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Alt 25.05.2019, 17:27   #11
GymfanDE
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von blaubaer_65 Beitrag anzeigen
Ihc würde bei externen Platten bleiben, NAS ist zu teuer nur für Backup (und z.B. bei Überspannung/Ransomware ebenfalls im Eimer).
Letzteres aber nur, wenn man absolut ahnungslos ist und der Backup-Ordner grundsätzlich schreibend mit dem PC-User nutzbar ist.

Klar, wer die Disziplin hat, für sein regelmäßiges Backup immer von DVD zu booten und das Backup durchzuführen, lebt sicherer wie mit einem automatischen Backup auf ein NAS (mit eigenem User als Minimallösung). Vergisst man die manuelle Prozedur einmal im falschen Moment, sind die neueren Daten halt weg.

Aber ich warte auch seit >40 Jahren auf den ersten Überspannungsschaden in diversen Wohnungen, dafür lebe ich wohl schon immer in den falschen Wohungen.

Zitat:
Zitat von Henry06 Beitrag anzeigen
Eine "Vor-Ort" Sicherung kann man umweltbewusst die längste Zeit ausgeschaltet lassen (wie o.g.), bei einer externen Cloud laufen die Server rund um die Uhr.
Und die 4 TB an Zusatzplatz fressen dort genau wieviel zusätzlichen Strom? Oder wird die Cloud dann extra für mich aufgebaut und um en paar HDDs erweitert?

Die lokale HDD muss auch erst einmal produziert, verpackt und zum Endkunden transportiert werden.

Falls hier ein Heimnetz mit passender Geschwindigkeit vorhanden ist, würde ich am einfachsten ein Synology (oder QNap) NAS kaufen und die integrierte Backup-Lösung nutzen
https://www.synology.com/de-de/knowl...om_computer@ps
bzw:
https://stadt-bremerhaven.de/dsm-6-0...ichert-den-pc/
Möchte man dann noch mehr Sicherheit, könnte man intern auf dem NAS ein weiteres inkrementelles Backup der Daten auf eine HDD einrichten, die von außen überhaupt nicht zugänglich ist.

Klar, mit TrayBackup, robocopy oder einem der oben genannten Tools geht sowas auch.
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Alt 25.05.2019, 22:11   #12
Batchman99
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von K.Einer Beitrag anzeigen
Was aber kein Backup ist.
...sondern?

Zitat:
Zitat von Geistlein Beitrag anzeigen
Je nachdem wie viel Zeit du hast, kannst du über WLAN ein NAS-Laufwerk mit zwei Festplatten im RAID 1 Verbund laufen lassen. Dann würdest du ein Backup machen, welches immer direkt gespiegelt auf zwei Festplatten gemacht wird.

Je nach Größe kann es natürlich über WLAN länger dauern, ist aber eine sehr praktikable Lösung
Ich würde auch ein kleines Netz-Laufwerk (NAS) mit zwei Festplatten empfehlen.

Leere Gehäuse sind schon ab 50€ zu bekommen, z.B. ein Netgear ReadyNAS.
Als Festplatten müssen es nicht zwingend die teureren Serverplatten sein.
Ich hatte am Anfang auch schon billige kleine ausrangierte 2,5"-Festplatten über einem Adapter im 3,5"-Schacht, ohne Ausfallprobleme.

Solch ein kleines NAS kann man an den USB-Port von modernen Fritzbox-Routern anschließen und zeitsteuern, sodas das Ding z.B. nachts nicht durchläuft.
Mit meiner Fritzbox 7490 und 5Ghz-WLAN bekomme ich Datenraten von 30-35MB/s hin.

Wenn man allerdings die Fotografie "professionell" betreibt, sollte man an der Datensicherung nicht sparen.

Mein Netz-Laufwerk ist eine komfortable Synology DS418play mit vielen Extra-Funktionen, bestückt mit 2x3TB und 2x2TB. Durch das herstellereigene "Hybrid-RAID" habe ich 6 TeraByte Speicherplatz.
Ich mache kein Vollbackup, so wichtig ist meine Kiste nicht, sondern kopiere jedesmal neugemachte Fotos simultan vom Notebook aufs NAS.
Seit 2002 sind auf meinem NAS insgesamt 360GB digitale Fotos gebunkert...und ich bin kein Profi-Knipser.....

