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Alt 13.06.2020, 20:05   #1
Struppo
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Registriert seit: 05.05.2005
Ort: Rems-Murr Kreis
Beiträge: 1.352
Standard Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

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Hallo
Hat jemand das 100 400 schon bei einer Greifvogelschau eingesetzt? Ist die Kombi XH1 oder XT3 plus 100-400mm in der Lage frontal auf einen zufliegenden Greifvogel sauber zu fokussieren?
Ich habe eine "private" Vorführung geschenkt bekommen, so dass viele Dinge gut planbar wären...
Danke für Tipps
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Alt 13.06.2020, 21:04   #2
Tomferatu
Benutzer
 
Registriert seit: 25.12.2015
Beiträge: 580
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Das glaube ich schon. Allerdings wären schön wenn die Experten aus dem Genre hier die am besten funktionierenden AF-C-Tracking Einstellungen posten würden, würde mich auch interessieren, da ich mir Augen langes Tele zulegen will.

Wenn Du hier zu wenige Antworten bekommst: Es gibt entsprechende Threads auch im Fuji-X-Forum und ein paar Spezialisten für BiF mit dem 100-400 oder Sigma 150-600 am Fringer. Vielleicht auch dort mal fragen.
__________________
Fujifilm X-H1 / X-E3 / X-S10 / XF16 1.4 / XF18 2.0 / XF35 1.4 / XF56 1.2 / XF90 2.0 / Tokina AT-X 90 2.5 Macro / XF16-80 4.0 / XF100-400 4.5-5.6
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Alt 19.06.2020, 11:12   #3
Alinee
Benutzer
 
Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 509
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Grundsätzlich ist die X-T3 da besser geeignet. Wobei das auch mit der H1 gehen dürfte.

In den AF-C Custom Settings würde ich entweder Programm 4 nehmen (suddenly appearing object) oder eine eigene Einstellung mit Zone Area Switching auf Front.
Zumindest solange das Objekt im Vordergrund ist und du nicht noch 20 Köpfe vor dir hängen hast.

AF-Feld würde ich die 3x3 Zone nehmen.
Wenn du eine ruhige Hand hast und der Vogel frontal auf dich zufliegt, würde ich solange mit einem mittleren Sport-Feld fokussieren.
Die Flugbahn ist dann ja relativ vorhersehbar.

Bei seitlichen Mitziehern unbedingt den Stabi ausschalten. Seitliches mitziehen mag das Objektiv nicht. Es versucht das immer auszugleichen.

Auto-ISO dürfte klar sein. Bei Vögeln vor Hintergrund die Belichtungskorrektur eher gegen 0 laufen lassen.
Bei Fotos gegen den Himmel kannst du problemlos +1 EV oder mehr machen.
Bei Greifvögeln kommst du prima mit 1/1600 klar. Wenn du geübt bist beim mitziehen auch weniger.
Bei Frontal zufliegenden würde ich aber mind. 1/2500 oder 1/3200 nehmen.

Bei der H1 die Serienbildgeschwindigkeit auf M. Bei der T3 kannst du die 11 Bilder auf Continuous High belassen.

Und ganz wichtig... UHS-2 SD Karte verwenden.
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Alt 19.06.2020, 13:49   #4
Tomferatu
Benutzer
 
Registriert seit: 25.12.2015
Beiträge: 580
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Zitat:
Zitat von Alinee Beitrag anzeigen
Bei seitlichen Mitziehern unbedingt den Stabi ausschalten. Seitliches mitziehen mag das Objektiv nicht. Es versucht das immer auszugleichen.
....
Danke für die hilfreichen Hinweise! Lese hier mit, weil ich auch nach dem 100-400 oder Sigma 150-600 schaue und mit BiF anfangen möchte.

