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Alt 11.07.2019, 20:41   #1
Norion
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Registriert seit: 11.07.2019
Beiträge: 1
Lächeln [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

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Hallo liebes Forum,

ich bin leider ein Newbie in Sachen Fotografie und brauche daher eure Hilfe!

Meine Freundin ist als Visagistin unterwegs und ich würde Sie gerne mit schönen Fotos dabei unterstützen, daher liegt die oberste Priorität auf Poretraitaufnahmen.
Ich habe mich schon länger für die Fotografie interessiert und nehme diesen Anlass als Start um mich deutlich tiefer damit zu beschäftigen. Damit kann ich zwei wichtige Punkte miteinander verbinden

Eine offene Frage (zumindest bei mir), die nicht im Bogen auftaucht, ist die Notwendigkeit eine Vollformat-Kamera zu nutzen oder sich doch mit APS-C zu "begnügen" ... habe da unterschiedlichste Meinungen zu gelesen.

Ich bedanke mich schonmal bei allen, die sich die Zeit nehmen und ihre Hilfe anbieten!


1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!

Prio 1: 60% Portraitaufnahmen
Prio 2: 20% Ganzkörper und Gruppenaufnahmen
Zusatz: 10% Landschaftsaufnahmen (Urlaubsfotos)


2. Wieviel Zeit willst Du in das Hobby investieren?

[x] Ich werde mir durchaus die Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen.
[x] Ich werde mehrere Stunden oder sogar einen ganzen Tag für eine Fotosession einplanen


3. Besitzt du bereits eine Kamera und/oder Objektive? Bitte möglichst genau beschreiben!

Ich besitze keine DSLR, sondern nur seit ca. 2 Jahren eine Panasonic DMC-TZ81 für die Urlaubsbilder.


4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
Insgesamt etwa 900-1200 Euro inklusive Objektiv(e)
--> Im ersten Ansatz; spätere Objektive, Stativ kommen dazu...
[x - hauptsächlich] Es kommt ausschließlich ein Neukauf in Frage.
[x - Keine Erfahrung, aber bei positiver Empfehlung...] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage.


5. Möchtest Du später Dein Equipment erweitern?

[x] Ja, die Option ist mir wichtig (vorallen in Sachen Objektive, damit man für verschiedene Szenarien gerüstet ist)


6. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar Kameras in die Hand genommen?

[x] Ja, aber dabei lag mir keine Kamera / Firma besonders herausragend in der Hand


7. Wie wichtig sind Größe und Gewicht? Dies solltest Du unbedingt vorher z.B. im Geschäft an verschiedenen Kameras testen. Bitte möglichst genau angeben!

[x] Die Größe ist mir egal, da ich sie nur im Urlaub (10% Nutzung) größere Entfernungen tragen muss. Qualität der Kamera und Bilder hat aufjedenfall Vorrang!


8. Welchen Kamera-Typ bevorzugst Du (Mehrfachnennung möglich)?

[x] DSLR – klassische Spiegelreflex mit Wechselobjektiven und optischem Sucher
[x] weiß ich noch nicht, habe aber durch Internet-Recherche und Tipps von Bekannten eher eine DSLR vor Augen.


9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?
[ ] schwenkbares / drehbares Klapp- bzw. Schwenkdisplay
[x] WLAN / Wifi
[x] Bildstabilisierung
....[ ] im Body
....[ ] im Objektiv
[x] Blitz-/Zubehörschuh
[ ] GPS
[ ] Mikrofoneingang
[ ] 4K-Videofunktion
[x] Sonstiges: was noch so smart ist für Portraitaufnahmen


10. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[x] Anfänger


11. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?

[x - hoffentlich irgendwann] Ja, RAW-Entwicklung und/oder (aufwändige) Retusche, Composing etc.
[x - Zu Beginn...] Nein, ich verwende die JPG-Bilder so, wie sie aus der Kamera kommen.


12. Wie sollen die Bilder verwendet werden (Mehrfachnennung möglich)?

[x] Betrachtung über TV, PC-Monitor, Beamer (max. 4k)
[x - Gelegentlich, wenn man es bald kann] großformatige Prints


Für die Fortgeschrittenen, die genauer wissen, was sie wollen ...

