AW: Der Fuji F100fd Praxistest
mein senf zu letzten postings:
- dass die f100 keine belichtungsreihe kann, finde ich auch einen echten nachteil (vor allem bei soviel anderen überflüssigen gimmicks). Aber die anderen f10-30 konnten das glaub ich auch alle nicht. Und ich weiß nicht, wieviele kompakte es überhaupt können.
Es gab mal einen f20-user im finepix-forum, der hat das manuell so gemacht:
Serienbild und mittenbetonte oder spot-messung anwählen; dann etwas schattiges (oder sehr helles) anvisieren für eine überbelichtung (oder unterbelichtung); dann wieder aufs gesamtmotiv und per serienbild zwei aufeinanderfolgende fotos schießen: das erste wird über- oder unterbelichtet sein, das zweite (weil die kamera neu misst) wird richtig belichtet sein. Für sehr einfache hdr's aus der hand geschossen.
- die fehlende korrektur-taste ist gut zu ersetzen durch einmal mitteltaste LANG drücken. Dann ist man in den aufnahme-eintellungen und mit einem weiteren klick sofort in der belichtungskorrektur.
Mit der belichtungskorrektur kann man vermutlich auch eine besser vorbereitete belichtungsreihe machen als mit dem oben angegebenen trick.
- Die tonnenförmige verzeichnung ist ebenfalls ein echter nachteil. Und wenn ich jemanden vor irgendeinem gradlinigen umfeld fotografieren will, lässt sich da leider gar nichts vermeiden - jedenfalls wenn ich diesen rahmen auch im bild haben will.
Die stürzenden linien sind aber einfach ein merkmal der weitwinkel-fotografie, wie schon gesagt wurde.
Beispiel kirchtürme: dass die schräg stehen ergibt sich aus der dynamik der weitwinkel-perspektive. Dass sie aber gebogen sind, das ist der bildfehler, den man nachträglich korrigieren muss, wenn man kein fischauge mag.
- DR-funktion: da hätte ich auch gerne mehr schattenaufhellung OHNE ausfressen der lichter (wie auch schon gesagt wurde).