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Alt 15.06.2018, 14:34   #41
renatoeder
Benutzer
 
Registriert seit: 03.12.2007
Ort: Rödermark
Beiträge: 13
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Also, nach vielen Versuchen mit Minolta und Nikon bin ich dann bei Canon hängen geblieben. Die nFD Objektive sind durchweg toll. Und passen auch optisch zur A7. Das 2.8/ 20mm ist genial, das 2.8/28mm auch, das 24mm geht so. Sehr sehr gut ist das 1.4/50 (gibts um die 50€), das 1.8/85 und natürlich das 2.0/135.
Die haben alle 8 Blendenlamellen und ein sehr angenehmes Bokeh. Alle sind scharf und kontrastreich.
Das 2.8/135 ist so so lala, dafür manchmal für 20.- zu haben. Ich habe es durch ein 80-200 ersetzt.

Aber...am liebsten fotografiere ich mittlerweile mit dem Sony FE 1.8/85...mit Eye Focus oder manuell
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Alt 15.06.2018, 14:36   #42
Gast_3922
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von droehnwood Beitrag anzeigen
Auch wenn mir klar ist, dass hier wirklich viele "mehr auf dem Kasten haben" als ich, habe ich doch einen Link zu meinem flickr-Account in der Signatur. Wo ist eigentlich deiner?
Hallo,

ich habe keinen flickr-Account.
Aber wieso fühlst du dich angesprochen?

Gruß
Waldo
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Alt 15.06.2018, 14:48   #43
Phillip Reeve
Benutzer
 
Registriert seit: 04.09.2005
Ort: NRW
Beiträge: 1.568
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Das Minolta MD 2.8/135 (in welcher Version auch immer) hat ein exzellentes Preis/Leistungsverhältnis und für die allermeisten Anwendungen eine sehr gute Bildqualität. Von daher hat Cengo385 eine gute Wahl getroffen und sollte damit für sich einschätzen können, ob Altglas etwas für ihn funktioniert.

Die Diskussion über Bildbearbeitung finde ich etwas irreführend. In der Regel sieht meine Bildbearbeitung für Altglas nicht anders aus, als für ein Voigtländer 2/65 APO. Letztgenanntes ist allein technisch betrachtet zusammen mit dem Batis 2.8/135 das beste Objektiv im System.

Wer Bilder von mir in voller Auflösung betrachten will: kein Problem, dafür habe ich extra einen Zweitaccount bei flickr.

Hier ein paar Beispielbilder, welche alle mit günstigem Altglas geschossen wurden.

Tokina 2.5/90 Macro @f/2.5 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Minolta MD 50mm 1:2 @f/8 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Minolta MC Rokkor 50mm 1:1.4 | f/2 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Minolta MD 100 mm 1:2.5 | f/5.6 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Minolta MD 2.8/35 @f/11 full resolution by Phillip Reeve Data, on Flickr

Canon nFD 1.4/50 @ f/2 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Minolta MD Rokkor 2.8/135 | f/2.8892 by Phillip Reeve Data, on Flickr

DSC09801 by Phillip Reeve Data, on Flickr

Grüße
Phillip
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Geändert von Phillip Reeve (15.06.2018 um 14:52 Uhr)
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Alt 15.06.2018, 16:23   #44
droehnwood
Benutzer
 
Registriert seit: 06.02.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 903
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Hach ... seufz ...

Tolle Bilder, die du uns da zeigst Phillip!

Und erstaunlich, wie wenig du an den Reglern zupfst, und es damit schaffst, einen sehr natürlichen aber kontrastreichen und scharfen Look zu erreichen! Danke auch für den Einblick in deine Vorher-Nachher Bearbeitung.

Motiviert durch solche Bilder habe ich auch einiges an Altglas probiert ... aber wie schon erwähnt, waren viele Kröten dabei. Meine beiden liebsten sind immer noch das Canon nFD 50mm f3,5 für Makro und mein CZJ Flektogon 35mm f2,4, das ja erst kürzlich bei euch reviewed wurde.

