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Makro - wie ist das mit DSLR?

anmu

Themenersteller
Ich plane, die Canon 350 D zu kaufen. Allerdings habe ich mit Spiegelreflex noch keinerlei Erfahrung (außer mal mit der analogen meiner Freundin rumgespielt).

Zur Zeit habe ich eine Ricoh Capillo G3, mit der ich unten angehängte Bilder gemacht habe. Die Kamera läßt mich ja bis auf 1 cm an den das Objekt ran.

Erstes Bild ist nachts am Strand unter dem Licht eines Scheinwerfers gemacht (Sandhaufen aus 5 cm, 1 Sekunde belichtet).

Das zweite zeigt eine Orichidee, die ich dann in den anderen beiden Bildern aus extremer Nähe fotografiert habe.

Nun meine Frage: Geht das auch mit Spiegelreflexkameras (bestimmt! :) ). Aber was brauche ich dafür? Wenn ich mir Makro-Objektive anschaue, komme ich höchstens auf 20 cm ran (z.B. das EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM). Das ist die 20-fache Entfernung.

Anmu
 
Mit den meisten Makroobjektiven hast du 1:1 Abbildungsmaßstab, d.h. du kannst 15x22mm Fläche formatfüllend aufnehmen - aus großer Distanz !
Übrigens ist die Naheinstellgrenze von der Sensorfläche ab gemessen und nicht von der Frontlinse.
Mit einem 100mm Makro kannst du etwa 14cm nah ran um 1:1 zu erreichen.
 
ich gaube, dass hier ein klassiches missverständnis vorliegt. gute makroaufnahmen heißen nicht, dass man mit dem objektiv auf 2cm herankriechen kann. wird zwar oft als vorteil vor allem bei den kompaktkameras kommuniziert ist, aber in den seltesten fällen einer.
Wenn man weiter wegbleiben kann, ist es sogar viel besser, weil man ansich garnicht erst die chance bekommt einen schatten auf das motiv zu werfen und so (vorallem bei studiofotografie) viel besser die ausleuchtung kontrollieren kann. außerdem ist das risiko sich den tollen stein, den man fotografieren möchte, gegen die linse zu rammen viel geringer. und man muss das heupferd auch nicht betäuben damit ist wirklich für eine makroaufnahme still hält :)


mfg esia
 
@aze

Danke für den Link. Das hat mich überzeugt. :)

Jimmi schrieb:
Mit den meisten Makroobjektiven hast du 1:1 Abbildungsmaßstab, d.h. du kannst 15x22mm Fläche formatfüllend aufnehmen - aus großer Distanz !
Übrigens ist die Naheinstellgrenze von der Sensorfläche ab gemessen und nicht von der Frontlinse.
Mit einem 100mm Makro kannst du etwa 14cm nah ran um 1:1 zu erreichen.

Wie genau ist das mit den Macro-Objektiven?
Zu den "normalen" habe ich unter dem Elearning ja interessante Informationen gefunden (von wegen der Vergrößerung mit den höheren Werten).

Aber wie ist das mit den Makro-Objektiven und dem Abbildungsverhältnis? Gibts da einen netten Link, wo das mal alles erklärt wird?

Oder, noch besser: Ein gutes Buch zur Digitalfotografie mit SLR, wo auch sowas gut erklärt wird...

Anmu
 
abend !

@jimmi
woher hast du denn das ,das man mit den meisten Makroobjektiven einen 1:1 Abbildungsmaßstab hat ?
von tamron gibt es 2, von sigma 4, und von canon was ich weis sind es auch nur 2, die einen Abbildungsmaßstab von 1:1 schaffen.

@amun
am besten ist es wenn du auf den herstellerseiten nachsiehst da findest du bei den technischen daten auch den abildungsmassstab der objektive.

ich pers. habe ein tamron 90 SP DI 2.8 mit dem ich sehr zufrieden bin ausser der etwas langsame autofokus aber das schafft auch eine massstab von 1:1

mfg Andi
 
:confused:
Keine Ahnung, was ich eigentlich grad schreiben wollte. :o
Aber ich glaub das wars.
Man kann mit jedem "echten" Macroobjektiv 1/1 ablichten.
Sowas wie das Sigma 70-300 APO Macro Super ist ja kein Macroobjektiv im eigentlichen Sinn.
Ich glaub, daß ihr nur aneinander vorbei redet.
 
anmu schrieb:
Ich plane, die Canon 350 D zu kaufen. Allerdings habe ich mit Spiegelreflex noch keinerlei Erfahrung (außer mal mit der analogen meiner Freundin rumgespielt).

