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Alt 08.08.2019, 00:05   #1
Teagan
Benutzer
 
Registriert seit: 04.08.2019
Beiträge: 0
Standard Ausbildung Fotograf

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Hallo,

ich würde gerne eine Ausbildung zum Fotograf machen, weil ich daran einfach Spaß habe. Auf [irrelevant] steht allerdings, dass man die besten Chancen hat, wenn man Jobs wählt, die dem technischen Fortschritt unterliegen. Wie sieht das beim Beruf des Fotografen aus? Hat man da überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

LG

Geändert von scorpio (08.08.2019 um 09:05 Uhr) Grund: Link entfernt
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Alt 08.08.2019, 01:46   #2
Kamera2016
Benutzer
 
Registriert seit: 31.03.2016
Beiträge: 1.449
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Das kann Dir keiner beantworten. Wer kennt Deine Fähigkeiten, Deine Motivation, Dein Durchsetzungsvermögen, Deine Ansprüche, Deine fotografischen Interessen, Deine beruflichen Träume?

Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Hört sich an, als ob Du diesen Job im Angestelltenverhältnis ausüben möchtest. Also eher auf berufliche Sicherheit und geregeltes Einkommen bedacht bist.

Der Markt ist hart und wird noch härter. Auch die Superprofis bekommen nichts geschenkt und müssen schauen, wo sie die Aufträge herbekommen. Auch in dieser Liga ist die fotografische Qualität der Arbeit kein Garant für (angemessenen) Verdienst. Viele (auch Hobbyisten) stürzen sich auf das Genre Hochzeitsfotografie. Das sitzt das Geld (noch) locker und es ist heutzutage schnell verdientes Geld. Morgen auch?

Wir leben in einer sich sehr schnell wandelnden Welt. Fotos auf höchstem Niveau werden immer für den Konsumterror benötigt. Aber immer mehr wird einfach nur noch per Animation generiert.

Wenn Du fotografieren kannst, ist das gut. Wenn Du zusätzlich Bildbearbeitung kannst, ist das besser. Wenn Du Filmen und den Fimschnitt beherrscht, ist das noch besser. Egal welcher Job. Stelle Dich breit auf, damit Du im Chaos eine benötigte Fähigkeit anbieten kannst. Das muß also etwas sein, was nicht jeder Hobbyist nebenbei "auf die Reihe" bekommt.


https://www.thephoblographer.com/201...-photographer/

https://www.thephoblographer.com/201...ography-hobby/

https://www.thephoblographer.com/201...ography-money/

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https://www.stefansteinbach.com/mit-...eld-verdienen/

https://nebenjob-netz.de/geld-verdienen-mit-bildern/

https://designers-inn.de/wie-koennen...fen-verdienen/

Schaue Dir die Aktivitäten der im Internet aktiven Fotografen an. Die sind an X-Fronten aktiv.

Fotografie, Film, Bildbearbeitung, Schulungen, Reviews, Bücher, Fotoreisen, Youtuber, Influencer/Markenbotschafter; aber auch Fotokünstler, Stipendiat usw. Das geht weit über die klassische Ausbildung hinaus.
Kamera2016 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 07:57   #3
Johannes1988
Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 401
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Guten Morgen,

etwas zu lernen hat noch niemandem geschadet. Allerdings muss dir bewusst sein, dass Fotograf nicht unbedingt ein Job mit hohem Einkommen ist. Es gibt sicherlich sehr gut verdienende Fotografen mit Jahresumsätzen jenseits von 100 000€, doch die meisten sind höchstens Durchschnittsverdiener.

Chancen hat man sicher, aber nicht jeder hat Glück und Vitamin B. Wenn du planst, den Job als Angestellter in einem Studio auszuüben, dann tust du mir jetzt schon leid, du bist dann in 95% der Fälle eine "arme Sau", so wirst du nicht reich und kommst vielleicht gerade noch so über die Runden. Wenn du versuchen willst, aus dir etwas zu machen, wirst du das Risiko in Kauf nehmen und dich selbständig machen müssen. Es kann klappen, muss aber nicht, aber du hast es wenigstens probiert.

