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Alt 11.01.2017, 10:22   #13
Timmeteq
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Standard AW: Welches Objektiv für Portrait, Kinder und People

Erst einmal Danke für die zahlreichen Antworten.

Zitat:
Zitat von chickenhead Beitrag anzeigen
Bei spielenden Kindern nützt ein IS nichts. Der bringt dir nur etwas wenn sich dein Motiv nicht bewegt. Ist bei Kindern eher selten der Fall.
Das denke ich auch. Daher nutze ich eigentlich nie einen IS.

Zitat:
Zitat von chickenhead Beitrag anzeigen
Wenn du gerne mit den 50mm arbeitest, dann solltest du da auch mal nachbessern. Ein 50 STM kostet nicht die Welt. Der lautlose AF bringt sogar noch weitere Vorteile, der Sägemotor des Ier lässt Kinder schnell innehalten.
Ist das STM denn so viel besser, mal abgesehen vom leisen AF? Ich finde das 50/1.8 I leider vom Kontrast und der Schärfe nicht so besonders. Die Bilder wirken auch oft etwas gräulich, finde ich. Da fehlt etwas die Farbbrillanz. Kann das die STM-Version besser? Wäre das 50/1.4 eine Alternative für bessere BQ?

Zitat:
Zitat von tulper Beitrag anzeigen
Ich halte es für nicht so zweckmäßig, die Diskussion an der Abbildungsqualität der Objektive aufzuziehen. Die Linsen sind alle hinreichend gut. Kinder sind spontan, dazu braucht man aber Flexibilität und damit ein Zoom. Das Gleiche gilt für Veranstaltungen, denn da wo der beste Platz für den Fuß-Zoom wäre, steht dann eben ein Stuhl oder ein Tisch.
Von daher wäre meine Empfehlung das 70-200/4. Das 85/1.8 sowie das 135/2 kenne ich beide, ich habe sie sehr zu schätzen gelernt, aber wegen der höheren Flexibilität durch ein Zoom ersetzt. Wenn ich meine Portraits planen kann, dann nehme ich z.Zt. das leichte 100 L. Sobald sich etwas rührt, schraube ich aber das Tele-Zoom dran.
Ich bin allerdings eher der FB-Typ. Ich liebe es auch, auf Ausflügen nur eine FB mitzunehmen und dann das beste daraus zu machen. Ich finde, da muss man einfach mal etwas nachdenken, um das Foto so zu gestalten, wie die Brennweite es zulässt. Zooms nutze ich meist nur im Urlaub oder im z.B. im Zoo. Aber das 70-200 hat eben eine schöne Brennweite, so dass man Portraits mit 85-100 aber eben auch mal mit 150-200 machen kann und somit die Kompression nutzen kann. Mit Blende 4 am FF und der langen Brennweite ist sicherlich auch ein gutes Freistellungspotential vorhanden. Weiterhin soll das Glas scharf sein und eine tolle Farbwiedergabe bieten. Im Bedarfsfall könnte man mit einem Telekonverter sogar noch mal etwas "Wildlife" machen. Das sind wirklich starke Argumente, finde ich.

Zitat:
Zitat von hendrik2 Beitrag anzeigen
Zu einem bereits vorhandenen 50er würde ich kein 85er nehmen, die beiden Objektive sind von der Brennweite zu nah beieinander. Viele handhaben es ja so, dass sie von Festbrennweite zu Festbrennweite die Brennweite verdoppeln, nimmt man das 50er als Basis käme man so zum 100/2.
Ich habe es genau so gemacht (50 STM und 100/2) und bin hoch zufrieden. Das 100/2 ist das Objektiv in meiner Tasche, das bei mir immer wieder ein "wow" verursacht. Es ist offen schon sehr scharf, der AF ist schnell und treffsicher, das Bokeh ist gut und selbst die bösen CAs halten sich sehr in Grenzen. Ich wüsste nicht, warum ich das doppelte für das in der Brennweite gar nicht so weit entfernte 135/2 ausgeben sollte, zumal dieses auch noch doppelt so viel wiegt. Das 100er lässt nicht viel Luft nach oben.
Ich glaube, da ich relativ unzufrieden mit dem 50er bin, würde ich eher ein 85er statt des 50er nutzen und dann noch nach einem 28er oder 35er als zweite FB Ausschau halten.

Ich denke am Ende des Tages werden über kurz oder lang eh auf jeden Fall das 70-200/4 und eine Kombi aus 28/1.8 oder 35/2.0 + 85/1.8 oder 100/2.0 gekauft. Die Frage ist nur, was kommt zuerst...
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