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Verwirrung im Farbmanagement

  • Themenersteller Themenersteller Gast_2563
  • Erstellt am Erstellt am
jar schrieb:
hat ja auch keiner geschrieben !

Ach jar, leg doch nicht jedes Wort auf die Waagschale.

Ich wollte damit vielleicht auf folgendes Mißverständnis hinweisen: Ein RAW-Konverter fummelt nicht am Farbraum rum, sondern schreibt einfach in die Datei "Du bist AdobeRGB". Dabei ist dem Konverter egal, ob das stimmt. Ähnlich geht Photoshop vor. Man kann einer Datei jedes Farprofil "zuweisen". Dabei ist Photoshop egal, ob das auch stimmt.

Also beginnt es einen Schritt weiter vorne. Wenn ich weiß, in welchem Farbraum die Quelle ist, dann kann ich auch das richtige Profil zuweisen.
 
casacki schrieb:
Hmmm, der Farbprofi bin ich nun sicherlich nicht (siehe vorstehenden Beitrag), aber ich denke, so funktioniert es nicht. sRGB und AdobeRGB sind nicht beliebig austauschbar. AdobeRGB ist ein größerer Farbraum als sRGB. Also wenn die Kamera sRGB anliefert, kann man später zwar nach AdobeRGB umrechnen, aber der Farbumfang eines ursprünglichen AdobeRGB wird dadurch nicht erreicht. Im Gegenzug läßt sich aber in einen kleineren Farbraum, also hier von AdobeRGB nach sRGB, angabegemäß gut runterrechnen.


casacki schrieb:
Ach jar, leg doch nicht jedes Wort auf die Waagschale.
Ich wollte damit vielleicht auf folgendes Mißverständnis hinweisen: Ein RAW-Konverter fummelt nicht am Farbraum rum, sondern schreibt einfach in die Datei "Du bist AdobeRGB". Dabei ist dem Konverter egal, ob das stimmt. Ähnlich geht Photoshop vor. Man kann einer Datei jedes Farprofil "zuweisen". Dabei ist Photoshop egal, ob das auch stimmt.
Also beginnt es einen Schritt weiter vorne. Wenn ich weiß, in welchem Farbraum die Quelle ist, dann kann ich auch das richtige Profil zuweisen.


:confused:
du behauptest also die Sensordaten sind bei AdobeRGB und sRGB verschieden , hast du dazu nähere Informationen

Ich meine immer noch, der RAW Converter wird die Sensordaten verschieden übersetzen nach sRGB oder Adobe RGB , auch in einem Jahr wenn ich mir das anders wünsche, egal wie aufgezeichnet und ohne Verluste, deiner Meinung nach zeichnet der Sensor schon verschieden auf je nach Cam Einstellung und das glaube ich nicht !
 
Wenn man sRGB in der Kamera einstellt und JPG fotgrafiert, dann findet halt die Konvertierung in der Kamera statt anstatt im Rechner. Dürfte nicht schwer zu erraten sein, in welcher Hardware bessere und ausgeklügeltere Algorithmen für diesen Rechenprozess Platz finden.
Das ist nicht die ganze Wahrheit, denn wir reden ja von zwei Konvertierungen hintereinander. Die erste Konvertierung (ob nun in der Kamera oder am Rechner) macht aus den Rohdaten entweder sRGB oder AdobeRGB; diese erste Konvertierung ist unumgänglich. Wenn man jedoch AdobeRGB-JPEG eingestellt hat und dies hinterher für diverse Zwecke in sRGB konvertiert, bekommt man Lücken im Histogramm, die sich - wenn auch nur unter extremen Begleitumständen - als Farbstufen in weichen Übergängen bemerkbar machen können.
Deshalb habe ich die These aufgestellt: Wenn schon AdobeRGB, dann bitte aus dem RAW-File und so lange wie möglich im 16-Bit-Modus, damit später notwendig werdende Konvertierungen weniger Verluste mit sich bringen.

Nun mag man argumentieren, daß die entstehenden Histogramm-Lücken beim Farbraumkonvertieren in 8 Bit Farbtiefe vernachlässigbar gering sind. Tatsächlich sind sie in normalen Bildern nie sichtbar, sondern allenfalls in Bildern, die bereits durch kräftige Nachbearbeitung weitere Histogrammlücken aufweisen, und denen die Konvertierung sozusagen "den Rest gibt". Nichtsdestotrotz sind sie vorhanden, und man darf nicht so tun, als sei der größere Farbraum in jedem Fall von Vorteil. Sonst würden wir gleich alles in WideGamut-RGB aufnehmen.