15. Folgende Objektive fände ich interessant:
[ ] lichtstarkes Zoom
[x] Festbrennweite (Habe gehört soll für Portrait gute Ergebnisse erzielen)
[ ] Pancake
[ ] UWW (Ultraweitwinkel)
[ ] Makro
[ ] (Super-)Tele
[ ] Spezialobjektiv (z. B. Tilt/Shift, Lupenobjektiv):
Norion ist offline  
Alt 11.07.2019, 21:17   #2
dnart
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Registriert seit: 09.09.2014
Ort: Südthüringen
Beiträge: 807
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Hallo, willkommen im Forum Schwierige Frage ob Vollformat sinnvoll ist, da du bisher nicht viel Erfahrung sammeln konntest. Du benötigst dann auch lichtstarke Objektive, die dein jetziges Budget locker überschreiten können. Bei Ganzkörperportraits ist für eine schöne Freistellung (insofern gewünscht) Vollformat schon von Vorteil, hier kann man z.B. mit einen 85mm f/1.8 schon viel anstellen. Für wenig Geld bekommst du bei klassischen DSLR sicherlich das meiste, ich denke z.B. an eine Nikon D750 oder Canon 6D(II). Bei Sony hättest du bei der A7II (gerade so im Budget) den Vorteil eines Augen-AF. Allerdings sind die Objektive teurer und das Bedienkonzept ist anders (DSLM, Stichwort elektronischer Sucher). Alternativ kannst du auch mit einer APS-C-Kamera und einen günstigen 50mm f/1.8 anfangen. Da kann man fleißig üben und später schauen, ob Vollformat überhaupt noch notwendig ist.
__________________
α7R III PEN-F
... seit 20 Jahren digital und meist spiegellos unterwegs

Geändert von dnart (11.07.2019 um 21:33 Uhr) Grund: hab zu früh „Speichern“ gedrückt
dnart ist offline  
Alt 11.07.2019, 22:23   #3
Wackelpudding3000
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Ort: Berlin
Beiträge: 1.893
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Ich würde hier nicht kleckern, sondern klotzen und gleich ins Kleinbild (vulgo: Vollformat) einsteigen! Für das gesetzte Budget empfiehlt sich eine gebrauchte Canon EOS 6D und dazu das EF 85 1.8, damit ist man für Portraits super aufgestellt! Bildstabilisierung gibt's bei dieser Kombination nicht, braucht man für Portraits aber auch nicht! Man kann noch ein EF 50 1.8er dazunehmen, dann hat man auch gleich eine geeignete Linse für Ober- bzw. Ganzkörperaufnahmen! Die 6D plus die genannten Linsen sollten zusammen für weniger als 900 € zu bekommen sein! Und als Zoomobjektiv kann man noch ein EF 24-85 dazunehmen!
__________________
Canon EOS RP (2x)+M50+760D / EF-S 10-18-55 STM + EF 50 1.8 STM + EF 24-70 2.8L II USM + EF-M 15-45 / Tamron AF 28-75 2.8 + 70-300 4-5.6 VC
Es gibt viele Kameras – es reicht, eine zu Canon!

»Aus dem Hintergrund müsste Rahn schiessen – Rahn schiesst – Toooooor!« Ja, das Leben kann so einfach sein!
Unzufrieden mit dem Bokeh? Kein Problem - Blende maximal schließen, den Rest erledigt die Beugungsunschärfe!

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Wackelpudding3000 ist offline  
Alt 11.07.2019, 22:48   #4
Zuhörer
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Registriert seit: 02.07.2007
Ort: Kölner Bucht
Beiträge: 2.193
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Und da es hier mehr auf Schärfe im Gesicht bzw den Augen ankommt, würde ich genau das nicht tun.
Man muss was erkennen, von Freistellung war nicht die Rede, APS-C oder sogar mFT reicht.
Sony A6000 mit Sigma 56/1,4 oder Olympus OM-D M5 II mit Olympus 45/1,8 reichen dicke aus.
VF geht auch, müsste aber nicht sein.

Wenn, dann aber bitte Spiegellos mit eye af.
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Dank & Gruß, Zuhörer

Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, daß er ein Narr ist...

