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Alt 28.09.2019, 21:32   #11
DNCornholio
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Standard AW: Eigenbauslider, die Zweite

Echt krass, was du da vom Stapel lässt! Habe auch noch im Bekanntenkreis von dem ein oder anderen gehört, der sich seine Platinen selbst geätzt hat. Aber diese Leute sterben leider langsam aus.
Ich habe schon Probleme gehabt und es hat lange genug gedauert, bis ich mir meine Mini-Schaltungen für meinen RasPi teilweise SMD-gelötet und ein bisschen programmiert hatte. Bei sowas hier hört's dann aber bei mir komplett auf. Elektronik ist echt nicht mein Ding.
Ist mir auch vollkommen verständlich bei dem ganzen Gehirnschmalz, welches da reinfloss, dass man dann seinen Quellcode nicht einfach offenlegt. Ginge mir mit technischen Zeichnungen genauso. Und außerdem lauert permanent die Gefahr von Fernost - das ist mein vollkommener Ernst. Stellst du dann freundlicherweise hier etwas rein, könnte in wenigen Wochen ein Produkt mit deinem Quellcode hierzulande für ein paar €us vertrieben werden.

Mit dem LRTimelapse habe ich mich noch nicht befasst, nur mal ab und an angeschnitten. Nur ist dort nicht noch das PlugIn oder die Software mit Lizenzierung dabei?
Ein Gedanke dazu und ich will Gunthers Entwicklung in keinster Weise schlechtreden: Er vertreibt das Teil über Amazon ja auch in geringer Auflage mit einem individuellen 3D-gedruckten Gehäuse. Das ist eine tolle Sache.
Wer weiß, vielleicht kannst du bei deinem Teil etwas besser oder anders machen und es später auch mal anbieten.
Preislich wirst du es nicht viel günstiger vertreiben können. Da wären 180€ tatsächlich für meine Verhältnisse angemessen - zumindest bei Gunther. Wenn man den ganzen Sch***dreck außenrum bedenkt, den Entwickler erfüllen müssen, um überhaupt ein Produkt zur Marktreife zu bringen. Und dann ist eure Sparte tatsächlich immer noch eine Nische und es wird viel Konkurrenz aus Fernost kommen. Vielleicht sitzt jetzt schon jemand am Entschlüsseln des Quellcodes um den LRTimelapse für ein Drittel vom Preis mit gefälschter CE-Kennzeichnung auf den Markt zu schmeißen...?

Naja, dann viel Erfolg und allzeit gut Licht!
DNCornholio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2019, 11:05   #12
zuberjo89
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Beiträge: 204
Standard AW: Eigenbauslider, die Zweite

Danke für das tolle Feedback . Eigentlich ist das ganze kein Hexenwerk. Aber es braucht einiges an Einarbeitung. Und ob es dann am Ende gegenüber erwerbbaren Lösungen billiger kommt ist noch offen. Ich habs noch nicht berechnet. Aber billig war es definitiv nicht. Ich mache es weil es mir Spaß macht und ich am Ende genau das habe was ich will. Alle bisherigen Produkte und Projekte hatten vieles was ich nicht wollte und mitbezahlen hätte müssen oder eben Sachen die mir gefehlt haben. Jeder hat individuelle Ansprüche an sein Werkzeug. Entweder man findet genau das richtige zu dem Preis was es einem Wert ist, oder man arrangiert sich mit dem was es gibt. Oder, und das war dann eben mein Weg, man baut sich was eigenes. Das Beispiel mit dem Lrtimelaps Timer ist ganz gut. Der Timer kostet 180 Euro und das ist er definitiv wert, wenn man weiß was dahinter steckt. Ich bin mir ziemlich sicher dass alles in allem mittlerweile sicher 600 bis 700 Euro in das Projekt (Slider, Motioncontroller und Timer) geflossen sind. Zeit für Planung und die Programmierung nicht miteinberechnet. Gerade bei der Elektronik ist der Entwicklungsprozess etwas ausgeprägter. Ich überlege mir was, bestelle die Hardware, fertige eine Prototypenschaltung mit den vorher ausgewählten Komponenten. Meistens fallen mir dann einige Designfehler auf, welche dann wieder mit neuer Hardware und neuem Material behoben werden. Zb der Timer fing an mit einem Esp8266, weil ich den halt mehrfach zuhause rumliegen hatte. Nur in Verbindung mit einem separaten Motioncontroller, der Kommunikation, Echtzeitsteuerung, Displayausgabe usw, und das alles quasi verzögerumgsfrei, da kam er schnell an seine Grenzen. Also neue Schaltung für den ESP32. Neue Spannungsversorgung, neue Platine, neue Funktionen, neue Bauteile. Da bin ich mittlerweile bei einem Doppelseitigem PCB und SMD angekommen, weil nicht mehr alles auf eine einseitige Platine unterbekommen habe. Zumindest bei der Baugröße die ich wollte. All die Versuche die wieder überarbeitet werden, die gehen ins Geld. Aber das ist der Entwicklungsprozess der am Ende zu dem Ergebnis führt, das ich für mich will.

