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Verschlüsselte PhotoCD erhalten ohne erwähnung

Wenn ich ein Bild von mir machen lasse, frage ich vorher, was ich bekomme. Bzw. sage, was ich haben möchte.

Ihr kapiert es scheinbar wirklich nicht ...

als ehrlicher Gewerbetreibender, der seinen Kunden zufriedenstellen will sage ich vorher was ich ihm genau biete .. und das so, dass es auch ein Hochzeitsgestresster kapiert.

Aber dann jammern, wenn keiner mehr kommt ... der Fotograf mit den halbaussagekräftigen Bedinungen, der auf das Nichtverständnis seiner Kunden setzt, ist eine vom Aussterben bedrohte Gattung.
 
Und in der gesamten Rechstsprechung zum Urheberrecht (und das wird hier massiv tangiert) gibt es keinerlei Trend dazu, daß die Rechtsprechung sagen würde: "Was üblich ist, hat sich geändert - also ändert sich auch die Rechtslage."
Das ist richtig, aber lass noch ein paar Jahre ins Land gehen und der grösste Teil der Kunden will vom Fotografen nur noch die Dateien und keine Abzug mehr. Dann wird dass üblich sein...
Es ist z.B. ausgesprochen üblich, das im Internet Urheberrechtsverletzungen begangen werden - als rechtliches Argument, der User habe sich darauf verlassen dürfe, daß er das also auch machen dürfe, wurde es bislang noch nicht anerkannt.
Als ob früher keine Urheberrechtsverletzungen am Laufmeter begangen wurden. Stichwort Kassetten, Kopiermaschinen etc. Nur ist es heute halt präsenter.
Solange sich der Diskutant in der Position des Urhebers befindet, sagt er: JA! Ich will gefälligst Geld, wenn Leute meine Werke nutzen!
Sobald er sich in die Position des Nutzers begibt, sagt er: NEIN! Ich will die Werke anderer Leute gefälligst kostenlos nutzen können!
An der Stelle kommt man nicht weiter... :D
Genau darum ging es in diesem Thread nicht! Die Kunden haben bezahlt, aber eine andere Erwartungshaltung an den Umfang der Dienstleistung gehabt für den genannten Betrag. Ob der nun gerechtfertigt ist oder nicht war nicht die Frage und werden wir ohne entsprechende Infos auch nicht ergründen können.
Das Urheberrecht ist gut so wie es ist, es hat sich 100 Jahre lang bei der Einführung neuer Techniken immer wieder bewährt, und es gibt keinen Grund, daran grundsätzlich etwas zu ändern.
Das ist eine andere Diskussion. Es gäbe durchaus Argumente, da mal etwas aufzufrischen. Aber das wird hier auch gar nicht tangiert. Es geht ja nur darum, dass man mehr Nutzungsrechte erwartet hatte als erhalten.
Ihr kapiert es scheinbar wirklich nicht ...

als ehrlicher Gewerbetreibender, der seinen Kunden zufriedenstellen will sage ich vorher was ich ihm genau biete .. und das so, dass es auch ein Hochzeitsgestresster kapiert.

Aber dann jammern, wenn keiner mehr kommt ... der Fotograf mit den halbaussagekräftigen Bedinungen, der auf das Nichtverständnis seiner Kunden setzt, ist eine vom Aussterben bedrohte Gattung.
:top: Und das ist es auf den Punkt gebracht.
 
Vielleicht kannst du sie ja entschlüsseln.
Welches Format hat den dieses Paket?

ein DMG verschlüsselte Container (laut wiki: AES mit 128 Bit Schlüssellänge, unter Mac OS 10.5 Leopard auch mit 256 Bit Schlüssellänge)? http://de.wikipedia.org/wiki/Disk_Image_(Apple)

es wäre (natürlich rein theoretisch gesehen) schön, aber ich glaube nicht, dass die CIA oder NSA mir einen Großrechner zu Verfügung stellen ;)
 
Äh...

Das ist beim nicht-gewerblichen Fotografen kein Stückchen anders... Das ist immer so, wenn Du Dich fotografieren lässt.