Bilder: http://www.flickr.com/photos/zuhoerer/

Geändert von Zuhörer (11.07.2019 um 23:18 Uhr)
Zuhörer ist offline  
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Alt 12.07.2019, 07:01   #5
Wackelpudding3000
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Registriert seit: 31.12.2014
Ort: Berlin
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Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Zitat:
Zitat von Zuhörer Beitrag anzeigen
Und da es hier mehr auf Schärfe im Gesicht bzw den Augen ankommt, würde ich genau das nicht tun.
Ich habe etliche Portraits mit der 6D aufgenommen, das ist überhaupt kein Problem! Deine Aussage impliziert aber, mit der 6D könne man keine scharfen Fotos machen. Das ist Unsinn!
Zitat:
von Freistellung war nicht die Rede
Ist klar, Portraits macht man in der Regel auch mit Blende 8 bis 11 ...
Zitat:
APS-C oder sogar mFT reicht.
Warum sich mit kleineren Sensoren zufrieden geben, wenn für das Budget locker Kleinbild drin ist?
Zitat:
Wenn, dann aber bitte Spiegellos mit eye af.
Dann muß der TO noch eine Schippe drauflegen – die RP ist gebraucht für rund 1300 € zu haben, für einen knappen 100er dann das EF 50 1.8 STM dazu!
__________________
Canon EOS RP (2x)+M50+760D / EF-S 10-18-55 STM + EF 50 1.8 STM + EF 24-70 2.8L II USM + EF-M 15-45 / Tamron AF 28-75 2.8 + 70-300 4-5.6 VC
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Alt 12.07.2019, 07:20   #6
Zuhörer
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Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen


Es gibt nicht nur Canon...
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Alt 12.07.2019, 07:56   #7
die_Hex
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Ort: Nähe Ko
Beiträge: 197
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Klar kann man immer mehr klotzen und Schippen drauf legen, aber vielleicht wäre es auch ganz nett, zu wissen, was man tut.

Also etwas Geld für einen Portrait-Fotokurs einplanen?

Schöne Portraitaufnahmen kann man mit allen Kameras machen, an die man ein Portrait-Objektiv anschließen kann.

Wenn man es auf Pupillendünnschnittaufnahmen abgesehen hat, nimmt man am besten Kleinbild. Freistellen / Hintergrundunschärfe geht aber mit allen drei Sensorformaten, MFT, APS-C und Kleinbild.

Ich würde dem TO empfehlen, in einen Fotoladen zu gehen und erst mal zu klären, ob er wirklich noch eine DSLR haben möchte, also eine Kamera mit Spiegel und Sucher zum durchschauen, oder ob es eine DSLM sein soll, wo man im Sucher schon eine Vorschau auf das fertige Bild sehen kann.

Ich würde die Kamera kaufen, mit der ich mich von der Bedienung her am wohlsten fühle. Gebraucht kaufen könntest du auch von einem Fotohändler inkl. Gewährleistung und Rückgabrerecht.

Wichtiger wäre das Objektiv, das wäre "klassisch" für Portraits bei
Kleinbild ca. 85 mm, z.B. Sony FE 85 1.8
APS-C ca. 50 mm, z.B. Sigma 56 1.4, Fuji 50 2.0
MFT ca. 42,5 mm, z.B. Olympus 45 1.8 oder Sigma 56 1.4

Google am besten mal nach Beispielbildern von den infrage kommenden Objektiven und schau, ob dir das so zusagt.

Wichtig wäre auch noch, für gutes Licht zu sorgen...

Geändert von die_Hex (12.07.2019 um 08:00 Uhr)
die_Hex ist offline  
Alt 12.07.2019, 07:58   #8
Wackelpudding3000
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Registriert seit: 31.12.2014
Ort: Berlin
Beiträge: 1.893
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Zitat:
Zitat von Zuhörer Beitrag anzeigen
Es gibt nicht nur Canon...
Es muß nicht Canon sein, keine Frage. Aber jeder empfiehlt doch das System, von welchem er am meisten überzeugt ist! Schlußendlich hat der TO die Qual der Wahl und muß das Pro und Contra der Argumente gegeneinander abwägen!

Als ich anfing, mich ernsthaft für Fotografie zu interessieren, besaß der Sohn meiner Frau eine 600D. Die habe ich mir dann angeschaut. Bedienkonzept sowie Menüstruktur (auch die Bedienung einer Kamera muß einem liegen!) haben mir sofort zugesagt und so holte ich mir ebenfalls eine 600D. Seitdem bin ich bei Canon geblieben. Hätte der Sohn eine Nikon gehabt, wäre die Geschichte vielleicht anders verlaufen, wer weiß ...

Leider geht der Tenor in der Kaufberatung mittlerweile immer mehr in die Richtung, daß man mit älteren Kameras nicht mehr vernünftig fotografieren könne, beispielsweise wird bei DSLRs der fehlende Augen-AF bemängelt. Das finde ich schade. Der Augen-AF ist eine feine Sache und ich verwende ihn gern an meiner RP! Aber genausogut geht es auch ohne!

