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Stativ/-kopf Wanderstativ

rinju

Themenersteller
Hallo!
Ich beobachte nun schon länger einige Threads und habe auch mit der Suchfunktion nach Stativberatungen geschaut, will aber jetzt letzendlich doch noch einen eigenen Thread, um das bestmögliche Stativ zu finden.
Das Stativ sollte wie im Titel steht fast nur zum Wandern genutzt werden. Der Wunsch nach einem Stativ kam vorallem deshalb, da bei den letzten Wanderungen, nie richtig gute Gruppenbilder möglich waren und deshalb unsere Rucksäcke stapeln mussten um ansatzweise einen Unterstand für die Kamera zu bieten... Das will ich nicht nochmal erleben. :lol:
Ich sage es vorweg, da ich schon weiß, wie manche antworten werden: Mir helfen keine Vorschläge weiter, wo alleine der Kugelkopf soviel kostet, wie mein Budget für das ganze Stativ ist. Am liebsten wäre es mir wirklich, wenn ihr mir Empfehlungen in meinem Preisrahmen gebt. Mir ist bewusst, dass ich dafür nichts exzellentes oder sehr gutes bekomme (ist aber auch Definitionssache, für den einen mag ein 50€ Stativ auch schon seinen Zweck erfüllen nehm ich an), allerdings denke ich, dass ich in meinem Preisrahmen jedenfalls etwas akzeptables für Wanderungen bekomme, auch wenn ich Kompromisse eingehen muss, vorallem in der Stabilität.

Damit hier Übersicht herrscht, was ich genau will, ist im Folgenden der ausgefüllte Fragebogen:

[X] Ich suche hier mein erstes Stativ.

Ich suche...
[X] Stativ + Kopf (Hinweis: bei besseren Stativen muss man den Kopf extra kaufen)

Ich habe schon folgende Stative/Stativköpfe (Marke, Modell)...
[X] im Internet oder in Zeitschriften angeschaut:
  • Sirui T-005X
  • Cullmann Nanomax 450
  • Rollei Fotopro C5i
  • Slik Sprint Mini/Pro

Verfügbares Gesamtbudget:
[90€] Euro, davon
[X] keine Ahnung, wie das verteilt werden soll

[X] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage. (ungern)
[X] Eine Budgeterhöhung ist eventuell möglich. (Wenn ich für max. 15€ mehr was deutlich besseres bekomme, wäre es in Ordnung)

Welche Punkte sind dir beim Kauf am wichtigsten? (Summe soll 100% ergeben.)
15 % Hohe Stabilität (tendenziell schwerer und/oder teurer)
20 % Geringes Gewicht (tendenziell teurer und/oder wackliger)
40 % Günstiger Preis (tendenziell schwerer und/oder wackliger)
15 % Geringes Packmaß (tendenziell teurer und/oder wackliger)
10 % Große Auszugshöhe (tendenziell schwerer und/oder wackliger und/oder teurer)

Wie ist der voraussichtliche Verwendungszweck? (Summe soll 100% ergeben.)
Fast nur Reise, davon:
50 % Landschaft
25 % Astronomie
25 % Gruppenaufnahmen oder Bilder von einem Lagerfeuer oder Zeltplatz

Was kommt maximal auf das Stativ bzw. den Kopf?
oder:
50 (vorraussichtlich) mm längste und 12 mm kürzeste Brennweite wird an der Kamera Sony Alpha 6000 eingesetzt.

Besondere Gründe für den Kauf:
• Langzeitbelichtungen bei Nacht, oder auch Tag
• Gruppenaufnahmen


Stativ

Körpergröße:
[190] cm

Stativmaße (inkl. Kopf, gilt für normale und umklappbare Stative):
[X] Reisestativ (35 cm bis 45 cm Packmaß)

Stativhöhe:
[X] Stativ soll klein sein, dafür bücke ich mich auch.
[X] Stativ soll in Ausnahmefällen höher reichen (Mittelsäule).