Das ist richtig, aber man kann sich den Fotografen aus dem Freundeskreis selber aussuchen. Und das ist dann eher kein Fremder, der anschließend die Fotos von mir in seiner Kartei aufbewahrt. Vor allem ist die Gefahr wesentlich geringer, von einem dieser Gewerbefotografen ausgetrickst zu werden.

Offen gestanden gibt es dermaßen viele Berichte über abzockerische Gewerbefotografen aus allen Motivbereichen, dass es mir äußerst unangenehm wäre, solche Leute in mein Privatleben zu lassen.

Die Qualität und Verbreitung von Hobbyfotografen ist dermaßen angestiegen, dass ein normales Portrait von Feiern etc. ohne Probleme dem Freund der Familie anvertraut werden kann.

Ohne Tricks bei den Dateigrößen, ohne horrende Summen für Abzüge. Ohne dass die Originale ohne direkte Kontrolle darüber im Archiv eines vollkommen Fremden schlummern.

Diese ganzen Schlawiner aus den Fotostudios schießen sich immer mehr selber ins Aus.
 
…man kann sich den Fotografen aus dem Freundeskreis selber aussuchen. Und das ist dann eher kein Fremder, der anschließend die Fotos von mir in seiner Kartei aufbewahrt. Vor allem ist die Gefahr wesentlich geringer, von einem dieser Gewerbefotografen ausgetrickst zu werden.

Den Gewerbephotographen kann man sich auch aussuchen… und es gibt auch eine Menge Threads hier im Forum, wo gerade die Hobbyisten sich mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach einem 'Shooting' so dermaßen verkracht haben, daß fast alles zu spät ist… "Hab meiner Freundin ihren Hund photographiert und jetzt verwendet sie das Bild auf ihrer Homepage und will kein Geld zahlen…" und so ähnlich… Schwierigkeiten kann es überall geben.

Offen gestanden gibt es dermaßen viele Berichte über abzockerische Gewerbefotografen aus allen Motivbereichen, dass es mir äußerst unangenehm wäre, solche Leute in mein Privatleben zu lassen.

Berichte?? Hier im Forum, im www, im Fernsehen, in Deinem Bekanntenkreis…? Wie auch immer man sich entscheidet, Vertrauen bzw. einen Vertrauensvorschuß muß man schon mitbringen, sonst wird es für beide Seiten mühsam.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Im übrigen lese ich aus diesem und ähnlichen Threads immer wieder heraus, daß das ganze Copyright-Gedöns auch gar nicht das eigentliche Problem ist, sondern 'Mangelnde Kommunikation'… sowohl von Photographenseite als auch Kundenseite aus. Oft habe ich das Gefühl, als würden zwei Gedankenleser aufeinander treffen: 'Der Andere müßte doch eigentlich wissen, was ich meine und was ich wollte…' Daß das nicht funktioniert, wird ja hier jeden Tag aufs Neue unter Beweis gestellt.

Im Grunde könnte man jedem, der seine Leistung auf den Markt trägt und mit Kunden zu tun hat, empfehlen neben der eigentlichen Sachkenntniss und buchhalterischer Qualitäten ein Kommunikationstraining mitzumachen. Manche Probleme könnten doch so einfach zu lösen sein… indem man lieber einmal mehr nachfrägt oder erklärt, was der Kunde GENAU wünscht bzw. was er erhalten wird. So schwierig kann das doch nicht sein.

Oder anders gefragt: Bin ich als Dienstleister im Dienst des Kunden oder verwalte ich den Kunden…? Könnte es sein, daß sich das Denken eines Verwaltungsapparates schleichend in der Privatwirtschaft niederschlägt? Manchmal könnte ich glauben, daß es so wäre…

domeru
 
wenn du selbst berichte verlangst, dann solltest aber soviel sein, auch bei deinem beispiel -eine Menge die sich verkracht haben- eine MENGE themen raussuchen wo das so war.

an viele erichte von dreisten gewerbl. fotografen kann ich mich erinnern....bei meinem bruder wurde bei der konfirmation ein ambitionierter hobbyfotograf angeheuert um einerseits das geblitze in der kirche zu minimieren (fotografieren war natürlcih erlaubt) UND weil sie schon zu oft schlechte erfahrungen mit gew. fotografen gemacht haben -zufall? ich glaube kaum.

