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Alt 29.10.2019, 10:17   #1
MikeRD03
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Standard DA*16-50 korrigieren

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Hallo, ich habe hier ein Limited 16-50/2,8 und bin mit der Abbildungsleistung und CAs für ein Zoom auch sehr zufrieden. Das Objektiv hat nur einen Schwachbereich auf der rechten Seiten wo besonders im Mittelfeld klare Unschärfen auftreten. Kann sowas durch eine Obektivkalibrierung einstellt bzw. beseitigt werden?

Gruß Michael
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Alt 29.10.2019, 11:08   #2
martma
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Registriert seit: 28.04.2011
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Beiträge: 1.128
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Du hast ein Sternchen 16-50 f2.8, kein Limited.

Dein Objektiv ist höchstwahrscheinlich dejustiert, was beim Service behoben werden kann. Das macht sich dadurch deutlich, dass eine Hälfte das Bildes schärfer ist wie die andere. Dürfte aber nicht gerade günstig sein.
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.
Nikon D500, D800E, D7000, Pentax K20D, SuperA, Canon G7X. Der Rest steht im Profil.
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Alt 29.10.2019, 17:17   #3
NeverAgain
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Standard AW: DA*16-50 korrigieren

aus ähnlichem Grund hatte ich mein 16-85 dort.

Diagnose: Sturz/Schlagschaden... Tubus erneuert.. insgesamt 263 Euro.

Schweren Herzens bezahlt... wieder besser als neu .-)
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3!
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Alt 01.11.2019, 18:48   #4
Silvestri
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Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Hallo Michael,
manchmal ist die Optik krumm, manchmal nur die Mechanik schief. Versuche, ob Du den problematischen Bildrand mit einer anderen Entfernungseinstellung scharf bekommst. (dann ist der Rest unscharf).
Dann musst Du analysieren, braucht der rechte Rand eine kürzere oder längere Entfernungseinstellung als der Rest?
Der Bayonettring ist mit 5 Schrauben im Objektiv befestigt. Diese Schrauben kannst Du LÖSEN, besser nicht herausdrehen.
An der Position von EINER oder ZWEI Schrauben kannst Du Aluminiumfolie unterlegen, um den Abstand des Bayonettes zum Objektiv zu vergrössern.
Ich habe das bei vielen Objektiven zur Feinkorrektur gemacht, ist ein wenig fummelig, aber man kann sich da reinarbeiten.
Ich nehme Alufolie von Fertigggerichten, wenn nötig auch doppelt, Schoko-Folie ist zu dünn.
Über das Thema gibt es ältere Beiträge von mir, und auch dieses Mal richte ich mich auf Gegenwind ein, aber ich möchte DIR zum Nulltarif helfen, mehr nicht.
Es ist ein wenig eine Näherung / Iteration, aber wenn der Tag vorbei ist, Du hast 3 Varianten getestet und ohne Kosten eine gleichmässige Schärfe, weisst Du was und warum Du es gemacht hast.
Passe auf die Kontakte in der Nähe der Unterseite auf, dass Dir da nichts rausfällt. Wenn ja, wirz ne böse Bastelei, das wieder alles korrekt einzusetzen. Besser ist, die Schrauben nur so weit rauszudrehen, dass Du lokal einen Streifen unterlegen kannst nur durch Liften des Bayonettringes. Ich mache ca 5mm breite Streifen mit einem durchstochenen Loch für die Schraube, biege ihn vor, damit er besser "um die Ecke" kommt, lasse nach aussen ein zu langes Fähnchen stehen und wenn der Endzustand erreicht ist, schneide ich das Fähnchen ab.
Ich habe so aus Mist-Dingern ordentliche Objektive gemacht, die waren halt nur mechanisch schief. "Tubus erneuert" ist im Prinzip auch nichts anders. Ein 16-85mm war grottenschief, nach mechanischer Geradestellung wieder 1A. Manchmal sind es nur LOSE SCHRAUBEN, die dafür sorgen, dass der Bayonettring nicht in der richtigen Position ist, die gedichteten Objektive sind dafür anfälliger!
Grüsse aus der Eifel
maro
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Alt 02.11.2019, 11:12   #5
MikeRD03
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Threadstarter
 