Geändert von Batchman99 (25.05.2019 um 22:48 Uhr)
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Alt 26.05.2019, 01:33   #13
Rolfson
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Beiträge: 701
Standard AW: Bildersicherung/Backup

Hallo,
ich finde auch ein NAS oder ein kleiner Server die Methode der Wahl ist.
Die Daten befinden sich dann auf einem räumlich vom PC getrennten autarken System. Dieses kann auch nicht von Schreibtisch fallen.
Die bessere Sicherheit bietet ein Backup der Server- bzw. NAS-Daten, und das automatisch. Dateien in einer Freigabe kann man immer noch unbeabsichtigt löschen, oder die Festplatte zur Speicherung verhält sich irgendwann mal wie Deine externe.
Bei mir läuft ein "WHS", das Betriebssystem ist nicht mehr vom Hersteller erhältlich. Als Hardware ist das ein 9 Jahre alter i3 im Miditower (der hat vier große Laufwerksschächte, vor denen ich einen langsam laufenden Lüfter gebastelt habe - das hat seine Vorteile, ist aber nicht nötig). Für das gleiche Geld würde ich ein langsames NAS mit Platz für zwei Festplatten und nervig lautem Spielzeuglüfter bekommen.
Den Weg, per händischem Backup von Zeit zu Zeit den PC zu sichern, finde ich nicht verkehrt (ich mache das trotz Server-Sicherung auch mal hin und wieder - drei Backups, drei verschiedene Orte sind die einzige Option für ein gewisses Niveau an Datensicherheit, alles andere ist es nicht).
Bei den Festplatten würde ich schauen, keine mit "shingle-recording" zu kaufen, und auf die Leerlaufleistung schauen (die WD reds z. B.).
Wenn Du große Dateien hast (>30 MPixel), und viele files pro shooting und Dir Geschwindigkeit wichtig ist, dann ist ein NAS und sind die vergnüglich langsamen WD reds, die weniger als 100 MB/s wegschreiben, eine schlechte Option.
Dann solltest Du einen Server-PC aufsetzen (lassen), und diesen mit 10 GB/s mit Deinem PC koppeln. Es gibt auch eine langsamere Version, die je nach Leitungslänge und -Zustand einige GB/s erlaubt, 1 GB/s sind zu langsam, da schreibst Du maximal 115 MB/s weg, das sind etwa zwei 50 MPixel-Fotos in dieser Zeit - bei >200 Aufnahmen macht das keinen Spaß, und die Lebensdauer langsamer Festplatten sowie weniger potenter Computer-Hardware verkürzt sich da auch.
__________________
Dass die Kamera ein Aufnahmegerät ist, merkt man spätestens beim Versuch der Wiedergabe.
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Alt 26.05.2019, 11:27   #14
GymfanDE
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von Batchman99 Beitrag anzeigen
...sondern?
Live-Spiegelung = Ausfallsicherung bei HW-Defekt. Wenn auf beiden Platten immer exakt das Gleiche ist (z.B. bei RAID1), dann ist auch jede Löschung/Veränderung von Daten direkt mit gepsiegelt.

Das kann (auch als eine Art "Backup") gewollt sein, wenn man sich dessen bewusst ist. Ein (u.U. versioniertes) Offline-Backup kann es aber in der Regel nicht ersetzen.

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
Für das gleiche Geld würde ich ein langsames NAS mit Platz für zwei Festplatten und nervig lautem Spielzeuglüfter bekommen.
Jedes ansatzweise aktuelle Synology/QNap-NAS schafft die 115 MB/s, die ein 1 GBit Netz kann, und federt dabei auch gleich noch die langsamsten Stellen der HDDs ab, falls man kein Düsentriebwerk (Seagate Ironwolf) sondern eine sparsame und leise Platte (WD Red) verbauen möchte.

