• Neuer Gutscheincode unseres Partners Schutzfolien24:
    DSLR-Forum2025
    Dauerhaft 10% Rabatt auf alle Displayschutzfolien und Schutzgläser der Eigenmarken
    "Upscreen", "Screenleaf", BROTECT" und "Savvies".
    Der Code ist für alle Geräteklassen gültig.
  • Stimmt ab über die Sieger des DSLR-Forum Fotowettbewerbs August 2025.
    Thema: "Kurven"

    Nur noch bis zum 31.08.2025 23:59!
    Jeder darf abstimmen!
    Zur Abstimmung und Bewertung hier lang
  • In eigener Sache!

    Liebe Mitglieder, liebe Besucher und Gäste
    ich weiß, es ist ein leidiges Thema, aber ich muss es ansprechen: Werbung, Werbeblocker und Finanzierung des Forums.
    Bitte hier weiterlesen ...

  • Nicht erreichbare Adressen im Benutzerkonto
    Wir bekommen zurzeit eine große Anzahl an E-Mails, die das System zum Beispiel als Benachrichtigungen an Nutzer verschickt,
    als unzustellbar zurück, weil z.B. die Adressen nicht erreichbar sind oder das Postfach gar nicht existiert.
    Stellt doch bitte sicher, dass die Benachrichtigungen, die ihr vom System erwartet, auch zugestellt werden können.
    Nicht erreichbare E-Mail-Adressen sind dazu wenig hilfreich.
    Danke!
WERBUNG

Graukarte-WB-BILDER Beispiele

Also das Problem ist das man mit den Karten jeden Weißabgleich hinbekommt. Wenn ich mir die große Graukarte anschaue sieht man schon mit freien Augen das sie sehr fleckig ist, die Karte mit den vielen Feldern: Soll die neutralgrau sein? Jedes Feld liefert anderen Weißabgleich, umso heller umso gelber.
 
Also das Problem ist das man mit den Karten jeden Weißabgleich hinbekommt. Wenn ich mir die große Graukarte anschaue sieht man schon mit freien Augen das sie sehr fleckig ist, die Karte mit den vielen Feldern: Soll die neutralgrau sein? Jedes Feld liefert anderen Weißabgleich, umso heller umso gelber.

Ich denke, das Problem liegt wohl nicht in der Karte sondern in der RAW-Umwandlung. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die 5D eine so schlechte Farbwiedergabe hat und auch nicht, daß die Karte so eine irreguläre Farbschattierung hat.
 
Und zwar nicht alleine auf subjektive Wahrnehmung basierend, sondern hinsichtlich der originaltreuen Wiedergabe.

Das ist das Problem, wenn Du unter "originalgetreue Wiedergabe" verstehst das es so aussieht wie du es wahrgenommen hast ist die Graukarte der falsche Weg. Mit der Graukarte erreichst Du das ein Objekt das in der Morgenröte, Mittagslicht und Blauen Stunde von den Farbwerten immer gleich aussiehst. Ein exakter Weißabgleich zerstört jede Lichtstimmung.
 
Mit der Graukarte erreichst Du das ein Objekt das in der Morgenröte, Mittagslicht und Blauen Stunde von den Farbwerten immer gleich aussiehst. Ein exakter Weißabgleich zerstört jede Lichtstimmung.

Unser Hirn ist halt genauso "blöde" wie der Auto WB der Kamera.
Abends unter Straßenlaternen flimmert jedes Fernsehgerät aus der Wohnung in himmelblau.
Unser auto Weißabgleich hat sich auf die kleine Farbtemperatur von 3400K eingestellt. Der immer noch für Tageslicht justierte Fernseher erscheint dann logisch zu blau.
Das vom TO angesprochene "Problem" besteht für RAW-Aufnahmen ja nicht. Zumindest liegt es über die externe Software in seiner Hand, die Bilder mit einem exakten Weißabgleich auszustatten.

