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Alt 10.09.2019, 11:07   #21
wolframklein
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Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Hallo,
das mit dem Blitz und dem "Einstelllicht" ist schon einmal eine gute Lösung.

Ich sehe das Problem aber weniger bei deinem duplizieren als beim Dia selbst.
Auch die Farben einen Dias "altern" unterschiedlich so das du keinen einfachen WA machen kannst.
Ich würde die Dias in .RAW duplizieren und mir in der Software ein spezielles Farbprofil erstellen das ich für die ganze Serie verwenden würde.

Und wenn du zurück zum Dauerlicht möchtest gibt e ja die E14 Birnen auch noch in Halogen.
Die sind auch einigermaßen "farbecht".
5 Watt dürften reichen.
Wenn das Gehäuse zu warm wird spricht nichts dagegen Lüftungsschlitze anzubringen.
Statt Papier könntest du die Kiste auch mit Alu Folie bekleben.
__________________
K-1 I
FB: PENTAX F 28mm f2,8 + PENTAX FA 50mm f1,4 + PENTAX 70mm f2,4 LTD + SIGMA 105mm f2,8 Makro + Balgen mit NEOTAR N 75mm f 3,5
ZOOM: TAMRON 28-75mm f2,8 + SIGMA 100-300mm f4 + SIGMA 150-500mm HSM
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Alt 10.09.2019, 12:47   #22
RalphBecker
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Beiträge: 185
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Zitat:
Zitat von beiti Beitrag anzeigen

Ich bin etwas überrascht, wie schwach der KB12 wirkt. Ob das immer so war oder durch Alterung gekommen ist (mein Exemplar hat schon mindestens zwei Jahrzehnte auf dem Buckel), weiß ich nicht.
Ich hatte immer so im Hinterkopf: KB12 für Glühbirnen, KB15 für Halogenlampen. Aber wenn das stimmen würde, müsste KB12 sich in etwa so auswirken wie 1/1 CTB (der ja für die Konvertierung von Halogen-Filmleuchten zu Tageslicht gemacht ist).
KB 12 hat meines wissen nach -110 Mired, für die Konvertierung von 2700K auf 5000k benötigt man aber -170 Mired, entsprechend KB 15 oder KB 20
RalphBecker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2019, 17:34   #23
brontes
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Beiträge: 254
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Zitat:
Zitat von wolframklein Beitrag anzeigen
Ich sehe das Problem aber weniger bei deinem duplizieren als beim Dia selbst.
Auch die Farben einen Dias "altern" unterschiedlich so das du keinen einfachen WA machen kannst.
Ich würde die Dias in .RAW duplizieren und mir in der Software ein spezielles Farbprofil erstellen das ich für die ganze Serie verwenden würde.
Das wird dann wohl das Hauptproblem werden. Das sehe ich genau so. Erst mal bin ich froh, dass ich die Farben gegenüber dem Dia relativ real (Neutral?) abgelichtet bekomme. Das ist nur der 1. Schritt! Ich habe aber keine Ahnung wie ich ein spezielles Farbprofil bekomme, welches meine Farbfehler im Dia kompensiert.

