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Alt 17.01.2021, 20:23   #11
jenne
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Standard AW: ProRes vs. H.264

Danke!
Würdet ihr bei einer Blackmagic eher mit ProRes oder eher mit BRAW filmen? Ist der qualitative Schritt zum BRAW noch groß? Abgesehen von den 12 Bit beim Raw vs. 10 Bit beim ProRes hat man beim Raw dann ja noch den Headroom, der wohl einiges bringen dürfte, falls die Situation hohen Kontrast hat.
j.
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Alt 17.01.2021, 23:47   #12
Babbeldibu
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Standard AW: ProRes vs. H.264

Ich behaupte jetzt mal, dass der Unterschied sowieso nicht auffällt, wenn richtig ausgeleuchtet wird (s. Hollywood). Und wenn doch mal hier und da korrigiert wird, merkt man auch kaum Unterschiede dazwischen. BRAW geht auf jeden Fall gut in Resolve und du kannst noch WB, etc. ändern. Da es auch von Datenmengen her leichtere Kost ist, sehe ich keinen Grund für ProRes. Außer vielleicht schlechten Erfahrungen mit deiner Hardware in Bezug auf BRAW oder ProRes oder was auch immer.
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Alt 18.01.2021, 12:39   #13
parbleu !
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Standard AW: ProRes vs. H.264



Zitat:
Zitat von jenne Beitrag anzeigen
[…] falls die Situation hohen Kontrast hat.
Fix. It. In. Production.

Wenn Du on location Kontrastkrampf hast, dann fäll die Entscheidung, was für Deine Handlung wichtig ist und sorg dafür, dass das so perfekt als möglich aufgezeichnet wird. Der Zuschauer wird dem schon folgen. Der entschuldigt ausbrennende Lichter und absaufende Schatten, wenn sie zur Geschichte nichts beitragen und nicht « brüllen ». Macht der. Ist so.
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Alt 10.03.2021, 20:41   #14
jenne
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Standard AW: ProRes vs. H.264

Dank euch schon für die Infos.

Ich kenne mich mit Foto-Formaten besser aus als mit Video. Sagt man Video-Raw oder einfach nur Raw? Gibt es neben BRAW noch viele andere Formate? Bei Fotografie ist DNG recht verbreitet, aber dennoch haben Nikon (nef), Canon etc. ihre eigenen RAW-Formate. Ist es bei Video genauso? Was ist besonders verbreitet? Was speichern Arri und RED ab? Können Programme wie Premiere oder Magix ProX verschiedene Video-Raw-Formate schneiden?
j.
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Alt 11.03.2021, 09:16   #15
parbleu !
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Standard AW: ProRes vs. H.264

ArriRAW sample footage
Wie hierfür der workflow in Pr ist

RED r3d sample files
workflows dazu

Blackmagic BRAW 6k und 4k samples
Benötigt wird dann zusätzlich « Blackmagic RAW », welches ein plug-in für Pr beinhaltet. Kannst von blackmagic laden, braucht allerdings eine Registrierung : Mac / Win
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Alt 11.03.2021, 12:14   #16
jenne
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Standard AW: ProRes vs. H.264

Super, danke! Also ist es bei Raw im Video-Bereich im Prinzip genauso wie bei Raw im Fotobereich.

Und noch eine Frage zu ProRes und den SLogs: Diese haben gemeinsam, dass sie besonders kontrastarme Gradationskurven haben, um die Dynamik zu schonen, richtig? ProRes ist dabei im PC leichter zu verarbeiten und beide basieren auf mp4?

Filmen Spielfilmproduktionen immer in RAW und wie sieht es z.B. bei Serien wie Rote Rosen oder Lindenstraße aus?
j.
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Geändert von jenne (11.03.2021 um 14:59 Uhr)
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Alt 11.03.2021, 17:20   #17
Luximage
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Beiträge: 181
Standard AW: ProRes vs. H.264

Na sag doch mal was du mit deinen Aufnahmen vorhast.

Wir drehen Dokus für die öffentlich rechtlichen Sender. Auch mit Systemkameras wie z.B. Lumix S1.

Dreh Format ist meist H 265 mp4 in 10bit und 4:2:2. gerne in V-log oder bei der Sony in S-Log. Im Schnitt läuft das dann in den Avid und wird zu DNXHD 185 oder beim Mac und FCP zu ProRes gewandelt, damit es sich besser schneiden lässt.

Alternativ wenn es nicht so viel Material drehen, gehts auch direkt auf einem Ninja als DNXHD oder als ProRes.