Ich habe seit 2011, als ich angefangen habe mit der Fotografie, schon so einige Fernauslöser und Timer gekauft. Und jeder ist irgendwann entweder im Müll oder auf Kleinanzeigen gelandet weil ich einfach unzufrieden damit war. Auch so gelobte Produkte wie der Pixel Timer. Zu groß, Batterien die nicht intern geladen werden können, kein Ramping, nur Kabelauslösung, umständliche Bedienung. Also selbst was bauen. Auch der erste Eigenbau war mir irgendwie zu klobig. Der Lrtimelaps Timer kommt dem was ich selbst im Kopf hatte sehr nahe. Allerdings hat dieser wieder ein paar Dinge die mich stören oder ich nicht brauche. Die Echtzeituhr zb. Der Microcontroller des Timers wird beim Abschalten nicht von der Batterie getrennt sondern in den Deepsleep Modus gesetzt damit das Timerregister weiter inkrementieren kann. Das soll dazu dienen um den Timer zu einem eingestellten Datum per Timerinterrupt starten zu können. Aber das hat den Nachteil dass der kleine 500 mAh Akku innerhalb von ca zwei Wochen leergezogen wird. Wenn ich ein Gerät, welches mit Akku betrieben wird ausschalte, dann erwarte ich dass es auch nach zwei Monaten einsatzbereit ist wenn ich es einschalte. Und bei 180 Euro für einen Timer ist das zu viel Geld um mich wegen sowas zu ärgern.
Nächstes Beispiel ist qdslrdashboard. Ich hab es mehrfach ausprobiert, aber selbst mit Kabelverbindung war es instabil und unzuverlässig. Dazu die Abhängigkeit vom Handy. Am Ende bleibt halt nur der Eigenbau wenn man, wie ich, nicht bereit ist sich mit solchen Dingen abzufinden. Und in Produktion gehen möchte ich eigentlich nicht damit. Sowas macht mir halt Spaß und ich freue mich dann ein selbstgebautes Produkt zu verwenden, das perfekt funktioniert und zu meinen Bedürfnissen passt. Ich gebe auch gerne Hilfestellungen, biete aber nichts fertiges mehr an. Wenn man sich zb mit Programmierung nicht auskennt, klingt das erstmal toll wenn man sich fertigen Code organisieren kann. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung dass das schnell zu Frustration führt wenn etwas nicht so will wie es soll. Wer vorhat so etwas umzusetzen, der sollte sich auch wirklich damit auseinandersetzen. Und ab da ist das selbst Schreiben des Programms auch kein Thema mehr. Für Fernost sind solche Produkte garantiert kein Problem, auch ohne reverse Engineering. Aber der Markt dafür zu klein und zu unlukrativ. Gunther hat sich seinen Ruf verdient erarbeitet und seine Fangemeinde freut sich über seine Produkte. Der Käuferkreis ist garantiert riesig, aber ich glaube darum geht es ihm auch nicht. Lrtimelaps ist ein super Programm, verwende ich selbst. Aber den Timer, den konnte ich für mich eben besser bauen
zuberjo89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2019, 20:59   #13
DNCornholio
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Standard AW: Eigenbauslider, die Zweite

