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Alt 05.03.2019, 12:11   #11
schildzilla
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Foxy, danke für deine zusätzlichen Tips.
Wenn jemand es besser machen möchte, wäre er mit einer anständigen Ausrüstung natürlich gut beraten.
Das fällt bei so teurem Equipment auch nicht mehr ins Geld.


Für die "flaches Chart an der Wand"-Methode hatte ich mich bewusst entschieden und da meine Justierung spontan reingeschoben wurde, bekam ich auf die Schnelle nirgends eine LensScale her.
Ich überlegte auch schon, auf die Schnelle FoCal zu kaufen, welches gut bewertet wurde.
Dies arbeitet auf die gleiche Weise mit einem Testchart, nur automatisiert und schneller.
Doch auch mit einfachen Mitteln kann man viel erreichen


Der Nachteil an der "flach an der Wand"-Methode ist, dass man nicht optisch erkennt, ob ein Front- oder Backfokus vorliegt. (kein schräges Lineal)
Doch das sieht man ja auch daran, wohin sich die Fokusskala am Objektiv bewegt.
Das Testfotos machen spart man sich auch meistens.
Die einfache "flach an der Wand"-Methode war in meinem Fall erfolgreich.

Ich habe mich für ein Testchart mit dünnen horizontalen und vertikalen Linien gedruckt auf Din A4 entschieden, da aus Erfahrung solche Strukturen am präzisesten fokussieren (z.b. Barcodes, Texte usw) und ich die Schärfe bei jedem Abstand am Bildschirm gut kontrollieren konnte.
Da ich mit verschiedenen Objektiven bei verschiedenen Brennweiten und verschiedenen Abständen fokussieren musste, wären manche Testcharts einfach zu schlicht und gross gewesen (habe ich zwischendrin mal getestet, lief nicht so gut bei Nahaufnahmen).

Da mein Laserdrucker extrem scharf drucken kann, hatte ich ein hervorragendes Testchart.
Als Beleuchtung hatte ich einen 10W Spotstrahler mit wenigen cm Abstand direkt auf das Testchart gerichtet, leicht von der Seite, damit das Licht nicht direkt ins Objektiv zurückreflektiert und der Autofokus evtl beeinträchtigt wird und so platziert, dass das Testchart gleichmässig angeleuchtet wurde.
Zusätzlich kam durch das Fenster auch noch das Tageslicht, welches den Raum zusätzlich ausgeleuchtet hatte.

Keine Frage, draussen kalibrieren wäre besser. Kunstlicht ist keine optimale Lösung.
Doch auch bei schlechtem Licht muss ein Objektiv treffen können und so schlecht beleuchtet war es dann auch nicht (ca 1/100s bei ISO100 und Blende 2.8)

Gestern hatte ich auch nochmal ein paar Alltagstests gemacht und kann sagen, der Fokus sitzt perfekt.
Zur Not tut es die einfache Methode auch, wenn man präzise arbeitet und man genug Zeit hat.
Für ganz faule bleibt noch das Einschicken

Geändert von schildzilla (05.03.2019 um 12:22 Uhr)
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Alt 05.03.2019, 14:27   #12
barba
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Was für ein aufwand! Hab mein Tamron 85 auch heftig justieren müssen, drei Werte für drei Entfernungen. Hab es einfach gemacht, Objekte ausgesucht, fokussiert, gecheckt, einjustiert. Hat alles nicht einmal 10min gedauert. Jetzt Sitzt der AF Perfekt, siehe Beispielbilder Thread.
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Alt 05.03.2019, 19:03   #13
Foxy25
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Standard AW: Erfahrungsbericht + kleine Anleitung: Sigma USB Dock vs Tamron Tap-In Konsole + Sigma 18-35 + Tamron 24-70 + Tamron

Naja, es ist eben wie so oft im Leben: Es kommt auf den persönlichen Anspruch an. Natürlich kann man seine Objektive nach irgend einer Fire-and-Forget Methode kalibrieren oder eben mit großem Aufwand und vermutlich besserem Ergebnis.