Material (Info):
[X] egal (hauptsache leicht -> unter 1 KG)

Arretiersystem:
[X] egal

Mittelsäule:
[X] ja, zum Rein-/Rausschieben

Besonders wichtig sind mir diese Besonderheiten:
[X] Nutzbarkeit bei Nässe und im Wasser


Kopf

Kopfart:
[X] Kugelkopf (Ich habe zumindest mitbekommen, dass ein Kugelkopf am sinnvollsten sein soll für meine Zwecke)


So, das war der Fragebogen mit den wichtigsten Merkmalen.
Was mich besonders intressieren würde, ob hier jemand Erfahrung mit den Stativen: Sirui T-005X, Cullmann Nanomax 450, Slik Sprint Pro/Mini oder Rollei Fotopro C5i.
Über Sirui hab ich bisher nur gutes gehört und über Cullmann weniger. Kann das so bestätigt werden?

Ich bin dankbar um jede Hilfe und hoffe es beteiligen sich einige, damit ich ein passendes Stativ finde.

Liebe Grüße!
 
Schon mal an ein Einbeinstativ gedacht?

Mit diesen genialen, kaum Stellplatz benötigenden Universalgenies ziehe ich seit wahren Jahrzehnten durch die Lande, ohne je ein Dreibein vermisst zu haben! Leicht und trotzdem stabil für rattenscharfe Fotos!

Und das funktioniert am Abend, in der Nacht, bei HDR, Panoramen, Mitziehern, usw. Egal, ob Personengruppen in der Ferne oder Blümchen im Nahbereich! Ob am Meer oder in der Wüste. Draußen, unterwegs bei langen Wanderungen, Fahrradtouren, Fernreisen, ausschließlich ein Einbeinstativ.

Meine vielen sperrigen und schweren Stolperfallen "Dreibein" bleiben schön brav im Studio!
 
Rinju möchte aber bestimmt auf seine Gruppenbilder mit drauf, da fänd ich ein Einbein eher schwierig.

Ich hatte mal den Vorgänger vom t-0005x als mein damals erstes Stativ.

Mit diesem fummeligen, schwer einstellbaren Kugelkopf war es eher nervig zu arbeiten. Für Gruppenaufnahmen wird es aber sicher reichen.

Das andere (Landschaft, Langzeitaufnahmen) geht sicherlich auch, trotzdem blieb bei mir das Ding nach der ersten Reise fast immer zu hause, weil es eher Frust als Spaß bereitet hat. Und sobald du ein wenig Wind oder Erschütterungen hast, leidet die Bildqualität, was aber bei allen leichten+einigermaßen günstigen Stativen der Fall ist.

Ansonsten ist es aber gut verarbeitet, wertig, leicht und klein zu verpacken.

Ich würde es mir direkt vor einer Wanderung mal bestellen und schauen, wie es sich macht.
 
Schon mal an ein Einbeinstativ gedacht?

Mit diesen genialen, kaum Stellplatz benötigenden Universalgenies ziehe ich seit wahren Jahrzehnten durch die Lande, ohne je ein Dreibein vermisst zu haben! Leicht und trotzdem stabil für rattenscharfe Fotos!

Und das funktioniert am Abend, in der Nacht, bei HDR, Panoramen, Mitziehern, usw. Egal, ob Personengruppen in der Ferne oder Blümchen im Nahbereich! Ob am Meer oder in der Wüste. Draußen, unterwegs bei langen Wanderungen, Fahrradtouren, Fernreisen, ausschließlich ein Einbeinstativ.

Meine vielen sperrigen und schweren Stolperfallen "Dreibein" bleiben schön brav im Studio!

ich würde gern mal eine unverwackelte Langzeitaufnahme (sagen wir mal zwischen 10 und 30 Sekunden) mit einem Einbein sehen...

Das ist schier unmöglich, es sei denn man hat eine Schraubzwinge dabei...
Das was ein Einbein ausgleichen kann ist weniger als der IS, deshalb in meinen Augen nicht brauchbar da sich mein Wackeln beim Halten des Einbeins auf das Stativ und dann die Kamera überträgt und so eher verstärkt.

Ich schwöre auf das Slik Sprint Mini II GM - das trägt meine 60D + EF-S17-55/2.8 IS problemlos und ich trage es auch problemlos im Urlaub.
Als 'Immerdabei' ist es genial.

VG und einen schönen 4. Advent
Pauline
 
Schon mal an ein Einbeinstativ gedacht?

