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Alt 26.12.2011, 14:35   #11
chakko
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Wenn ich mal Kritik üben darf, wäre ich du würde ich das Grün in Blau umfärben. Mag sein das Wasser grünlich war aber Blau schaut einfach besser aus, IMHO

Kann man eins baerbeiten?
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Alt 26.12.2011, 14:43   #12
uwafot
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Zitat:
Zitat von chakko Beitrag anzeigen
Wenn ich mal Kritik üben darf, wäre ich du würde ich das Grün in Blau umfärben. Mag sein das Wasser grünlich war aber Blau schaut einfach besser aus, IMHO
Da der Verwendungszweck und die Zielgruppe klar ist, wäre blau absolut unpassend und unrealistisch. Schliesslich geht's hier nicht um "buntefischeguckerurlaubsfuntaucher". Die Bedingungen sind Schmutz, Dreck, wenig Licht, keine Sicht. Bei einem Hochofenarbeiterfoto schicke ich vorher auch keinen Putztrupp um klinische Bedingungen mit weißen Wänden zu schaffen.

Zitat:
Zitat von chakko Beitrag anzeigen
Kann man eins baerbeiten?
Nein.
Ich habe selber mit Farbabgleichen experimentiert und es soll so realistisch bleiben.
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Alt 26.12.2011, 14:47   #13
chakko
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Klar wäre es unrealistisch, aber bei der Präsentation hier dachte ich jetzt nicht das sie rein dokumentatorisch sind
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Alt 26.12.2011, 14:59   #14
starfire
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Schöne Arbeiten.

Lass uns nicht so lange warten, kannst ruhig mal mehr Bilder posten.
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Gruß Ralf
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Alt 27.12.2011, 13:43   #15
uwafot
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Wie gewünscht noch eines, heute mit etwas Dynamik.
Voller Körpereinsatz nur wegen eines Holzbohrers.



Beim Arbeiten unter Wasser hat man keinen Widerstand um den auftretenden Werkzeugkräften entgegenzutreten. Man drückt sich eher vom Werkstück/Arbeitsplatz weg, anstatt daß man Kraft in das Werkzeug einleitet.
Gute körperliche Verfassung und das aufbauen von Körperspannung ist erforderlich. Gefährlich wird es, wenn der Bohrer klemmt (durch die unsichere, schwer definierbare Lage des Bedieners im Raum kommt das öfter vor) und damit die Drehmomente der Maschine widerstandslos auf die Hand und den Taucher übertragen werden.
Daher werden Raumfahrer auch in speziellen Tauchtrainings auf ihre Wartungs- und Reparaturarbeiten beim Ausstieg aus den Weltraumstationen vorbereitet. Die DLR betreibt ein Köln ein eigenes Trainingsbecken dafür (Neutral Buoyancy Facility, Link), die Bedingungen sind ähnlich wie in der Schwerelosigkeit.
Arbeitstaucher können sich dafür noch extra mit Gewichten beschweren um wenigstens Grundkontakt zu behalten. Hier am Taucher schön zusehen.

Leider war mehr Blitzeinsatz für das Gesicht nicht drin. Paralleles Licht zur Aufnahmeachse bringt unter Wasser alle Schwebteilchen extrem zum leuchten (Fernlicht-im-Nebel Prinzip, daher sind Nebelscheinwerfer so weit wie möglich vom Fahrerauge weg positioniert um einen anderen Winkel zu bekommen). Stärker Blitzen mit weniger Umgebungslicht führt zu ähnlich schlechten Ergebnissen und Überstrahlungen.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg thw_2011-09-07_5521.jpg (363,8 KB, 1003x aufgerufen)
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Geändert von uwafot (26.03.2013 um 22:30 Uhr)
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Alt 27.12.2011, 15:03   #16
starfire
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OT und bestimmt nee blöde Frage...

Warum muss dieser Holzklotz unter Wasser gebohrt werden (geringerer Zeitaufwand?)? Ich denke mal das es doch nicht bei einem Klotz bleibt und das Bohren über Wasser wäre wie von dir ja auch sicherer und bei mehr Klötzen gleichzeitig auch wieder wirtschaftlich.

Auch stelle ich mir gerade vor wie der Gute versucht den Klotz einzuspannen und gegen den Auftrieb des Klotzes kämpft.


So jetzt darf gelacht werden. Bin halt Laie.


Ich finde die Serie auf alle Fälle interessant - also mehr Bilder!
Auch mal bitte das Equipment mit dem du arbeitest.
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Alt 27.12.2011, 15:37   #17
Kucht
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Registriert seit: 14.03.2005
Ort: Mönchengladbach - Rheydt
Beiträge: 10.749
Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

WOW.

Bin sehr, sehr stark beeindruckt von den drei Bildern uns spreche hohe Anerkennung für die geleistete Arbeit samt Riesenaufwand aus.
Du kannst sehr stolz sein auf diese Bilder und unser unverholener Neid (im positiven Sinne) ist Dir sicher.
__________________
Unsere Bilder dürfen bearbeitet und hier wieder eingestellt werden
MK; G+
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Alt 27.12.2011, 17:21   #18
*****
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Auch die beiden letzten sind Absolut beeindruckend gute Fotos.

