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Alt 15.06.2018, 22:39   #51
Kamera2016
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Registriert seit: 31.03.2016
Beiträge: 1.277
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Deine Bildbeispiele zeigen sehr schön, daß mit "Altglas" ausdrucksstarke Fotografie funktioniert. Da es statische Motive sind, kann problemlos mittels Fokuslupe der beste Bereich für die Fokusebene gesetzt werden; Zeit spielt hier keine Rolle.

Wie machst Du es aber bei Portraits (Iris soll scharf sein) oder bei den hektisch rumspringenden Viechern?
Kamera2016 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2018, 23:32   #52
Leitwinkel
Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 10.289
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von Kamera2016 Beitrag anzeigen
Deine Bildbeispiele zeigen sehr schön, daß mit "Altglas" ausdrucksstarke Fotografie funktioniert. Da es statische Motive sind, kann problemlos mittels Fokuslupe der beste Bereich für die Fokusebene gesetzt werden; Zeit spielt hier keine Rolle.
vielen Dank Kamera 2016,
und ja, Zeit spielt keine Rolle, stimmt.


Zitat:
.
Wie machst Du es aber bei Portraits (Iris soll scharf sein) oder bei den hektisch rumspringenden Viechern?
das mache ich mit der Sony manuell nur aus Spass mal,
wenn ich z.B. gerade Lust habe die Familie in Ruhe aufzunehmen.

Wenn der Fokus immer sitzen muss, ohne zu wissen was einen erwartet,
also bei Familienfeiern z.B.,
dann benutze ich die Nikkore an der d610
und bei Bedarf blende ich dann lieber etwas ab.

Die alten Nikkor-AF-d Linsen haben einen weichen Schärfeverlauf,
da kommt es für mich auf den genauen Millimeter nicht an.
Daher reicht mir der AF der D610 dafür völlig aus
dazu kommt, dass diese Kamera auch einen tollen Sensor hat.

Gruß Chris

ps. den Stabi der A7II / III vermisse ich nicht, mir gefällt gerade diese kleine leichte 1. A7x-Generation,
die Generation mit dem Stabi ist mir gewichtsmäßig schon zu dicht bei der d610 (und die ist mir im allgemeinen
einfach zu groß und schwer) und mit vielen nativen Linsen wäre die Sony dann deutlich größer als die d610 mit den Nikkoren.

ps.2 vollständigkeitshalber hänge ich noch ein Bild mit dem Nikon 50/1,4 an der A7r mit dran.

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Geändert von Leitwinkel (16.06.2018 um 23:30 Uhr)
Leitwinkel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2018, 11:42   #53
renatoeder
Benutzer
 
Registriert seit: 03.12.2007
Ort: Rödermark
Beiträge: 13
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Ja, das Problem der Offenblende beim 1,4/50mm von Canon hatte ich auch.
Das hat sich aber ab Blende 2 erledigt, Da gewinnen Schärfe und Kontrast stark hinzu. Mit 1,4 scharfstellen ist sogar mit der Sony schwer...
Andererseits finde ich einen sanften Kontrast und Schärfe bei Porträts nicht soooo schlimm...Muss da nicht jeden Mitesser kontrastreich abbilden

Und Architektur mache ich bei Blende 8


Zitat:
Zitat von droehnwood Beitrag anzeigen
Ich trage noch mal (wieder) etwas OnTopic bei:

Ich habe einige Portrait-Versuche mit einem Helios 44m-7 hinter mir, wo die Tochter gnädiger weise mal still gestanden hat. Erst ab f4 kam der Kontrast und die Schärfe, und das bei der angeblich schärfsten Version (auf Kosten des Swirly-Bokeh). Der Fokussierring ging sehr schwer - das machte keinen Spaß.

Ein wirklich sehr gut erhaltenes - und vielgepriesenes - Canon nFD 50mm f1,4 erwies sich als kontrastarm bei Offenblende. Schärfe hat auch ein wenig gefehlt. Aber ich möchte solche Objektive auch gerne offenblendig nutzen - sonst kann ich auch bei meinen modernen Pendants bleiben... Durfte gehen...

