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Alt 28.10.2020, 12:21   #1
Schneebesen
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Pfeil Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

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Hallo,
seit nun etwa 10 Jahren bin ich der Photografie verfallen und nutze seit etwa 7 Jahren mft. Die letzten 5 Jahre habe ich mit Olympus OMD E-M5 mkI verbracht. Ein paar wenige Objektive statten mich für die meisten Fälle aus und passen super in eine kleine Kameratasche. Perfekt für unterwegs!
(Oly 45:1.8, Laowa 7,5:2 und das Oly 12-40:2.8)
Die Bedienung der Kamera ist mir ins Blut übergegangen und ich liebe das Handling dieser kleinen Knipse.
ABER... Es ist halt mft: so klein, weil der Sensor so klein ist.
Wenn ich meine Photos betrachte, fehlt mir einfach die Möglichkeit zur Freistellung und die Möglichkeit bei wenig Licht zu fotografieren, ohne das ISO 3200 schon das ganze Bild vergrieselt. Ich komme an die Grenzen und merke, dass ich investieren muss, um die Bilder zu erhalten, die ich mir Vorstelle. Außerdem stehe ich gerade in der Tür zur semiprofessionellen Reportagephotographie...

Ich glaube nicht, dass ich an Vollformat vorbei komme und habe (durch mein begrenztes Budget) nur die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs. In meiner Familie gibt's noch einige Nikon-Objektive, auch bei mir das 50er. Das macht Nikon für mich besonders interessant, auch weil ich auf günstiges, gutes Altglas spähe (deshalb ist hier auch die Pentax gelistet)

Diese Kameras finde ich interessant:
Nikon D610 ( wegen desPreis-/Leistungsverhältnis und des ganz guten Rauschverhaltens, scheint mir der Kompromiss zwischen den anderen zu sein)
Nikon D800E ( wegen der Bildqualität und der Details)
Sony A7s mkI (wegen des guten Rauschverhaltens, der Größe und der 12mpx
Pentax K1 mkI (wegen der Ausstattung, der Qualität, Robustheit und Altglas; noch etwas zu teuer und wenig verfügbar?)
(Fuji XT-3 wegen des Bedienkonzepts, der Quali & der Größe, leider APSC, vielleicht mit Lichtstarken Optiken?)

Die Kameras hier in dieser Auswahl sind ja schon sehr verschieden, doch irgendwie sind alle für sich interessant. Ich hoffe, dass wir hier dieses leichte Chaos sortieren können und dass noch weitere Ideen in den Raum geworfen werden.
Um das Budget zu steigern, kann ich mir vorstellen meine mft Ausrüstung zu verkaufen, wobei ich schon sehr an dieser hänge. Sehe auch die Möglichkeit alle Linsen zuverticken und die Kamera dann mit einer günstigen lichtstarken Festbrennweite zu behalten.

Diese Objektive finde ich interessant:
Immerdrauf-Objektiv im Bereich 24-80:2,8 ; günstig und gut von Tamron, Tokina oder Sigma
+ 1-3 Lichtstarke Festbrennweiten (UWW - vielleicht Samyang, Normalbrennweite zwischen 35-70mm, Tele zwischen 120 und 200))

Fragebogen zur Kaufberatung
1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!
Reportage/Pressephotographie im politischen Kontext.
Nachtphotographie. z.B. Landschaft mit Sternenhimmel.
Natur/Landschaftsphotographie. Keine Tiere, aber all das andere.
Alltag. Menschen, Situationen und Portraits.
Reise. Rucksackreisen in den Bergen, mehr Tagestouren (Gewicht!).


2. Wieviel Zeit willst Du in das Hobby investieren?
[ ] Ich werde überwiegend nur im Urlaub, auf Partys und privaten Familienfeiern fotografieren.
[x] Ich werde mir durchaus die Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen.
[x] Ich werde mehrere Stunden oder sogar einen ganzen Tag für eine Fotosession einplanen (z.B. früh morgens extra zur Dämmerung aufstehen o.ä.)