Ist alles eine Frage von Materialmenge und Zeitfaktor. Und wenn du nicht gerade Hochglanzwerbung machen willst, reichen die die heute angesagten und von immer mehr Kameras angebotenen H264/265 Formate möglichst mit 10 Bit und 4:2:2 gut aus.
Luximage ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2021, 01:30   #18
jenne
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Beiträge: 10.200
Standard AW: ProRes vs. H.264

Für mich ist es allgemein interessant zu wissen, wie das mit den Formaten aussieht. Ich habe bisher nur in mp4 gefilmt (Sony A9), z.B. https://www.youtube.com/watch?v=J00cx64IDM4 (ohne Intro). Ich habe da nur gefilmt, nichts geschnitten und Story, Regie etc. haben auch andere gemacht.

Ein Bekannter hat sich eine Blackmagic Pocket 6k geliehen und damit in ProRes gefilmt (2. Folge der Staffel, https://www.youtube.com/watch?v=CKN0uSmxZM4 ). Es sieht anders aus. Ich denke, DSLM und die Pocket 6k haben jeweils ihre Vorteile. Die Sony hat den Bildstabi und das größere Format, sowie die Möglichkeit, mit AF zu filmen, die Pocket bietet dafür das ProRes-Format. Ist technisch ein spannender Vergleich .
j.
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Alt 12.03.2021, 13:01   #19
Ahn Ji-Young
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Standard AW: ProRes vs. H.264

Zitat:
Zitat von jenne Beitrag anzeigen
ProRes ist dabei im PC leichter zu verarbeiten und beide basieren auf mp4?
mp4 ist erstmal nur ein Containerformat. Da können verschiedene Video und Audiocodecs drin sein. Das Containerformat macht bei der Verarbeitung meistens wenig Unterschied. Viel wichtiger ist ja der Codec der da drin steckt. Und selbst da gibt es große Unterschiede. h264 ist zb für Ausstrahlung bei kleinen Datenmengen mit guter Qualität gedacht. Du hast in der Regel Inter frame Komprimierung, heißt du speicherst ein "volles" Bild und in nachfolgenden Bildern dann nur die Änderungen im gegensatz zu diesem "vollen" Bild. Bis du dann wieder ein neues "volles" Bild hast. (vereinfacht gesagt). Somit musst du halt zb wenn du zu einem bestimmten Zeitpunkt gehst nicht nur ein Bild laden sondern gleich mehrere und das Bild "rekonstruieren". Das ist natürlich ungeschickt beim schneiden. Es gibt aber auch Intra-frame, bei dem nur volle Bilder gespeichert werden, das macht das ganze zwar größer, dafür besser beim Schneiden. Aber da beides unter dem selben Codec passieren kann sind so allgemeine aussagen immer schwer. Es kommt immer stark auf viele Faktoren an.
Ahn Ji-Young ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2021, 20:06   #20
jenne
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Beiträge: 10.200
Standard AW: ProRes vs. H.264

Danke, ok..

Habe noch eine Frage zu S-Log und ProRes: Zu S-Log habe ich jetzt gelesen, dass die Basis-Iso höher ist und damit eine andere Belichtungssteuerung durchgeführt wird. Ist das ein bisschen wie die Dynamik-Optimierer bei Fotos, die partiell aufhellen?
https://www.sony.de/electronics/supp...icles/00146206
Also kann man S-Log wohl nicht irgendwie anders erreichen, wie z.B. Kontrast und Farben runterdrehen? Der Dynamikgewinn durch S-Log beträgt nach Grading ca. 1-2 Blendenstufen?

Zitat:
Zitat von parbleu ! Beitrag anzeigen
Dynamik bei der Blackmagic sind 13EV, die Sony tummeln sich bei um und bei 14EV.
Eine Blackmagic Pocket 6k kann kein S-Log, soweit ich weiß, aber dafür 10 Bit. Oder hat sie auch ein logarithmisches Farbprofil? Die 14 EV der Sony gelten für die A7 III mit S-Log? Eine A9 erreicht wohl weniger, vielleicht 12 EV?

Stabilisieren muss man bei Blackmagic mit dem Objektiv oder wie realisiert man das? Ein Sensor-Stabi ist nicht vorhanden, denke ich.

Eine Sony A1 dürfte im Video wg. 10 Bit S-Log eine deutlich bessere Bildqualität erreichen als die A9, richtig?
j.

PS: Ich finde dieses Colorgrading super:
https://www.youtube.com/watch?v=vdkb_TeAGrc
Wie weit geht sowas wohl noch mit h.264/8Bit (Sony A9)?
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