Hallo LinsenPansen,
um das vielleicht auch noch einmal zu wiederholen/verdeutlichen oder zu relativieren, damit nicht all Deine Hoffnung "dahin" ist:
1. Die Brennweite eines Objetives (bzw. sein Zoomereich) ist nicht veränderlich, sondern fix.
Egal an was für einem Body...100m Brennweite z.B. sind und bleiben 100mm Brennweite.
2. Zwar ändert sich die Brennweite nicht,
aber die
Wirkung, und letztlich das, was Du siehst, ändert sich durchaus.
Hierbei spielt dann der sog. Crop-Faktor eine Rolle.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Du bekommst eben durch die Nutzung des 70-300mm an einer DX-Kamera genau so 70-300mm Brennweite wie an einem FX-Body.
Da aber auf den kleineren Sensor im DX-Body nur ein Teil der vom Objektiv zur Verfügung gestellten Bildfläche projeziert wird,
wirkt es eben wie eine Brennweitenverlängerung. Du erhältst also einen anderen Bildausschnitt.
Du "
bekommst" also doch "
irgendwie mehr".
Sehr schön anschauen kannst Du Dir das z.B.
HIER.
Wenn Du z. B. als Objektiv...
ein 70-300mm wählst, eine Brennweite von 300mm einstellst, und dann unten links auf "analog" stellst...
...dann siehst Du, wie das Bild eben an
FX ausschaut.
Und wenn Du dann vergleichsweise auf "digital" wechselst und die Brennweite auf ca. 200mm stellst, wirst Du feststellen, dass das Motiv wie bei der 300mm-Anzeige an FX dargestellt wird.
Gleiches gilt in etwa für den Vergleich 450mm an FX zu 300mm an DX.
Das Motiv kommt also an FX
scheinbar doch "deutlich näher". Dem zugrunde liegt aber eben keine "Brennweitenverlängerung", sondern eine Änderung des Bildwinkels und des Bildausschnitts.