Jeder sollte es so machen wie es im beliebt und ihm taugt....
__________________
Liebe Grüße

Foxy25

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Canon 550D + 80D + 6D2, Sigma Art: 35mm, 18-35mm, Sigma C: 17-70mm, 18-200mm, Sigma EX: 10-20mm, Canon: 18-135 IS USM, 40mm Pancake, 24-70 2,8 L II USM, Yongnuo Blitze+Funk, Studioanlage von Elinchrom und jede Menge Kleinkram...
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Alt 05.03.2019, 19:54   #14
disclaimer
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Standard AW: Erfahrungsbericht + kleine Anleitung: Sigma USB Dock vs Tamron Tap-In Konsole + Sigma 18-35 + Tamron 24-70 + Tamron

Zitat:
Zitat von schildzilla Beitrag anzeigen
...Dafür hat mein Tamron +27 und die Restlichen +7 kann ich nicht korrigieren....
Danke für Deine Mühe und auch @Foxy25, für die nütlichen Zusatztips.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hast Du deine beiden Kameras auf 0 gelassen, die Korrekturwerte aus dem Kamera-Adjust in das Objektiv mittels Doc eingespielt und so funktioniert es an beiden Kameras mit gleichen Korrekturwerten?
Wie hast Du denn dann die "fehlenden" +7 ermittelt? Was spricht denn dagegen, das Objektiv in der Kamera auf diese +7 zu korrigieren und die Tabelle entsprechend abzuändern, dass es überall passt, oder ist es gar nicht möglich beide Werte zu addieren? Dann wäre es aber auch sinnlos an Tamron zu schreiben, dass sie den Einstellbereich erweitern.
Ich habe da gerade ein Verständnisproblem, vielleicht kann das jemand mit Kalibriererfahrung für mich kurz entwirren, vielen Dank.
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Alt 05.03.2019, 20:05   #15
schildzilla
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Richtig, ich habe beide Kameras zum Schluss wieder auf Null gesetzt. Also keine Korrektur.
Natürlich könnte ich beim tamron alle Werte abgesehen von dem Feld mit +20 um 7 reduzieren und in der Kamera um 7 erhöhen.
Aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache, wenn ich in allen bodies auf die dieses Objektiv kommt erst einmal einen Korrekturwert einstellen muss.
Erstaunlicherweise scheint das tamron auf unendlich empfunden trotz der fehlenden 7 scharf abzubilden.

Und wie ich auf 27 komme ist eigentlich ganz einfach...
In der Kamera habe ich schon +20 korrigiert, es war immer noch nicht ganz scharf. Also habe ich die Daten soweit es eben ging in das Objektiv eingespeist. Dann noch mal auf die Kamera und weiter gemessen. Ab + 7 ist die Skala endlich stehengeblieben. Zusammen mit den ersten +20 die bereits in das Objektiv gespeichert wurden haben wir +27.
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Alt 06.03.2019, 08:26   #16
Pixelangelo
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Zitat:
Zitat von Foxy25 Beitrag anzeigen
Ich halte nix von solchen Papiertargets und benutze als Hard-Target Spyder Lenscal. Es mag im ersten Moment teuer erscheinen, aber für mich hat es sich geloht, so viele Linsen wie ich bis jetzt kalibriert habe.
Da wird Ausrüstung für 1000ende von Euro gekauft aber die 50€ für ein vernünftiges Target will dann niemand mehr ausgeben....

Muss jeder selbst wissen ob ihm so ein kostenloses Schlabberding reicht, oder ob er eben was gescheites benutzen möchte.

Hier mal noch ne Bastellösung die ich persönlich noch für am besten halte:

https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1656767
Auf glattem Kartonpapier ausdrucken, dann schlabbert auch bei einer "Bastellösung" nichts. So was kostet weniger als 1 EUR im Papierfachhandel.
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Alt 06.03.2019, 08:40   #17
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Zitat:
Zitat von schildzilla Beitrag anzeigen
Meine Erfahrung war bislang, dass bei Sigma meist alles passte, mit Tamron habe ich jedoch einige schlechte Erfahrung machen dürfen.
Besonders was den Autofokus und Kompatibilität anging.
Ok. So macht jeder seine Erfahrungen. Da hatte ich wohl "Glück" mit Tamron bisher. Mein 70-200 2.8 SP ist meine absolut geilste Linse. Super scharf auf 2.8 und fokussiert immer perfekt. Ausschuss ist da eigentlich nur auf mich zurück zu führen.

