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Canon USM AF Reparaturversuch

Käferthias

Themenersteller
Moin!

Endlich habe ich ein neues Bastelobjekt. Ein Canon EF 28-105 3.5-4.5 USM mit defektem Autofokus.
Tja, es ist mein erstes Objektiv, ich hoffe ich werde es hinbekommen.
Zu Eurer Unterhaltung stelle ich die Fotos vom Zerlegen hier ein. Eventuell brauche ich ein paar Hinweise hir und da ;)

Jetzt beschreibe ich erstmal die Symptome:
Manueller Fokus funktioniert ganz normal. Wenn ich den AF einschalte, hört man zu dem Zeitpunkt, an dem sich eigentlich der USM drehen sollte, ein sehr leises Zirp-Zirp. Es bewegt sich aber nichts.

Leider wurde das Objektiv schon einmal geöffnet, bevor ich es bekommen habe - das hat der Verkäufer leider "vergessen" zu erwähnen...
Jetzt kann ich nicht sicher sein, ob alle Teile richtigrum an richtiger Stelle sind. Hier hoffe ich auf Unterstützung.

Ich habe das Objektiv inzwischen einmal bis zum USM zerlegt, um mir das ganze mal anzuschauen. Bis auf eine abgebrochene Halterung (ich denke, das ist ein typischer Defekt an diesen Objektiven...) habe ich keine offensichtlichen Schäden gefunden.

Nachdem ich alles wieder zusammengebaut habe, hat der AF genau ein mal funktioniert...


Bilder folgen...
 
Hier die ersten, nicht sehr aussagekräftigen Bilder:

Objektiv:
image001ew4.jpg

image002to1.jpg


Ohne Elektrik. Man beachte die linke der drei Halteschrauben. Man kann die ausgebrochene Öse erkennen:
image003zs4.jpg


Verkleidung ist ab. Auch hier sieht man sehr verschwommen die gebrochene Öse:
image004ug9.jpg


Elektrik:
image005so4.jpg


Wer will dem USM bei der Arbeit zuschauen? Zusammengebaut, ohne Skala und AF/M-Schalter:
image006iu7.jpg


Zum Zusammenbau:

Folgende Reihenfolge hab ich "genommen":

1. Rotor (falschrum einsetzten geht nicht - sonst zu viel Spiel?)
2. Stator (die Zahnscheibe, Zähne in Richtung Rotor, Kabel muss man später ausrichten)
3. Gummi ( oder ist das Schaumstoff? Der sieht recht ausgenudelt aus...)
4. "pressure Spring" (wierum ist egal?)
5. Sicherungsring (wird eingedreht und presst durch die Drehung das ganze zusammen...)

Richtig so?
 
Du meinst für die Kontakte des Bajonet? Die sind sauber.

@ Nightshot
Deine Seite hatte ich schin angeschaut. Ich habe leider keinen Oszi hier, da muss ich erst meinen Freund anbetteln ;)

Und dann muss ich mir überlegen, wie ich den Oszi an das Objektiv angeschlossen bakomme.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Rotor (falschrum einsetzten geht nicht - sonst zu viel Spiel?)
Hmm, eigentlich kann man den nicht raus nehmen, aber hier muss es ja eine Rutschkupplung wegen MF geben. Du solltest die Schleifspuren der Zähne vom Rotor sehen können.
2. Stator (die Zahnscheibe, Zähne in Richtung Rotor, Kabel muss man später ausrichten)
YO, basst scho!
3. Gummi ( oder ist das Schaumstoff? Der sieht recht ausgenudelt aus...)
Die "flauschige" Seite muss zum Stator zeigen.
4. "pressure Spring" (wierum ist egal?)
Ist er schon auseinander gebrochen oder hängen die beiden Plättchen noch zusammen?
5. Sicherungsring (wird eingedreht und presst durch die Drehung das ganze zusammen...)
Ganz kritischer Punkt. Ist die Federplatte zu stark gedrückt, kann sich der USM nicht bewegen, ist sie zu locker bewegt er sich ohne den Rotor anzutreiben.
 
eigentlich kann man den nicht raus nehmen
Warum? Könntest du das genauer ausführen? Was mich irritiert: Der Stator und der Rotor haben axial etwa 2mm Spiel. Darf das so sein? Oder könnte da was fehlen?

Das Gummi ist von beiden Seiten gleich. Was hat es für eine Funktion? Isolation?

Der Pressor ist noch zusammen.

Der Sicherungsring ist aber nicht justierbar, oder?

Ich hab' das ganze nochmal auseinander und testhalber den Pressor einseitig und einlagig mit Klebeband abgeklebt, um Kurzschlüsse auszuschliessen. Nach dem Zusammenbau funktionierte der AF rekordverdächtige 3 mal. Nach einem leichten Druck gegen den USM dann noch einmal...
Der Ring drehte je in verschiedene Richtungen. Der Ausfall ist also nicht drehrichtungsabhängig. Ich hatte zwischendurch die Vermutung, dass der AF nur in eine Richtung dreht.

