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Alt 13.06.2018, 20:28   #1
doomedforever
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Beiträge: 2.804
Blinzeln Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

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Guten Abend zusammen,

vorneweg zu mir, ich fotografiere seit 87, mit Pausen dazwischen, seit 2001 digital, seit 2003 via DSLR.

In Sachen Nachtaufnahmen ist für mich der Fall ganz klar, ISO 100, Stativ, und dann je nach Stärke der Lichtquelle, bzw. -Beleuchtung meines Motives, fahre ich mit 8 - 30 sec Belichtungszeit sehr gut i.d.R.

Analog habe ich früher auch rein im "M"anuellen Modus gearbeitet, aber in Sachen DSLR - nutze ich gerne die Aperture Priority, also Blendenpriorität, wie es auf deutsch heißt .

Wenn ich manuell fotografiere, habe ich die Belichtungswaage im DSLR Sucher, und kann dann mittels Belichtungszeit, Blende als auch EV Compensation als auch ISO Wert es so einstellen, dass ich die Markierung idealer-weise in der Mitte ausgepegelt habe, je nach Motiv & Aufnahme Bedingungen...darum geht es jetzt hiermit nicht...die Frage, wo ich mir stelle, ist vielmehr letztendlich - ist denn die Belichtung mit Hilfe der Technik, als rein Manuell so zu arbeiten, denn wirklich ausgeglichener als das Gleiche Foto z.B. jetzt via A Mode gemacht? Hierbei passt die Kamera ja automatisch die Verschlusszeit der Belichtungsmessung an.

Rein technisch ist es mir eigentlich gleich, ob ich jetzt im A oder M Modus arbeite, es erfordert dann zur Bildkomposition eben eine Idee mehr Zeit, die man (manchmal) nicht hat, sodaß der A Mode bequemer ist....zu 80% nutze ich den manuellen Mode rein für Nachtaufnahmen.

Im Zeitalter von IBIS und VR/IS etc. im Objektiv, stimmen dann "freihand" die eingestellten Belichtungszeiten im M Modus doch dann eh nicht mehr, da das Objektiv ja via Bildstabi versucht, Verwacklungen auszugleichen...sofern der Stabi aktiviert ist...bleibt daher die berechtigte Frage für mich, ist die Belichtung manuell dann besser? Weil, es ergeben sich hieraus ja einige Variablen, d.h. -Unbekannte...wenn ich via Stativ manuell arbeite, weiß ich, wie meine eingestellte Belichtungszeit ist, weil diese bleibt ja auch so, denn der Bildstabilisator, entweder via IBIS oder auch via Objektiv, bleibt definitiv aus - dafür verwende ich ja das Stativ...wenn ich aber Freihand arbeite, und somit via manuellem Modus, stimmt doch physikalisch die eingestellte Belichtungszeit gar nicht mehr, sofern der Bildstabi eingeschaltet ist...deswegen dann meine Frage in Sachen Belichtung....hoffe ihr versteht, was ich meine.

Gruß
Marc
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doomedforever ist offline  
Alt 13.06.2018, 20:45   #2
Festan
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Registriert seit: 24.07.2013
Ort: Berlin
Beiträge: 5.661
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
wenn ich aber Freihand arbeite, und somit via manuellem Modus, stimmt doch physikalisch die eingestellte Belichtungszeit gar nicht mehr, sofern der Bildstabi eingeschaltet ist...deswegen dann meine Frage in Sachen Belichtung....hoffe ihr versteht, was ich meine.
nein, nicht wirklich- wieso sollte die eingestellte Belichtungszeit nicht mehr stimmen, sofern der Bildstabi eingeschaltet ist?

vg, Festan
Festan ist offline  
Alt 13.06.2018, 20:48   #3
doomedforever
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Registriert seit: 29.09.2010
Beiträge: 2.804
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von Festan Beitrag anzeigen
nein, nicht wirklich- wieso sollte die eingestellte Belichtungszeit nicht mehr stimmen, sofern der Bildstabi eingeschaltet ist?

vg, Festan
Ganz einfach - weil je nach "Verwacklungsgrad" die Verschlusszeit angepasst wird, um genau dieses auszugleichen.