3. Besitzt du bereits eine Kamera und/oder Objektive? Bitte möglichst genau beschreiben!
Olympus OMD E M5 mkI, Oly 45:1.8, Laowa 7,5:2 und das Oly 12-40:2.8
Nikon 50:1,8

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
1000 Euro insgesamt
[ ] Es kommt ausschließlich ein Neukauf in Frage.
[x] Es kommt ausschließlich ein Gebrauchtkauf in Frage.

5. Möchtest Du später Dein Equipment erweitern?
[ ] Eher nicht / ist egal
[x] Ja, die Option ist mir wichtig (z.B. durch Wechselobjektive)

6. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar Kameras in die Hand genommen?
[ ] Nein
[x] Ja, und zwar (Marke / Modell, falls bekannt): Canon 6d, Nikon d610

[ ] Mir hat am besten gefallen (Marke / Modell, falls bekannt):


7. Wie wichtig sind Größe und Gewicht? Dies solltest Du unbedingt vorher z.B. im Geschäft an verschiedenen Kameras testen. Bitte möglichst genau angeben!
[ ] Ich trage bereits eine große Kamera mit mehreren Objektiven mit mir herum und es macht mir nichts aus.
[ ] Ich möchte Gewicht sparen. Bisher trage ich folgendes Equipment:

[x] Die Kamera muss nicht unbedingt in die Jackentasche passen, aber je kleiner, desto besser.
[ ] Die Kamera soll in die Jackentasche passen.
[ ] Die Größe ist mir egal.

8. Welchen Kamera-Typ bevorzugst Du (Mehrfachnennung möglich)?
[x] DSLR – klassische Spiegelreflex mit Wechselobjektiven und optischem Sucher
[x] DSLM – spiegellose Kamera mit Wechselobjektiven, kein Sucher bzw. mit elektronischem Sucher
[ ] Bridgekamera mit fest verbautem Objektiv (große Kompaktkamera in DSLR-Größe, Bedienung und Leistungsumfang an einer DSLR angelehnt)
[ ] Kompaktkamera mit fest verbautem Objektiv
[ ] weiß ich noch nicht, soll in der Beratung geklärt werden

9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?
[ ] schwenkbares / drehbares Klapp- bzw. Schwenkdisplay
[x nicht zwangsweise] WLAN / Wifi
[ x ] Bildstabilisierung
....[x] im Body
....[ ] im Objektiv
[x] Blitz-/Zubehörschuh
[ ] GPS
[x] Mikrofoneingang
[ ] 4K-Videofunktion
[ ] Sonstiges: __________

10. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] Anfänger (bitte Ergänzung 2 lesen)
[x] Fortgeschrittener

11. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?
[x] Ja, aber nur Entwicklung (z. B. des RAW), bzw. Größenbeschnitt o.ä.
[x] Ja, RAW-Entwicklung und/oder (aufwändige) Retusche, Composing etc.
[ ] Nein, ich verwende die JPG-Bilder so, wie sie aus der Kamera kommen.

12. Wie sollen die Bilder verwendet werden (Mehrfachnennung möglich)?
[x] Betrachtung über TV, PC-Monitor, Beamer (max. 4k)
[x] Ausbelichtung auf
....[x] Fotopapier (Format bis etwa 50x70cm)
....[ ] Fotobuch
[ ] großformatige Prints (Format________)


Für die Fortgeschrittenen, die genauer wissen, was sie wollen ...