Beim relativ neuen 16-80 hat Fuji ja die Firmware so programmiert, dass der OIS Schwenken „erkennt“, ebenso wie das Stativ. Da wäre es natürlich toll, wenn so ein Algorithmus auch in das 100-400 oder 50-140 nachträglich implementiert werden könnte.
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Alt 24.06.2020, 13:49   #5
boastar
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Registriert seit: 22.03.2020
Beiträge: 81
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Wenn du Dir nur für diese Vorführung ein Objektiv leihen willst dann leih Dir lieber das 200-600 von Sony, und dazu die A9, oder bei kleinerem Budget eine A6400. Ich liebe meine Fuji Kamera, aber birds in flight, oder sich schnell bewegende Hunde zb, sind ihre schwächste Disziplin. Da kommt es dann extrem auf die Bedingungen vor Ort an ob du eine Chance auf gute Bilder hast, also Licht, Kontrast usw. Ich sage nicht das ein super Fotograf nicht auch mit einer X-T3 tolle Greifvogel Bilder schießen kann. Sondern einfach nur das es mit der Fuji deutlich schwieriger ist. Falls Dir die Bilder also wichtig sind, und du nur für dieses eine Event etwas leihen möchtest dann lieber Sony. Wenn du die Erfahrung mit einer Fuji machen möchtest, dann nimm von den beiden genannten die X-T3.
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Alt 24.06.2020, 15:01   #6
Tomferatu
Benutzer
 
Registriert seit: 25.12.2015
Beiträge: 580
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Nein, nimm die Fuji..., ich will hinterher wissen, wie es damit geklappt hat.
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Alt 25.06.2020, 08:28   #7
Alinee
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Beiträge: 509
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Zitat:
Zitat von boastar Beitrag anzeigen
Wenn du Dir nur für diese Vorführung ein Objektiv leihen willst dann leih Dir lieber das 200-600 von Sony, und dazu die A9, oder bei kleinerem Budget eine A6400. Ich liebe meine Fuji Kamera, aber birds in flight, oder sich schnell bewegende Hunde zb, sind ihre schwächste Disziplin. Da kommt es dann extrem auf die Bedingungen vor Ort an ob du eine Chance auf gute Bilder hast, also Licht, Kontrast usw. Ich sage nicht das ein super Fotograf nicht auch mit einer X-T3 tolle Greifvogel Bilder schießen kann. Sondern einfach nur das es mit der Fuji deutlich schwieriger ist. Falls Dir die Bilder also wichtig sind, und du nur für dieses eine Event etwas leihen möchtest dann lieber Sony. Wenn du die Erfahrung mit einer Fuji machen möchtest, dann nimm von den beiden genannten die X-T3.
Naja... Ich bin jetzt kein "super Fotograf"... Aber Bilder von Greifvögeln im Flug bekomme ich mittlerweile problemlos hin.
Und ja... Mit einer A9 ist das sicherlich um einiges einfacher. Aber wir müssen hier vielleicht auch mal den Anwendungszweck der Kameras vergleichen... A9 - Sport; Fuji - Allrounder

Witzigerweise habe ich das 200-600 von Sony ebenfalls. Und ich gehe Vögel trotz allem lieber mit Fuji fotografieren. Das 200-600 ist einfach ein Trümmer. Und Überkopf damit zu fotografieren oder es länger als 30sek im Anschlag zu halten, macht einfach keinen Spaß. Und man sollte den Faktor nicht außer Acht lassen...

Also nicht kirre machen lassen. Der Autofokus der T3 ist prima für so eine Vogelschau geeignet.
Auch gegen unruhige Hintergründe. Aber man muss sich schon damit beschäftigen und mit den Custom Settings arbeiten.

Aber dann:
_DSC9675-Bearbeitet.jpg by Chris, auf Flickr

Schwarzmilan by Chris, auf Flickr

ISO10000
Kormoran by Chris, auf Flickr

Hier sogar mit der T2 + TC 1.4
flying close to 10m in front of me by Chris, auf Flickr
Alinee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2020, 09:45   #8
boastar
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Registriert seit: 22.03.2020
Beiträge: 81
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Das sind schöne Bilder! Dem Threadersteller ging es ja auch speziell um Vögel die auf ihn zufliegen, was für den AF nochmal etwas schwieriger ist als seitlich fotografierte Motive.

