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Zooms mit konstanter Blende über ganzen Brennweitenbereich

Karl-Alfred_Roemer

Themenersteller
Mir geht wieder mal eine Frage nicht aus dem Kopf:

Es gibt ja Zooms, die über den gesamten Brennweitenbereich
identische Blendenwerte haben.
Z.B. Das Canon Canon EF 70-200mm 1:2.8L IS USM

Wir wissen ja, dass der Blendenwert keine Größenangabe der
Blende ist, sondern das Verhältnis von Brennweite zu Blenden-
durchmesser.

WENN das so ist, dann müsste die Blende bei obigen Zooms
kontinuierlich angepasst werden, wenn man zoomt, sprich
die Brennweite ändert. Ist das so korrekt? Falls nicht. Wo
liegt mein Denkfehler´
 
Ne, ist schon so richtig. Der Blendendurchmesser (bei gleicher Blendenzahl) ändert sich entsprechend beim Zoomen. Man kann den unterschiedlichen Öffnungsdurchmesser beim Blick durch die Frontlinse auch sehen.

M-A
 
Hätte dann nicht vielleicht ein 18-200 2.8 dieselbe Größe wie ein 70-200 2.8? Wenn doch bei 200mm der Öffnungsdurchmesser am größten ist...

Naja, wenn dem wirklich so wäre, gäbe es ja dieses Objektiv schon ;)
 
Alles klar. Deine Antwort erspart es mir, so ein
teures Ding zu kaufen, und selbst durchzugucken. :D

Dann hätte ich aber gleich die nächste Frage:

Wenn die Blende mitgeführt wird, aber der
Fotograph das vielleicht garnicht möchte,
weil er z.B. bewusst ganz wenig Tiefenschärfe
haben möchte ODER im Weitwinkelbereich, indem
die Blende ja ganz klein sein müsste, viel Lichtstärke
braucht: Kann er dann irgendwie eingreifen?
 
Verstehe auch nicht wirklich warum die Blende, die sich proportional zur Brennweite öffnet nicht einfach in der Anfangsbrennweite maximal auf ist? dann hätten wir ein 17-50 1.8-2.8? Ist das Technisch nicht umsetzbar, oder sehe ich das komplett falsch???
 
Die mechanische Größe des "Lochs" ist doch beim Fotografieren uninteressant
Entscheidend ist der optische Blendenwert. Bei einem "konstanten" Zoom bleibt der ja beim Zoomen auch konstant und verschiebt sich nicht.
Erst wenn man ein Zoom mit kleiner werdender Blende hat (z.B. xx/4,0-5,6) kann es einem passieren daß plötzlich der Blendenwert springt weil im bei langer Brennweite eben nur noch /5,6 möglich sind. Das muß man im Auge behalten, wenn man in Av fotografiert.
dann hätten wir ein 17-50 1.8-2.8?
Ein Objektiv besteht ja nicht nur aus Frontlinse und Blende. Der Strahlengang wird auch durch die "weiter hinten" sitzenden Teile begrenzt. Und wenn das passiert ist es nur vernünftig, die unnützen äußeren Strahlen gleich wegzublenden weil sie nur unnütz Streulicht ins Objektiv brächten.
 
Wenn die Blende bei 50mm 25cm groß ist, dann habe ich Blende 2,5. Wenn ich auf 30mm zoome, wird die Blende (ich mein den Durchmesser) ja nicht kleiner, sondern bleibt ja eigentlich bei 25cm, also müsste ich fast Blende 1 haben :confused:
 
Verstehe auch nicht wirklich warum die Blende, die sich proportional zur Brennweite öffnet nicht einfach in der Anfangsbrennweite maximal auf ist? dann hätten wir ein 17-50 1.8-2.8? Ist das Technisch nicht umsetzbar, oder sehe ich das komplett falsch???

eine berechtigte Frage -- diese zeigt schon, dass die Aussage schlichtweg nicht stimmt. Jeder der ein Zoom mit konstanter Öffnung hat kann ja mal die Blende ein Stück aufmachen und dann beim Zoomen die Lamellen beobachten. Da tut sich nichts.

Viele Posten hier, ohne genau zu wissen von was sie reden...