Mit diesen genialen, kaum Stellplatz benötigenden Universalgenies ziehe ich seit wahren Jahrzehnten durch die Lande, ohne je ein Dreibein vermisst zu haben! Leicht und trotzdem stabil für rattenscharfe Fotos!

Und das funktioniert am Abend, in der Nacht, bei HDR, Panoramen, Mitziehern, usw. Egal, ob Personengruppen in der Ferne oder Blümchen im Nahbereich! Ob am Meer oder in der Wüste. Draußen, unterwegs bei langen Wanderungen, Fahrradtouren, Fernreisen, ausschließlich ein Einbeinstativ.

Meine vielen sperrigen und schweren Stolperfallen "Dreibein" bleiben schön brav im Studio!
Puh, nein ehrlich gesagt nicht. Hört sich alles ziemlich gut an aber...

Pauline1981 schrieb:
ich würde gern mal eine unverwackelte Langzeitaufnahme (sagen wir mal zwischen 10 und 30 Sekunden) mit einem Einbein sehen...

Das ist schier unmöglich, es sei denn man hat eine Schraubzwinge dabei...
Das was ein Einbein ausgleichen kann ist weniger als der IS, deshalb in meinen Augen nicht brauchbar da sich mein Wackeln beim Halten des Einbeins auf das Stativ und dann die Kamera überträgt und so eher verstärkt.
Das war auch mein erster Gedanke. Kann ich mir ein Einbeinstativ so vorstellen, dassman es in den Boden richtig reinsteckt oder muss man es selbst immer halten? Weil wenn zweiteres der Fall ist, dann sind Gruppenbilder kaum möglich und wenn ersteres der Fall ist, wären Gruppenbilder auf festem Untergrund eigentlich auch unmöglich. Insgesamt eher ungeeignet für meine Zwecke, trotzdem Danke für deinen Vorschlag!



tunfaire schrieb:
Ich hatte mal den Vorgänger vom t-0005x als mein damals erstes Stativ.

Mit diesem fummeligen, schwer einstellbaren Kugelkopf war es eher nervig zu arbeiten. Für Gruppenaufnahmen wird es aber sicher reichen.
Okay, wie heißt denn der Vorgänger davon? Und was genau störte dich am Kugelkopf so? Wenn das Funktionen sind, die ich nicht unbedingt brauche, wäre das ja schon mal ein + Punkt für das Sirui T-005X



tunfaire schrieb:
Und sobald du ein wenig Wind oder Erschütterungen hast, leidet die Bildqualität, was aber bei allen leichten+einigermaßen günstigen Stativen der Fall ist.
Also lässt sich der Nebeneffekt unter 100€ eigentlich nicht beseitigen?



Pauline1981 schrieb:
Ich schwöre auf das Slik Sprint Mini II GM - das trägt meine 60D + EF-S17-55/2.8 IS problemlos und ich trage es auch problemlos im Urlaub.
Als 'Immerdabei' ist es genial.
Reicht die Höhe für dich denn aus, oder würdest du dir mehr wünschen? Soweit ich weiß, hat das ja die kleinste maximale Auszugshöhe der 4 Stative, die ich bisher im Visier habe.



An der Stelle nochmal vielen Dank für die Antworten. Hoffe auf weitere Beteiligung. :)
 
Reicht die Höhe für dich denn aus, oder würdest du dir mehr wünschen? Soweit ich weiß, hat das ja die kleinste maximale Auszugshöhe der 4 Stative, die ich bisher im Visier habe.

Das ist der Kompromiss, den ich eingehe. Ich versuche, wenn möglich, die Mittelsäule nicht auszufahren und auch das letzte Beinsegment.
Ich besitze auch noch ein großes Stativ (ein Manfrotto 190), klar ist damit das Arbeiten angenehmer, aber im Urlaub habe ich das nicht dabei.
Dafür passt das Slik sowohl in Fototasche wie auch in den Wanderrucksack und ich habe es schon tagelang durch die Gegend getragen ohne es gebraucht zu haben. Der entscheidende Vorteil ist, daß ich es dabei habe, wenn ich es brauche.

