Wenn es nur um den totalen Verwisch-Effekt geht, kann der Filter eigentlich gar nicht stark genug sein. Schlimmstenfalls reichen dann bei sehr trübem Wetter die normalen Belichtungszeiten der Kamera nicht mehr aus. (Keine Ahnung, wie lang das bei Olympus ist, und welches Zubehör man braucht, um länger zu belichten.)
Allerdings gibt es ja noch die Blende als Steuerungselement. Wenn man nicht eine ganz bestimmte Schärfentiefe braucht, kann man ca. zwischen 5,6 und 16 gut arbeiten, was ja auch schon drei Stufen Regelbereich rauf oder runter sind. Und wenn es wirklich mal knapp wird mit der Belichtungszeit, bleibt immer noch die Notlösung, auf ISO 200 oder 400 hochzugehen.
Kurz gesagt: Als einzelnen Filter würde ich an Deiner Stelle den 1000er vorziehen - sofern Dich die Handhabung nicht abschreckt.
Falls es für die Entscheidung hilft: Bei Delamax ist der 64er in Wirklichkeit eher ein 100er (d. h. etwas stärker) und der 1000er in Wirklichkeit eher ein 750er (d. h. etwas schwächer als angegeben).
Außerdem schließe ich mich dem Rat von MrHiggins an, die Wasserfälle zusätzlich auch normal zu fotografieren (so um ca. 1/125 Sekunde Belichtungszeit entspricht das Ergebnis recht gut dem natürlichen Eindruck; ab etwa 1/1000 Sekunde gibt es den Einfrier-Effekt). Dann kannst Du hinterher entscheiden, wo Du den Effekt haben willst, und wo es einfach nur eine realitätsnahe Urlaubserinnerung sein soll. Wenn Du mit lauter Graufilter-Bildern nach Hause kommt, werden Dich die Leute fragen, was an Deiner Kamera kaputt ist.