13. Sucher
[ ]unwichtig
[x]wichtig
....[ ]optisch
....[ ]elektronisch
hauptsache besser als bei meiner OMD....

14. Folgende Bildwirkung ist mir besonders wichtig:
[x] Freistellung
[x] Bokeh
[ ] große Schärfentiefe
[x] Farben, am liebsten wie bei der alten Nikon D700

15. Folgende Objektive fände ich interessant:
[x] lichtstarkes Zoom
[x] Festbrennweite
[ ] Pancake
[x] UWW (Ultraweitwinkel)
[ ] Makro
[x] (Super-)Tele ***lichtstark bis 200mm, wäre nett, kann später kommen.
[ ] Spezialobjektiv (z. B. Tilt/Shift, Lupenobjektiv):


Ich freue mich auf einen vielseitigen Diskurs mit euch!
Schneebesen ist offline  
Alt 28.10.2020, 12:51   #2
wilson85
Benutzer
 
Registriert seit: 07.02.2014
Beiträge: 306
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Kernnutzung: Politische Reportage
Parallelnutzung: Rucksackreisen

Was ist das geplante Ausgabeformat? Instagram? Zeitung?

Andere mögen mich mit ihren Erfahrungen korrigieren. Aber ist es nicht eher so, dass deine Kunden bei Reportagen gerade den Kontext brauchen um zu zeigen, dass Person X wirklich gerade an Ort A und nicht an Ort B ist?

Insofern wäre die Freistellung ein Wunsch deinerseits, aber keine wirkliche Notwendigkeit zur Auftragserfüllung.

Sind Zeitung und Instagram die Zielmedien, spielt das Rauschen auch eher eine untergeordnete Rolle. Die Aufnahmen werden so sehr runterskaliert, dass das wenig bis gar nicht auffällt.

Zwei weitere Aspekte:

- Vom elektronischen Sucher zum optischen? Tendenziell belichtest du damit eher mal daneben, hast mehr Arbeit bei der Sichtung und Nachbearbeitung. Gerade im Reportagekontext, wo die Bedingungen schnell wechseln können.

- Vom lautlosen Verschluss zum lauten Klacken? Ich weiß nicht, in welchen Situationen du fotografierst. Bist du wirklich nah dran und begleitest nicht "nur" Events, sondern auch Gespräche von Politikern, könntest du damit zum Störfaktor werden und dich selbst disqualifizieren.

Für mich spräche augenscheinlich alles für deine vorhandene DSLM sowie das im Zaum halten des eigenen Wunsches zugunsten des Gewichts und des Geldbeutels, so dass mehr Rucksackreisen drin sind um Portfolio aufzubauen.

Mit dem einen oder anderen Kunden im Rücken ließe sich dann nachsteuern, wenn sich wirklich herausstellt, dass das Equipment nicht funktioniert.

Aber das ist nur mein erster Eindruck.

Vielleicht magst du mal zwei, drei Bilder zeigen, bei denen dich etwas stört. Am konkreten Beispiel diskutiert es sich etwas leichter.
wilson85 ist offline  
Alt 28.10.2020, 12:58   #3
rachmaninov
Benutzer
 
Registriert seit: 07.05.2018
Beiträge: 2.608
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Zitat:
Zitat von Schneebesen Beitrag anzeigen
Außerdem stehe ich gerade in der Tür zur semiprofessionellen Reportagephotographie...

Ich glaube nicht, dass ich an Vollformat vorbei komme und habe (durch mein begrenztes Budget) nur die Möglichkeit eines Gebrauchtkaufs.
https://www.worldpressphoto.org/coll...t/winners/2020
https://www.worldpressphoto.org/coll...oshi-Chiba-POY

aber klar - KB (konsequent genutzt) hat bei Low Light Vorteile.