Bei der 60D habe ich den Vorteil des Schwenkdisplays, ich muß also nicht zwingend in die Knie gehen. Und wenns das Gelände her gibt, setze ich mich hinter das Stativ, oder stelle es (nur mit den unteren Segmenten ausgefahren) auf eine Mauer oder ähnliches.

Ich habe auch erst zwischen dem Sirui T-0005 und dem Slik Sprint Mini II GM geschwankt (preislich liegen beide auf gleichen Niveau) aber beim Sirui ist die Mittelsäule immer voll ausgefahren (und das erscheint mir nicht so gut hinsichtlich der Stabilität). Dafür ist der Kugelkopf etwas besser, aber da lässt sich beim Slik auch irgendwann mal ein anderer verwenden...

Einen schönen 4. Advent
Pauline
 
Okay, danke Pauline.

Dann ergeben sich mir jetzt noch zwei Fragen
1) Was ist am Kugelkopf vom Sirui besser, als an dem vom Slik Sprint Mini?
2) Wieso führt eine immer herausgezogene Mittelsäule zu weniger Stabilität?

Dir auch einen schönen 4. Advent morgen. :top:
 
Hi Rinju.

Meine Erfahrungen mit Stativen sind bisher vorwiegend theoretischer Natur.
Nachdem ich mit dem Sirui unzufrieden war und immerwieder gelesen habe, daß ein niedrigpreisiges Stativ relativ nutzlos ist, hab ich mich ausgiebig belesen und für meine neue Kamera auch ein höherwertiges Stativ gekauft.

Im Grunde kann man sagen, daß du für einfache Gruppenbilder bei Tage mit jedem Stativ klarkommen dürftest. Sobald es um Langzeitbelichtungen geht, reicht ein leichtes, billiges Teil nurnoch unter Idealbedingungen. (relative Windstille, Erschütterungsfreiheit).

Zudem ist die Handhabung und Verstellbarkeit bei billigen Modellen weder gut umsetzbar, noch genau genug.

Das gestaltete sich bei meinem damaligen Sirui T005 (ohne "X" und soweit ich das beurteilen kann, nicht wesentlich anders) folgendermaßen:

Ausrichten des Kugelkopfes und Festziehen. Oh, der Horizont ist leicht schief, also die Feststellschraube wieder etwas lösen und den Kopf verstellen. Huch, zu stark gelöst, komplette Stellung wieder verloren.
Also von vorn. Oh, jetzt ist der Kopf etwas nach vorn geneigt. Also gaaaanz vorsichtig die Schraube lösen, Kopf verstellen...Mist, sitzt zu fest und wenn ich stärker am Kopf ziehe, ruckt er gleich um einige Grad in eine andere Position....usw usw.

Alles in allem hat es nie wirklich Freude bereitet, den Kopf einzustellen, immer war er entweder zu fest oder zu lose und das Verstellen ging nur ruckend. Der Bildausschnitt war letztendlich meistens nur ein Kompromiss.
Allerdings hab ich mich nicht sehr ausgiebig damit beschäftigt und hatte auch wenig Erfahrung. Es kann durchaus sein, daß jemand feinmotorischeres damit weniger Probleme hat ;-)

Eine ausgezogene Mittelsäule verlagert zum einen den Schwerpunkt weiter nach oben und ist ein bewegliches Teil mehr, was Instabilität in das System bringt.

Eine Empfehlung auszusprechen fällt mir schwer. Wie gesagt, für Gruppenfotos reicht das einfachste vom einfachen aber für ernsthafte, kreative Fotografie, die Spaß macht, schließen sich die Faktoren leicht und billig gegenseitig aus.

Gewicht um 1kg bei brauchbaren Eigenschaften kostet richtig:

http://www.digitalkamera.de/Zubehör...580TQR5_und_GK1580TQR4_Reisestative/8359.aspx

Deshalb ist es vielleicht das beste, es mal mit einem Slik oder Sirui zu versuchen und parallel dazu ein "richtiges" Stativ zu leihen. (Vielleicht ja sogar hier im Forum). Dann wirst du feststellen, ob der Unterschied gravierend ist und sich das sparen lohnt.

Ich habe schon ganzschön gestaunt, als ich erstmals mit einem schwereren und hochwertigen Stativ + entsprechenden Kugelkopf gearbeitet habe.
 