Zur Zeit habe ich eine Ricoh Capillo G3, mit der ich unten angehängte Bilder gemacht habe. Die Kamera läßt mich ja bis auf 1 cm an den das Objekt ran.

Erstes Bild ist nachts am Strand unter dem Licht eines Scheinwerfers gemacht (Sandhaufen aus 5 cm, 1 Sekunde belichtet).

Das zweite zeigt eine Orichidee, die ich dann in den anderen beiden Bildern aus extremer Nähe fotografiert habe.

Nun meine Frage: Geht das auch mit Spiegelreflexkameras (bestimmt! :) ). Aber was brauche ich dafür? Wenn ich mir Makro-Objektive anschaue, komme ich höchstens auf 20 cm ran (z.B. das EF-S 60mm 1:2.8 Macro USM). Das ist die 20-fache Entfernung.

Anmu

Hallo ,
mit der Kompakten sind Makros schon auf den ersten Blick schneller zu bewerkstelligen. Desweiteren hat man zunächst auch mal den Vorteil einer größeren Schärfentiefe durch den kleineren Sensor, was sich in anderen Situationen als ungünstig zeigt, z.B. wenn man ein Objekt (z.B. Porträt) schärfemäßig vom Hintergrund trennen will. Der angeführte Vergleich mit dem Macro-Objektiv ist so nicht ganz korrekt, weil die Makrofähigkeit der Kompakten meist mit dem minimalen Abstand der Frontlinse vom Objekt beworben wird, bei der Spiegelreflex ist der angegebene Mindestabstand von der Chip- bzw. Filmebene gemessen. Der min. Abstand bei den Kompakten ist dann auch meist nur in Makroeinstellung, die mit einer kurzen Brennweite (Weitwinkel) gekoppelt ist möglich, d.h. Du mußt fast in das Objekt kriechen um das gleiche abzubilden, wie z.B. mit dem 60mm-Makro an der DSLR. Die 60mm entsprechen ja durch den kleineren Bildwinkel an z.B. der 350D etwa einem 100mm-Objektiv an der analogen oder an der Vollformat-Sensor-Kamera, so dass Du praktisch mit einem Tele aus 20cm Entfernung fotografierst und dann wiederum soviel aufs Bild bekommst, wie mit einem Weitwinkel aus geringerer Entfernung.
Als Beispiel für eine Werbegag-mäßige Angabe sei hier die Fuji Finepix S7000 genannt, mit der ich praktische Erfahrung habe (übrigens für eine Kompakte ein sehr gutes Gerät, meiner Meinung nach). Hier wird der min. Abstand im Super-Makro Modus mit 1cm angegeben, was auch wirklich geht, aber man ist halt mit dem Objektiv so weit am Objekt, dass man ihm durch den Schatten des Objektivs das Licht nimmt! Man muß dann schon aufpassen, dass man das Objekt nicht mit der Frontlinse berührt.
 
freewilly schrieb:
abend !

@jimmi
woher hast du denn das ,das man mit den meisten Makroobjektiven einen 1:1 Abbildungsmaßstab hat ?
von tamron gibt es 2, von sigma 4, und von canon was ich weis sind es auch nur 2, die einen Abbildungsmaßstab von 1:1 schaffen.

mfg Andi

Man muss halt in der Beschreibung schauen welche 1:1 schaffen und das sind eben die meisten Makroobjektive. Dazu gibt es von Fremdherstellern noch Zoombobjektive, die ca 1:2 schaffen.
1:1 :
Tamron: 90mm und 180mm
Sigma: 105m , 150mm , 180mm
Canon: 60mm, 100mm , 180mm , MP-E 65mm


ammu schrieb:
Aber wie ist das mit den Makro-Objektiven und dem Abbildungsverhältnis? Gibts da einen netten Link, wo das mal alles erklärt wird?