Warum du erwähnst man „müsse den Anwendungszweck vergleichen“ von A9 und Fuji erschließt sich mir nicht ganz. Erstens habe ich gar keine Bewertung vorgenommen und zweitens habe ich ja schon genau das getan: darauf hingewiesen das die A9, aber auch eine A6400, für den speziellen Fall Greifvogelschau sicher etwas besser geeignet wäre. Das bedeutet ja nicht das die Fuji schlecht ist und man ihr jetzt zugute halten muss sie sei ja eine „Allrounderin“. Eine A9 ist auch nicht nur zur Sportfotografie geeignet, aber eben besonders gut dafür.

Und klar das 200-600 ist schwer. Inwieweit man damit gerne längere Zeit über Kopf fotografiert hängt sicher auch von der eigenen Kraft ab. Mir ging es einfach nur darum aufzuzeigen das, falls schon speziell für diesen Tag gemietet wird, man doch auch direkt einen Sony Body mieten kann, und es dann eben etwas einfacher hat. Da ich auch Sony und Fuji Kameras besitze, denke ich das im Vergleich beurteilen zu können. Action ist mit den Sonys einfacher, und macht mir dann auch mehr Spaß, wobei letzteres natürlich rein subjektiv ist.

Geändert von boastar (25.06.2020 um 09:54 Uhr)
boastar ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.06.2020, 10:35   #9
Alinee
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Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 509
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Zitat:
Zitat von boastar Beitrag anzeigen
Das sind schöne Bilder! Dem Threadersteller ging es ja auch speziell um Vögel die auf ihn zufliegen, was für den AF nochmal etwas schwieriger ist als seitlich fotografierte Motive.

Warum du erwähnst man „müsse den Anwendungszweck vergleichen“ von A9 und Fuji erschließt sich mir nicht ganz. Erstens habe ich gar keine Bewertung vorgenommen und zweitens habe ich ja schon genau das getan: darauf hingewiesen das die A9, aber auch eine A6400, für den speziellen Fall Greifvogelschau sicher etwas besser geeignet wäre. Das bedeutet ja nicht das die Fuji schlecht ist und man ihr jetzt zugute halten muss sie sei ja eine „Allrounderin“. Eine A9 ist auch nicht nur zur Sportfotografie geeignet, aber eben besonders gut dafür.

Und klar das 200-600 ist schwer. Inwieweit man damit gerne längere Zeit über Kopf fotografiert hängt sicher auch von der eigenen Kraft ab. Mir ging es einfach nur darum aufzuzeigen das, falls schon speziell für diesen Tag gemietet wird, man doch auch direkt einen Sony Body mieten kann, und es dann eben etwas einfacher hat. Da ich auch Sony und Fuji Kameras besitze, denke ich das im Vergleich beurteilen zu können. Action ist mit den Sonys einfacher, und macht mir dann auch mehr Spaß, wobei letzteres natürlich rein subjektiv ist.
Wo hast du denn das mit dem "leihen" gelesen? Ich gehe davon aus, dass der TE diese Kameras besitzt.
Alinee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2020, 12:25   #10
Tomferatu
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Registriert seit: 25.12.2015
Beiträge: 580
Standard AW: Erfahrung 100 400 für Greifvogelschau?

Zitat:
Zitat von Alinee Beitrag anzeigen
Wo hast du denn das mit dem "leihen" gelesen? Ich gehe davon aus, dass der TE diese Kameras besitzt.
Er fragt nach der Fujivariante. Ob er diese besitzt, wir dadurch nicht klar, ist aber anzunehmen. Vielleicht will er auch leihen, dann wäre er mit der A9 auf der sichereren Seite. Nicht zu unterschätzen ist aber, dass man die Kamera und deren Bedienung gut kennen sollte.
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