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Alt 14.05.2017, 11:44   #1
alouette_
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Standard Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

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Hallo

Ich bin in Sachen Video noch ein Newbie, denke aber bereits darüber nach mir ein externes Richtmikrofon zu kaufen, um Geräusche abseits des Gefilmten (Wildlife mit KB-äquivalenten Brennweiten von 600-1'500mm) besser herausfiltern zu können. Da ich mit Tonaufzeichnung bis Dato absolut keine Erfahrung habe (bis auf das wenige, das ich über die Richtcharakteristik "Niere" bzw. "Superniere" gelesen habe), stelle ich hier die Frage, ob es hier User gibt, die sich damit auskennen und mir vielleicht etwas für die GH4 empfehlen können?

In diversen Video-Foren wird das Rode NTG-2 empfohlen, da es eine Batterie-Zelle aufnehmen kann, uns somit nicht über das Gerät gespiesen werden muss (Thema "Potentialspannung"). Panasonic schreibt auf der erweiterten Bedienungsanleitung auf Seite 350

Zitat:
Verwenden eines Stereo-Richtmodus-Mikrofons (DMW-MS2:
Sonderzubehör) oder Stereomikrofons (VW-VMS10:
Sonderzubehör): Sie können Töne mit einer Qualität aufnehmen, die
höher als die bei Aufnahmen mit eingebauten Mikrofonen ist.
Durch Verwendung des Stereo-Shotgun-Mikrofons (DMW-MS2:
Sonderzubehör) können Sie zwischen der Shotgun-Aufnahme
(ultradirektional) und der Weitwinkel-Stereoaufnahme umschalten.
Wenn ich das richtig verstehe, beherrscht das Panasonic MMW-MS2 diverse Betriebmodis mit unterschiedliche Richtcharakteristiken, die in der GH4 gewählt werden können. Es liegt preislich aber knapp über meinem Budget.

Deshalb auch die Frage: würde das Rode NTG-2 trotz XLR-Stecker (via Adapter) an der GH4 funktionieren?

Des weiteren habe ich gelesen, dass man den Ton auch mit externen Geräten aufnimmt, wie z.B. dem Zoom H4. Extern Tonaufnahme klingt für mich erst mal sehr kompliziert und umständlich, wegen der nachträglichen Synchronisation. Aber es muss wohl Vorteile geben, andernfalls man es nicht tun würde. Was für Vorteile überwiegen die Nachteile einer externen Ton-Aufzeichnung?

vg
alouette
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Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich leider kein fotografisches Talent mit auf den Weg bekommen habe . Meine Stärke liegt eher darin, dass ich trotz dauernder Misserfolge noch nicht aufgegeben habe .
alouette_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 09:12   #2
beiti
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Beiträge: 17.478
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Ein Rode NTG-2 kann man mittels eingelegter Batterie und XLR-Klinke-Adapter an der GH4 betreiben. (Beim Kauf des Adapters muss man aufpassen. Manche sind falsch gepolt und erzeugen ungewollte Effekte.)
Alternativ könnte man zur GH4 das DMW-YAGH (oder ein anderes XLR-Interface) kaufen und dann das NTG-2 direkt per XLR anschließen; dank Phantomspeisung braucht es dann keine Batterie und hat einen besseren Rauschabstand als im Batteriebetrieb. Zudem kann man per XLR auch längere Kabel benutzen, um das Mikrofon näher an die Schallquelle zu bringen (z. B. mit Angel).

Die Frage ist, ob Du all das willst.
Wenn man das Mikrofon einfach nur auf die Kamera setzen will, ist das NTG-2 unnötig unhandlich. Es ist ja ein ziemlich langes Teil, und man muss das Adapterkabel sowie eine entkoppelte Blitzschuh-Halterung noch extra kaufen.