Dann braucht das Backup im Hintergrund halt mal 30 Minuate, bis die 3000 Raws (D850, 50 MB/Bild) vom Wochenende als Sicherung auf dem NAS sind. Weiterarbeiten kann ich am PC/Laptop trotzdem.

Den Lüfter habe ich schon bei meinem QNap aus 2012 nicht gehört, die dort genutzten Desktop-Platten dagegen schon, wenn das NAS unter dem Schreibtisch stand.

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
Wenn Du große Dateien hast (>30 MPixel), und viele files pro shooting und Dir Geschwindigkeit wichtig ist, dann ist ein NAS und sind die vergnüglich langsamen WD reds, die weniger als 100 MB/s wegschreiben, eine schlechte Option.
Warum nicht gleich ein paar NVMe SSDs im RAID, wenn Dir Platten zu lahm sind? Ich käme noch nicht einmal bei 100 GBit Netzwerk auf die Idee, mit Daten auf dem Server zu arbeiten, sowas gehört lokal auf die SSD. Dafür wäre mir die auf dem Server nötige Ausstattung viel zu teuer. Das Backup läuft im Hintergrund und ist damit zeitmäßig nur ein Problem, wenn man direkt wieder zum nächsten Shooting muss.

Seit wann bemisst sich die Dateigröß von Bildern anhand der Bildauflösung?

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
Dann solltest Du einen Server-PC aufsetzen (lassen), und diesen mit 10 GB/s mit Deinem PC koppeln.
Nach meinem Verständnis geht es hier bisher nicht um eine Bildagentur mit mehreren Fotografen, Bildeditoren und einer riesigen Bildermenge pro Tag. Sondern um eine "Einzelkämpferin", die ihre Daten vom Arbeitsrechner (und sicher auch vom Bildarchiv) angemessen sichern möchte. Dafür dürften 10 GBit/s schon vom Preis her überdimmensioniert sein.

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
und die Lebensdauer langsamer Festplatten sowie weniger potenter Computer-Hardware verkürzt sich da auch.
Außer der Lebensdauer des Fotografen vor dem PC (durch erhöhten Schokoladen/Kaffee/Nikotingenuss) verkürzt sich nichts. Oder meinst Du Rechnen schadet der CPU und Datenzugriffe schaden der HDD? Sowas ist selbst bei den allermeisten SSDs im SoHo-Bereich ein Märchen.
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Alt 26.05.2019, 19:27   #15
Batchman99
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von GymfanDE Beitrag anzeigen
Live-Spiegelung = Ausfallsicherung bei HW-Defekt. Wenn auf beiden Platten immer exakt das Gleiche ist (z.B. bei RAID1), dann ist auch jede Löschung/Veränderung von Daten direkt mit gepsiegelt.

Das kann (auch als eine Art "Backup") gewollt sein, wenn man sich dessen bewusst ist.
Auch eine Redundanz ist eine "Art Backup"
Ob dabei eine Löschung gespiegelt wird, ist weniger Sache der Hardware selbst, sondern der Datensicherung.
Diese Gefahr gibts auch bei höherwertigen Netzlaufwerken mit mehr als zwei Festplatten.
Aber egal, auf alle Fälle ist es besser als eine einzelne USB-Platte

Ich habe n bissl den Verdacht, die "technische Aufrüstung" in den letzten Beiträgen geht etwas an den Bedürfnissen der Themen-Erstellerin vorbei...

Geändert von Batchman99 (26.05.2019 um 19:32 Uhr)
Batchman99 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2019, 19:48   #16
Foto-MV
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Beiträge: 649
Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von JensLPZ Beitrag anzeigen
Die Zuverlässigkeit der Daten dort liegt bei mehr als 99,99 - völlig unerreichbar mit jeder heimischen Lösung.
Woher stammt diese Zahl?
Foto-MV ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2019, 20:08   #17
chmee
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Thema gab es ja schon öfter und ich stelle mich wieder als Fan von Synology-NASses hin. (zB Thread von 2011)

