Versuche einen möglichst gut zum Pferd passenden Hintergrund zu wählen und vermeide große Farbunterschiede (Rappe vor weißer wand ist schwierig zu belichten).
Versuche möglichst in der Sonne zu fotografieren. Wenn das wg Hintergrund nicht geht, nimm ganz Schatten. Ungünstig ist immer halb Schatten, halb Sonne auf einem Foto.
Achte überhaupt sehr gut auf den Hintergrund, nimm dir vor allem bei Portraits viel Zeit zu gucken, was passt. manchmal muss man nur ein wenig die Perspektive verändern, um ein störendes Element aus dem Bild verschwinden zu lassen.
Fotografiere die Pferde möglichst aus der Hocke, maximal auf Augenhöhe.
Nimm kurze Verschlusszeiten (etwa 1/500), auch bei den Portraits- ein Pferd zuckt immer mal, so hast du weniger Verwackler.
Achte darauf, dass das Pferd wirklich sauber ist und wenn möglich, dass der Reiter was an hat, das zum Pferd passt. Suche dir vorher die Schokoladenseite des Pferdes aus (ist meistens die, zu der die Mähne fällt)
Wenn du Reitfotos machst achte darauf, dass
- das Pferd die Ohren spitzt
- du eine günstige Gangphase erwischst
- das Pferd gut läuft (aufgerissenes Maul kommt nicht so gut)
- der Reiter nett guckt
- der Hintergrund stimmt
- Sattel und Zaumzeug sowie Satteldecke sauber, ordentlich und richtig
verschnallt sind
- ...
Bis auf den nett guckenden Reiter kannst du alles auf die Freilauf-Bilder übertragen.
Wenn du Pferde in Bewegung haben möchtest, nimm dir jemanden mit, der für die Bewegung sorgt, so dass du dich aufs Fotografieren konzentrieren kannst. Beides gleichzeitig zu machen geht meistens in die Hose.
Für Portraits bietet sich auch ein Animateur an, der den Hampelmann macht, damit das Pferd die Ohren spitzt (knisternde Tüten und ähnliches funktionieren meist gut)
Wenn du dir Fotos nicht mit nacktem Pferd machen kannst/ willst, achte darauf, dass das Halfter sauber, richtig verschnallt und passend und nicht kaputt ist. Für Portraits wirkt oft eine (saubere, passende) Trense hübscher.
Wenn du beim trabenden oder galoppierenden Pferd nicht vernünftig aufs Auge fokussieren kannst, wähle eine Blende, die noch klein genug ist für genügend Tiefenschärfe. Egal ob Bewegung oder Portrait, die Augen sollten scharf sein (mit Reiter vor allem auch der Kopf des Reiters)
Achte auf die richtigen AF Einstellungen.
Zur Gebäudefotografie kann ich dir keine Tipps geben, da hab ich keine Ahnung von. Grundsätzlich würde ich die Pferde wenn möglich draußen ablichten und nicht im Stall.
Mehr fällt mir gerade nicht ein

Viel Spaß
