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Alt 23.12.2010, 11:17   #1
AleksZ
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Beiträge: 17
Standard Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

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Liebe Forumsleser,

ich habe lange Zeit nach einer Lösung gesucht, um Dias und Negative schnell und hochwertig zu digitalisieren, aber leider nie das Richtige gefunden.

Nach ausführlichen Experimenten mit unterschiedlichen Installationen habe ich einen Weg gefunden, der meine Ansprüche an Qualität und Geschwindigkeit gänzlich erfüllt.

Die Anleitung und Bildbeispiele habe ich auf meiner Seite veröffentlicht:

http://www.zgraja.com --> Digitalisieren


Gezeigt wird die "hardwareseitige" Lösung, ohne auf Bildbearbeitungssoftware einzugehen. Man ist somit völlig frei in der Wahl der Bildeditoren und Bilddatenbanken, die zur weiteren Bearbeitung eingesetzt werden, womit sich die Bildqualität weiter steigern lässt. Der Fokus liegt auf bestmöglichem Ausgangsmaterial.

Ich erkläre die grundsätzlichen Prinzipien und gebe eine produkt- und markenunabhängige Hilfestellung. Vorweg:
Die Lösung basiert auf einer DSLR, einem Makroobjektiv und einem Vergrößerer, es handelt sich NICHT um die Diaprojektor-Lösung.

Um einen besseren Überblick über die Bandbreite der Möglichkeiten zu geben, stelle ich auch andere gängige Digitalisierungsverfahren vor, die Heimanwendern zur Verfügung stehen. Somit werden die Herleitung meiner Methode und die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren klar und nachvollziehbar.

Da ich dank Foto-Foren viel dazugelernt habe, möchte ich meine Lösung und die gewonnenen Erkenntnisse nicht vorenthalten. :-)

Viele Grüße!
Aleks
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Alt 13.03.2011, 08:09   #2
AleksZ
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Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 17
Standard AW: Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

Anbei zwei Bilder der Installation:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg forum_1.jpg (50,4 KB, 474x aufgerufen)
Dateityp: jpg forum_2.jpg (64,2 KB, 396x aufgerufen)
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Alt 13.03.2011, 17:46   #3
TiCar
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Beiträge: 630
Standard AW: Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

Hi,

danke für den Bericht und die Anleitung. Mein Vater hat sich so ein 99€ DiaScanner gekauft, aber die Qualität und die Arbeitsgeschwindigkeit ist mieserabel

Die hier gezeigte Lösung empfinde ich als sehr gut und wenn DSLR und Makro vorhanden ist sicherlich in einem absolut presilich akzeptablen Rahmen. Für mich stellt sich orimär die Fragen

- Stativ oder feste Installation wie gezeigt?
- 7D oder 350D wegen der hohen Anzahl der Auslösungen

Was ich entweder übersehen habe oder evtl. man noch erweitern könnte: Aufnahme von Negativstreifen. Ist dieser Aufbau auch dafür zu verwenden, wenn man den Vergrößer umbaut?
__________________
Gruß,
Lars
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Alt 13.03.2011, 18:37   #4
AleksZ
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Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 17
Standard AW: Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

Hallo Lars,

Stativ oder "feste Installation" ist prinzipiell egal, so lange Verwacklungen 100% ausgeschlossen werden können.
In der Regel lassen sich Stative wegen des Kugelkopfes schwieriger und weniger präzise ausrichten, als ein Reproarm.
Falls man einen Vergrößerer umbaut, empfiehlt sich daher der Reproarm.

7D oder 350D kann man nicht pauschal beantworten. Ich entscheide je nach Vorlage, für das meiste ältere Material reicht meine alte APS-C mit 10 Mpix, bei hochwertigen und hochauflösenden Vorlagen nehme ich die Vollformat mit 25 Mpix. Beide arbeiten mit ein und demselben Objektiv.

Zu deiner letzten Frage - klare Antwort: JA!

Das Besondere an meiner Installation ist ja gerade, dass man neben Dias auch Negativstreifen digitalisieren kann. (siehe Thread-Titel) :-)

Und nicht nur 24x36mm Kleinbild, sondern auch alle anderen Formate, z.B. 16x24mm, 40x40mm, 45x60mm, 60x60mm, 60x90mm und alles was dazwischen liegt! Vorausgesetzt, der Vergrößerer ist dafür ausgelegt.