Zum Markt. Dieser ist sehr umkämpft, vor allem im B2C Bereich. Die Hobbyfotografen machen einem das Leben nicht einfacher, weil sie aus Spaß alles für umme fotografieren und der Kunde es oft ausnutzen möchte. Im B2B Bereich ist man sicherer unterwegs, da gibt es kaum Amateure bzw. Hobbyisten, weil sie in diesen Markt schlichtweg nicht einfach so reinkommen. Die Unternehmen verlangen Professionalität, Erfahrung, Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer, Schweigepflicht usw.
Wenn du also eine spätere Selbstständigkeit planst, würde ich mich vor allem auf B2B konzentrieren.

Bist du jung und stehst momentan vor der Berufswahl, dann würde ich dir eher zu einem Studium raten, am besten IT, Maschinenbau, Elektrotechnik und desgleichen. Ich habe oft Kontakt zu den Menschen aus dieser Branche, sie verdienen ein sehr gutes Geld (merkt man u.A. auch anhand der Zahlungswilligkeit), ein Fotograf kann von solchen Gehältern oft nur träumen und verdient vielleicht gerade mal die Hälfte.

Mein Beitrag soll keine Demotivation für dich sein. Ich möchte nur, dass du nicht die falsche Berufswahl triffst und es später bereust. Die Zeit kann man nicht zurückdrehen, wenn sie weg ist, ist sie weg.

Grüße
Johannes1988 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 08:02   #4
mehlmann
Benutzer
 
Registriert seit: 16.11.2009
Beiträge: 2.949
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Zitat:
Zitat von Johannes1988 Beitrag anzeigen
Bist du jung und stehst momentan vor der Berufswahl, dann würde ich dir eher zu einem Studium raten, am besten IT, Maschinenbau, Elektrotechnik und desgleichen. Ich habe oft Kontakt zu den Menschen aus dieser Branche, sie verdienen ein sehr gutes Geld (merkt man u.A. auch anhand der Zahlungswilligkeit),
Wer so seine Berufswahl trifft, dem winkt ganz bestimmt ein motiviertes Berufsleben...
mehlmann ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.08.2019, 08:36   #5
Floyd Pepper
Benutzer
 
Registriert seit: 03.07.2011
Beiträge: 7.213
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Zitat:
Zitat von Teagan Beitrag anzeigen
Auf [irrelevant] steht allerdings, dass man die besten Chancen hat, wenn man Jobs wählt, die dem technischen Fortschritt unterliegen.
Mist, zu spät... Na, das hätte mir mal jemand vor 30 Jahren sagen sollen...

Mal am Rande: In meinem Beruf gibt es keinen technischen Fortschritt, da Geisteswissenschaft. Ist trotzdem ganz auskömmlich und ich habe sogar noch den einen oder anderen Schein für durchaus kostspielige Hobbies übrig, u.a. Fotografieren.

Zitat:
Zitat von Johannes1988 Beitrag anzeigen
die meisten sind höchstens Durchschnittsverdiener
Ist das nicht bei allen Berufen so? Wenige talentierte Spitzenverdiener vs. 99% Durchschnittsverdiener, das ist doch normal.
Wenn man für einen Beruf brennt, dann ist es doch erst mal völlig egal, wieviel man als Einsteiger verdienen kann. Wenn man gut ist, wirds schnell mehr.

Allerdings: Wenn man sich schon am Anfang fragt - soll ich oder soll ich nicht? - ist das mit dem "Brennen" halt nicht so weit her.

BTW Mein Oppa hat gesagt: Wer sein Hobby zum Beruf macht, hat keine Freizeit mehr.

Geändert von scorpio (08.08.2019 um 09:07 Uhr) Grund: Link entfernt
Floyd Pepper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 08:36   #6
batho66
Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2015
Ort: Rhein-Neckar-Kreis
Beiträge: 696
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Zitat:
Zitat von mehlmann Beitrag anzeigen
Wer so seine Berufswahl trifft, dem winkt ganz bestimmt ein motiviertes Berufsleben...
Wenn man technisch interessiert ist, ist das Studium eines solchen Faches sicher keine schlechte Empfehlung. Der Spaß im Berufsleben entsteht, wenn man Experte für etwas ist und dabei auch kreativ und eigenverantwortlich arbeiten kann. Die Tätigkeitsbreite ist grundsätzlich äußerst groß und man muss dann auch etwas Glück bei der Suche nach der passenden Stelle haben. Künstlerische Kreativität ist in den Berufen wohl nicht so gefragt, und wenn das im Vordergrund steht, wählt man besser etwas anderes, aber der Entwurf einer Maschine oder eines Algorithmus kann am Ende ebenso befriedigend sein.
__________________
Sony KB
batho66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 08:56   #7
Einfach_Supi
Benutzer
 