Für den simplen Betrieb auf der Kamera wesentlich besser geeignet wäre das Rode VideoMic Pro. (Achtung: Ich meine nicht das Stereo VideoMic Pro, auch nicht das VideoMic Go. Die Bezeichnungen bei Rode kann man leicht verwechseln.)
Das ist nicht ganz so lang, weil die Batterie unter dem eigentlichen Mikro sitzt. Außerdem hat es von Haus aus einen Klinkenstecker und eine Blitzschuh-Halterung.

Das Panasonic MMW-MS2 erscheint zunächst attraktiv, weil es Stereomikrofon und Richtmikrofon in einem ist. Es ist aber klanglich nicht besonders gut - und dafür auch noch sehr teuer.
Wenn Du ein Kombi-Mikrofon haben willst, würde ich das wesentlich bessere Azden SMX-30 empfehlen.

Aufnahme mit einem externen Recorder ist ein Fall für sich - und lohnt in der Regel erst dann, wenn man den Recorder abseits der Kamera verwenden will (nah an der Schallquelle) und/oder wenn man besondere Anforderungen hat (Mehrkanal-Aufnahme, XLR-Buchsen + lange Mikrofonkabel, hoher Rauschabstand für dynamische Mikrofone etc.).
Das Synchronisieren von Bild und Ton ist unterschiedlich schwierig je nach Schnittprogramm. Manche machen es (fast) automatisch, in anderen muss man die beiden Spuren manuell in Deckung bringen (was nicht schwierig ist, aber bei vielen Einzel-Einstellungen richtig in Arbeit ausartet).
Ich finde die Aufnahme mit externem Recorder interessant für Spezialfälle, aber ich würde z. B. einen Urlaubsfilm nicht durchgehend so machen wollen. Für alle Fälle, wo man ohnehin das Mikrofon auf der Kamera sitzen hat, bringt die externe Aufnahme zu wenig Vorteile.
beiti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 12:11   #3
alouette_
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Registriert seit: 21.05.2005
Beiträge: 2.966
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Vielen Dank für diese ausführlichen und interessanten Informationen. Das hat mir einen sehr guten überblick verschafft .

Mir ist gestern aufgefallen, dass beim Fotografieren aus dem Tarnzelt, die Kamera (d.h. das Gehäuse) und somit auch der Blitzschuh, realtiv weit weg vom "Fenster" entfernt sind (also auf der Innenseite). Zusätzlich halte ich das Guckfenster mit einem feinmaschigen Netz abgedeckt, und nur das Teleobjektiv schaut heraus. Wenn ich ein langes Mikrofon auf dem Blitzschuh montiert hätte, würde es das feinmaschige Netz berühren und wäre nicht mehr entkoppelt Dies würde beim Schwenken unweigerlich zu nicht erwünschten Tönen führen.

Ich sehe deshalb derzeit nur 2 Lösungen als praxisnah:

1) ich nutze ein sehr kurzes Richtmikrofon auf dem Blitzschuhhalter, dass aber in dem Fall noch vor dem feinmaschigen Netz enden muss und somit nicht aus dem Fenster heraus ragt. Der Schall erwünschte und unerwünschte von draussen wird ev. durch das feinmaschige Netz etwas verschluckt. Etwaiger Lärm, der durch mich während der Aufnahme im Innern des Zelts erzeugt wird, wird wahrscheinlich gut vernehmbar sein (Richtcharakteristik "Superniere", ev. zusätzlich infolge Reflexion an den Zeltwände).

2) ich nutze ein Richtmikrofon dass ausserhalb des "Fensters", also Draussen montiert wird. Dies wäre am einfachsten mit einem Rig oder einem Erd-Dorn realisierbar Ich habe mir noch kein Rig zugelegt. Sollte ich zukünftig einen Follow Focus einsetzen wollen (was ich überlege), müsste ich mir sowieso eines zulegen (d.h eine Baseplate mit 15mm Rods). In dem Fall benötige ich eine Befestigung (entweder für an ein 15mm Rod oder für einen Erddorn) sowie ein relativ langes (Adapter)kabel. Ein ca. 50cm langes Adapterkabel von XLR auf 3.5mm Klinkenstecker habe ich bis Dato aber noch keines gefunden.