zwar haben die fotos dennoch etwas gekostet (und ich selbst hatte auch genügend) aber das meiste davon ging an die pfarrgemeinde.

ich glaube, dass der beruf des fotografen allgemein im wandel ist -wie alles.
anfangs zeichneten sie sich ja vorallem dadurch aus, dass sie überhaupt eine kamera hatte abgesehen von der ausbildung inzwischen kann sich aber jeder eine kamera leisten.
die ausbildung hingen haben nur wenige, was bleibt ist also eine ev. gute ausbildung, ein gutes gefühl UND SERVICE! und wer den nicht bietet kann von mir aus dicht machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist richtig, aber man kann sich den Fotografen aus dem Freundeskreis selber aussuchen. Und das ist dann eher kein Fremder, der anschließend die Fotos von mir in seiner Kartei aufbewahrt. Vor allem ist die Gefahr wesentlich geringer, von einem dieser Gewerbefotografen ausgetrickst zu werden.
Die Qualität und Verbreitung von Hobbyfotografen ist dermaßen angestiegen, dass ein normales Portrait von Feiern etc. ohne Probleme dem Freund der Familie anvertraut werden kann.
Natürlich gibts die Abzocker. Die gibts auch anderen Berufen. Reparaturdienste, Garagen, etc. Schwarze Schafe allenthalben. Daneben gibt es aber auch professionelle Topfotografen in jeder Leistungs- und Preiskategorie, die ihren Job gut machen, ohne Fallstricke für die Kunden etc. Aber das ist wie im richtigen Leben auch. Kritik hagelt es immer sofort, mit Lob wird oft gespart. Deshalb hört man auch mehr, wenn man mit dem Auftrag nicht zufrieden war.
Natürlich gibt es auch engagierte Amateurfotografen, die bspw. Hochzeiten wirklich gut im Griff haben. Aber nicht jeder Hobbyfotograf, der genial Landschaften, Studio, Makro oder anderes in den Kasten kriegt, ist auch stressresistent und gut geübt für sowas wie eine Hochzeitsreportage. Daher würde ich die Anzahl an verfügbaren Kollegen oder Bekannten als "überschaubar" bezeichnen für so einen "professionellen" Einsatz.
Diese ganzen Schlawiner aus den Fotostudios schießen sich immer mehr selber ins Aus.
Das wird die nächsten Jahre noch weiter eine Marktbereinigung geben. Schon nur weil nicht alle den geänderten Anforderungen schnell genug entgegenkommen.
 
wenn du selbst berichte verlangst, dann solltest aber soviel sein, auch bei deinem beispiel -eine Menge die sich verkracht haben- eine MENGE themen raussuchen wo das so war.

Also Berichte habe ich keine verlangt… nur eine Frage gestellt. Beispiele werde ich jetzt keine raussuchen, da ich nichts beweisen will. Mir ging es lediglich darum, aufzuzeigen daß mit den gleichen Argumenten die Geschichte von einer ganz anderen Seite aufgerollt werden kann. Es gibt eben mehrere Wahrnehmungen eines Sachverhalts im Allgemeinen, wie auch im Speziellen.


an viele erichte von dreisten gewerbl. fotografen kann ich mich erinnern....bei meinem bruder wurde bei der konfirmation ein ambitionierter hobbyfotograf angeheuert um einerseits das geblitze in der kirche zu minimieren (fotografieren war natürlcih erlaubt) UND weil sie schon zu oft schlechte erfahrungen mit gew. fotografen gemacht haben -zufall? ich glaube kaum.

Glaube ich Dir aufs Wort… Und was lernen wir jetzt daraus?

Ich persönlich hatte schon sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen mit Auftragsphotographen (als auch mit Handwerkern, Taxifahrern, Amtsdienern, usw.)…

domeru
 
Ich lasse mich gerne korrigieren, aber ich bin mir sehr sicher das wir das so gelernt haben.

Irgendwas war da...
Ich finds nur grad in meinem BWAII nicht...

Kann sein das ich mich irre, dann tut mir dies leid, jedoch habe ich da irgendwas im Hinterkopf.