Gruß
Marc
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doomedforever ist offline  
Alt 13.06.2018, 20:55   #4
Festan
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Registriert seit: 24.07.2013
Ort: Berlin
Beiträge: 5.661
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
Ganz einfach - weil je nach "Verwacklungsgrad" die Verschlusszeit angepasst wird, um genau dieses auszugleichen.
ich glaube, da hast Du was falsch verstanden. Es wird vielmehr der "Verwacklungsgrad" (um in Deinen Worten zu sprechen) an sich ausgeglichen, weshalb längere Belichtungszeiten als ohne möglich werden- auf die Belichtung hat das darüber hinaus keine weitere Auswirkung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bildstabilisierung

vg, Festan
Festan ist offline  
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Alt 13.06.2018, 21:27   #5
01af
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Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 4.813
Standard Re: Belichtung im manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
... nutze ich gerne die Aperture Priority, also Blendenpriorität, wie es auf deutsch heißt.
Auf deutsch heißt das "Zeitautomatik".


Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
... ist denn die Belichtung mit Hilfe der Technik, als rein manuell so zu arbeiten, denn wirklich ausgeglichener als das gleiche Foto z. B. jetzt via A-Modus gemacht?
Wieso "wirklich"!? Hat denn irgend jemand irgendwann oder irgendwo behauptet, daß es so sei? Das wollen wir doch nicht hoffen, denn es wäre Quatsch. Ob die Belichtung automatisch oder manuell zustandekommt, ist für das Bildergebnis selbstverständlich vollkommen einerlei.

Die Frage ist nur, welche Methode schneller und bequemer ist.

Manuell ist besser, wenn das Licht im wesentlichen konstant ist und die Motivhelligkeit variiert. Automatisch ist besser, wenn die Motivhelligkeit im großen und ganzen konstant ist und das Licht variiert. Sind Licht und Helligkeit konstant, dann ist die Betriebsart wurstegal. Variieren beide Parameter, so muß man in beiden Betriebsarten entsprechend von Hand gegensteuern – und ob man lieber den Belichtungskorrekturfaktor der Helligkeit oder die Belichtung dem Licht nachführt, ist reine Geschmacks-, Ansichts- und Erfahrungssache. Der arbeitet lieber so, der andere so.


Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
Im Zeitalter von IBIS und VR/IS etc. im Objektiv stimmen dann "freihand" die eingestellten Belichtungszeiten im M-Modus doch dann eh nicht mehr, da das Objektiv ja via Bildstabi versucht, Verwacklungen auszugleichen, sofern der Stabi aktiviert ist ...
Was ist das denn für ein Blödsinn!?


Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
... hoffe ihr versteht, was ich meine.
Nein, ich versteh's nicht. Mir will scheinen, hinsichtlich der Funktionsweise von Bildstabilisatoren habest du einige Flausen im Kopf.
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Jahrzehntealte Gedichte übermalt, jahrhundertealte Gemälde abgehängt oder jahrtausendealte Statuen gesprengt – immer derselbe Geist.
01af ist offline  
Alt 13.06.2018, 21:27   #6
doomedforever
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Beiträge: 2.804
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von Festan Beitrag anzeigen
ich glaube, da hast Du was falsch verstanden. Es wird vielmehr der "Verwacklungsgrad" (um in Deinen Worten zu sprechen) an sich ausgeglichen, weshalb längere Belichtungszeiten als ohne möglich werden- auf die Belichtung hat das darüber hinaus keine weitere Auswirkung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bildstabilisierung

vg, Festan
Nein, ich weiß wie der Bildstabi funktioniert, und Wikipedia nur auf english, sorry.

Gruß
Marc
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doomedforever ist offline  
Alt 13.06.2018, 21:31   #7
doomedforever
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Beiträge: 2.804
Standard AW: Re: Belichtung im manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von 01af Beitrag anzeigen
Auf deutsch heißt das "Zeitautomatik".

Ich schreibe mal in Blau, denn sonst wird es un-übersichtlich. Sorry - Du hast mich falsch verstanden - Blendenpriorität, oder wie der Schwachsinn auf deutsch heißt, ist Aperture Priority - Zeitautomatik ist Mode S "Shutterspeed" und diesen verwende ich nie, da hier ja die Verschlusszeit sinn-gemäß dem Modi automatisch gewählt wird...und das möchte ich nicht.

Wieso "wirklich"!? Hat denn irgend jemand irgendwann oder irgendwo behauptet, daß es so sei? Das wollen wir doch nicht hoffen, denn es wäre Quatsch. Ob die Belichtung automatisch oder manuell zustandekommt, ist für das Bildergebnis selbstverständlich vollkommen einerlei.