Registriert seit: 21.04.2018
Beiträge: 1.361
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Zitat:
Zitat von Teagan Beitrag anzeigen
Hallo,

ich würde gerne eine Ausbildung zum Fotograf machen, weil ich daran einfach Spaß habe. Auf [irrelevant] steht allerdings, dass man die besten Chancen hat, wenn man Jobs wählt, die dem technischen Fortschritt unterliegen. Wie sieht das beim Beruf des Fotografen aus? Hat man da überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

LG
Es gibt doch viele Wege:

lebe deinen Traum und gehe den Weg mit allen Konsequenzen! Ausbildungsplätze werden ja angeboten und die Möglichkeiten für dich, später selbstständig und/oder kreativ zu arbeiten sind groß.

Oder du benötigst mehr Sicherheit? Als angestellter Fotograf unterzukommen ist sicherlich machbar. Wenn du gut bist (und gut heißt halt nicht nur, du machst kreative Bilder! Gut heißt vor allem, dass du die Technik drumherum beherrschst), sollte es auch klappen.

Also, wenn es wirklich dein Traumberuf ist, mach es
Wenn du kleine Zweifel hast und unsicher bist über deine Zukunft, lass es
__________________
Rüm Hart - klar Kiming

Canon 80D - Sigma 120-400 F4.0-5.6 - Sigma 50-150 F2.8 - Sigma 17-50 F2.8 - Canon EF 100 F2.8 Macro - Tokina 11-16 F2.8
Canon 5D - Canon 24-105 F4.0 L - Canon 85 F1.8 - Canon 50 F1.8 - Canon 35 F2.0 - Tamron 17-35 F2.8-4
Canon G9X MK2, Gitzo Adventury 30L, Benro Filter, Manfrotto Stativ und viel zu viel sonstiges "Geraffel"

Geändert von scorpio (08.08.2019 um 09:06 Uhr) Grund: Link entfernt
Einfach_Supi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 09:08   #8
_Henrik_
Benutzer
 
Registriert seit: 12.11.2017
Beiträge: 119
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Ich will dir nichts ausreden, aber was spricht dagegen private Aufträge hobbymäßig anzunehmen.
Dann macht das auch Spaß.
Beruflich hat nur Erfolg wer hart arbeitet. Das ist so ziemlich überall so.
Da ist es dann schnell vorbei mit dem Spaß.
Deswegen lieber gleich etwas lernen was gefragt ist.
_Henrik_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 09:27   #9
e410
Benutzer
 
Registriert seit: 15.03.2008
Ort: Dortmund
Beiträge: 1.422
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Zitat:
Zitat von Teagan Beitrag anzeigen
. . . ich würde gerne eine Ausbildung zum Fotograf machen, weil ich daran einfach Spaß habe. Auf [irrelevant] steht allerdings, dass man die besten Chancen hat, wenn man Jobs wählt, die dem technischen Fortschritt unterliegen. Wie sieht das beim Beruf des Fotografen aus? Hat man da überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? . . .
Fotografie als Beruf ist in diesem Jahrtausend ein schwieriges Umfeld, da zum einem durch die Digitalisierung viele fotografische Anwendungen unter finanziellen Druck geraten sind und zum anderen verstärkt Hobbyisten in den freien Markt hineindrängen und sich prostituieren. Wenn Du dich darauf einlassen möchtest, solltest Du den Weg Ausbildung und ggf. späteres Studium ins Auge fassen, um in den fotografischen Bereichen arbeiten zu können, die auch wirklich bezahlt werden. Also Industriefotografie, Presseabteilung von Firmen, Modefotografie oder auch Corporate Identity.

Es sollte Dir allerdings klar sein, dass es gegenwärtig ca 4000 Studenten gibt, die dann in diesem Umfeld ebenfalls arbeiten werden.

Geändert von scorpio (08.08.2019 um 09:31 Uhr) Grund: Link entfernt
e410 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2019, 13:05   #10
scorpio
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Beiträge: 27.592
Standard AW: Ausbildung Fotograf

Leute, was soll eigentlich immer wieder dieses themenfremde Gequassel?
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