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Alt 01.05.2020, 15:15   #1
exkoelner
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Registriert seit: 21.03.2020
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Beiträge: 19
Standard Nikon D700 oder D750, D800?

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Hallo Community,

ich habe ja neulich ein paar gute Tipps von euch bekommen, zwecks Bildbearbeitungsprogrammen, dafür vielen dank. Jetzt plage ich mich gerade mit ner anderen Frage: Muss ich dringend Vollformat haben? Und wenn welche?

Konkret, ich fang nach 10 Jahren Pause erst wieder an, mehr zu fotografieren. Es hat sich Technologisch sehr viel getan, und trotz ner kleinen DSLR seit 2007 stellte ich jetzt fest, ich fotografiere mit den Digital-Dingsies wie zu analogen Zeiten. Es wird besser langsam, seit dem ich mich mehr damit wieder beschäftige. Und natürlich reichte mir meine D5100 nicht mehr und in einem Anfall von "haben will" kaufte ich sehr günstig ne D300. Ich war amazed, Haptik, die individuell belegbaren Tasten (bin jetzt Freund des AF-ON Button) usw. - das mach ich jetzt ca. 1 Monat, kann endlich wieder meine alte Scherben benutzen, hatte da nen Sigma MC 28mm f/2,8 Super-Wide II seit Jahren aus der analogen Zeit in der Schublade liegen, und an der D300 abgespeichert und ich kann sogar Zeitautomatik (A) benutzen, und in der Bildbearbeitung steht sogar welche Blende ich benutzt habe, verrückt. Und natürlich brauchte ich dann den MB-D10 ... und jetzt geht die Geschichte eigentlich erst los. Bin also neulich brav mit Corona-Schal nach Neukölln, und kaufte ner sehr kompetent wirkenden Fotografin ihren MB-D10 ab, wir saßen so im Treppenhaus (mit 1,50m Abstand :-)) und schwatzten über den Batteriegriff und dies und das - und dann sagte sie, ach übrigens, ich habe auch gerade meine D700 im Angebot, für 280€ ... das "haben will Gen" war wieder voll angetriggert, die ist schlau, hat die aus mir alles fein psychologisch raus geholt - aber trotzdem ne tolle Frau - und ich bin zum Glück gerade Pleite, d.h. ich müsste Himmel und Hölle bewegen, um an die 280€ zu kommen ... aber wo ein Wille, da ein Weg. Denn der gerade erst erworbene MB-D10 passt nicht nur an meine D300, sondern auch an die D700 - ist das nicht eigentlich ein Gottesentscheid? Ich war sicher, ich muss die D700 haben, auch wenn ich meine Seele dafür verkaufen muss ...

Zum Glück gestaltet sich die Mittelbesorgung zäh, und derweil überlege ich: Was stört dich an der sonst hervorragenden D300, die ja bis auf die Größe des FX-Sensor nahezu baugleich ist?

Die Empfindlichkeit! Ich mag sehr gern available Light Fotografie, gerade erst aus Steglitz zurück und mit meinem Sigma die U-Bahnstationen fotografiert, alles so um ne 1/15-30 Sekunde bei 5,6 bis 4 bei ISO 1600 - ich hab sie noch nicht angeguckt, aber ich bin sicher das Rauschen wird mir auf den Nerv gehen. Es geht ja bei älteren Kameras, wie ich finde, nicht nur um die quantative Anzahl von Megapixeln, ich hab nen wunderbares D40-Foto (6 MP) in 50x70cm an der Badezimmerwand hängen, da rauscht nix und ist auch nix unscharf, aber das war an der Ostsee bei gefühlt 12 Milliarden Lumen, oder so ...

Ich glaube, was Bildrauschen in available Light-Situationen angeht, sind die D300 und auch die D700 einfach mittlerweile hinterm Berg, oder? Also doch warten, bis ich die 500€ für ne D800 zusammen hab? Und was ist eigentlich mit der D750, angeblich schnellerer Autofokus als die D800 und nen Klappmonitor, aber ich habe vorhin in nem anderen Thread von Jemand gelesen, das er seine D800 mal ausversehen im Regen hat stehen lassen und nix war kaputt - ist auch nen Argument. Hat sich die Chip-Technologie seit der D700 zur D750, bzw. D800 doch so weit weiter entwickelt, das man von echtem Fortschritt sprechen kann? Die Megapxel-Zählerei, ich glaube das ist wohl rüber gekommen, finde ich unspannend. Aber Dynamik, availabel Light, etc. das sind harte Fakten - geht, oder geht nicht.

Für ein, zwei Gedanken von euch dazu, wäre ich dankbar.