Einfach gesagt:
Bei 1:1 wird das Motiv in Originalgröße auf den Sensor projeziert, also 1 cm wird auch auf dem Sensor 1 cm groß abgebildet.
Bei 1:2 wird ein cm als 1/2 cm abgebildet usw.
Maximal kannst du mit einem 1:1 Makroobjektiv an der 350D eine Fläche von maximal 22x15mm (entspricht der Sensorfläche) Formatfüllend aufnehmen.
 
Um Jimmis Beispiel praktisch zu verdeutlichen - ein 1 Cent-Stück nimmt die volle Höhe des Sensors (ca. 15mm) ein.

Es ist zwar eine tolle Sache, wenn man mit dem Objektiv bis auf 1cm ans Objekt kann, macht aber bei Makros von Insekten recht wenig Sinn. Da hat man mitunter schon bei 15 oder 20cm Objektabstand Probleme mit den nervösen Tierchen. Deshalb gibt es auch Makros mit größerer Brennweite (150mm bzw. 180mm). Nachteil ist dort allerdings, dass man das Objektiv mitunter nicht mehr verwacklungsfrei halten kann.
90-100mm sind ein guter Komprimiss aus Objektabstand, Verwacklungsresistenz und Gewicht (und Preis) des Objektivs.
 
wenn man nicht allzuviel Aufwand für gute Makros treiben will, dann ist eine Prosumer mit einem Vorsatzachromaten wohl die beste Lösung (am besten noch mit Imagestabilisator)

Jeder Umsteiger ist erstmal schwer enttäuscht wenn er mit einer DSLR Makros macht, da die Schärfentiefe einfach minimal ist, das kann man auch mit abblenden nicht einholen.


Die beworbenen Makroabilities sind meist Quark, wie ja schon gesagt wurde, aber da ein langes Tele sehr gut mit einer Vorsatzlinse (bitte keine einfache Linse sondern ein zweiteiliges Vorsatzglied mit achromatischer Korrektur) zusammenarbeitet kommt man sehr einfach auf einen Abbildungsmasstab der bei einer DSLR schon 1:1 wäre und wenn man dann zB ein gebrauchtes 50mm Objektiv umgekehrt vor das Objektiv der Prosumerkamera setzt, dann kann man schon in den extremen Bereich vorstossen.

Wenn Du also überwiegend Makros machen willst, dann kauf lieber eine sehr gute Prosumer als eine DSLR, denn gerade im Makrobereich ist Schärfentiefe alles.
 
Hallo Freunde der Macro-Fotografie,
beim Fotografieren von sehr kleinen Objekten ist eine DSLR von unschätzbarem Vorteil. Insbesondere bei bewegten Motiven wie Insekten oder Blumen, die sich im Wind bewegen ist das Scharfstellen mit einer trägen Kompaktkamera sehr schwierig.
Bei einem Aufnahmeabstand von 5 Zentimetern kann man vielleicht Briefmarken oder Münzen fotografieren, aber sicherlich keine Kleintiere. Die lange Brennweite (z.B. EF 2,8/100mm Macro) ermöglicht die notwendige Distanz zum Motiv. Wegen der geringen Tiefenschärfe muß man im Nahbereich stark abblenden (ab f/8), deshalb ist ein Einbeinstativ zur Vermeidung von Verwacklungen sehr nützlich.
 
wenn Du zB auf eine Panasonic FZ-20 eine +2 Nahlinse setzt, dann hast Du mehr Aufnahmeabstand, das Ganze stabilisiert und zu einem Preis zu dem Du nichtmal das Makroobjektiv für die EOS bekommst. Und zusätzlich noch mehr Schärfentiefe als Du selbst mit Blende 22 an der EOS erreichen wirst.


@ Wokie
wirklich schöne Biene! Das Wasser als Untergrund ist mal was ganz anderes.

Ich muss mal suchen ich hab irgendwo noch ein Bild einer Biene mit meiner alten 2MP Kamera Olympus UZ 2100 + Billignahlinse +3.