Variante 1)
ist viel einfacher und günstiger. Bei Wind ist man im Zelt schon zum grössten Teil windgeschützt. Wird rein klanglich (Töne, die vom Motiv ablenken) aber wahrscheinlich nicht sehr viel bringen. Ich frage mich, ob diese Lösung überhaupt besser als die derzeitige Verwendung des internen Mikrofons sein wird?

Variante 2)
bringt weit höhere Kosten und vor allem Gewicht mit sich. Zudem ist unklar, wie sich ein Mikrofon unter Regen hält. Ich fürchte, das Rode NTG-2 ist nicht dafür gemacht, im Regen benutzt zu werden? Und falls doch, würde man jeden Regentropfen beim Aufschlagen aufs Mikrofon sehr laut hören.

Das Thema ist wohl komplizierter, als ich anfangs dachte.

Hat jemand zu den offenen Fragen Erfahrungen?

vg
alouette
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alouette_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 12:56   #4
beiti
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Beiträge: 17.478
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Okay, diese Anforderungen sind schon etwas speziell. Da können wir Mikrofone, die auf den Blitzschuh gesteckt werden, gleich streichen.

In diesem Fall würde ich schon sehr zu einem Mikrofon außerhalb des Zeltes tendieren - wenigstens 1 Meter vom Zelt weg. Da gibt es ja dann viele Möglichkeiten, wie man das befestigen und ausrichten kann.
Da wäre dann das Rode NTG-2 quasi das Basismodell, das man empfehlen kann. Noch etwas besser (falls das Budget nicht ganz so knapp ist) wäre ein Sennheiser MKE600.
Dazu käme dann in jedem Fall noch eine entkoppelte Halterung sowie ein wirksamer Windschutz (Schaumstoff plus Fell).

Für Kabellängen bis ca. 3 Meter kann man durchaus mit XLR-Klinke-Kabeln arbeiten - noch dazu in freier Natur, wo es nicht viel Strör-Einstrahlung gibt. (Bei längeren Kabeln und/oder in "technischer" Umgebung braucht man symmetrische Verbindungen mit XLR, damit das Kabel nicht zur Antenne für elektromagnetische Störungen wird.)
Von der Thomann-Hausmarke "Pro Snake" gibt es solche Adapterkabel in mehreren Längen - und die sind auch korrekt gepolt (was leider nicht selbstverständlich ist):
0,3 Meter
1,5 Meter
3 Meter

Regen ist ein Problem. Das Windschutzfell sollte nicht allzu nass werden, weil es sonst seine Wirkung verliert. Wenn man allerdings eine Haube übers Mikrofon bastelt, besteht wieder die Gefahr von Geräuschen. Da braucht es etwas Geduld, um ein weiches Material zu finden, das einerseits den direkten Regen vom Mikrofon abhält und gleichzeitig die auftreffenden Regentropfen nicht so laut hörbar macht. Müsste man sich mal erkundigen, wie andere Naturfilmer das handhaben.
Zur Sicherheit sollte vielleicht auch noch ein zweites Fell in der Tasche bereitliegen, damit man ein trockenes Exemplar hat, falls das Erste doch mal nass wird.

Übrigens bewirken Richtmikrofone (Superniere, Hyperniere) keine Wunder. Sie dämpfen lediglich seitliche Geräusche in höheren Frequenzen; je tiefer die Frequenz wird, desto weniger Richtwirkung hat man. Das ist allemal besser als ein omnidirektionales Mikrofon, aber man kann es nicht mit einer langen Brennweite vergleichen, die alles außerhalb des Bildausschnittes ausblendet. Man muss das Mikro also auch nicht supergenau aufs Motiv ausrichten, sondern nur grob in die gewünschte Richtung.
Für richtig starke Richtwirkung (z. B. wenn man einzelne Vogelstimmen hauslösen will) gibt es andere Lösungen, z. B. Parabol-Mikrofone.