Auch von mir sei nochmals tiefster respekt signalisiert!

Gruß
MF
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Alt 27.12.2011, 17:42   #19
Heros21
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Standard AW: Man@Work [Taucherarbeiten]

Zitat:
Zitat von starfire Beitrag anzeigen

OT und bestimmt nee blöde Frage...

Warum muss dieser Holzklotz unter Wasser gebohrt werden (geringerer Zeitaufwand?)? Ich denke mal das es doch nicht bei einem Klotz bleibt und das Bohren über Wasser wäre wie von dir ja auch sicherer und bei mehr Klötzen gleichzeitig auch wieder wirtschaftlich.

Auch stelle ich mir gerade vor wie der Gute versucht den Klotz einzuspannen und gegen den Auftrieb des Klotzes kämpft.
Wenn ich als THWler ein Vermutung äußern darf: Hier ging es um eine Übung, und was bringt das Holzbohren über Wasser für einen Übungseffekt für einen Bergungstaucher? Gar keinen, denn das macht man schon in der Jugendgruppe. Und ob er nun bei den Übung in fest verankertes Holz bohrt, oder in eingepanntes, ist eigentlich egal, es bleibt Holz unter Wasser...

Equipment wurde bereits genannt.
__________________
Achtung Anfängermeinung!

Meine Bilder können gerne bearbeitet und im selben Thread wieder hochgeladen werden.
Heros21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2011, 17:46   #20
uwafot
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Zitat:
Zitat von starfire Beitrag anzeigen

OT und bestimmt nee blöde Frage...
Warum muss dieser Holzklotz unter Wasser gebohrt werden (geringerer Zeitaufwand?)? Ich denke mal das es doch nicht bei einem Klotz bleibt und das Bohren über Wasser wäre wie von dir ja auch sicherer und bei mehr Klötzen gleichzeitig auch wieder wirtschaftlich.
Ich finde die Serie auf alle Fälle interessant - also mehr Bilder!
Auch mal bitte das Equipment mit dem du arbeitest.
Teil 1 der Frage ist zwar OT aber sicher stellen sich die andere auch, daher eine Antwort (die Mods könnens ja wieder löschen):
Zu Übungszwecken, um eben die vollständig anderen Arbeitsbedingungen auch im Umgang mit "gefährlichen" Werkzeugen zu erlernen. Beispiel: An Land hast vielleicht ein Loch in der Hose wenn Du mit etwas scharfem unvorsichtig bist. Dazu muss das Teil noch nicht mal in Betrieb sein. Unter Wasser säufst Du gnadenlos im Anzug ab, dein Auftrieb geht verloren, deine Isolation gegen das kalte Wasser sinkt schlagartig nach Null. So eine Handhabung bei wenig Sicht muss gelernt sein. Diese Leute sind bereit jegliche Tätigkeit (gibt sogar welche mit Sprengberechtigung) im Ernstfall zu jeder Zeit bei Tag oder Nacht auf Alarmierung hin im Auftrag des Zivilschutzes zu machen, und das ehrenamtlich ohne Kohle !!! Auch die Ausbildung läuft ehrenamtlich und auf Freizeit/Urlaubsbasis.
Hier war es Prüfungsaufgabe aus drei Materialien (Holz, Stein, Stahl) die Buchstaben T H W herauszuarbeiten und auf einer Gewindestange übereinander zu befestigen. Daher das Loch, und die Verwendung jeweils geeigneter Werkzeuge. Es waren mehrere Stunden Arbeit bei diesen Bedingungen. Wie gesägt wurde zeige ich noch
Zitat:
Auch stelle ich mir gerade vor wie der Gute versucht den Klotz einzuspannen und gegen den Auftrieb des Klotzes kämpft.
Siehst Du, Du hast schon mitgedacht. Die meisten kämen gar nicht auf diese ernst zu nehmende Problematik.

Teil 2: Ausrüstung und Background: Als speziell ausgebildeter, ebenfalls ehrenamtl. Lehrtaucher war ich selber schon in Prüfungskommissionen für Feuerwehrtaucher mit ähnl. Aufgaben. UW-Fotografie ist mein Hobby. So kam es dazu. Ich benutze eine Nikon D200 mit 10,5mm oder 12-24mm. Dazu ein massgeschneidertes Alu-Gehäuse eines österreichischen Herstellers in Voitsberg (beide österreichische Hersteller die es auf dem Markt gibt machen eigentlich die Besten Gehäuse der Welt ) mit entsprechenden Superwide-Domeports aus Glas, speziell für die Obektive gerechnet. Und Licht aus speziellen UW-Blitzgeräten des selben Herstellers bzw. eines deutschen UW-Blitzprofis in manueller Steuerung bei den Sichtverhältnissen.
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