfekt aus, dann entstehen sehr blasse, fade Bilder)

> es gilt zwar eindeutig, dass krasse Über- oder Unterbelichtung selbst bei RAW nicht mehr ohne Qualitätsverlust ausgeglichen werden kann, doch bei WB scheint das möglich: hab eigens schon mit extrem blaustichigem & rotstichigem WB fotografiert (Testreihen!) & auskorrigiert auf normalen, korrekten WB: mein Auge hat keine wesentlichen Qualitätsmängel feststellen können (das war natürlich nur ein Test: im 'richtigen Leben' versuch ich auch den WB beim Fotografieren selbst optimal zu treffen, weil's erstens keine schlechte Übung ist & man zweitens gleich einen guten Eindruck vom Bild hat)

> wie ZOZ sagt ist auch die "Gewichtung" ganz wesentlich; ein anderes Motiv das mir einfällt: extrem klares Wetter, strahlender Sonnenschein & kräftiger Schlagschatten: WB wäre dafür so um die 5300K, dann wird der Schatten aber recht deutlich blaustichig - die Schatten bräuchten eher so 6500K (oder leicht drunter oder drüber), dann wird der Rest rotstichig ... der beste Kompromiss kann, muss aber nicht irgendwo in der Mitte sein => wer wirklich professionell arbeiten & sich die Mühe antun will, der trennt das Bild am PC in 2 Ebenen & macht für jede individuell den WB; ich selbst hab das noch nie probiert, könnt mir aber vorstellen, dass das dann auch unnatürlich (nicht zusammenpassend) wirkt

> & ich wiederhole mich: am ehesten Sinn macht für mich die Graukarte immer noch bei MISCHLICHT, also Tages- & Kunstlicht, oder Studiolicht mit Blitz
 
sokol schrieb:
> es gilt zwar eindeutig, dass krasse Über- oder Unterbelichtung selbst bei RAW nicht mehr ohne Qualitätsverlust ausgeglichen werden kann, doch bei WB scheint das möglich: hab eigens schon mit extrem blaustichigem & rotstichigem WB fotografiert (Testreihen!) & auskorrigiert auf normalen, korrekten WB: mein Auge hat keine wesentlichen Qualitätsmängel feststellen können (das war natürlich nur ein Test: im 'richtigen Leben' versuch ich auch den WB beim Fotografieren selbst optimal zu treffen, weil's erstens keine schlechte Übung ist & man zweitens gleich einen guten Eindruck vom Bild hat)

Du kannst beim RAW keine Verluste durch den späteren Weißabgleich haben, da beim speichern des RAWs der Kamerainterne WB völlig unberücksichtigt bleibt.
Es werden nur die Parameter des WB abgespeichert aber keine Veränderungen der Bilddaten damit vorgenommen.
 
sokol schrieb:
> es gilt zwar eindeutig, dass krasse Über- oder Unterbelichtung selbst bei RAW nicht mehr ohne Qualitätsverlust ausgeglichen werden kann, doch bei WB scheint das möglich: hab eigens schon mit extrem blaustichigem & rotstichigem WB fotografiert (Testreihen!) & auskorrigiert auf normalen, korrekten WB: mein Auge hat keine wesentlichen Qualitätsmängel feststellen können (das war natürlich nur ein Test: im 'richtigen Leben' versuch ich auch den WB beim Fotografieren selbst optimal zu treffen, weil's erstens keine schlechte Übung ist & man zweitens gleich einen guten Eindruck vom Bild hat)
Das ist auch kein Wunder. Die Daten werden auch nicht verändert. Der WB bei RAW nutzt nur für die halbwegs passende Anzeige im Display! Und er wird als Standardwert im RAW-Entwickler genommen. Aber RAW sind nunmal die Daten vom Chip, ein WB wird in keiner Weise durchgeführt, im Gegensatz zum JPEG, wo eine Korrektur des WB unweigerlich zu Datenverlusten führt.
 
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