@tunfaire:
Danke für die umfangreiche Antwort. Auch mal interessant, wenn man sieht, wieviel soein Stativ überhaupt kosten kann. Wobei das Geld (Achtung: Eigene Meinung), in anderen Bereichen viel sinnvoller angelegt wäre denke ich. Aber das ist ja jedem seine Sache.
Dass ich einen Kompromiss in verschiedenen kleinen Bereichen eingehen muss ist aufjedenfall für mich zu verkraften. Ich habe noch nie ein Stativ benutzt, so wird es für mich wahrscheinlich sogar großer Luxus sein, überhaupt mal eins zu haben. Und das erste Auto ist ja auch nicht gleich ein Porsche.
Die Idee, erst mal ein Stativ einfach zu kaufen und dann noch ein besseres auszuleihen find ich übrigens auch gut. Zur Not kann ich es wirklich nach 14 Tagen wieder zurückschicken. Dann sieht man in der Praxis genau die Unterschiede, besser geht's ja nicht.
Allerdings sollte ich schon wissen, welches ich eben kaufen, wobei wir wieder bei meiner anfänglichen Frage sind. :D

Also was denkt ihr eigentlich über das Rollei Fotopro C5i und das Cullmann Nanomax? Über das Slik und Sirui hab ich ja jetzt schon gute Infos bekommen, aber zu den anderen beiden würden mich auch noch ein paar Erfahrungen intressieren. Was ich gelesen habe, ist ja Cullmann eher qualitativ schlechter als Sirui.


@WinSoft:
Danke nochmal für die Fotobeispiele! Allerdings muss ich jetzt wirklich das Ganze eingrenzen und das Einbeinstativ ausschließen. Es ist sicherlich sehr leicht und flexibel, aber für meine Zwecke einfach nicht passend.
 
Mit einer Systemkamera und max. 50mm Brennweite hast du ja nicht gerade schwierige Bedingungen für das Stativ...

Mit dem Sirui hast du wenigstens kleines Packmaß, kleines Gewicht und geringen Preis. Das Rollei hat keins von den 3 Eigenschaften und ist trotzdem noch längst kein "richtiges" Stativ.

Das weiß ich allerdings nicht, weil ich es selbst ausprobiert habe, sondern aus Vertrauen auf ernsthafte Meinungen von Leuten, denen ich da Kompetenz zusprechen würde.
(stell die gleiche Eingangsfrage in der "fotocomunity.de", wenn du dir mal ordentlich den Kopf waschen lassen willst ;-) )

Das, worum es letzten Endes geht ist der Anspruch an einen selbst.
Ich hätte mir im Leben nicht vorstellen können, 250€ für so etwas wie ein Stativ auszugeben aber nun wo ich es habe, ist das Geld weg und ich denke nicht mehr dran.

Woran ich aber jedens Mal, wenn ich es nutze denke, ist wie angenehm und über jeden Zweifel erhaben das Arbeiten damit ist. Es macht Spaß und das Gelingen oder Mißlingen von Fotos liegt allein an meinem Können/Nichtkönnen.

Außerdem -um deinen Porsche vergleich aufzugreifen- wieso kaufst du dir einen schicken Sportwagen (Sony 6000), um ihn dann mit runderneuerten Billigreifen bis max 160km/h auszustatten? ;-)
 
Kauf dir ein Slik Sprint Pro II GM Stativ.

Ich hab eines als zweit Stativ für Reisen/Bergsteigen gekauft und bin damit sehr zufrieden. Die Handhabung eines dreimal so schweren Stativs ist angenehmer aber das Slik kann grundsätzlich fast alles was mein Cullman (2,5 kg schwer) auch kann. 1,6m höhe sind nicht phantastisch aber es reicht.

Besonderes Augenmerk sei übrigens auf die Zerlegbare Mittelsäule gelegt. Die ist wirklich toll für Makroaufnahmen.
 
tunfaire schrieb:
Mit einer Systemkamera und max. 50mm Brennweite hast du ja nicht gerade schwierige Bedingungen für das Stativ...
Der Interesse halber eine Frage, falls ich mal zu einem Tele aufrüste. Wird dann das Stativ mehr beansprucht, weil Teleobjektive schwerer sind? Und wie stark wirkt sich diese stärkere Beanspruchung aus?