Naja, kommt Zeit, kommt Rat. Oder ein Tipp aus dem Forum.
brontes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2019, 14:00   #24
RalphBecker
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Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 185
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Zitat:
Zitat von brontes Beitrag anzeigen
Ich habe aber keine Ahnung wie ich ein spezielles Farbprofil bekomme, welches meine Farbfehler im Dia kompensiert.
Du könntest den Duplizierer wie einen Scanner profilieren, dazu bräuchtest du aber ein entsprechend kalibriertes Dia und die Software, z.B. Argyll.
Die Dias selbst kannst du nicht profilieren. Ich würde das in PS über eine erste manuelle Anpassung machen und diese dann in einer Aktion speichern und auf alle Bilder anwenden.
RalphBecker ist gerade online   Mit Zitat antworten
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Alt 11.09.2019, 14:25   #25
wolframklein
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Ort: Kleinblittersdorf
Beiträge: 5.149
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Da es hier um alte farblich "unberechenbare" Dias geht hilft wohl nur ein Profil nach Gefühl zu erstellen.
Deine Farbkarte hattest du ja damals vergessen...
Mit einem Testdia könntest du nur deine Lichtquelle kalibrieren.
Das bringt dir aber nix.
Also bearbeite die Farben einen aussagekräftigen Dias so lange bis es dir gefällt und speichere die Einstellungen als Profil ab.
Hoffentlich ist ein Monitor kalibriert...
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Alt 11.09.2019, 18:18   #26
brontes
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Registriert seit: 11.03.2016
Beiträge: 254
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Zitat:
Zitat von wolframklein Beitrag anzeigen
Also bearbeite die Farben einen aussagekräftigen Dias so lange bis es dir gefällt und speichere die Einstellungen als Profil ab.
Hoffentlich ist ein Monitor kalibriert...
Jetzt stoße ich tatsächlich an meine Grenzen. Ich bin nämlich LR6 Nutzer und habe mit der letzten Bezahlversion kein Photoshop. Ich wollte mich auch mit der Entwicklung der Bilder begnügen und keine Bildbearbeitung machen.

Vielleicht kann ich ja mit dem DNG-Profileditor was zaubern. Damit sollte man dies ja auch können. Ich glaube da muss ich mich mal in ein paar ruhigen Stunden an irgend einem Wochenende reinfuchsen.

Mein Diaduplikator habe ich ja nun schon Farbkalibriert. Also das Licht stimmt. Und ja, mein Monitor ist ein Grafikmonitor der winkelunabhängig die Farben korrekt und kalibriert mit 10Bit Farbtiefe darstellt.
brontes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.09.2019, 19:11   #27
Fuxie
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Beiträge: 381
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Wie währe es mit LED E14 , 5000 Kelvin.
__________________
5D MKIII; Canon EF 24-105L; Canon EF 70-200 1/4 L IS USM; Canon 50 1/1,8; Sigma 150-600mm f/5-6.3 DG OS HSM C ....
Fuxie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2019, 23:35   #28
achim_k
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Ort: Frankfurt
Beiträge: 3.854
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Da ich mich auch gerade mit dem Digitalisieren von Dias und Negativen beschäftige und auch schon Erfahrungen mit einem älteren Canon-Filmscanner habe, bin ich auf diesen Thread aufmerksam geworden. Ich bin erstaunt über den fast wissenschaftlichen Aufwand, den manche hier betreiben. Ich habe beim Projizieren von Dias schon Dias einfach vom Sofa aus abfotografiert mit automatischem Weißabgleich und war überrascht, dass die Farben da oft besser aussahen als auf dem projizierten Bild, weil vorhandene Farbstiche durch den AWB schon ein Stück weit korrigiert waren. Um mal eben ein Foto per Whatsapp weiter zu schicken, war das schon mal ein Anfang.

Das soll aber nicht heißen, dass ich mich mit diesem Niveau zufrieden gebe. Ich habe in den letzten Tagen einige Dias in der Weise digitalisiert, dass ich sie auf einen "KAISER slimlite plano"-Leuchttisch aufgelegt habe und meine Olympus-Kamera zum Abfotografieren benutzt habe. Wieder automatischer Weißabgleich, RAW-Format, Nachbehandlung der Farben und in erster Linie der Kontraste in Lightroom 6. Mein Anspruch ist nicht, dass die Farben genau so aussehen wie im Original-Foto, sondern dass sie in sich stimmig wirken und eventuell sogar besser als die Dias aussehen. Da können Schatten aufgehellt werden oder per Verlaufsfilter in LR Kontraste gemildert werden. Die Dias sind in der Regel mehrere Jahrzehnte alt, sind als Kodachrome üblicherweise farbstabil geblieben, aber waren von der Entwicklung her schon nicht immer frei von leichten Farbstichen.