PS: Gerade entdeckt, dass es bereits fertige Lösungen für den Regenschutz gibt:
http://mymic.rycote.com/products/acc...uck-raincover/
Die Rycote-Dinger sind relativ teuer, aber vielleicht kann man sich das Grundprinzip abschauen und mit Baumarktteilen etwas Ähnliches basteln.

Geändert von beiti (15.05.2017 um 13:00 Uhr)
beiti ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.05.2017, 15:56   #5
alouette_
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Beiträge: 2.966
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Hallo!

vielen Dank für die wertvollen Informationen. Die Kabel sind in Deutschland unglaublich günstig . Das Sennheiser MKE 600 kostet bei uns ca. CHF 100.- bzw. 50% mehr als das Rode NTG-2. Ich denke das Rode ist gut genug für meine Bedürfnisse. Gestern hatte ich bei einer Online-Auktion auf ein gebrauchtes NTG-2 mit Dead Cat geboten, aber dann für ein paar Minuten aus den Augen verloren und schon war es weg

Der Rode Rycote Regenschutz zeigt, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Vielleicht sollte ich gleich ein solches nehmen . Das VideoMic kostet nur halb soviel wie das NTG-2, das Eigenrauschen liegt aber mit 20dBA über den 18dBA des NTG-2. In der Schweiz wird es unter der Bezeichnung "VideoMic Rycote" angeboten. So wie ich das sehe, ist es aber kein echtes Rycote (wie das Stereo VideoMic Pro Rycote).

Wie du bereits angesprochen hast, kommt man bei Rode und den Typenbezeichnung ein wenig ins Grübeln.

Vielleicht sollte ich meine ersten Aufnahme-Versuche mit dem günstigeren "VideoMic" wagen und dafür neben dem Dead Cat auch gleich ein Rode-Regenschutz dazukaufen? Ich suche mal nach Youtube-Tests...

Nochmals vielen Dank für Deine bisherige Hilfestellung

vg
alouette

PS: habe soeben eine Bestenliste von Videoaktiv gefunden: http://www.videoaktiv.de/images/best...estenliste.pdf. Das Sennheiser MKE 600 hat bei denen im Test ein ganzes Stück besser abgeschnitten als das Rode NTG-2.
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Geändert von alouette_ (16.05.2017 um 16:16 Uhr) Grund: Bestenliste von Videaktiv angefügt
alouette_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 20:12   #6
beiti
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Beiträge: 17.478
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Nach meiner Erfahrung entwickelt sich die Qualität der Richtmikrofone durchaus abhängig vom Preis, aber nicht genau proportional.
Die Billigheimer (z. B. t.bone EM9600 oder diverse Hama) sind richtig mies: dünner Klang, hohes Rauschen, niedriger Ausgangspegel und somit Anfälligkeit für Kamera-Vorverstärker-Rauschen.
Aufsteck-Richtmikros der 100-Euro-Klasse (z. B. Rode VideoMic ohne "Pro") sind schon etwas besser, aber auch nicht wirklich gut.
Mit der Knapp-200-Euro-Klasse (Rode NTG-2, Rode VideoMic Pro, Sennheiser MKE400, Azden SMX-15) wird es recht gut und brauchbar: voller Klang, mäßiges Rauschen, guter Ausgangspegel.
Die Richtmikrofone jenseits der 200 Euro sind zwar nochmal etwas besser, aber der Sprung ist viel geringer.

Konkret habe ich Rode NTG-2 und Sennheiser MKE-600 direkt gegeneinander getestet und nicht die riesigen Unterschiede rausgehört. Ja, das Sennheiser hat noch einen Tick mehr Ausgangspegel, rauscht einen Tick weniger, klingt einen Tick weniger dumpf und hat einen Tick mehr Richtwirkung. Aber ohne Direktvergleich würde ich das alles nicht merken. Ich hätte auch keine Hemmung, Aufnahmen vom NTG-2 und vom MKE-600 in einem Film zu mischen. Man wird da keinen Sprung in der Qualität bemerken.
Wenn man hingegen ein NTG-2 mit einem t.bone EM9600 vergleicht, ist es wie Tag und Nacht - in jeder Hinsicht.
beiti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 22:20   #7
alouette_
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Beiträge: 2.966
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Du bist ja wie ein wandelndes Lexikon .