/edit:

Biene6.jpg


Biene5.jpg


Biene1b.jpg


wie gesagt, die Qualität liegt an der Verwendung einer billigen Hamanahlinse und einer 2 Megapixelkamera, aber man sieht schon was in einer Superzoomkamera so an Makropotential steckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nightstalker schrieb:
Jeder Umsteiger ist erstmal schwer enttäuscht wenn er mit einer DSLR Makros macht, da die Schärfentiefe einfach minimal ist, das kann man auch mit abblenden nicht einholen.

hä warum das denn ? Mit Blende 8-18 kann man hervorragende Makros machen. Also die Schärfentiefe ist in meinen Augen das kleinste Problem, problematisch ist die Verschlußzeit.

Den Hummelschweber habe ich nur mit Blende 8 gemacht: https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=266813&postcount=1
 
Zuletzt bearbeitet:
-Silvax- schrieb:
hä warum das denn ? Mit Blende 8-18 kann man hervorragende Makros machen. Also die Schärfentiefe ist in meinen Augen das kleinste Problem, problematisch ist die Verschlußzeit.

Den Hummelschweber habe ich nur mit Blende 8 gemacht: https://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=266813&postcount=1


lies doch nochmal was ich eigentlich geschrieben habe....

"Jeder Umsteiger" ...und das ist so, habe ich selber oft genug erleben müssen. Dass man im extremen Bereich (ohne grossen Aufwand zu treiben...wie ich auch schon schrieb) einfach mit der erzielbaren Schärfentiefe nicht mithalten kann bei Benutzung einer DSLR ist Fakt.

Wenn ich genügend Aufwand treibe und das entsprechende Equipment nutze, dann ist das wieder was anderes, aber einfach mal Freihand ein Insekt mit der DSLR ist bedeutend weniger easy als mit einer stabilisierten Prosumer wie zB einer Panasonic FZ-20 + Vorsatzachromat.

Was nicht heisst, dass es nicht geht:
(allerdigs halt mit Blende 20 bei ISO 400)
 
@Nightstalker&Silvax: Der Vergleich von DSLR und den Kompakten läuft wieder mal auf das bekannte Nullsummenspiel hinaus:

- Die Kompakten haben von Haus aus eine spürbar größere Schärfentiefe. Andererseits setzt bei ihnen die Unschärfe durch Beugung deutlich früher ein
---> gute Makroobjektive vor DSLRs lassen sich um 3-4 Blendenstufen weiter abblenden (mein Erfahrungswert)

- Blendet man nun Makroobjektive an DSLR weiter ab verliert man natürlich Licht. Die deutlich kleineren Chips in den Kompakten sind allerdings den Sensoren in den DSLR um mehrere Blendenstufen unterlegen .. ISO 400 an meiner 20D entspricht durchaus den Ergebnissen guter Kompakter, muss ich an kompakten ISO 200 wählen lande ich schon bei ISO 800 oder höher (MK II).

- In Summe bleibt ein Vorteil der Kompakten von etwa einer Blendenstufe. Das war für mich kein Grund auf die immensen Vorteile der Makrofotografie mit einer SLR zu verzichten:
  • deutlich bessere Möglichkeiten zur Fokussierung und Schärfebeurteilung im optischen Sucher
  • freie Wahl des Makroobjektives nach Anspruch und fotografischer Situation
  • Spiel mit Freistellung/Unschärfe bei relativ offener Blende
  • uswusf.

Viele Grüße
Martin :)
 
Meiner Meinung nach ist es weit mehr als 1 Blende, aber das ist gefühlt, nicht gerechnet...wer sich die arbeit machen will:

www.erik-krause.de da gibts den bekannt guten Schärfentiefecalc.

ansonsten habe ich ja geschrieben, wenns um makros geht...

Ein Nullsummenspiel ist das natürlich im Makro nicht, denn eine Panasonic FZ-20 kostet weniger als die hälfte einer 20D und dann hat man noch kein Objektiv...eine Nahlinse kostet in 62mm unter 70.- Euro (Nikon 6T) und dann hat man eine stabilisierte Kombi....und das zu einem Preis der unter dem einer IS Teleoptik liegt.