Registriert seit: 01.03.2011
Ort: Fröndenberg
Beiträge: 368
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Hi Maro, ich verstehe, welche Idee hinter deinem Tip steckt und ich bin ganz bei dir vor allem wenn man hier Tips gibt, die über "geh zum Service" hinaus geht.
Hatte an meiner K3-II einen AF, der bei mehr als einem Objektiv komplett daneben lag und wollte das im Debug Menü der K3 korrigieren. Auf keinen Fall hies es - kann nur der Service. Das Ende vom Lied ist ich habe den Body dort neu eingemessen und nun sitzen ALLE Objektive auf dem Punkt bei +/-0. Ich behaupte der Service hätte auch nix anderes gemacht.

Es muss mal das Bild analysieren, ob die Unschärfe sich über den gesamten Rand erstreckt (dann kann dein Tip helfen) oder nur recht punktuell ist. Dann wird es vorr. eh schierig werden. Die Unschärfe ist aller dings minimal aber im Vergleich zur fast perfekten anderen Ecke sichtbar.

Gruß Michael
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Alt 08.11.2019, 00:16   #6
DirkWitten
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Registriert seit: 27.05.2014
Beiträge: 202
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Wenn Du das zum Service sendest, nach Maerz in Hamburg, dann bekommst Du einen Kostenvoranschlag.
Das 16-50/2.8 kostet neu etwa 750-800 Euro, wenn Du bei Deinem Modell bisher noch keinen SDM-Ausfall (Fokusmotor) hattest und das Objektiv immer noch superschnell fokussiert und ansonsten gut ist, dann lohnt sich die Justage.

Bei meinem 16-50/2.8 hatte ich auch Probleme, lockeres Bajonett und SDM-Ausfall waren die dicksten Dinger dabei. ich habe das Teil komplett zerlegt und repariert und umprogrammiert, kann trotzdem nur empfehlen das nicht selbst zu tun wenn nicht außergewöhnlich viel Talent in der Feinmechanischen Welt existiert.

Der Knackpunkt beim Justieren mit Alufolie ist grade beim 16-50 die Dichtung und das Bajonett selbst. Du musst zuerst die SDM-Kontakte abschrauben (der Doppelkontakt an der Hinterlinse) und vorsichtig nach oben abziehen - die sind nur gesteckt. Danach hast Du beim Lösen des Bajonettrings zwei Hindernisse - einmal die Dichtung und einmal das Segment mit den Kontakten. Die Dichtung klemmt quasi unter dem Bajonettring, da wird es kompliziert mit Alufolie, denn die Dichtung steht vor und ist eigentlich ein L-Profilring, der gut 2mm unter das Bajonett ragt. Das zweite Hindernis sind die Kontakte, die ja immer hin ein knapp ein Viertel des Bajonettrings belegen, da passt keine Folie zwischen.

Viel Glück und Geschick
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Alt 11.11.2019, 16:14   #7
Silvestri
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Registriert seit: 11.11.2014
Beiträge: 264
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Hallo Michael,
die Folie wird nur an den Stellen eingebracht direkt unter / um die Schrauben, die kollidieren nicht mit den Kontakten. Hilfreich und beruhigend ist es, für Null Euro zuerst einmal festzustellen, ob eine Geradestellung die Lösung ist und WELCHE Positionen unterlegt werden sollten, das Wunschdenken ist, es mögen nur Schrauben abseits der Kontakte sein.
Bei der Durchführung die Schrauben EINZELN ausdrehen und dann wieder mind 1,5 Umdrehungen eindrehen, damit Du sicher bist, dass sie "noch alle drin" sind.
Wenn der Ring kpl ab geht, ist das zwar reparabel, aber unnötige Arbeit, ich habe böse geflucht.
p.s.
Ich finde die Konstruktion von Pentax mit dem Dichtring ziemlich naja. Bei Dirk war das Bayonett lose, bei mir war es lose, bei wem sonst war es lose?
Man verlässt sich auf ein scharfes und dichtes Objektiv, bekommt etwas, das nach mässiger Nutzungsdauer weder scharf noch dicht ist. Wenn ein Klempner das so umgesetzt hätte, könnte er sich vor Kundenreklamationen "Leitung tropft" nicht retten. Luft aber macht zuerst einmal keine nassen Flecken. Der Gummiring bewirkt m.E. dass die Schrauben nicht satt fest sitzen, das System bei jeder Handhabe "arbeitet", so darf Mechanik nicht sein. Der Bayonettring muss hart sitzen und der Dichtring muss sich mechanisch unterordnen, nur dichten halt.
Grüsse aus der Eifel
maro
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Alt 11.11.2019, 16:18   #8
MikeRD03
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Threadstarter
 