Ein weiterer unschöner Trend ist das permanente Canon-Bashing in der Kaufberatung! Sobald jemand eine Canon empfiehlt, stürzen sich immer drei, vier User darauf und machen dem TO Canon nach allen Regeln der Kunst madig. Bestes Beispiel ist dieser Thread – ich empfehle die 6D und die nächste Antwort, nämlich Deine, impliziert, daß man mit dieser Kamera nicht vernünftig scharfstellen könne! Das ist unsachlich und einfach nur Unfug! Wie eingangs schon gesagt, empfiehlt jeder das System, von welchem er am meisten überzeugt ist. Das ist auch völlig legitim, es ist aber eine Unsitte und einfach nur unschön, permanent andere Hersteller runtermachen zu wollen!

Ich empfehle meistens Canon, das ist richtig! Aber ich begründe meine Empfehlungen auch. Zum Beispiel lege ich dem TO Kleinbild ans Herz, weil ich dieses Sensorformat am ehesten für Portraits geeignet halte. Ich mache auch keine anderen Hersteller schlecht, ich habe nie geschrieben, die Kameras von Hersteller XY taugen nichts oder mit der Canikony 3000 könne man nicht richtig scharfstellen. Unterm Strich kann ich mir kein Urteil über Kameras erlauben, die ich gar nicht kenne! Eine Empfehlung sollte grundsätzlich die Wünsche des TOs im Einklang mit dem Budget berücksichtigen. Ob der TO sich schlußendlich eine Canon, Sony oder Nikon ins Einkaufskörbchen legt, ist doch am Ende unwichtig. Oft habe ich das Gefühl, daß der eine oder andere Protagonist hier es als einen persönlichen Triumph ansieht, wenn sich der TO für die von ihm favorisierte Kamera entschieden hat.

Die Innovationen bei den DSLMs sind wirklich ein Segen, keine Frage! Aber es kann nicht schaden, ordentliches Fokussieren via DSLR zu erlernen! Ich z.B. war mal in der Situation, wo jemand von mir portraitiert werden wollte, es stand aber nur eine 450D mit Kitobjektiv zur Verfügung. Ich habe die Kamera entsprechend eingestellt und die Fotos gemacht, kein Problem, er war mit den Fotos auch sehr zufrieden, alles gut! Jemand, der sich bei seiner DSLM immer auf den Augen-AF verläßt, dürfte in dieser Lage erst einmal ins Schwitzen kommen!

Letztlich ist die Kamera der Wahl auch eine Frage des persönlichen Geschmacks! Ich mag Canon, wie hier jeder unschwer erkennen kann! Den DSLM-Hype um Sony konnte ich nie nachvollziehen, ich würde mir nie eine Sony-DSLM holen. Das heißt nicht, daß ich Sony generell ablehne; ich habe eine FDR-AX100-Handycam von Sony, mit der ich sehr zufrieden bin. Aber die Kameras sprechen mich nicht an. Und µFT-Kameras besetzen eine Nische, die sicher ihre Berechtigung hat, die muß man für Portrait-Fotografie aber nun wirklich nicht empfehlen, dafür sind sie nicht gedacht!

@TO: neben den technischen Möglichkeiten einer Kamera muß Dir auch das Bedienkonzept liegen. Geh' einfach mal in ein Fotofachgeschäft bzw. in den nächsten Elektronikmarkt und schau' Dir verschiedene Kameras an!
__________________
Canon EOS RP (2x)+M50+760D / EF-S 10-18-55 STM + EF 50 1.8 STM + EF 24-70 2.8L II USM + EF-M 15-45 / Tamron AF 28-75 2.8 + 70-300 4-5.6 VC
Es gibt viele Kameras – es reicht, eine zu Canon!

»Aus dem Hintergrund müsste Rahn schiessen – Rahn schiesst – Toooooor!« Ja, das Leben kann so einfach sein!
Unzufrieden mit dem Bokeh? Kein Problem - Blende maximal schließen, den Rest erledigt die Beugungsunschärfe!

Gehandelt mit: Uhr_Freak; Rainer L; diwicam und 14 weiteren!