Standardsituation ist dafür ja die Hochzeit:
Brautkleid ist nicht rein Weiß, sondern gebrochen, oder beige, leicht rosa oder oder oder oder.
Würde man dafür die 18% Graukarte nehmen, braucht man erst gar nicht anfangen. Außer einer korrekt belichteten Darstellung von Grau hätte man nichts.

Das gebrochene Weiß sieht im Schatten anders aus als in der Sonne (Lichtstimmung inklusive), denn mit dem Schatten ändert sich auch der WB.
Im Schatten (Bewölkung) verschiebt es sich zu höheren Kevinwerten.
Bleibt man bei 5400Kevin für Mittagseinstellung ist das gebrochene Weiß zu rötlich.
Umgekehrt; nachmittags (der Kelvnwert liegt jetzt bei 4400-4800K) wirkt das Kleid zu bläulich.

Neben der Stimmung der Tageszeit möchte man die Farbe des Kleides ja immer richtig im Bild haben. Ob dabei das Lila, Magenta oder Grün von Tante Gertis Kleid farblich richtig liegt, ist sekundär. Glücklicher Weise ergibt es sich aber meist.

Man macht also den Weißabgeich auf den Weißton, den man haben möchte.

Die Karte in den Bildern vom TO sind allenfalls für die Bestimmung von Farbdarstellungen nützlich.

Mit dem Brautkleid kann man im Schatten in der Sonne vorab mit WB und den Farbeinstellungen testen.
Dabei entscheidet sich ob man natural, Standard oder Portait, Mute oder wie auch immer die Voreinstellungen sich nennen genommen wird.
Dann klappt das mit Auto WB (wenn er eine Korrektur über die Kamerazeit erfährt) auch in JPEG sehr gut.

Für RAW kann man ja drei bis veier Varianten mit unterschiedlichen Farben in JPEG fotografieren und mit der Software die RAW-Bilder in der Nachbearbeitung im WB anpassen. Behält man dabei auch die Lichtsituation im Auge; Schattenaufnahmen, Sonnenlicht bewölkt und die Tageszeit; erhält man nicht nur das richtige "Beige/Weiß" sondern auch die "Stimmung".

mfG
 
Was Du schreibst ist grober Unfug. Wenn Du einen WB auf ein beigefarbenes Kleid machst kommt Schrott raus.
Informiert Euch doch bitte darüber, was ein Weißabgleich ist, wie er funktioniert und wie Graukarten, Colorcheckerboards -z. B. von X-Rite- und/oder die ExpoDisc beim WB helfen können.
Was hier an Halbwissen abgelassen wird geht auf keine Kuhhaut mehr.
 
Mit Halbwissen:
https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=6603869&postcount=91

Und Bilder OOC
Ist kein Hochzeitskleid, aber auch nicht rein Weiß!
Aber korrekt inklusive Lichtstimmung wieder gegeben.

https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=6591810&postcount=74

mfG

Noch was:
Wer viel misst, misst Mist. Und wer sein Werkzeug nicht kennt; nicht beherrscht, dem nützt das teuerste Modell nichts!

Und die "Scheibchen" sind alle überflüssig! Ein weißes Blatt Papier aus dem Notizbuch reicht um es vor die Linse zu halten um einen sofort Weißabgleich zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie hat das auch alles mit der ursprünglichen Frage nicht mehr viel zu tun oder?

Der Themenersteller hat eine konkrete Problemstellung mit Beispielbildern geliefert und fragt nach möglichen Ursachen. Beim gezeigten Bild gerät der Weißabgleich per Pipette (für mich nachvollziehbar) zu 'warm' / rotstichig.

Frage: was verstehe oder mache ich [falsch]? Was ist richtig. Und zwar nicht alleine auf subjektive Wahrnehmung basierend, sondern hinsichtlich der originaltreuen Wiedergabe.
Die Frage nach dem 'technisch korrekten' Weißabgleich schließt für mich die zuvor genannten subjektiven Herangehensweisen weitgehend aus - das Bild soll zunächst nicht gefällig oder stimmungsvoll sein, sondern eine möglichst neutrale Farbwiedergabe haben.