Zitat:
Zitat von Schneebesen Beitrag anzeigen
Diese Kameras finde ich interessant:
Nikon D610 ( wegen desPreis-/Leistungsverhältnis und des ganz guten Rauschverhaltens, scheint mir der Kompromiss zwischen den anderen zu sein)
Nikon D800E ( wegen der Bildqualität und der Details)
Sony A7s mkI (wegen des guten Rauschverhaltens, der Größe und der 12mpx
Pentax K1 mkI (wegen der Ausstattung, der Qualität, Robustheit und Altglas; noch etwas zu teuer und wenig verfügbar?)
(Fuji XT-3 wegen des Bedienkonzepts, der Quali & der Größe, leider APSC, vielleicht mit Lichtstarken Optiken?)
die Nikon D600/610 ist sicher einer der Kandidaten des P/L Siegers (wie die nicht aufgeführte Canon 5Dii oder 6D, aber wenn da kein Altglas vorhanden ist...).
Die Pentax K-1 hat einen internen Stabi !!! und es gäbe Altglas.
Die Sony A7SI ... günstig ist die doch auch nicht - und ob Dir Auftraggeber die 12MP abnehmen?
Fuji... s.o.

Zitat:
Zitat von Schneebesen Beitrag anzeigen
Um das Budget zu steigern, kann ich mir vorstellen meine mft Ausrüstung zu verkaufen, wobei ich schon sehr an dieser hänge. Sehe auch die Möglichkeit alle Linsen zuverticken und die Kamera dann mit einer günstigen lichtstarken Festbrennweite zu behalten.
bei knappen Budget lohnen sich keine 2 Systeme.

Zitat:
Zitat von Schneebesen Beitrag anzeigen
1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!
Reportage/Pressephotographie im politischen Kontext.
Nachtphotographie. z.B. Landschaft mit Sternenhimmel.
Natur/Landschaftsphotographie. Keine Tiere, aber all das andere.
Alltag. Menschen, Situationen und Portraits.
Reise. Rucksackreisen in den Bergen, mehr Tagestouren (Gewicht!).
KB (v.a. schwere DSLRs) und die letzten Punkte beissen sich etwas.
Den perfekten Kompromiss muss jeder für sich finden.

Zitat:
Zitat von Schneebesen Beitrag anzeigen
9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?
[ x ] Bildstabilisierung
....[x] im Body
das reduziert die Auswahl erheblich.
Aus Deiner obigen Auswahl bliebe da einzig die Pentax K-1 übrig.
Es gibt aber natürlich Modelle (innerhalb deines Budgets), die Du nicht aufgezählt hattest (Sony A7ii, Fuji X-H1)

P.S.: wilson85 hat einige gute Punkte aufgezählt, die es wert sind überdacht zu werden.

Geändert von rachmaninov (28.10.2020 um 13:01 Uhr)
rachmaninov ist offline  
Alt 28.10.2020, 15:28   #4
Schneebesen
Benutzer
 
Threadstarter
 
Registriert seit: 05.01.2013
Ort: Marburg
Beiträge: 25
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

@Wilson85
geplant ist als Ausgabeformat insbesondere Twitter, Instagram, Webpages und Zeitung.

Nutzung: Meine Rucksackreisen sind meistens auch Photoreisen. Also es geht mir dabei auch besonders um gute Aufnahmen. Deshalb würde ich eher sagen, dass Reportage und Landschaft (insbesondere Nachts) gleichrangig sind.

Tiefenschärfe für den Kontext ist in vielen Situationen angebracht, doch möchte ich meine Photographie auch als künstlerisches Werk verstehen, bei dem die Aufmerksamkeit auf das gezogen wird, was ich Ausdrücken mag, bzw. wichtig zu zeigen finde. Dass es gar nicht groß erwartet wird, um den Auftrag zu erfüllen, kann natürlich sein.. An der Stelle würde ich mich auch über weitere Meinungen freuen.
Hier denke ich folgendes: es war früh morgens kurz nach Sonnenaufgang im Wald. Schwere Lichtverhältnisse, ISO 3200 und 6400 hätten Sinn ergeben, doch Fotografiere ich nicht damit, weil das Resultat einfach nicht schön ist. Zude hat es im Bild zu viel Tiefenschärfe. Gut zu sehen, dass es im Wald ist, doch braucht es für mich mehr Fokus auf die Personen im Zentrum.
https://www.flickr.com/photos/185972...posted-public/
Hier ist's mir auch zu viel Tiefenschärfe..
https://www.flickr.com/photos/185972...posted-public/

Optischer Sucher:
Der eSucher in der OMD ist recht klein und bei der Nutzung im hohen ISO-Bereich ist er wirklich kein Vergnügen... Ich kam immer damit zurecht und sehe das nicht als Grund, das System zu wechseln. Besser ist nett, mehr auch nicht.