Wenns darum geht Makros nur als Nebenbereich zu machen ist das klar, dann würde ich auch nicht auf meine DSLR verzichten wollen, bei Makro als Haupteinsatz und (wie schon erwähnt) dem Wunsch keinen allzu grossen (und ins Geld gehenden) Aufwand zu treiben würde ich unbedingt zur Prosumer raten.
 
Nightstalker schrieb:
lies doch nochmal was ich eigentlich geschrieben habe....

"Jeder Umsteiger" ...und das ist so, habe ich selber oft genug erleben müssen. Dass man im extremen Bereich (ohne grossen Aufwand zu treiben...wie ich auch schon schrieb) einfach mit der erzielbaren Schärfentiefe nicht mithalten kann bei Benutzung einer DSLR ist Fakt.

muß man ja auch nicht, man braucht nicht unbedingt die hohe Schärfentiefe der Kompakten zumal die auch ein Nachteil sein "kann" auch bei Makros. Wie ich schon geschrieben habe ist die Schärfentiefe das kleinste Problem bei Makros, das Problem ist die Verschlußzeit. Die macht die Insektenmakrofotografie sehr schwer mit den DSLRs. Bei Tabletopmakros ist das "absolut" kein Thema und die Schärfentiefe ist mehr als ausreichend.

Nightstalker schrieb:
Wenn ich genügend Aufwand treibe und das entsprechende Equipment nutze, dann ist das wieder was anderes, aber einfach mal Freihand ein Insekt mit der DSLR ist bedeutend weniger easy als mit einer stabilisierten Prosumer wie zB einer Panasonic FZ-20 + Vorsatzachromat.

Was nicht heisst, dass es nicht geht:
(allerdigs halt mit Blende 20 bei ISO 400)

Naja was heißt genügend Aufwand, diesen Hummelschweber habe ich auch "freihand" geknipst war eigentlich keine große Sache. Auch diese Aufnahmen sind alle von Hand fotografiert:

http://www.silvax.de/gallery/details.php?image_id=1621 (Blende 11)
http://www.silvax.de/gallery/details.php?image_id=1594 (Blende 9)

Man muß nicht unbedingt utopischen Blenden benutzen um scharfe Bilder zu bekommen. Und mit Blende 8-9 oder 11 kann man durchaus auch von Hand noch scharfe Bilder bekommen.
 
mit genug Aufwand meine ich zB Blitze für Ausleuchtung und Hintergrund, Ein- bis Dreibein etc.

mit der Stabikamera gehe ich hin und mache (wie gesagt mit einem Bruchteil des finanziellen Aufwands) freihand mit Blende 5,6 und 1/30 ein Foto, das bei einer DSLR 2:1 wäre und noch weiteres Equipment erfordern würde ausser einem Makroobjektiv. Die Abblendung auf F 25 mal nicht gerechnet.

Die Schärfentiefe Deines Bildes ist schon zu gering meiner Meinung nach, das mag aber Geschmackssache sein, künstlerisch gelungene Aufnahmen kann man schon auch ohne grosse Schärfentiefe machen...aber das ist relativ selten.


kuck mal hier:
[ATTACH_ERROR="dslrToolsAttachRewrite"]15679[/ATTACH_ERROR]


das Bild vermittelt (mir) eine träumerische Stimmung, wäre aber als Sachaufnahme ungeeignet. Das Bild entstand mit dem 1,8/77 + Minolta Vorsatzachromat +2 Dpt.


Wenn nun jemand von der Kompakten her einen grossen Schärfebereich gewohnt ist, dann wird er definitiv erstmal mit grossen Augen kucken wie klein bei einer DSLR der Schärfebereich auf einmal ist. Das war meine Aussage und diese ist nicht diskutierbar, vgl. Aussagen hier im Forum zum Thema DSLR schlechter als Kompakte....


ich sage bewusst NICHT, dass man keine Spitzenmakros mit einer DSLR machen kann, ich sage nur, dass es einfacher und billiger mit einer Prosumer + Nahlinse geht.
 
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