Dazu wird einfach der passende Negativhalter in die Bühne eingesetzt. Das Durchziehen von Negativstreifen geht sogar schneller als Dias, weil man meistens 4 bis 6 Bilder am Stück hat. Unten ein Foto von der Negativbühne (links), einem 24x36mm Filmhalter (Mitte) und einem 5x5cm Diahalter (rechts).

Alle Bilder der Installation siehe hier:
http://www.zgraja.com/digitalisieren...ografieren.php

Gruß,
Aleks
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg forum_3.jpg (54,0 KB, 168x aufgerufen)

Geändert von AleksZ (13.03.2011 um 18:39 Uhr) Grund: Ergänzung
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Alt 13.03.2011, 18:52   #5
TiCar
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Registriert seit: 25.04.2009
Ort: Stuttgart
Beiträge: 630
Standard AW: Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

Die Anleitung habe ich mir schon durchgelesen und mangels Halter werde ich wohl den Alternativumbau bevorzugen, da hier der Kostenfaktor sicherlich marginal ist. Ich habe zwar ein 580EX II aber ich tendiere hier zu einer Dauerlichtquelle mit entsprechender Mattscheibe im richtigen Lichtband.
Wobei, wie verhält sich das mit einem entsprechend manuellem Weißabgleich und RAW Aufnahmen?

Mein BG an der 7D unterstützt Serienaufnahmen, was ich dann mal versuchen werde, d.h. man müßte diesen auf 10-20s einstellen und dann nur noch die DIAs austauschen ohne Fernauslöser. KA ob das auch in Verbindung mit der Spiegelvorauslösung geht, aber das muss ich einfach dann ausprobieren. Das ganze dann per USB an den Laptop mit dem EOS Utility überträgt er dann jedes Bild direkt zum PC und man hat auch direkt eine Qualitätkontrolle und könnte die Serienaufnahme unterbrechen.

So die Theorie - mal sehen was die Praxis bringt
__________________
Gruß,
Lars
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Alt 13.03.2011, 22:33   #6
AleksZ
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Registriert seit: 23.12.2010
Beiträge: 17
Standard AW: Dias und Negative schnell digitalisieren (1.000 Stück/Tag, ohne Diaprojektor)

Ein Blitzgerät liefert ein sehr brauchbares Licht, allerdings benötigt man noch ein Einstelllicht.

Ich führe trotz RAW einen manuellen Weißabgleich durch, weil ich häufig:
-RAW und JPG gleichzeitig schieße. Die JPGs haben dann gleich die von mir gewünschte Farbtemperatur.
-Falls in einem RAW ein WB-Wert angegeben ist, muss ich im Entwicklungsmodul nicht extra einen Wert eingeben, sondern stelle lediglich ein "von Kamera verwendeten Weißabgleich" verwenden.

Es kommt drauf an, ob du den WB auf den Wert der Lichtquelle justierst, sprich die Dias so haben willst, wie sie der Projektor an die Wand geworfen hätte. Oder (falls z.B. quick&dirty JPGs rauskommen sollen) gleich einen eventuellen Farbstich der Dias mit ausgleichen möchtest, dann führst du den WB an einem konkreten Dia durch. Im letzteren Fall kommt man schnell zu guten Ergebnissen, allerdings sind alle späteren Anpassungen der Farbtemperatur am JPG destruktiv.

Generell braucht man sich beim Abfotografieren in RAW keine Sorgen um den Weißabgleich zu machen, man kann das nachträglich einstellen. Wichtiger ist die korrekte Belichtung.

Tethered Shooting kann in dem Zusammenhang von Vorteil sein. Man muss nicht zwischendurch anhalten, um den Inhalt der Speicherkarte auf den PC zu verschieben und hat gleichzeitig eine Vorschau auf einem größeren Monitor anstatt auf dem kleinen Kameradisplay. Wobei nach meiner Erfahrung ein 2,5" Kameradisplay mit 300.000 Bildpunkten, Histogramm und 9x Lupenfunktion (Sony Alpha 100) für eine erste Qualitätskontrolle schon ausreicht. Ein 3,0" mit 900.000 Bildpunkten (Sony Alpha 900) ist natürlich besser! :-)

Zu den automatischen Serienaufnahmen der 7D kann ich wenig sagen, ich werfe nach jeder Aufnahme einen Blick auf das Histogramm.

Probiers aus! Die Leser freuen sich bestimmt über Erfahrungsberichte.

Gruß, Aleks
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Stichworte
abfotografieren , dias , dias abfotografieren , digitalisieren , negative , schnell


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