Ich lese zwar immer wieder Kritik an den Schlußfolgerungen meines Artikels, aber bisher hat niemand den AdobeRGB-Gegenbeweis angetreten: Ich möchte ein Motiv sehen, bei dem der AdobeRGB-Farbraum im Ausdruck (!) einen qualitativen Vorteil gegenüber demselben Motiv in sRGB hat. Es geht mir gar nicht um die subjektive Frage, was "besser" aussieht. Es würde mir schon reichen, wenn ich einen Unterschied sehe bzw. von zwei vor mir liegenden Belichtungen mit bloßem Auge feststellen kann, welche Version sRGB und welche AdobeRGB ist.
 
Thomas Stölting schrieb:

Deine Fakten auf deinen Webseiten? Sorry, aber ich glaube nicht, dass mir noch jemand etwas über richtiges Farbmanagement und die Hintergründe dessen erzählen muß, erst recht keine selbstgemachten 'Fakten' auf einer Website.

Thomas Stölting schrieb:
Schlecker vielleicht. fc prints z.B. nicht.

Im übrigen ist grade fc-prints als Ausbelichter nun wirklich nicht grade das Maß der Dinge.
 
Zuletzt bearbeitet:
sachse98 schrieb:
Hallo, nachdem ich die Suche schon angeworfen habe, stehe ich immer noch vor einem Problem:
meine RAW Bilder aus der 300D oder auch 350D werden mit dem RSE "entwickelt" - dort ist Adobe RGB eingestellt
anschließend im Photoshop - dort ist in der Farbeinstellung auch Adobe RGB engestellt - bis jetzt ist auch noch keine Veränderung zu sehen
jetzt werden die Bilder bearbeitet und für eine Webgalerie mit "für Web speichern" gespeichert - hier verwendet das PS nur noch sRGB an - soweit ist es klar - nur die Farben sind dermaßen matschig, das raubt uns zurzeit alle Nerven, weil es es seit einigen Tagen ist...
auch wenn der komplette Worklflow auf sRGB steht, gibt es immer noch den Farbverlust
Weiß vielleicht jemand von euch noch einen Tipp?
Vielen Dank

Hallo sachse98,
Mach doch in Photoshop einen Farbproof auf den Monitor mit
"Ansicht-Roof einrichten-MontorRGB". Dann siehst du schon vorher wie das Bild im Explorer aussieht und kannst das Bild deinen Wünschen entsprechend korrigieren.

Viele Grüsse Ulli
 
casacki schrieb:
denn jar verwirrt mich nun auch schon.

Du verwirrst dich selber. RAW gleich Sensor Rohdaten d.h. ohne irgendwelche eingebetteten Farbmoduseinstellungen oder anderen kamerainternen Verknusperungen. Allerdings geben die Kamerahersteller diesen 'Rohdaten' gewisse zusätzliche Kameraeinstellungen wie z.B. Farbmodusinformationen mit auf den Weg. Diese zusätzlichen Informationen werden dann nach Bedarf (meistens von deren eigenen Konvertern) ausgewertet um dann den Konverter bereits auf diese vom Nutzer vermeintlich gewünschte Kameraeinstellung anzupassen/einzustellen. Es kann also jedes RAW problem u. verlustlos in aRGB bearbeitet werden, auch wenn die Kamera eigtl. von den Parametern auf sRGB im Farbmodus steht. Bei JPGs kann man diese Sache natürlich komplett vergessen und man sollte sich schon tunlichst vor der Aufnahme für den passenden Farbraum entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
berndstricker schrieb:
Deine Fakten auf deinen Webseiten? Sorry, aber ich glaube nicht, dass mir noch jemand etwas über richtiges Farbmanagement und die Hintergründe dessen erzählen muß, erst recht keine selbstgemachten 'Fakten' auf einer Website.