Klacken des Verschluss:
guter Punkt! spricht natürlich für weiterhin Spiegellos. Kaufentscheidend wäre es für mich aber noch nicht.

@rachmaninov
beeindruckende Bilder!
Ich stelle mir gerade aufgrund eurer Einschätzungen die Frage, ob es nicht klug ist, auch bei mft zu bleiben.
Um selbst eine derartige Freistellung erzielen zu können, bräuchte ich sehr Lichtstarke Gläser an der Olympus. Vielleicht ist es auch eine Option in einen 2. Body zu investieren (die OMD gibt's schon für 120€ hier im Forum) und dann mit Festbrennweiten aufzustocken. z.B. das Sigma 30:1.4 (200€) oder das 56:1.4. Ohne 2. Body würde ich das nicht machen wollen, da zu viel Zeit mit Objektive wechseln verbunden ist.
Allerdings bleiben folgende Probleme: ISO-Rauschen oberhalb von 1600 und immernoch relativ wenig Freistellung. Genannte Linsen wären allemal für Fuji interessant.

Bildstabilisator im Gehäuße wäre natürlich nett und gut, bin da ja von meiner OMD sehr verwöhnt. Dadurch, dass ich mit einem größeren Sensor schneller belichten kann und noch den Vorteil der besseren ISO-Eigenschaften habe, könnte ich darauf natürlich auch verzichten..

Budget und 2. System wenn ich was finde, mit dem ich super zurecht komme, dann kann alles verkauft werden. Dann habe ich einige € mehr zur Verfügung (Laowa 400, Zoom 400, Body 130, 45er 150) Ich komme dann auf ein Budget von etwa 1600€ (möchte dann nicht alles für das Hobby ausgeben)

Sony A7ii, Fuji X-H1 habe auch schon über die A7II nachgedacht, auch wegen dem Stabilisator und der Größe. Die Fuji kommt mir nun das erstemal unter.

12MPX und Anforderungen der Auftragsgeber gute frage! Wie schaut das denn aus, gibt's da Erfahrungen? Viel Croppen ist da ja auch nicht, womit ich mich zugunsten des tollen Rauschverhaltens anfreunden könnte.

Größe und Gewicht unter diesem Gesichtspunkt ist die D800e sowieso ausgeschieden. Gibt es denn neben den Sony A7s/A7ii noch andere kompaktere KB Kameras die nicht zu groß und schwer auftragen?
Wenn ich weiß, dass meine Kameraausrüstung mich unterwegs beim Wandern und dann auch danach, wenn ich die Bilder sehe, belohnt. Dann trage ich gerne auch mehr mit mir rum. Wenn ich danach den großteil meiner Bilder aussortiere, dann verliere ich die Lust. Gerade wenn ich nachts photographiere, passiert das mit meinem jetzigen Setup schnell, dass ich nur 1 brauchbares Foto habe. Noch denke ich mir: immerhin!

Danke für euren Input, ich dachte mir schon, dass es spannend wird
__________________
Mein Fotostream:
https://www.flickr.com/photos/185972640@N08/
Schneebesen ist offline  
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Alt 28.10.2020, 15:45   #5
Silberkorn
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Registriert seit: 12.05.2013
Beiträge: 3.183
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Beim Thema OM-D und Rauschen auch, bevor man richtig Geld ausgibt, unbedingt mal DXO Photo Lab 4 anschauen. Die haben da eine Machine Learning basierende Entrauschung eingebaut die die Usability meiner OM-Ds bei High ISO von 3200 mehr Richtung 12800 verschiebt. Fühlt sich in High ISO an wie ne andere Kamera.