Es ist schon Wahnsinn, was selbst hinter so einem kleinen Gerät für Entwicklungsaufwand steckt. Bei Gunther gingen ja auch einige Jahre und sicher viel try & error ins Land, bis er tatsächlich so weit an die Grenzen stieß und sein eigenes Ding konstruierte.
Das mit dem Akku wäre mir wahrscheinlich nie aufgefallen, erst wenn ich es viele Monate gehabt hätte. Das erkennst du als Fachmann, aber sicher kein anderer, der nur damit fotografieren will. Und solche Dinge machen eigentlich den Unterschied zwischen einem Produkt und einem ausgereiften Produkt.
Zu China habe ich meine eigene Meinung und rate jedem zur Vorsicht. Niemand sollte glauben, dass diese Leute mit etwas anderem als Wasser kochen und schon gar nicht mal eben schnell Elektronikfachleuten oder Programmierern aus Dt., Polen, den USA usw. etwas vormachen. Sicher haben die tw. auch ein hohes Entwicklungsniveau. Aber vielmals eben auch durch Auslandskorrespondenz und abgeschöpftes Wissen. Und da stehen auch die scheinbar uninteressantesten Ideen und winzigsten Nischenprodukte mit Kopien, Kopien, Kopien verdammt hoch im Kurs.

Ich will nicht lügen. Ich verwende mittlerweile selbst für Fotografie das ein oder andere hochwertige oder nachträglich eigens modifizierte Teil aus China. Aber oftmals liegen diesen allen vorausgegangene deutsche oder amerikanische Produkte zugrunde.
Ich wurde auch schon kopiert und hätte das nie, nie, niemals für möglich gehalten. Das geschieht dann über Strohmänner in Großbritannien oder den USA. Von dort wird dein Produkt dann weiter nach China verschickt. So kannst du nicht verfolgen, dass es Chinesen waren. Plötzlich siehst du exakt dein Produkt oder eines, das deinem zu 99% ähnelt und das es zuvor nirgends als bei dir gab auf Aliexpress. Und da dreht es sich nur um Peanuts, Centbeträge, die aus meiner Sicht nicht mal einer Kopie wert wären.
Mich juckt es nicht, weil ich davon nicht leben muss. Aber Gunthers Idee werden die Asiaten auch schnell aufgreifen und kopieren, davon bin ich überzeugt!
Also bleibt dir nur eins: innovativ und ständig am Ball bleiben, wenn du damit einmal so richtig an die Öffentlichkeit gegangen bist.

Kleines Beispiel:
Als die Multikoptersparte vor einigen Jahren plötzlich nicht mehr verlachter Kinderquatsch war und echte Profis ihren Horizont erweiterten, dauerte es nicht lange, dass viele Hersteller (vielleicht war es auch nur ein einziger) die Elektronik für die Kamerasteuerungen ganz schnell kopierten.
Aleksey Moskalenko entwickelte für Endanwender eine erschwingliche, verständliche und bis dahin bahnbrechende Technologie, die AlexMos. Sicher kam deren Prinzip auch nur aus der Militärforschung, die uns bereits jetzt 30Jahre voraus ist. Aber dieses Nischenprodukt, das nur die krassen Hobbybastler nutzten, weil "teuer", selbst löten, zeitaufwändig, programmierfähig, gehäuselos usw. war ratzfatz kopiert worden und wurde für ein Zehntel des ursprünglichen Preises verklopft.
Soll heißen, diese Masche musst du immer im Hinterkopf behalten. Denn dich werden deutsche Behörden und Anwälte zwecks Batterieentsorgung, Verpackungsrecycling, CE-Kennzeichnung, Markenrechts-und Patentverletzung, Unfallverhütung usw. in den Staub treten, bis du evtl. einmal auf die Füße kommst. Was interessiert das alles einen China-Hersteller? Eine schlechte Bewertung auf Amazon? Who cares? Morgen heißt er anders und bietet dasselbe Produkt an. Urheberrechtsverletzung? Who cares? Seit wann klagen deutsche Anwälte in China? Die verstehen doch nicht mal die Sprache! CE-Kennzeichnung? Heißt Chinese Export, ist doch klar!
DNCornholio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2019, 13:21   #14
zuberjo89
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Standard AW: Eigenbauslider, die Zweite