Entschuldigung, ich wußte nicht, dass Du ein ganz Schlauer bist. Der läßt sich natürlich nicht von solch dummen Beispielen, die man ja auch noch selber nachvollziehen kann, beeindrucken. :stupid:

Viel Spass noch in deiner Welt
 
berndstricker schrieb:
Du verwirrst dich selber. RAW gleich Sensor Rohdaten d.h. ohne irgendwelche eingebetteten Farbmoduseinstellungen oder anderen kamerainternen Verknusperungen. Allerdings geben die Kamerahersteller diesen 'Rohdaten' gewisse zusätzliche Kameraeinstellungen wie z.B. Farbmodusinformationen mit auf den Weg. Diese zusätzlichen Informationen werden dann nach Bedarf (meistens von deren eigenen Konvertern) ausgewertet um dann den Konverter bereits auf diese vom Nutzer vermeintlich gewünschte Kameraeinstellung anzupassen/einzustellen. Es kann also jedes RAW problem u. verlustlos in aRGB bearbeitet werden, auch wenn die Kamera eigtl. von den Parametern auf sRGB im Farbmodus steht. Bei JPGs kann man diese Sache natürlich komplett vergessen und man sollte sich schon tunlichst vor der Aufnahme für den passenden Farbraum entscheiden.

D.h. also doch so wie es jar geschrieben hat - umso besser, noch flexibler.
 
"Das muss in der Tat jeder für sich selbst entscheiden. Ich verstehe es allerdings nicht, dass sich sehr viele Hobby-Fotografen die teuersten SLRs und Objektive kaufen, aber dann um das Thema Farbmanagement einen großen Bogen machen und so alles, was sie sich vorne teuer erarbeitet haben, hinten leichtfertig wieder vergeben. " Da spricht mir Thomas Stölting echt aus der Seele !!


Um noch mehr Verwirrung zu stiften empfehle ich:
http://www.eci.org/eci/downloads/ECI-de/digitalfotografie/Digipix3_V301.pdf

Andernorts hatte ich das schon erwähnt, es kommt nicht darauf an, alles so umzusetzen, wie es da steht. Da stehen ja auch Kosten dahinter. Man sollte nur nicht so tun, als ginge einen das nichts an. Man kann das auch auf seinen eigenen Bedarf runterschrauben. Aber an den dort, oder auch bei "Cleverprinting" beschriebenen Fakten kommt keiner vorbei. Kleiner Hinweis am Rande:
Cleverprinting verkauf auch dementsprechene Dienstleistungen, die ECI bieten ihre wesentlichen Produkte kostenlos an.
Damit alles noch etwas spannender wird, sei gesagt, das bald eine ISO Norm für das Kalibrieren von Monitoren verabschiedet wird?
 
So ich wende mich nun auch einmal mit einem Problem an die Profis.
Erstmal die Fakten. Ich habe überall sRGB eingestellt (kamera, Monitor, EBV Programme). Habe einen Mac.
Das Bild sieht auch überall genau gleich aus...soweit also keine Probleme.

Nun kommts. Wenn ich ein Bild ausdrucken will, dann sieht das komplett anders aus als auf dem Monitor dargestellt. Ich hab so einen billigen HP Photosmart c5180.

Denke mal dass liegt daran, dass dem Drucker noch kein Profil zugewiesen ist:confused: Wie mach ich denn das ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst den Druckerprofilieren lassen. z.B. hier: http://www.dforum.de/shop/drucker-kal/index.htm

Bedenke aber das du ohne Normlicht, auf den dein Bildschirm kalibriert sein muss du niemals identsich mit dem Bildschirm sein kannst. Ist dein bildschirm denn kalibriert? Das solltest du machen bevor du den Drucker kalibrieren lässt.

Übrigends es gibt nur AdobeRGB oder sRGB aber nicht beides :).
 
hey Danke für die schnelle Antwort. Meinte natürlich sRGB..:D
Bildschirm ist nicht richtig kalibriert. Habe nur ein Profil ausgewählt welches schon vorhanden war (bei apple sind die irgendwie schon dabei..kannst du dann auswählen in den sytemeinstellungen).
Habe auch mal ein Bild bei einem Bekannten ausgedruckt..und da sah es ziemlich genau so aus wie es sein sollte.
Deshalb kann es ja nur am Drucker liegen... Werde evtl. dann mal diesen Link ausprobieren welcher du gepostet hast;)
 
Also wenn du Standardpapiere vom Druckerhersteller verwendest kannst du auch beim Druckertreiber schauen da gibt es meist auch Profile.
 
Wenn Firefox 3.0 rauskommt hat sich das Problem der Falschen Farben im Browser erledigt. Dann könne theoretisch Bilder in jedem möglichen Farbraum ins Internet gestellt werden und werden auf dem Monitor, soweit es sein Farbraum zulässt korrekt angezeigt; jedenfalls mit einem kalibriertem. mit der Firefox3Beta 2 kann man sich schon mal ein Bild davon machen, was dann gehen wird.

Ich habe hier mal 3 Testbilder zum Thema Farbmanagement fähigem Browser hoch geladen.
 
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