Freistellen war mit MFT sowieso noch nie ein Problem.
Silberkorn ist offline  
Alt 28.10.2020, 15:48   #6
caprinz
Benutzer
 
Registriert seit: 30.03.2004
Ort: Siegen/NRW
Beiträge: 6.133
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Zitat:
Zitat von Silberkorn Beitrag anzeigen
Beim Thema OM-D und Rauschen auch, bevor man richtig Geld ausgibt, unbedingt mal DXO Photo Lab 4 anschauen.
Dann müsste man, wenn ich es richtig verstanden habe, zwingend in RAW fotografieren?
__________________
Gruß Carsten
caprinz ist offline  
Alt 28.10.2020, 15:55   #7
Lotsawa
Benutzer
 
Registriert seit: 15.12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 6.490
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Du könntest mal mit einer günstigen, bewährten KB-DSLR + 24-70/2.8 testen, was es dir bringt.

Das Hantieren mit Festbrennweiten wäre mir für Reportage zu unflexibel.

P.S. Bei den gezeigten Bildern würde ich die größere Schärfentiefe nicht als problematisch sehen, im Gegenteil.
__________________
KB-Format Panasonic Lumix S1R + Lumix 24-104/4 + Sigma 14-24/2.8 + Sigma 45/2.8 | mFT-Format Lumix GH5 + Olympus OM-D E-M1 Mark II + viel Glas von 8-400mm
Lotsawa ist gerade online  
Alt 28.10.2020, 15:59   #8
SilkeMa
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Registriert seit: 11.08.2013
Beiträge: 2.509
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Zitat:
Zitat von caprinz Beitrag anzeigen
Dann müsste man, wenn ich es richtig verstanden habe, zwingend in RAW fotografieren?
Ja, für DXO 4 ist das nötig, ansonsten Topaz Denoise. Ich denke, es kommt auch drauf an, wie schnell man für die Kunden liefern muss, ob man die Zeit hat, den PC oder Laptop anzuwerfen.
Wenn Kleinbild, dann würde ich bei Sony nicht unter der A7III einsteigen.
__________________
Samsung NX (NX1, NX30, NX300) und mFT ( GX8 plus G9 + 100-400 mm)
Einige meiner Bilder: https://www.flickr.com/photos/133364...57671957893575
SilkeMa ist offline  
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Alt 28.10.2020, 16:21   #9
Der-Morph
Benutzer
 
Registriert seit: 27.08.2005
Ort: Exilhesse in Brandenburg
Beiträge: 2.424
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Nach meiner Erfahrung relativiert sich der Vorteil beim Verhältnis Rauschen zu Details einer Kamera mit niedrig aufgelöstem Sensor sehr schnell, wenn man die Bilder der höher auflösenden Kamera auf dieselbe Pixelzahl skaliert.
__________________
I'm dreaming of a fried crispness
Der-Morph ist offline  
Alt 28.10.2020, 16:24   #10
Sofian
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Registriert seit: 24.06.2009
Beiträge: 1.177
Standard AW: Von mft zu Vollformat für Nacht-&Reportagefotografie

Bitte nicht vergessen, dass bei KB ein 24-70 2.8 alleine so viel wiegt wie deine OMD mit 12-40. Selbstverständlich hast du äquivalent zwei Blenden mehr Freistellung und 2 Blenden besseres Rauschverhalten, aber gewichtsmäßig ist das sicher nichts zum Wandern mit leichtem Gepäck.

Wenn KB und leicht, dann müssen es 1.8er oder 2.8er Festbrennweiten sein, sonst geht sich das nicht aus.

Warum nicht APS-C? Wäre ein Mittelweg. Etwas mehr Freistellung und besseres High-ISO, aber gewichtsmäßig flexibler.
__________________
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Sofian ist offline  
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