Ja, natürlch steckt da viel Try & Error dahinter. Selbst bei der Entwicklung. Aber das ist Teil des Prozeses. Ohne Anspruch und mit dem zufriedengeben schon präsenter Lösungen gäbe es keinen Vortschritt mehr. Warum Auto wenn man auch mit dem Pferd von A nach B kommt usw

Zu China, ja das ganze Thema ist ziemlich speziell. Im Grunde nutze ich Angebote aus China sehr gerne. Gerade was Microcontroller betrifft. Espressif hat mit den ESPs halt super Controller im Angebot zu einem unschlagbaren Preis. Diese sind soweit mir bekannt auch keine Kopien sonstiger uCs. Bei den Breakoutboards sieht es dann wieder anders aus. Es ist etwas Aufwand ein gutes Board für den uC zu entwerfen. Von seriellen Schnittstellen zum Flashen über das kontrollieren von Eigenheiten des uCs, das ist nicht ohne. Da wird wieder kopiert was das Zeug hält. Gute Boards kosten etwas mehr. Bei billigen ist es etwas tricky. Ich hatte da auch schon Pech mit eineigen, die ich nachträglich Hardwareseitig modifizieren musste um sie überhaupt richtig betreiben zu können. Kleines Beispiel: Der TTGO T-Display ESP32. Bei dem habe ich etwas geflucht. Dieser hat zwei Buttons drauf. Eigentlich ein nettes Feature. Es wird im Netz unglaublich viel gemeckert wegen einer Bibliothek für diese Taster und dass es dadurch so unglaublich kompliziert sei ihn zum laufen zu bekommen. Lächerlich. Die Taster ziehen die jeweiligen GPIOs auf GND. Diese Flanke liest man aus, misst bei Bedarf die Zeit und macht was damit. Das sind 10 Zeilen Code. Daran sieht man wie wenig Ahnung die Leute haben, welche diese Dinge kaufen. Leider. Aber das eigentliche Problem kam erst noch. Wenn man diesen ESP per USB betreibt wird man nichts ungewöhnliches feststellen. Wenn man nun aber auf die Idee kommt ihn am Akku zu betreiben, dann stellt man fest, dass er nicht richtig starten will. Erst nachdem man Reset drückt startet er. Da wird es umständlich, weil es kein Softwareproblem ist. Einer der Taster hängt am GPIO0. Dieser muss beim Start zwingend frei oder auf 3.3V sein. Frei geht deshalb auch, da er intern über einen Pullup Widerstand auch auf High gezogen wird. Nun hängt da ein Taster dran, der mit einem Parallelkondensator entprellt wird
GPIO0----3.3V
| |
| |
| |
C Taster
| |
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| |
GND---