Am naheliegendsten für einen stimmigen Weißabgleich ist die Messung der, bzw. ein Abgleich auf die Lichtfarbe, z.B. mit Hilfe der erwähnten Expodisc. Schwierig können dabei Mischlichtsituationen sein - gerade im Wald bzw. Baumschatten ist gern ein zusätzlicher Grünstich mit im Spiel.

Falls das nicht praktikabel ist, kommt ersatzweise ein Referenzobjekt zum Einsatz ("Körperfarbe"). Entweder wird darauf abgeglichen, oder die Referenz wird mitfotografiert, um ggf. später in der EBV eine entsprechende Korrektur vornehmen zu können.

Damit das funktioniert, muss die Referenz farbneutral sein, was man nicht immer als automatisch gegeben voraussetzen sollte. 'Weiß' erscheinende Gegenstände wie z.B. T-Shirts oder Papier können beispielsweise optische Aufheller enthalten, die das Ergebnis verfälschen. Prinzipiell kann der Weißabgleich auch mit einer Graukarte funktionieren, solange sie die Voraussetzung erfüllt. Viele im Druckverfahren hergestellte Graukarten haben aber das Problem, dass sie in Abhängigkeit von der jeweiligen Lichtfarbe einen mehr oder weniger starken Farbstich zeigen (Metamerie). Beim gezeigten Bild gibt es in dieser Hinsicht eine auffällige Diskrepanz zwischen den unterschiedlichen Karten bzw. (in geringerem Ausmaß) den einzelnen Feldern der Karte rechts, und sogar innerhalb der Karte(nfläche) links. Zum Teil mag das damit zusammenhängen, dass hier 1,5 Megapixel in 120 KB JPEG gequetscht wurden.

Eine Weißkarte ('echtes' Neutral-Weiß) eignet sich meiner Meinung nach besser für den Abgleich, weil bei hellen Tonwerten eventuelle Farbverschiebungen deutlicher hevortreten, bzw. der Korrekturwert präziser bestimmt werden kann, als bei 'mittlerem Grau'. (Voraussetzung hierbei ist wiederum, dass man eine Überbelichtung vermeidet, weil dadurch die Gefahr besteht, dass Farbkänale in die Sättigung getrieben und die resultierenden Farbtöne verfälscht würden.)

Der nachträgliche Weißabgleich in der Bildbearbeitung steht vor einer zusätzlichen Schwierigkeit: Die 'Pipette' erfasst normalerweise immer nur einen bestimmten Punkt des Bildes. Bei inhomogenen Flächen gerät der 'richtige' Weißabgleich erneut zum Glücksspiel, und kleinste Abweichungen durch Tonwertabstufungen oder sogar Rauschen können spürbar Auswirkung auf das Resultat haben. Insofern würde ich ggf. den Weißabgleich in der Kamera anhand eines 'flächigen' (formatfüllenden) Referenzbildes der Pipetten-Methode vorziehen.

Wer hier so exakt wie möglich arbeiten will, hat mit zahlreichen Störeinflüssen und Fehlerquellen zu kämpfen, und kommt i.d.R. um geeignetes 'Werkzeug' und einen gewissen Aufwand nicht herum. Der ist sicher nicht unbedingt für jedes Bild gerechtfertigt (und umgekehrt ist insofern der 'subjektiv' richtige Weißabgleich für die meisten Aufnahmen völlig ausreichend). Aber er kann auch mal den Unterschied zwischem einem in sich 'stimmigen' Bild und ziellosem Herumraten ausmachen. (Das cremefarbene Brautkleid im Schatten unter grünen Bäumen als Albtraum aller Hochzeitsfotografen. :ugly:)

Gruß, Graukater
 
Zuletzt bearbeitet:
WERBUNG
Zurück
Oben Unten