Im Bereich der 135er hatte ich dann ein Olympus OM 135mm f2,8 ausprobiert, das als kurzes Tele gedacht war. Schärfe und Kontrast kamen erst bei f5,6, mit dem 2fach Konverter nie. Das war also auch nix.

Dann hatte ich mir - aufgrund der positiven Erfahrung des Flektogon - ein CZJ Sonnar 135mm f3,5 geholt. Bei diesem tue ich mich ebenfalls schwer, mal ein Tier (wir haben bei uns Eichhörnchen) richtig fokussiert zu bekommen. Auch abgeblendet bekomme ich einfach nichts so richtig in die Schärfeebene - oder eben anders herum die Fokussierung nicht gut hin.

Und nun mein Fazit: Würde ich Portrait machen wollen, so würde es ein SEL50F18 werden, oder vielleicht das günstige Sigma 60mm f2,8. Die kosten nicht wirklich viel, sind erwiesenermaßen eine gute Wahl und verfügen über alle Helferlein, vor allem den AF oder gar Eye-AF.

Warum in diesem Thema - Portrait - also mit Altglas abplagen?!
renatoeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2018, 10:18   #54
Cengo385
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Threadstarter
 
Registriert seit: 09.05.2017
Ort: Verl
Beiträge: 60
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Der Tag ist gekommen und ich habe das 135mm 2.8 von Minolta mal bei mir im Garten getestet.

Wie ihr im Anhang schon sehen könnt, ist da ein schon eher gut fokussiertes Bild zu sehen. Der Look gefällt mir ebenfalls sehr gut. Portraits habe ich an meinem kleinen Cousin auch getestet, die sind ebenfalls sehr gelungen.

Ich bin wirklich überrascht, was man mit so einer alten Linse alles herausholen kann.

Hauptsächlich habe ich mit 2.8 geknipst und muss sagen, von allen Bildern waren bestimmt 80% falsch fokussiert. Bestimmt wäre es anders, wenn ich auf Blende 4 erhöht hätte, jedoch habe ich probiert den Bokeh so schwammig wie möglich zu halten

Klar, für Leistungsfotografie und schnelle Schnappschüsse ist es nicht geeignet, ABER wenn man sich Zeit nehmen kann und eine Person hat, welche auch mal ruhig hält etc. ist es eine echt coole Sache!

Vor allem für Waldspatziergänge und Testportraits werde ich die Linse verwenden, den ganzen Spaß gibt es schon für knapp 50€ mit Adapter.

Preis: Super!

Spaßfaktor: Super!

Ergebnisse: Geht so - viel Ausschuss aber wenn der Fokus sitzt - Super!

Es macht wirklich viel Laune, vor allem stelle ich es mir bei geringen Brennweiten spannend vor, da dort oftmals Blende 8 verwendet wird. Da sollte man nicht viel falsch machen. Zudem hat man bei Landschaft doch etwas mehr Zeit in der Planung als in anderen Bereichen.

Sehr zufrieden und wird sicherlich nicht die letzte Manuelle Linse!
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Alt 20.06.2018, 10:47   #55
Phillip Reeve
Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2005
Ort: NRW
Beiträge: 1.568
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Schön! Auch wenn die Entdeckung manueller Objektive einige Jahre zurückliegt, so kann ich mich doch gut in dich reinversetzen. Den Spaß am Fotografieren im Fokus zu behalten ist das wesentliche und mit manuellen Objektiven geht das ganz prima. Mit etwas Übung auch mit deutlich besserer Trefferquote

Grüße
Phillip
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Alt 20.06.2018, 15:35   #56
xoxox
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Registriert seit: 01.03.2015
Ort: München
Beiträge: 181
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Ein Pluspunkt von mir für die Photographiebegeisterung
xoxox ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2018, 16:02   #57
Linse66
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2013
Beiträge: 3.489
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Das letzt Bild ist doch schonmal super!!!
Viel Spaß noch damit.
Ich für meinen Teil hab jetzt auch drei m42 Dinger und es macht viel spaß auch wenn das Ergebnis oft so lala ist... aber schaiß drauf, es mach Laune