So sieht der Schaltplan ca aus. Nur das das 3.3 Volt signal nicht anliegt. Habe zwei von denen und bei beiden ist es nicht der Fall. Ohne das 3.3V Signal sollte der Kondensator den GPIO von GND entkoppeln. Tut er aber nicht. GPIO0 feuert ein PWM Signal beim starten, was der Kondensator natürlich nicht blockiert, ist ja keine Spule. Dadurch ist GPIO0 beim Starten auf GND und das Modul startet nicht. Das einzige was hilft ist den Kondensator zu entfernen und den Taster per Software zu entprellen. Ich hab ihn einfach mit entfernt, benötige ihn nicht. Grundsätlich ist es nett vom Hersteller des Boards Taster zu verbauen. Aber ohne Ahnung von dem Controller kommt dann so ein Murks raus. Und gut designte Boards sind dann natürlich wieder teurer. So ein, zwei Euro . Da steckt halt dann mehr Kno How dahinter. Aber man kann es mit dem preis eben auch übertreiben. 30 Euro für einen originalen Arduino auf Atmega 3xx Basis, das ist lächerlich. Intel uCs sind noch viel schlimmer. Und da kaufe ich dann gerne in China. Auch was so Sachen wie Arca Platten. Für eine simple Aluplatte mit Kerben und ein paar Löchern zwischen 30 und 50 Euro? Ist frech. Selber bauen, wie in einem Beitrag hier, kann ich es leider nicht, sonst würde ich es so lösen. So ist die realität. Historisch gesehen hatte Made in Germany mal den gleichen Ruf wie Made in China heuet. Billige, kopierte Produkte die in Massen exportiert wurden. Mal schauen was Made in China in 10/20 Jahren bedeutet.

So, es gibt aber auch mal wieder ein kleines Update zum Projekt. Der Drehkopf macht Probleme. Mit dem ursplrünglichen Entwurf bekomme ich es in meiner Hobbywerkstatt nicht so hin wie ich es gedacht habe. Zu viele Toleranzen bei den Bohrungen für die Achsen und Lager. Musste nun einen neuen Entwurf planen und die Teile bestellen. Bis das ankommt dauert es noch etwas. Mittlerweile hab ich den Timer noch mit einem HTML Server ausgestattet. Näheres im parallen Thread "Fernauslöser Eigenbau". Da beschreibe ich es genauer
zuberjo89 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.10.2019, 19:02   #15
DNCornholio
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Beiträge: 71
Standard AW: Eigenbauslider, die Zweite

Wirklich fett, was man mit so einem Teil machen kann.
Ich hatte mir mal eine kleine Displayschaltung mit ein paar GPIOs gelötet, bemerkte dann aber, das das ganze System instabil lief, weil scheinbar tatsächlich der Saft für die Relais gefehlt hat und die Belastung für die Schaltkreise zu groß wurde.
Andererseits lassen sich diese Arudinos und RasPis von Leuten, die ernsthaft Ahnung haben, wirklich für großartige Dinge einsetzen.
Für mich waren es 50€ Lehrgeld.

Bei Elektronik gibt es so ein paar Eigenheiten für mich, die sich mit Logik nicht so einfach erklären lassen. Das fängt beim zwingenden Kurzschluss von SMD-Bauteilen an. Wenn ich einem Elektriker erkläre, dass er mir eine 400V Bohrmaschine kurzschließen solle, damit sie startet, möchte ich nicht dessen Gesicht sehen. Daher überlasse ich das Feld lieber Leuten, die sich richtig damit auskennen. Und ehrlich gesagt, wäre mir deine Steuerung, sofern sie denn wirklich richtig funktioniert ebenfalls die 180€ oder entsprechend etwas mehr wert.

Übrigens zu China noch mal:
Made in China ist mittlerweile bei weitem nicht mehr unter Verruf. Im Gegenteil werden dort hochwertige Geräte und Maschinen für alle Welt gebaut, genau wie in Taiwan. Teils haben diese Länder in manchen Innovationen sogar die Nase weltweit vorn. Äußerst traurig, aber Tatsache. Thailand, Indonesien, Vietnam, Indien und die Philippinen sind hingegen noch sozusagen Billigländer, in die die Chinesen vermehrt ihre Produktion auslagern. Aber auch vor denen macht die Automatisierung nicht halt.
Wenn ich deutsche, amerikanische, britische Produkte oder welche auch immer finde und diese in einem angemessenen Preisverhältnis stehen, dann greife ich selbstverständlich eher dort zu. Ob das jetzt Werkzeugmaschinen sind oder Kamerazubehör ist. Aber wie du sagst, sind die Arca-Platten für 40-80€ teils einfach nur unverschämt teuer, weiß ich doch selbst, welch geringer automatisierter Arbeitsaufwand tatsächlich in diesen Produkten steckt.
DNCornholio ist offline   Mit Zitat antworten
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