LG Exkoelner
exkoelner ist offline  
Alt 01.05.2020, 15:21   #2
mapr
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Registriert seit: 02.07.2012
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Beiträge: 656
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Nikon -> *schieb*
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mapr ist offline  
Alt 01.05.2020, 15:44   #3
systemknipser
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Registriert seit: 06.07.2017
Beiträge: 164
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Wenn Du ggü. der D300 und der D5100 eine deutliche Steigerung in der ISO-Performance vom Sensor her "brauchst", dann macht mMn die D750 am meisten Sinn.
Die D800 hat eine deutlich höhere Auflösung, was mit einem schlechterem Rauschverhalten einhergeht, brauchst du 36MP?

Die D700 habe ich selber, es ist immer noch eine tolle Kamera!
Zitat:
Hat sich die Chip-Technologie seit der D700 zur D750, bzw. D800 doch so weit weiter entwickelt, das man von echtem Fortschritt sprechen kann?
Definitiv!

Wobei der Sprung von APS-C zu FF bei dir ja noch dazu kommt.

Die D700 für 280€ (wie viele Auslösungen hat die Kamera? 150K Lebenserwartung) ist aber auch eine gute Option:
-FF testen, willst du das, brauchst du das?
-wenn dir die D700 nicht reicht von der Iso Leistung her, wirst du sie sicherlich kostenneutral weiter geben können...

https://camspex.com/de.comparison.ph...ra2=Nikon+D700
__________________
VG
Thomas

https://www.flickr.com/photos/tomvomlande/

Geändert von systemknipser (01.05.2020 um 15:48 Uhr)
systemknipser ist offline  
Alt 01.05.2020, 16:05   #4
exkoelner
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Threadstarter
 
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Ort: Berlin
Beiträge: 19
Reden AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Zitat:
Zitat von systemknipser Beitrag anzeigen
Die D700 für 280€ (wie viele Auslösungen hat die Kamera? 150K Lebenserwartung) ist aber auch eine gute Option
Das ist der nächste Punkt, das ist ne Profi-Fotografin, und die D700 hat 200.000 runter. Allerdings habe ich mal so Zeugs im Netz recherchiert, und die really guten Nikons schaffen bei entsprechender Behandlung, auch gern mal 300.000 und mehr. Und die Frau ist sowas von perfekt, selbst der olle MB-D10 mit Originalverpackung, Bedienungsanleitung und allem Schnickschnack, selbst den Bg-3 für die Nutzung des En-EL 4a oder so, war dabei, die Tasche dazu - also wenn die was verkauft, scheint es Topp zu sein.

Ich habe heute wieder gemerkt, im Studio oder zu Hause bei Table-Topps blitze ich gern und nehm mir Zeit und alles Licht was künstlich machbar ist, aber bei Streetfotografie, Lost-Locations, da will ich das einfach nicht - entfesselter Blitz hin oder her ... hört sich, jetzt wo ichs schreibe, doch sehr nach nem neueren Chip nebst Technik an ... hm? Wenn der MB-D10 nur nicht genau auch auf die D700 passen würde ... würg.
exkoelner ist offline  
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Alt 01.05.2020, 16:41   #5
exkoelner
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Threadstarter
 
Registriert seit: 21.03.2020
Ort: Berlin
Beiträge: 19
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Zitat:
Zitat von systemknipser Beitrag anzeigen
Wobei der Sprung von APS-C zu FF bei dir ja noch dazu kommt.
https://camspex.com/de.comparison.ph...ra2=Nikon+D700
Und das kommt noch On-Topp. Stell dich mal von ner Consumer-Quietsche (die Videos kann, 14 MB hat, und für sich genommen, ne gute Kamera ist ...) auf nahezu Profi-Equipement um? Was nützen mir die ganzen Features, wenn ich sie nicht zu nutzen weiß? So langsam gelingt es mir, aber ist echt Arbeit. Ich denke, ich krieg mit den beiden, die ich habe erstmal viel Möglichkeiten - und bevor sich die Frage stellt, muss es FX sein, noch viel zu lernen. Bitter, aber wohl wahr. Wie sagte ein schlauer Mensch nochmal: "Die Fotos macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter."

Es ist die aktuelle Okkassion, der persönliche Kontakt, die mich wirr machen. Eigentlich war der Stiefel klar: erstmal gute Bilder, Idee, Orga, dazu Optiken, Optiken ... etwas Bildbearbeitung und dann lange nichts - und dann als Sahnehäubchen FX. Und nicht umgekehrt.
exkoelner ist offline  
Alt 01.05.2020, 16:54   #6
systemknipser
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Beiträge: 164
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

...bin gespannt, wie lange du standhaft bleibst
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VG
Thomas

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systemknipser ist offline  
Alt 01.05.2020, 21:47   #7
wutscherl
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Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Zitat:
Zitat von exkoelner Beitrag anzeigen
Hallo Community,

ich habe ja neulich ein paar gute Tipps von euch bekommen, zwecks Bildbearbeitungsprogrammen, dafür vielen dank. Jetzt plage ich mich gerade mit ner anderen Frage: Muss ich dringend Vollformat haben? Und wenn welche?
Niemand "muss" Vollformat haben.
Zitat:

Konkret, ich fang nach 10 Jahren Pause erst wieder an, mehr zu fotografieren. Es hat sich Technologisch sehr viel getan, und trotz ner kleinen DSLR seit 2007 stellte ich jetzt fest, ich fotografiere mit den Digital-Dingsies wie zu analogen Zeiten.
Das tue ich grundsätzlich auch noch: Erst überlegen, dann abdrücken. Ansonsten sieht das aus wie bei einem Mit- Touristen im Death Valley: Profiknipse, Sigma 200-500, Dunkelheit mit Belichtungszeiten um eine knappe Minute herum und der Gute hatte kein Stativ. Aber dafür etwa 500mal bei gefühlten 128000 ISO ausgelöst und am Ende nur Datenmüll. Jaha der konnte es wirklich...

Available Light geht eher über die Lichtstärke der Optiken als allein über High- ISO.

Was die Kameras angeht: Ich würde zu einer D750 oder eventuell einer D600 greifen. Die High- ISO- Eigenschaften sind bei denen besser als bei einer D800(E), deren Vorzüge erst zum Tragen kommen, wenn man die passenden Linsen hat, die auch nicht billig sind.

Gruss aus Peine

wutscherl
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weblog über Fuji, Pentax 645D+Z und USA-Reisen: www.klicklack.de

"Wenn es nicht gut war, warst du nicht nah genug dran." Henri Cartier-Bresson...

Ausrüstung: Ganz auf den Zorki- Trip...
wutscherl ist offline  
Alt 01.05.2020, 22:14   #8
Tom.S.
Benutzer
 
Registriert seit: 16.11.2008
Beiträge: 7.478
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Zitat:
Zitat von exkoelner Beitrag anzeigen
Die Megapxel-Zählerei, ich glaube das ist wohl rüber gekommen, finde ich unspannend. Aber Dynamik, availabel Light, etc. das sind harte Fakten - geht, oder geht nicht.
Die Megapixel spielen eigentlich überhaupt keine praktische Rolle mehr. Das war vor 10 Jahren ev. noch ein Thema aber das ist inzwischen eigentlich durch. Es reicht einerseits für die allermeisten Anwendungen eine Auflösung von 12MP und andererseits machen 36MP nicht mehr Probleme beim ISO-Rauschen weil die 100% Ansicht diesbezüglich schon lange keine Relevanz mehr besitzt und bei gekonntem skalieren, die Detailzeichung sogar besser ist. Für weniger Geübte in der EBV sind 24MP insofern ein Kompromiss als man sich in der Verarbeitung leichter tut. Da darf man sich nicht täuschen lassen.
Mit der D700 hast allein aufgrund des Formatfaktors eine Blende ISO-Rauschen gewonnen ohne sonst viel umstellen zu müssen.
Tom.S. ist offline  
Alt 02.05.2020, 13:56   #9
andy kaufman
Benutzer
 
Registriert seit: 24.06.2019
Beiträge: 288
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Für mich ist das eine klare Sache.

D300 verkaufen und der D700 die nächsten 100000 Auslösungen verpassen.

Die Kamera wird ja wohl zwischendurch mal beim Service gewesen sein.
andy kaufman ist offline  
Alt 02.05.2020, 14:28   #10
beiti
Benutzer
 
Registriert seit: 20.07.2005
Beiträge: 17.644
Standard AW: Nikon D700 oder D750, D800?

Ich weiß nicht, ob der Fall so klar ist.
Den Habenwollen-Effekt kennen wir alle, aber er ist kein guter Ratgeber. Man muss ihm auch mal widerstehen – noch dazu, wenn man sich schon schwertut, die besagten 280 € zusammenzukratzen und in dem Zusammenhang einen Seelenverkauf erwägt. Die Verkäuferin sympathisch zu finden, hilft nicht unbedingt weiter, wenn es um eine rationale Entscheidung geht.

Wenn wir sachlich überlegen und es wirklich um Lowlight geht, würde ich erst mal schauen, wie der Objektivpark aufgestellt ist. Blende 2,8 ist ja ganz nett, aber da ist noch viel Luft nach oben. Einige gebrauchte Festbrennweiten mit Blende 1,8 sind recht bezahlbar – und sind immerhin schon 1,3 Blendenstufen besser als 2,8. Das ist übrigens derselbe Abstand wie zwischen DX- und FX-Sensoren, wenn sie aus der gleichen Sensorgeneration stammen (also z. B. der FX-Sensor rauscht bei ISO 1000 so stark wie der DX-Sensor bei ISO 400).
beiti ist offline  
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Stichworte
d300 , d700 , d750 , d800


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