Registriert seit: 01.03.2011
Ort: Fröndenberg
Beiträge: 368
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Alles klar - danke für die ganzen Tips!
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Alt 12.11.2019, 20:41   #9
manor
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Ort: Oberösterreich
Beiträge: 1.300
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

@ Silvestri
kennst du event. Videosanleitungen im Netz über eine solche Ausrichtung mittels Folie?
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Alt 13.11.2019, 12:55   #10
Silvestri
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Registriert seit: 11.11.2014
Beiträge: 264
Standard AW: DA*16-50 korrigieren

Hallo Manor,
das ist einfache Schrauberei und selbsterklärend.
Die m.E. wichtigste Aufgabe ist, zu analysieren WO unterlegt wird, d.h. welche Bildrichtung über- oder unterfokussiert wird und daran zu denken, dass Objekte in der Natur rechts oben in der Kamera links unten landen, sprich Bildumkehrung. Dann muss man einfach richtig nachdenken, wie das Objektiv gekippt werden muss (was letztlich eine Geradestellung der Linsen bedeutet).
Die Stolpersteine habe ich schon beschrieben.
Bei Pentax Plastefassung gehen die Schrauben immer gut auf, wenn sie nicht schon eh lose sind...
Bei guter Mechanik wie Voigtländer haben wir auch schon 2 Mann gebraucht für die Mini-Schrauben: einer hält das Objektiv fest, eine Hand drückt den Schraubenwilli und die andere dreht ihn.
Ein Spaziergang ist das Geradestellen von Samsung NX-Linsen, weil es keine kniffligen mechanischen Übertrager gibt, die sich aushängen oder rumpurzeln, sondern nur ein Flachbandkabel, das genügend Raum zum Abziehen lässt. Bei NX kann es ratsam sein, die Schrauben ggf durch längere Schrauben zu ersetzen, es gab Fälle, in denen nach Winz-Sturzschäden das Bayonett rausgerissen war, weil Samsung zu magere Schrauben verwendet hat. Teilweise werden keine klassischen Gewindeschrauben verwendet sondern selbstschneidende Schrauben mit gröberem Gewinde wegen der Plaste, wir sparen uns kaputt!
Den Bayonettring immer nur so weit lösen oder abziehen, dass man das Alufähnchen gut "um die Ecke" dazwischengeschoben bekommt, Vorbiegen hilft, 2mm Alu rund um das Loch reichen aus, das Loch für die Schraube steche ich mit dem Kreuzschlitz Grösse 00 vor.
Wenn man bei Pentax 5 Schrauben hat, kann es sein, dass man die gewünschte Schiefstellung mit mehreren Schrauben "vektoriell aufteilen" muss, um die richtige Raumrichtung und die richtige Stärke zu treffen, also zum Bleistift eine Belegung: 0-1-2-1-0 Folienstärken oder 0-1-1-0-0.
Letztlich gilt wie immer: Versuch macht kluch, und wenn es einen halben Tach dauert, auch nicht so schlimm, eine Linse einpacken, zur Post bringen, die Abwicklung mit Fa. April dauert auch und kostet.
Ein 16-50mm NX-Objektiv habe ich durch bewusste stärkere Schiefstellung zur Tilt-Linse umgebaut für scharfe Blumenwiesen von vorne bis hinten, alles reversibel!
Grüss aus der Eifel
maro
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