Weisst Du, nimmt das Rauschen mit dem Alter des Mikrofons (bzw. mit der Einsatzdauer) zu? Ich nehme an, dass die verbauten Kondensatoren und weiteren elektrische Komponenten auch altern. Von daher könnte ein Gebrauchtkauf vielleicht zu einer bösen Überraschung werden .

Kennst Du auch das Beyerdynamic Mikrofon 86N(C)S? Scheint schon älter zu sein und vom äusseren gleicht es den NTG-2 und dem MKE 600. Viele Informationen lassen sich jedoch nicht mehr auffinden. Anbei ein Link

Verstehe nun aber nicht, weshalb diese Infos auf der Seite von Rycote stehen(?)

vg
alouette
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alouette_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 22:40   #8
beiti
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Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Ich hatte mal das Beyerdynamic MCE 86 S II. Das hatte zwar einen guten Klang und einen hohen Ausgangspegel, aber leider auch ein sehr starkes Eigenrauschen. Trotzdem galt es vor zwanzig Jahren als Spitzen-Mikrofon.

Eine Verschlechterung durch Altern habe ich noch nicht erlebt - was nicht ausschließt, dass es sowas gibt. Wenn ältere Mikrofone rauschen, dann hauptsächlich durch ihre veraltete Technik, nicht durch die Alterung an sich.

Die aktuellen Richtmikros von Beyerdynamic sollen etwas weniger rauschen. Das weiß ich aber nicht aus eigener Erfahrung, also nur aus Internetrecherche.
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Alt 17.05.2017, 00:59   #9
ChibaCityBlues
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Beiträge: 1.683
Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Das NTG-2 ist nicht besonders empfindlich. In Kombination mit den mittelmäßigen Vorverstärkern der Kamera und den großen Distanzen (?) wird das alles vermutlich ziemlich verrauscht.

Ich würde zumindest über einen guten Vorverstärker/Field Mixer nachdenken.
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Gruß aus dem Chaos
Henrik

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Die Welt ist dabei, in Stücke zu fallen und Leute wie Adams und Weston fotografieren Felsen! - Henri Cartier-Bresson
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Alt 17.05.2017, 07:13   #10
alouette_
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Standard AW: Externes Richt-Mikrofon für Lumix GH4

Danke Euch beiden für die Infos übers Rauschen.

Ich denke ein Vorverstärker lässt sich auch noch nachträglich mit ins Boot holen. Mein derzeitiger Rucksack wiegt nun bereits 18kg, dazu kommt das kleine Gunnar -Tarnzelt von Ameristep. Und ich lebe in einem Dorf, dass von Bergen umkreist ist (vom Haus aus geht es gleich bergauf). Alles was da gewichtsmässig zusätzlich zu Buche schlägt und/oder weitere elektrische Energie benötigt, müsste qualitätsmässig ordentlich was bringen. Andererseits: wie aus meiner Fusszeile erkennbar, bin ich von einem Dokumentarfilmer, der dies berufsmässig ausübt, meilenweit entfernt. Eine Investition in ein Mikrofon, Kabel, etc. sollte sich natürlich rechtfertigen. Deshalb dachte ich erst mal an einen Gebraucht-Kauf. In dem Fall vielleicht dann doch eher in ein höherwertigeres. Beiti's Vergleichsresultate zwischen NTG-2 und dem MKE600 waren vielleicht auch deshalb so nahe beieinander, weil die Schallquellen (in meinem Fall Wildlife) nicht allzu weit entfernt waren? Das Sennheiser hat im Vergleich zum NTG-2 auch den Vorteil eines Ein/Ausschalters.

Wäre auch noch interessant zu wissen, was A. Kieling und andere Natur-Dokumentarfilmer für Gerätschaften nutzen

vg
alouette
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extern , gh4 , mikrofon , tonaufzeichnung , video


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