@Waldo: Ich will keinen Streit und wusste auch, dass du nicht explizit mich ansprechen wolltest. Aber du sprachst von "einige User"; und ich denke, man kann ja auch selbst erst mal liefern, bevor man von anderen fordert. Und es muss natürlich kein flickr Account sein... *wieder_vertrag*
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Alt 15.06.2018, 16:23   #45
Kamera2016
Benutzer
 
Registriert seit: 31.03.2016
Beiträge: 1.277
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von cp995 Beitrag anzeigen
Ein harsches Bokeh bekommst Du z.B. auch mit EBV nicht richtig hingebogen.
Da habe ich eine ganz andere Erfahrung (und ich bin (leider) noch nicht der Photoshop Spezi).
Die Probleme entstehen durch zwei zentrale Sachverhalte:
1) Offenblendfotografie mit "modernen" Objektiven
2) EBV, die über das ganze Bild angewendet wird.

Es ist ein leichtes, einen natürlichen Schärfeverlauf mittels Blende 4-8 (bezogen auf 50 oder 85mm) und einem suboptimalen/unruhigen Hintergrund zu korrigieren. Das im Bild enthaltene DOF für das Hauptmotiv, erzeugt eine gute Plastizität, wenn der Hintergrund nachträglich weichgezeignet und - falls erforderlich - entsättigt wird. Wenn ich mit F1.4 starte, habe ich viel weniger Spielraum für solche Korrekturen: Schwache Auflösung; ich muß Klarheit, Schärfe und Kontrast steigern, schwaches DOF; ich kann nicht auch noch den Hintergrund weicher werden lassen, weil sonst gar nichts mehr da ist, was das Auge natürlich führt. Klar, daß gilt nicht für jedes Bild, aber ich habe genügend "Entgleisungen" diesbezüglich inzwischen gesehen und wundere mich über diese Entwicklung, die ja auch noch von den Objektivherstellern mit hohen Kontrasten bei ihren Konstruktionen forciert wird. Durch meine damalige analoge Fotografie habe ich jedenfalls gelernt, mich von eher weich zu hart zu Arbeiten (z.B. härteres Papier). Das mache ich in der EBV auch und platziere die Härte nur da (selektive Bearbeitung), wo sie erforderlich ist.
Was ich auch erst kürzlich herausgefunden habe (ich hatte es früher so nicht gemacht), ist, daß die Funktion Bilder für das WEB erzeugen, nicht nur das JPG verkleinert und schärft, sondern heftigst an der Dynamik und Sättigung schiebt. Ich kann mir vorstellen, daß etliche der gezeigten Bilder auch deshalb eine (unatürliche) Bundheit und Kontraststeigerung beinhalten; die Originaldateien aber wesentlich besser/zurückhaltener am (eigenen) Bildschirm aussehen. Wenn man die JPG Größenanpassung über die Bildgröße anpaßt, gibt es diesen Effekt nicht, das Bild ist aber auch etwas flauer und muß etwas angepaßt werden 8zumindest nachgeschärft); deutlich mehr Aufwand; sollte man einfach im Hinterkopf haben, welche Vorgehensweise zu seinen Ergebnissen führt, bzw. was diese verfälscht.

Geändert von Kamera2016 (15.06.2018 um 16:26 Uhr)
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Alt 15.06.2018, 16:39   #46
Gast_3922
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Beiträge: n/a
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von droehnwood Beitrag anzeigen

@Waldo: Ich will keinen Streit und wusste auch, dass du nicht explizit mich ansprechen wolltest. Aber du sprachst von "einige User"; und ich denke, man kann ja auch selbst erst mal liefern, bevor man von anderen fordert. Und es muss natürlich kein flickr Account sein... *wieder_vertrag*
Hallo,

ich wüsste nicht warum wir uns hier streiten sollten.
Außerdem habe ich eigene Bilder zum Thema beigetragen.

Ich formuliere es etwas präziser.
Ein User hat keine eigenen Bilder.
Stellt einen Link mit ganz tollen Bildern hier rein.
Du und einige andere finden die Bilder grässlich.
Da findet der User die Bilder plötzlich auch grässlich.

Gruß
Waldo
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Alt 15.06.2018, 17:10   #47
Kamera2016
Benutzer
 
Registriert seit: 31.03.2016
Beiträge: 1.277
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Meinst Du mich?
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Alt 15.06.2018, 17:59   #48
droehnwood
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Registriert seit: 06.02.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 903
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Ich trage noch mal (wieder) etwas OnTopic bei:

Ich habe einige Portrait-Versuche mit einem Helios 44m-7 hinter mir, wo die Tochter gnädiger weise mal still gestanden hat. Erst ab f4 kam der Kontrast und die Schärfe, und das bei der angeblich schärfsten Version (auf Kosten des Swirly-Bokeh). Der Fokussierring ging sehr schwer - das machte keinen Spaß.