Um jetzt den aktuellen Bezug zu diesem Thread aufzunehmen: ich habe jetzt mal vergleichsweise ein Dia auf besagtem Leuchttisch aufgenommen und dann zum Vergleich einen Halogenfluter als Beleuchtungsquelle benutzt, der gegen die weiße Zimmerdecke gerichtet ist, (jeweils AWB). Nach den ausführlichen Beiträgen in diesem Thread habe ich jetzt schon erwartet, dass da sichtbare Unterschiede zutage treten, aber nein: eins der Bilder ist ganz minimal kühler in der Farbstimmung, und nach einer kleinen Farbtemperatur-Korrektur in Lightroom kann ich die Bilder nicht mehr unterscheiden.

Für mich persönlich ist also weiterhin das Arbeiten mit dem Kaiser-Leuchtpult angesagt. Für Interessierte hänge ich ein Bild meiner Repro-Konstruktion an: vor der Kamera sitzt ein 10mm-Makro-Zwischenring, davor das M.Zuiko 1,8/25 und davor eine Video-Gegenlichtblende, die man mit Deckel im Onlinehandel bekommt. In den Deckel habe ich einen 24x36mm Ausschnitt geschnitten, er dient gleichzeitig als Blendschutz und zum Planhalten von Filmstreifen. Ich kann diese Kombination einfach auf die Dias oder Negative auf dem Leuchttisch auflegen. Haut von der Abbildungsgröße genau hin, nachdem ich noch einen farblosen Filter zur Abstandsvergrößerung zwischen Objektiv und Gegenlichtblende geschraubt habe!

Die Sache mit dem Filmscanner habe ich aufgegeben. Scannen zu langwierig, und die Resultate finde ich nicht so gut wie mit dem Abfotografieren in RAW. Bei Negativen kommt noch das Gefriemel mit den Filmhalterungen dazu.

Gruß
Achim
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Diakopier-Kamera.jpg (88,0 KB, 43x aufgerufen)
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früher (analog): Afga, Pentax, Rollei, Ricoh, Minox, Olympus, Contax, Seagull, Minolta, Polaroid

Geändert von achim_k (09.12.2019 um 00:12 Uhr)
achim_k ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2019, 11:05   #29
kdww
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Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Viele alten Dias sind etwas farbstichig und das sieht man schon wenn man die auf der Leinwand betrachtet.
Man bekommt diesen Stich (manche wären froh, wenn ihr Digitalkamera so einen tollen Look liefert) meist nicht, oder nur mit sehr hohem Aufwand raus.
Da es bei mir meist um Urlaubsbilder geht, lebe ich normalerweise damit und komme mit LR problemlos zu einem brauchbaren Ergebnis.

Ich nutze einen umgebauten Projektor mit Halogenlampe und automatischem Weissabgleich an der Kamera.
kdww ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2019, 21:24   #30
brontes
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Beiträge: 254
Standard AW: Dia Digitalisierung: Korrektur des Lichtspektrums

Ich melde mich als "Themenstarter" nochmal zu Wort. achim_k hat insofern recht, dass das Resultat das ist was zählt. Von daher alles gut gemacht. Meine Feststellung ist aber, dass ich nur mit der Glühbirne nicht in der Lage war die Farbtemperatur über LR6 ausreichend zu korrigieren. Beim betrachten mit dem Diaprojektor fällt das nicht wirklich so sehr ins Gewicht. Beim digitalisieren schon.

Ich bin mit meiner Apparatur im Resultat zufrieden. Das hat zwei Gründe: Erstens, die Handhabung ist einfach und ich kann relativ schnell viele Dias digitalisieren. Durch die Halterung ist die Ausrichtung quasi schon gegeben. Und zweitens, die Resultate sind vergleichbar. Fremdlicht und unterschiedliche Lichtstimmungen, so wie Licht im Hintergrund spielen keine Rolle.

PS: Neben dem Danubia-Diareplikator für wenig Geld bei Ebay, hat mich der Aufbau nur noch ganz wenige Euros gekostet. Einen ähnlichen Aufbau kann ich nur empfehlen.

PS: Die Dia-Digitalisierung mit einer einigermaßen zeitgemäßen Digitalkamera ist völlig ausreichend. Mit einem echten Diascanner kommt nicht mehr viel Information dazu. Deine Erfahrung achim_k kann ich da bestätigen.
brontes ist offline   Mit Zitat antworten
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