Die Frage ist nur, welche Methode schneller und bequemer ist.

Manuell ist besser, wenn das Licht im wesentlichen konstant ist und die Motivhelligkeit variiert. Automatisch ist besser, wenn die Motivhelligkeit im großen und ganzen konstant ist und das Licht variiert. Sind Licht und Helligkeit konstant, dann ist die Betriebsart wurstegal. Variieren beide Parameter, so muß man in beiden Betriebsarten entsprechend von Hand gegensteuern – und ob man lieber den Belichtungskorrekturfaktor der Helligkeit oder die Belichtung dem Licht nachführt, ist reine Geschmacks-, Ansichts- und Erfahrungssache. Der arbeitet lieber so, der andere so.

Okay, dann mache ich es weiter so wie bisher...für mich ergab sich da nämlich auch kein technischer Unterschied, egal ob "so oder so" herum...wenn ich mehr Zeit habe, und bei statischen Motiven generell, ist M dann wiederrum interessanter.

Was ist das denn für ein Blödsinn!?



Nein, ich versteh's nicht. Mir will scheinen, hinsichtlich der Funktionsweise von Bildstabilisatoren habest du einige Flausen im Kopf.
Ja, ich hatte etwas verwechselt, die Verschlusszeiten sind ja geringer. Kommt davon, ich lese außer hier nur in engl. Fotoforen.
Nunja, ich mache es weiterhin wie bisher. Es ging mir eingangs nur um die Frage - was besser ist, aber natürlich führen viele Wege nach Rom,
deswegen die Frage eingangs.

Gruß
Marc
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Geändert von doomedforever (13.06.2018 um 21:43 Uhr)
doomedforever ist offline  
Alt 13.06.2018, 21:55   #8
Silberkorn
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Beiträge: 1.740
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Generell ist es dem Bild am Schluss völlig egal wie Du zu Deinen(!) werten für Zeit und Blende gekommen bist und wie Du sie gemessen hast.

Es wird ja immer Mantraartig wiederholt dass M am besten sei.
Und ich persönlich würde auch jedem Einsteiger dringend raten am Anfang mal ne Weile in M zu fotografieren einfach um zu lernen wie sich Zeit und Blende auf ein Bild auswirken und das ruhig mal forciert testen.

Wenn Du aber grundsätzlich verinnerlicht hast, wie das alles funktioniert, werden Bilder nicht schlechter oder besser wenn man sie in M, Av, Tv oder sonstwie fotografiert.

Ich persönlich mache, seit ich mit DSLM (mit der Kompakten auch) fast nur noch M und stelle mir die Werte für Zeit und Blende so ein dass das Bild im Sucher für mich passt (Histogramm, Zebra, Unterbelichtungswarnung). Ich mache also gar keine Belichtungsmessung in dem Sinne mehr.

Viele Wege führen nach Rom.
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Gruß Alex

Ich finde Equipment Listen Langweilig. Schaut doch mal bei mir rein:
Flickr,

Meine Threads hier im Forum:
Helicopter Flug über San Francisco
Silberkorn ist offline  
Alt 13.06.2018, 22:17   #9
Kpathsea
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Registriert seit: 06.02.2008
Beiträge: 1.319
Standard AW: Belichtung im Manuellen Modus wirklich besser?

Aperture priority bedeutet, dass du die Blende wählst und die Belichtungszeit automatisch gewählt wird. Daher der Begriff Zeitautomatik. A oder Av genannt.

Oder du gibst die Belichtungszeit vor und die Blende wird automatisch gewählt (S/Tv). Heißt also..? ;-)

Jetzt ist die Frage, was du benutzt und meinst.
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There are 10 types of people: those who understand binary and those who don't.
Kpathsea ist offline  
Alt 13.06.2018, 22:31   #10
01af
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Registriert seit: 08.05.2007
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Standard Re: Belichtung im manuellen Modus wirklich besser?

Zitat:
Zitat von doomedforever Beitrag anzeigen
Blendenpriorität, oder wie der Schwachsinn auf deutsch heißt, ist Aperture Priority – Zeitautomatik ist Modus S "Shutterspeed" ...
Ich merke schon ... Deutsch ist nicht deine Muttersprache.
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01af ist offline  
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