Allerdings kapiere ich nicht wie Phillip Reeve solche Bilder zustande bringt
__________________
Wenn ein Bild für mich schön ist, ist es für mich schön.
Ich bin kein Typ der in jedem Bild einen Fehler sucht da es kein perfektes Bild gibt
Linse66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2018, 17:56   #58
Kamera2016
Benutzer
 
Registriert seit: 31.03.2016
Beiträge: 1.277
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Ihr unterschätzt die EBV. Egal welche RAWs ich mir anschaue (gerade eben die von der Leica SL); die Bilder sehen ohne heftige Nacharbeit mehr oder weniger einfach nur ätzend aus. Ladet Euch bei Leica die 6 Bildbeispiele herunter und stellt die Bilder im RAW Konverter auf Standard (alle Regler sind 0).
Vorher / nachher zeigt an modernen Konstruktionen: heftige Nacharbeit erforderlich.

Da Altglas offenblendig oder leicht abgeblendet in der Regel kontrastschwächer sind, muß hier ebenfalls (und meist stärker) gedreht werden. Und wer die Farben kräftiger mag, dreht an der Dynamik und Sättigung. Bei den modernen Objektiven greifen auch die Automatismen; da merkt man die Justage eben nicht (gleich). Alles kein Hexenwerk, aber mehr Kenntnisse bei der Bildbearbeitung sind erforderlich, um dort mit Altlas gleichzuziehen. Da ich diese auch noch nicht perfekt beherrsche, geht dafür leider viel Zeit drauf. Aber nur so wird das was mit den perfekten Altglas-Ergebnissen. Bei Blende 5.6 oder 8 versagen dann gute Linsen von damals sowieso nicht mehr. Trotzdem müssen diese feinfühlig entwickelt werden.

Bildgröße: ob überhaupt Unterschiede gesehen werden, hängt im wesentlichen von der Bildgröße ab. Auch JPG nivelliert die Qualitätsdifferenzen.
Kamera2016 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2018, 10:07   #59
rachmaninov
Benutzer
 
Registriert seit: 07.05.2018
Beiträge: 415
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von Cengo385 Beitrag anzeigen

Mal ne ganz dumme (?) Frage. Sind die denn Vollformat tauglich oder handelt es sich um APSC ?

Und wohin geht die Tendenz, Canon oder Minolta?
Zitat:
Zitat von Linse66 Beitrag anzeigen
APS/C gab es zu der Zeit glaub ich gar nicht. Sind Vollformatlinsen
um mal etwas Besserwisser zu spielen (auch wenn es praktisch kaum einen Unterschied macht):

Natürlich gab es schon "APS-C" Objektive zu der Zeit... eigentlich gab es die schon VOR Kleinbild, denn die Kleinbildfotografie nutzte Kinofilm, nur hat sich ein gewisser Oskar Barnack dafür entschieden diesen nicht senkrecht, sondern waagerecht zu belichten und damit das Format zu verdoppeln.

In den 60ern gab es auch die Olympus Pen-F, die eine "Halbformat" Kamera war.

Aber in der Fotografie waren das tatsächlich eher Randerscheinungen.

Geändert von rachmaninov (21.06.2018 um 10:12 Uhr)
rachmaninov ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2018, 10:20   #60
Linse66
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2013
Beiträge: 3.489
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von rachmaninov Beitrag anzeigen
um mal etwas Besserwisser zu spielen (auch wenn es praktisch kaum einen Unterschied macht):

Natürlich gab es schon "APS-C" Objektive zu der Zeit... eigentlich gab es die schon VOR Kleinbild, denn die Kleinbildfotografie nutzte Kinofilm, nur hat sich ein gewisser Oskar Barnack dafür entschieden diesen nicht senkrecht, sondern waagerecht zu belichten und damit das Format zu verdoppeln.

In den 60ern gab es auch die Olympus Pen-F, die eine "Halbformat" Kamera war.

Aber in der Fotografie waren das tatsächlich eher Randerscheinungen.
Ach guck mal...
Danke. Mit sowas kannst du immer "Besserwisser" spielen
__________________
Wenn ein Bild für mich schön ist, ist es für mich schön.
Ich bin kein Typ der in jedem Bild einen Fehler sucht da es kein perfektes Bild gibt
Linse66 ist offline   Mit Zitat antworten
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