Zunächst muss man mal den grundsätzlichen Aufbau eines Zooms mit konstantet Öffnung anschauen. Hier ist z.B. eine mögliche Konstruktion erklärt:
http://www.mikroskopie-muenchen.de/pankrat.html

Man hat also ein Grundobjektiv + Blende und die afokale Zoomgruppen veränderlicher Vergrößerung davor. Die "Blende" eines Objektives hängt vom Verhältnis der Eintrittspupille zur Brennweite ab. Die Eintrittspupille ist wiederum das objektseitige Bild der Aperturblende. Wenn man nun die Brennweite durch eine afokale Zoomgruppe verdoppelt, verdoppelt sich die Eintrittspupille einfach mit. Ist gut zu sehen, wenn man von vorne auf ein solches Objektiv beim Zoomen draufschaut. An der Blende tut sich mechanisch nichts, sie wird jedoch stärker vergrößert dargestellt.

Bei Zooms mit nicht-konstanter maximaler Öffnung (wie die "Blende" korrekterweise heissen müsste) liegen andere Konstruktionsprinzipien zugrunde oder das vergrößerte Bild der Blende "passt nicht mehr in die Frontlinsengruppe rein" (bildlich gesprochen).
 
Jeder der ein Zoom mit konstanter Öffnung hat kann ja mal die Blende ein Stück aufmachen und dann beim Zoomen die Lamellen beobachten. Da tut sich nichts.

Warum auch, oder reden wir hier über manuelle Objektive mit Arbeitsblendenmessung? Außerdem kann ein Objektiv ja mehr als eine Blende haben. Solange optische Baugruppen hinter der Blende bewegt werden, "sehen" sie eine kleinere Öffnung, wenn sie in Richtung Kamera bewegt werden. Nicht daß ich mich mit Objektivkonstruktion auskennen würde...
 
Man hat also ein Grundobjektiv + Blende und die afokale Zoomgruppen veränderlicher Vergrößerung davor. Die "Blende" eines Objektives hängt vom Verhältnis der Eintrittspupille zur Brennweite ab. Die Eintrittspupille ist wiederum das objektseitige Bild der Aperturblende. Wenn man nun die Brennweite durch eine afokale Zoomgruppe verdoppelt, verdoppelt sich die Eintrittspupille einfach mit. Ist gut zu sehen, wenn man von vorne auf ein solches Objektiv beim Zoomen draufschaut. An der Blende tut sich mechanisch nichts, sie wird jedoch stärker vergrößert dargestellt.

Absolut richitg. Die mechanische Blende bleibt gleich, aber durch das verschieben der Linsen ändert sich die Eintrittspupile.
 
Warum auch, oder reden wir hier über manuelle Objektive mit Arbeitsblendenmessung? Außerdem kann ein Objektiv ja mehr als eine Blende haben. Solange optische Baugruppen hinter der Blende bewegt werden, "sehen" sie eine kleinere Öffnung, wenn sie in Richtung Kamera bewegt werden. Nicht daß ich mich mit Objektivkonstruktion auskennen würde...

Wie macht das die kamera eigentlich mit der Blende ? Wird die eingestellte Blende immer erst unmittelbar vorm Auslöösen tatsächlich im Objektiv eingestellt ? Immerhin wird das Bild im Sucher ja nicht dunkler wenn ich im Av die Blende erhöhe.
 
Gute Kameras haben ja auch extra eine Taste, mit der die eingestellte Blende gesetzt werden kann, zur Vorschau.
 
Wenn die Blende bei 50mm 25cm groß ist, dann habe ich Blende 2,5. Wenn ich auf 30mm zoome, wird die Blende (ich mein den Durchmesser) ja nicht kleiner, sondern bleibt ja eigentlich bei 25cm, also müsste ich fast Blende 1 haben :confused:
a) 50/25 = 2
b) 25 cm / 50 mm = f/0.2
c) 25 cm / 30 mm = f/0.12
d) wenn Du b) oder c) mit konventioneller Optik tatsächlich realisierst, dann wäre dies Nobelpreis-verdächtig.

Nur mal um der Exaktheit genüge zu tun ;)
 
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