Ansonsten kann ich in etwa bei dir herauslesen, dass du eigentlich das Sirui befürwortest von den 4 Stativen, ist das so richtig? Bin bisher auch eigentlich am meisten vom Sirui überzeugt.


Außerdem -um deinen Porsche vergleich aufzugreifen- wieso kaufst du dir einen schicken Sportwagen (Sony 6000), um ihn dann mit runderneuerten Billigreifen bis max 160km/h auszustatten? ;-)
Hehe, naja. Also wenn man die ganze Fotografie wirklich auf das Beispiel mit dem Auto überträgt, finde ich wäre das Objektiv eher die Reifen und das Stativ höchstens mal die Sitzbezüge. Also mit welchem Komfort man das Ganze ausnutzen kann. Ein teureres bzw qualitativ hochwertigeres Stativ ist ja im Endeffekt nichts außer ein stabileres Teil mit mehr Funktionen, im Gegensatz zum Billigstativ oder? (Also pauschal gesagt)
Außerdem braucht man ja das Stativ z.B. bei Schnappschüssen nicht.
Aber ich will garnicht groß rumdiskutieren, ich gebe dir natürlich damit recht, dass man mit einem teureren und qualitativ hochwertigerem auch mehr bekommt, ohne jede Frage. Ob man es braucht ist die andere Sache.


tunfaire schrieb:
Außerdem drängt sich mir aber auch die Frage auf, ob du ernsthaft der Meinung bist, daß ein Einbein das Richtige für Rinju sein könnte...
Wie im letzten Beitrag gesagt, ein Einbein ist für meine Zwecke nicht so gut. :)



@st1hart: Ist der Unterschied was die Stabilität betrifft zwischen dem Slik Sprint Mini und dem Slik Sprint Pro groß? Die Beinchen sehen schon sehr dünn aus beim Slik Sprint Pro.
 
Zuletzt bearbeitet:
Herje schade, jetzt wurd gerade beschlossen, dass es am Dienstag nochmal ins Salzkammergut zu einer Wanderung geht und ich hab noch kein Stativ. :(
Gibts irgendwelche Notlösungen die ansatzweise stabil sind?
 
Bonisto schrieb:
Nachdem der TO 2 Posts vorher bekundet hat, daß ein Einbein für ihn nicht infrage kommt, ist das doch überhaupt nicht mehr relevant. Und dem TO hilft das ebenfalls nicht.
Aber alle Dinge sind ja bekanntlich drei, wie in diesem Fall.

Da das Ganze mehr zu einer Einbein vs. Dreibein Diskussion wird, möchte ich noch einmal betonen, dass ein Einbein nicht in Frage kommt. Damit ich jetzt ein Schlussstrich ziehen kann für die Diskussion, erklären ich nochmal meinen genauen Standpunkt.
Zum Einen sind mir Gruppenbilder sehr wichtig. Deshalb brauche ich eben eine fest Vorrichtung, die die Kamera hält und per Fernauslöser betätigt werden kann. Außerdem wäre mit einem Einbein das nicht derart möglich, außer ich habe wieder irgendwelche Zusatzmaterial dabei, was mir aber ehrlich gesagt zu blöd ist, da jedesmal irgendwas noch rumzubauen. Wenn ich zum Beispiel auf der Straße die ewig entlang läuft und sich perfekt als Motiv für ein Gruppenbild oder eben Einzelbild von mir eignen würde (wenn ich alleine unterwegs bin), will ich einfach meine drei Stativbeine und nicht irgendetwas rumtüfteln, damit ich mal einen festen Stand unter der Kamera habe.
Zum Anderen spielen Langzeitbelichtungen eine wichtige Rolle. Damit meine ich nicht 2-3 Sekunden, sondern bis zu 30 Sekunden. Da gilt wieder gleiches: Ich will einen festen Stand und habe keine Lust irgendwie rumzubasteln, dass ich ein Einbein zum stehen bringe. Ein Beispiel dazu brauch ich jetzt wohl nicht bringen.
Letztlich muss man noch betonen, dass von dem Gewicht und Packmaß wirklich nicht so große Unterschiede zwischen Ein- und leichten Dreibeinern herrschen. Und ich fotografiere zu 100% nicht auf irgendwelchen Weihnachtsmärkten oder in Menschenmengen.
Zusammenfassend, wegen den beiden Hauptargumenten muss ich eben jetzt nochmal und zwar zum letzten mal betonen, dass ein Einbein für meine Zwecke Quatsch ist. Da brauch ich mich nichtmal groß damit auskennen, ich will einfach drei Beine auf denen die Kamera ansatzweise fest steht. :lol:
Und diese Annahme als "irrsinnig" zu bezeichnen ist auch sehr gewagt, Kurt. Aber sei's drum.