Geändert von Wackelpudding3000 (12.07.2019 um 09:47 Uhr) Grund: Ergänzung!
Wackelpudding3000 ist offline  
Alt 12.07.2019, 08:40   #9
2oDiac
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Registriert seit: 23.02.2009
Beiträge: 3.630
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Zitat:
Zitat von Wackelpudding3000 Beitrag anzeigen
...
@TO: neben den technischen Möglichkeiten einer Kamera muß Dir auch das Bedienkonzept liegen. Geh' einfach mal in ein Fotofachgeschäft bzw. in den nächsten Elektronikmarkt und schau' Dir verschiedene Kameras an!
Zitat:
Zitat von die_Hex Beitrag anzeigen
...
Ich würde dem TO empfehlen, in einen Fotoladen zu gehen und erst mal zu klären, ob er wirklich noch eine DSLR haben möchte, (...)
Ich würde die Kamera kaufen, mit der ich mich von der Bedienung her am wohlsten fühle. Gebraucht kaufen könntest du auch von einem Fotohändler inkl. Gewährleistung und Rückgabrerecht.
..
Dem kann ich mich nur anschließen!

Zitat:
Zitat von die_Hex Beitrag anzeigen
Wichtiger wäre das Objektiv, das wäre "klassisch" für Portraits bei
Kleinbild ca. 85 mm, z.B. Sony FE 85 1.8
APS-C ca. 50 mm, z.B. Sigma 56 1.4, Fuji 50 2.0
MFT ca. 42,5 mm, z.B. Olympus 45 1.8 oder Sigma 56 1.4

Wichtig wäre auch noch, für gutes Licht zu sorgen...
Und wenn man das noch weiter spinnt, liegt es in erster Linie am Objektiv, was auf dem Sensor ankommt, also erst das Glas, dann der Kamerabody!

Zitat:
Zitat von die_Hex Beitrag anzeigen
Wenn man es auf Pupillendünnschnittaufnahmen abgesehen hat, nimmt man am besten Kleinbild. Freistellen / Hintergrundunschärfe geht aber mit allen drei Sensorformaten, MFT, APS-C und Kleinbild.
Ein 85/1.8 an KB abblenden um mehr Schärfentiefe zu generieren ist aber meist einfacher als die Öffnung bei kleineren Formaten aufzudremeln... Das ganze hat auch einen netten Nebeneffekt, die meisten günstigen Festbrennweiten "blühen" noch mal so richtig auf, wenn man sie um 1-2 Blenden abblendet, das 85/1.8 von CaNikon ist zwar auch offen schon recht gut, aber wenn man es auf f/2.8 abblendet kommt noch mal was an Schärfe/Kontrasten hinzu und Fehler wie CAs/Vignette werden weniger. Daher würde ich auch eher zu KB tendieren als eines der Cropformate in Erwägung zu ziehen.

Obwohl die D750 gerade förmlich veramscht wird, würde ich als konkrete Empfehlung für den TO nach einer Nikon D600 schauen, die sollte man um 400-500 Euro bekommen, dann bleiben auf jeden Fall noch genug Euronen im Budget um die "klassischen" Festbrennweiten 35/1.8 und 85/1.8 ebenfalls gebraucht zu kaufen. Was dann noch über ist, würde ich dann in einen ersten Fotokurs investieren.
__________________
Gruß 2oDiac

KB mit Festbrennweiten zwischen 14mm und 300mm
2oDiac ist offline  
Alt 12.07.2019, 08:42   #10
_Henrik_
Benutzer
 
Registriert seit: 12.11.2017
Beiträge: 112
Standard AW: [Anfänger] Kamera + Objektiv für Portraitaufnahmen

Bei Porträt führt jede halbwegs neuere Kamera zu brauchbaren Ergebnissen.
Das ist eine immer wiederkehrende Situation. Immer ähnlicher Bildausschnitt.
Evtl. ist das Licht jeweils etwas anders. Aber selbst das kann, und sollte man für deine Zwecke beeinflussen.
Also lieber erstmal überlegen was für ein Objektiv angeschafft werden,und was sonst noch mit der Kamera gemacht werden soll.
Wenn deine Freundin einen Katalog mit Beispielen braucht, dann würde ich mich mit Blitzen beschäftigen.
Bei reinen Gesichtsporträts brauchts echt keinen eye-af.
Ansonsten kann der schon nützlich sein.
Mit Stabi ist das ähnlich: Bei Personen nicht so wichtig, bei Landschaft frei Hand unverzichtbar.
_Henrik_ ist offline  
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neuling , portrait


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