* Nicht nur 2-Platten-Lösung in Betracht ziehen. Ruhig in Richtung 4 Platten schauen. Eine DS416slim kostet leer etwa 290Eur. Der Gigabit-Anschluss samt Festplatten stößt auch ans Limit, sprich grob ~110MByte/sek. Das reicht (mir), um aus dem Raw-Converter auf die Nas zuzugreifen. Warum ich aber Syno empfehle, ist deren Backup-Cloud-Service (C2), der mM ziemlich günstig ist, die Server in De stehen und sehr einfach mit dem häuslichen Nas gekoppelt werden kann. Vollautomatisiert. Kopierzeiten können gesetzt werden, und der Rechner hat damit nix zu tun, verbraucht also auch nicht über Gebühr Zeit und Strom.

@Rolfson
Zitat:
..da schreibst Du maximal 115 MB/s weg, das sind etwa zwei 50 MPixel-Fotos in dieser Zeit - bei >200 Aufnahmen macht das keinen Spaß, und die Lebensdauer langsamer Festplatten sowie weniger potenter Computer-Hardware verkürzt sich da auch. ..
Wenn da zB nicht schon der Kartenleser oder die Karte selbst der Hemmschuh ist. Und Zweiteres ist mM Angstmacherei. In meinem Rechner (und auch 2 von 4 in der NAS) laufen alte Festplatten. Immer noch. Schon lange.

mfg chmee
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"no one will remember the gear you used or how you shot an image. They’ll only remember the image."
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Geändert von chmee (26.05.2019 um 23:57 Uhr)
chmee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.05.2019, 23:37   #18
Rolfson
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Beiträge: 701
Standard AW: Bildersicherung/Backup

Hallo,
für den aktuellen Zustand habt Ihr recht, was meine Kommentare betrifft. Ich gehe davon aus, dass eine Anschaffung über Hunderte Euro auch nicht nur 1-3 Jahre sinnvoll sein sollte.
Netzwerk >1GBit/s ist bezahlbar, und auf neuen einfachen Mainboards bereits vorhanden.
Auch wenn aktuelle Speicherkarten das noch nicht ganz ausreizen, so ist dort eine Entwicklung zu schnelleren Karten hin zu beobachten (auch bei den Kameras).
So weit nur ein kurzes statement meinerseits, warum ich mehr empfohlen habe. Ich habe auf Merkmale hingewiesen, die heute etwas teurer als der "Durchschnitt" sind, aber auf die es ankommt, wenn man eine längere sinnvolle und angenehme (!) Nutzungsdauer anstrebt. Festplatten kann man wechseln, Speicher erweitern, das Betriebssystem aktualisieren, von mir aus auch einen Prozessor tauschen (für kleiners Geld, als heute das Beste zu kaufen).
Bei einem NAS kann man eine kleinere gegen eine größere Festplatte (so lange das veraltete und ohne Sicherheits- bzw. Stabilitäts- updates dahinwerkelnde Betriebssystem da mitmacht) tauschen.
Wenn man eine Nutzungsdauer >5 Jahre anstrebt, sind das mögliche Überlegungen. Je nach eigenen Kenntnissen und Leuten, die einem da helfen, kann man einzelne (und ganz sicher weitere) Aspekte abwägen. Ich finde solche Überlegungen auch aus ökologischer Sicht sehr vordringlich. Bitte verbessert und korrigiert mich in dieser Richtung.
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Alt 27.05.2019, 01:56   #19
GymfanDE
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Standard AW: Bildersicherung/Backup

Zitat:
Zitat von Foto-MV Beitrag anzeigen
Woher stammt diese Zahl?
Mir wären auch 99,99% völlig egal, wenn ich 2011 zu den angeblich nur wenigen Kunden von Amazon gehört hätte, die ihre Daten dort verloren haben. Oder zu den Kunden, die sich bei MS oder Crashplan auf den "unbegrenzten" Speicher verlassen haben, der dann mit ein paar Tagen/Wochen Vorankündigung einfach gestrichen wurde.

Ich kenne kein einziges Cloud-Angebot (insb. im Privatbereich), das mit 100% Datensicherheit wirbt. Meist ist dort garnichts angegeben.