Ein wirklich sehr gut erhaltenes - und vielgepriesenes - Canon nFD 50mm f1,4 erwies sich als kontrastarm bei Offenblende. Schärfe hat auch ein wenig gefehlt. Aber ich möchte solche Objektive auch gerne offenblendig nutzen - sonst kann ich auch bei meinen modernen Pendants bleiben... Durfte gehen...

Im Bereich der 135er hatte ich dann ein Olympus OM 135mm f2,8 ausprobiert, das als kurzes Tele gedacht war. Schärfe und Kontrast kamen erst bei f5,6, mit dem 2fach Konverter nie. Das war also auch nix.

Dann hatte ich mir - aufgrund der positiven Erfahrung des Flektogon - ein CZJ Sonnar 135mm f3,5 geholt. Bei diesem tue ich mich ebenfalls schwer, mal ein Tier (wir haben bei uns Eichhörnchen) richtig fokussiert zu bekommen. Auch abgeblendet bekomme ich einfach nichts so richtig in die Schärfeebene - oder eben anders herum die Fokussierung nicht gut hin.

Und nun mein Fazit: Würde ich Portrait machen wollen, so würde es ein SEL50F18 werden, oder vielleicht das günstige Sigma 60mm f2,8. Die kosten nicht wirklich viel, sind erwiesenermaßen eine gute Wahl und verfügen über alle Helferlein, vor allem den AF oder gar Eye-AF.

Warum in diesem Thema - Portrait - also mit Altglas abplagen?!
__________________

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droehnwood ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2018, 18:44   #49
Phillip Reeve
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Registriert seit: 04.09.2005
Ort: NRW
Beiträge: 1.568
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von droehnwood Beitrag anzeigen
Warum in diesem Thema - Portrait - also mit Altglas abplagen?!
Wenn das Geld locker sitzt würde ich auch zu a7III und FE 1.8/85 raten.

Wenn das allerdings nicht der Fall ist, so kann zumindest ich mir prima mit manuellem Fokus behelfen. Klar brauchts etwas mehr Übung als mit AF aber dann sehe ich auch bei bewegten Motiven nicht dieselbe Hürde wie du. Mit meiner etwas älteren a7II fand ich es jedenfalls schwieriger ein Eichhörnchen mit FE 1.8/55 und 2/28 einzufangen, als mit einem manuellen Canon FD 4/200. Und das Biest bleibt keine Sekunde an einer Stelle:







Klar hatte ich da ordentlich Ausschuss aber was für mich zählte war am Ende ein gutes Foto im Kasten zu haben.

Hier noch ein Foto von einem ähnlich undankbaren Motiv:






Aber Erfahrungen sind verschieden. Ich denke das gewählte Minolta MD 2.8/135 ist ein gutes Objektiv um rauszufinden, ob manuelle Objektive für einen funktionieren oder ebnen nicht.

Grüße
Phillip
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Alt 15.06.2018, 22:15   #50
Leitwinkel
Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2010
Beiträge: 10.292
Standard AW: Welches manuelle Objektiv für Portrait und wie?

Zitat:
Zitat von Phillip Reeve Beitrag anzeigen
Aber Erfahrungen sind verschieden. Ich denke das gewählte Minolta MD 2.8/135 ist ein gutes Objektiv um rauszufinden, ob manuelle Objektive für einen funktionieren oder ebnen nicht.

Grüße
Phillip
ich kenne das Objektiv leider nicht, da ich Canon fd und Nikkore benutze,
aber als Einstieg finde ich diese alten manuellen Objektive super.
Bei mir war es ein günstiges Canon fd 50/1,8 und ein 135/2,8,
die ich sehr gerne nutze.

Aktuell nutze ich ein Nikon 135/2,8 AI, ein 85/1,8 AF-d
und ein 50/1,4 AF-d an der A7r sehr gerne.

anbei 2 Beispiele, die nichts mit Portrait zu tun haben,
aber den Schärfeverlauf dieser Objektive gut zeigen.

85/1,8 AF-d an A7r



135/2,8 Ai an A7r



Gruß Chris
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Kette3-H_2018.jpg (223,6 KB, 123x aufgerufen)
Dateityp: jpg Struktur_H34_2018.jpg (243,8 KB, 123x aufgerufen)
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bei flickr

Geändert von Leitwinkel (15.06.2018 um 22:42 Uhr)
Leitwinkel ist offline   Mit Zitat antworten
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