Nun nochmal:
Da wir hier wohl etwas am Thema vorbeigedriftet sind (Was ich allerdings überhaupt nicht schlimm finde, da ich eigentlich generell um Beteiligung froh bin).

Ich suche:
  • Ein Dreibeinstativ
  • Budget liegt bei 90€
  • Gewicht sollte unter 1 kg sein
  • Was damit gemacht wird sind Gruppenaufnahmen und Langzeitbelichtungen
  • Stabilität ist zwar wichtig, ich werde aber dort bewusst Kompromisse eingehen können
  • In nährer Auswahl stehen bisher: Sirui T-005X, Cullmann Nanomax 450, Slik Sprint Pro/Mini

Was mir noch gut wieterhelfen würde wäre jetzt, wenn ihr mir Kaufberatung gebt für meine Anforderungen und Gewichtung auf die 4 Stative legt, die ich schon im Visier habe. Mein Bauchgefühl spricht ja irgendwie für das Sirui.
Vorallem zum Cullmann würden mich jedoch noch Erfahrungen intressieren.

Liebe Grüße. :)
 
Und diese Annahme als "irrsinnig" zu bezeichnen ist auch sehr gewagt, Kurt.

Ich bitte darum, korrekt zu lesen:

Er tat dies in der irrigen Annahme, ...

Aber Deine Ausführungen sind nachvollziehbar und daher wohl weder irrig noch irrsinnig. Ich wollte nur vermeiden, dass Unkenntnis zur falschen Entscheidung führt, aber das scheint also nicht notwendig gewesen zu sein. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg mit dem Stativ, für das Du Dich letztendlich entscheidest.
 
Jetzt war ich heute Bergwandern (und habe das Stativ wirklich vermisst) und leider ist die Einbein vs. Dreibeinstativ - Diskussion immer noch nicht beendet... Wäre es möglich das wo anders weiterzuführen, es hindert wahnsinnig daran, dass der Thread übersichtlich bleibt, danke.
Außerdem hat ja mein Thread nichts mit der Diskussion am Hut.

Achja, nur so nebenbei, war übrigens sehr schön. Der Leonsberg im Salzkammergut ist absolut zu empfehlen. Und Schnee hab ich wenigstens auch noch gesehen vor Weihnachten... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@forent: Danke! :lol:

Also wenn mir jemand helfen kann, nehm ich immer noch gerne Hilfe an. Nochmal meine Grundfragen, bzw was mich grundsätzlich intressiert:

Meine Auswahlkandidaten waren bisher Sirui T-005X, Cullmann Nanomax 450, Slik Sprint Mini/Pro und Rollei Fotopro C5i.

Derzeitiger Stand:
Das Rollei ist eigentlich so gut wie draußen, habe damit noch kaum was gutes gehört und ist angeblich überteuert für das was man bekommt. Das Slik Sprint Pro/Mini sind aufjedenfall der Überlegung wert. Über das Cullmann hab ich noch keine weiteren Infos bekommen, soll aber laut anderen Threads auch nicht derart gut sein.
Das Sirui T-005X ist bisher mein Favorit und ich tendiere auch dazu es zu nehmen, falls keiner mehr bessere Alternativen für meine Ansprüche hat. :)

So, wer helfen kann jetzt gerne. Aber bitte stellt die OT Diskussion ein, die jetzt schon nahezu 2-3 Seiten beinhaltet. Das hilft mir nicht weiter.
Ist auch nicht böse gemeint.

Und eine Frohe Weihnachten euch alle!
 
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