Die Cloud könnte für mich mit passender Internetanbindung ein Stein meiner Backup-Strategie sein, aber niemals der einzige.

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
für den aktuellen Zustand habt Ihr recht, was meine Kommentare betrifft. Ich gehe davon aus, dass eine Anschaffung über Hunderte Euro auch nicht nur 1-3 Jahre sinnvoll sein sollte.
Genannt wurden bisher 4 TB, das macht als DS218J 155€ für das 2-Bay NAS plis 2*95€ für zwei WD RED 4 TB, also 360€ (inkl. Versand), von denen 155€ rein auf die Automatisieung (man könnte es auch Faulheit des Users nenen) gehen.

Mit etwas Disziplin (regelmäßiges manuelles Backup des NAS) genügt auch eine DS119J (96€) mit einer WD Red 4 TB und einer ext. 4 TB USB-3 Platte (90€), womit man unter 300€ bleibt. Die Einrichtung sollte auch für jemanden ohne große Computererfahrung mit den verlinkten Anleitungen möglich sein.

Da es gemäß Ausgangsposting um eine Backup-Lösung geht, die dazu auch noch "nicht allzu teuer" sein soll, wäre dies für mich damit auch für die komenden 5-6 Jahre (so lange kann man mit Firemware-Updates von Synology mind. rechnen) gegeben.

Zitat:
Zitat von Rolfson Beitrag anzeigen
Netzwerk >1GBit/s ist bezahlbar, und auf neuen einfachen Mainboards bereits vorhanden.
Ich finde auf Geizhals für AM4 exakt ein Board mit 10GBase-T, für Intel 1151 v2 sind es auch nur 7 (ab 230€, also für mich weitab von einem einfachen Board, mein Z390 Board war günstiger). Teure Serverboards sollten sowas haben, die beginnen aber auch erst bei ca, 200€.

Zum Nachrüsten von 10GBase-T ist man pro Karte mind. 82€ los, ein Switch mit zwei 10GBase-T Ports kostet mind. 175€. Wenn der Server nicht neben dem PC steht, braucht man u.U. zwei Switche (mein NAS steht beim Router im Nebenraum), macht dann rund 515€ fürs Netzwerk. Falls Du günstigere Komponenten (neu und mit 10GBase-T, also CAT6/CAT7 Kupferkabeln) kennst bin ich gerne offen dafür.

Zitat:
Zitat von chmee Beitrag anzeigen
Wenn da zB nicht schon der Kartenleser oder die Karte selbst der Hemmschuh ist.
Ich habe letztens über mein GBit-Netzwerk geflucht, nämlich genau mit den oben genannten 3000 Raws vom Wochenende. Die musste ich vom Windows-Tablet auf den PC übertagen. Also entweder 30 Minuten warten oder über eine ext. SSD kopieren (der SSD-Ausbau aus dem Tablet hätte noch länger gedauert).

Wer regelmäßig solche Datenmengen bewegt, denkt durchaus über andere (und teurere) Lösungen nach, das war hier aber m.M.n. nicht die Frage im Ausgangsposting.

Geändert von GymfanDE (27.05.2019 um 02:00 Uhr)
GymfanDE ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.05.2019, 02:03   #20
chmee
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@GymfanDe
Eine 1-Platten-Lösung kann ich nicht empfehlen, weil nicht mal eine Spiegelung vorhanden ist. Da lebt man ständig mit der Angst, dass diese eine Platte alles beherbergt, was man erarbeitet hat. Und zu Letzterem: Ja, irgendwo wird es immer drücken. Finde jetzt aber diese halbe Stunde ok - wenn es nicht eilt. Nebenbei Kopiervorgang anstoßen und dann Kochen, Kaffee Balkon/Terrasse. etc pp..

Letztlich können es auch andere Anbieter sein, in dem Preissegment und mit genug Erfahrung sinds ja noch QNap oder Thecus.
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Geändert von chmee (27.05.2019 um 02:08 Uhr)
chmee ist offline   Mit Zitat antworten
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