Aber beim 18-35 1.8 war es ohne Justierung unmöglich ein scharfes Portrait hin zu bekommen, selbst abgeblendet oder vom Stativ. Nur Live View hat getroffen (ist ja auch logisch). Einen Fehlfokus im Dual-Pixel-AF im Live View mit der 80D konnte ich bei mir nicht feststellen. Mein Objektiv hab ich 2017 gekauft.

Dafür kann ich mein Tamron 70-200 2.8 nicht im Live View verwenden weil es da nicht fokussiert. Liegt aber wohl daran, dass das Objektiv vielleicht älter als die 80 D ist. An der 1300 D gehts. Hab aber keine Lust mein Tamron einzusenden, weil ich ein Tele eh nie im Live View betreibe.

Naja so ist das eben . Gut irgendwo kommt die Ersparnis der Objektive im Vergleich zu dem Canon Original auch her. Anscheinend sind die bei der Endkontrolle nicht so gründlich und solang der Kunde bereitwillig die Arbeit der Endkontrolle daheim selbst ausführt ein gutes Geschäft.

Natürlich kann man auch seine Kamera samt Objektiv einschicken aber das ist doch auch ärgerlich und nervig. 700 € ausgeben und als Dank ist dann Objektiv und Kamera für 1-2 Wochen weg zur justage.
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Alt 06.03.2019, 09:30   #18
Foxy25
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Zitat:
Zitat von Pixelangelo Beitrag anzeigen
Auf glattem Kartonpapier ausdrucken, dann schlabbert auch bei einer "Bastellösung" nichts. So was kostet weniger als 1 EUR im Papierfachhandel.
Wenn einem basteln in die Richtung Spaß macht, man entsprechendes Papier und Werkzeug dafür hat, Zeit und Lust, dann stimmt das wohl.

Aber: Ne Dosenlibelle für das exakte gerade Ausrichten hat das Target dann ja immer noch nicht..... Aber gut....
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Liebe Grüße

Foxy25

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Geändert von Foxy25 (06.03.2019 um 10:16 Uhr)
Foxy25 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2019, 12:19   #19
VGER
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Zitat:
Zitat von Knoedel91 Beitrag anzeigen
Gut irgendwo kommt die Ersparnis der Objektive im Vergleich zu dem Canon Original auch her. Anscheinend sind die bei der Endkontrolle nicht so gründlich und solang der Kunde bereitwillig die Arbeit der Endkontrolle daheim selbst ausführt ein gutes Geschäft.
... zum tausendundnächstenmal: Die Notwendigkeit zu kalibrieren ist nicht die Schuld des Objektivherstellers, sondern die der Kombination aus Kamera und Objektiv. Das ist der Grund dafür, daß ein und dasselbe Objektiv an der einen Kamera passt und an einer anderen nicht.

Wer immer noch Sprüche klopft wie "bei dem Preis hätte ich erwartet..." zeigt damit nur, daß er die Thematik nach wie vor nicht begriffen hat!

MfG
VGER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2019, 13:42   #20
barba
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Zitat:
Zitat von Foxy25 Beitrag anzeigen
Naja, es ist eben wie so oft im Leben: Es kommt auf den persönlichen Anspruch an. Natürlich kann man seine Objektive nach irgend einer Fire-and-Forget Methode kalibrieren oder eben mit großem Aufwand und vermutlich besserem Ergebnis.

Jeder sollte es so machen wie es im beliebt und ihm taugt....
Hab gestern eine Firmenportraitjob mit dem Tami 85 hinter mir. 150 Fotos für 10 Mitarbeiter, alle mit f2.2 fotografiert. 143 Fotos, Pupillen scharf, 5 voll daneben, 2 etwas daneben. Ich finde die Ausbeute recht gut. Das ist Canon Niveau.
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Stichworte
dock , sigma , tamron , tap-in , usb


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