Ich kann irgendwie keine Regelmässigkeit feststellen.

Achso: Ich hab den Stator durchgemessen, ob vielleicht diese Klebestellen irgendwo gebrochen sind. War aber alles OK.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum? Könntest du das genauer ausführen?
Sonst ist der Rotor immer gleich mit dem Gehäuse mit Gewindegang verbunden, haber hier muss ja noch die Rutschkupplung rein, von daher könnte es passen.
Was mich irritiert: Der Stator und der Rotor haben axial etwa 2mm Spiel. Darf das so sein? Oder könnte da was fehlen?
2mm ist etwas viel, sonst würde ich eher 0,5mm schätzen. Ich hatte bisher aber nur L Linsen da, eventuell sind die genauer gemacht.
Das Gummi ist von beiden Seiten gleich. Was hat es für eine Funktion? Isolation?
Zuerst Isolation und dann noch als Schwingungsdämpfer und dann muss er den Stator auch noch richtig fest halten können. Etleiche Aufgaben. Ich hatte an der Stelle noch nie Gummi, sondern immer einen flauschigen Schaumstoff.
Der Sicherungsring ist aber nicht justierbar, oder?
Nun ja, je nachdem wie weit du den aufdrehst, bestimmt er den Druck von der Blattfeder.
Nach dem Zusammenbau funktionierte der AF rekordverdächtige 3 mal. Nach einem leichten Druck gegen den USM dann noch einmal...
Ist eindeutig ein mechanisches Problem.
 
>Ganz kritischer Punkt. Ist die Federplatte zu stark gedrückt, kann sich der USM nicht bewegen, ist sie zu locker bewegt er sich ohne den Rotor anzutreiben.

@nightshot: vollkommen richtig. im Urzustand ist der Sicherungsring über der Federplatte mit einem Klecks klebstoff fixiert (das wird ja werksseitig beim Zusammenpuzzlen gemacht. Ich frage mich dabei allerdings, ob es einen Anschlag gibt oder eine kurze Justage des Anpressdruckes vorgenommen wird. Das muss man eben selbst herausfinden.

Ich habe seinerzeit das Objektiv ohne AF/MF - Schalterdeckel zusammengebaut, dann kann man von außen den Ring noch mit einem sehr feinen Schraubendreher verschieben (drehen) und dabei den AF testen.
 
Hallo hboy,

Sieh dir mal mein letztes Bild an. Objektiv ohne Schalterabdeckung.

Ich bin inzwischen der (nicht fundierten) Meinung, dass man mit dem Fixierring nichts justieren kann. Er hat auch einen Anschlag. Bei mir macht es keinen Unterschied, wie stark oder schwach die Sache angespannt ist.
 
Hi,
ja hab ich gesehen. Bei mir konnte man den aber noch weiter anspannen, dann ging weder AF noch konnte man wirklich selbst drehen.
 
Ein Update nach längerer Zeit.

Ich hatte mir vor einer Woche ein funktionierendes ZoomObjektiv für meine reparierte EOS 300D gekauft und bin endlich mal zum Fotos machen gekommen. Die Begeisterung für die Kamera kannte keine Grenzen, da ich bisher die Auslöseverzögerung einer G5 gewohnt war...
Jedenfalls hat mich das angespornt, an dem defekten Objektiv nochmal weiterzubasteln.
Also hab ich nochmal den USM-Motor zerlegt, ich wollte mir die Kantakte zwischen Leitfolie und "Zahnrad" nochmal anschauen. Dabei ist mir plötzlich aufgefallen, dass, wenn man im ausgebauten Zustand Rotor und Stator gegeneinander gerieben und verdreht hat, eine bestimmte Position ein wenig gehackelt hat, als wenn ein wenig unausgehärteter Klebstoff zwischen den Flächen wäre. Ich habe dann die beiden Kontaktflächen mit "NevrDull" Polierwatte ein klein wenig poliert, nochmal versucht zu drehen - kein Hackeln mehr zu spühren.
Also alles wieder zusammengesetzt, an die Kamera geschraubt und siehe da, AF läuft wieder :D
 
Ich habe dann die beiden Kontaktflächen mit "NevrDull" Polierwatte ein klein wenig poliert, nochmal versucht zu drehen - kein Hackeln mehr zu spühren.
Also alles wieder zusammengesetzt, an die Kamera geschraubt und siehe da, AF läuft wieder :D

Mein Glückwunsch zu Deiner langen und erfolgreichen "Reparatur". :D :top:
 
Super, geht ja doch. :top: Nur wie hast du den Stator (Zahnkranz) pollieren können? Da bleibt doch alles in den Zwischenräumen hängen.
 
Das geht schon. Man muss halt ein wenig geduldig sein, immer nur in eine Richtung ziehen und der Krümmung folgen.
Ich habe da ein wenig Übung, zB vom Polieren von Messing-Schriftzügen an alten Röhrenradios ;)
Wobei "polieren" schon ein wenig übertrieben ist, in dem Fall. Ausführlich abwischen würde es wohl eher treffen.
 
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