Auch mündliche Verträge sind Verträge. Das BGB schreibt keine Schriftform vor.
Im Übrigen hat der Fotograf seinen Vertragsteil erfüllt, wenn er einen Papierabzug ausliefert und nichts anderes vereinbart war. Das Aushändigen der verschlüsselten CD kann lediglich als Angebot zur Lieferung weiterer Abzüge / anderer Abzüge gewertet werden. Dies ist völlig in Ordnung. Ob Kundenfreundlich ist eine andere Sache. Das Urheberrechtsgesetz gibt dem Fotografen aber die Möglichkeit genau so zu handeln wie er es getan hat. Üblicherweise liegt der CD jedoch ein ausgedruckter Index bei oder es sind auf der CD freizugänglich die Bilder in niedriger Auflösung vorhanden. Eine Preisliste für das Ausbelichten in diversen Größen sollte auch vorhanden sein. Prof. Fotografieren ist Geschäft und keine Volksbelustigung.
Gruß R.F.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird die nächsten Jahre noch weiter eine Marktbereinigung geben. Schon nur weil nicht alle den geänderten Anforderungen schnell genug entgegenkommen.

Da glaube ich eher nicht daran… Die alten Schlawiner werden durch Neue ersetzt, die einfach mit anderen Methoden und Fallstricken arbeiten… Marktbereinigung bezeichnet ja einen Prozess in dem am Ende weniger Anbieter als zuvor auf dem Markt sind… und das bei steigendem Bedarf an photographischem Material? Also ich glaube eher nicht. Veränderungen wird es sicherlich geben, nur wie werden die aussehen?

domeru
 
Im Übrigen hat der Fotograf seinen Vertragsteil erfüllt, wenn er einen Papierabzug ausliefert und nichts anderes vereinbart war.
Es war aber was anderes vereinbart...
Das Aushändigen der verschlüsselten CD kann lediglich als Angebot zur Lieferung weiterer Abzüge / anderer Abzüge gewertet werden. Dies ist völlig in Ordnung. Ob Kundenfreundlich ist eine andere Sache. Das Urheberrechtsgesetz gibt dem Fotografen aber die Möglichkeit genau so zu handeln wie er es getan hat. Üblicherweise liegt der CD jedoch ein ausgedruckter Index bei oder es sind auf der CD freizugänglich die Bilder in niedriger Auflösung vorhanden. Eine Preisliste für das Ausbelichten in diversen Größen sollte auch vorhanden sein. Prof. Fotografieren ist Geschäft und keine Volksbelustigung.
Gruß R.F.
Ich zitiere nochmal die passende Antwort:
Ihr kapiert es scheinbar wirklich nicht ...

als ehrlicher Gewerbetreibender, der seinen Kunden zufriedenstellen will sage ich vorher was ich ihm genau biete .. und das so, dass es auch ein Hochzeitsgestresster kapiert.

Aber dann jammern, wenn keiner mehr kommt ... der Fotograf mit den halbaussagekräftigen Bedinungen, der auf das Nichtverständnis seiner Kunden setzt, ist eine vom Aussterben bedrohte Gattung.

Prof. Fotografieren ist Geschäft und keine Volksbelustigung.
Und die Kundenzufriedenheit muss oberste Maxime eines jeden Geschäftes sein, will man, langfristige gute Kundenbeziehungen und Empfehlungen aufbauen.
Und es dauert wahrscheinlich noch etwas, bis bei allen professionellen Fotografen die Einsicht da ist, dass das Geschäft mit den Abzügen und die übertragene Variante mit jpg in verschiedenen Auflösungen ein alter, nicht mehr vom Kunden gewünschter Zopf ist und man seine prof. Angebote darauf ausrichtet.
 
Den Gewerbephotographen kann man sich auch aussuchen… und es gibt auch eine Menge Threads hier im Forum, wo gerade die Hobbyisten sich mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis nach einem 'Shooting' so dermaßen verkracht haben, daß fast alles zu spät ist… "Hab meiner Freundin ihren Hund photographiert und jetzt verwendet sie das Bild auf ihrer Homepage und will kein Geld zahlen…" und so ähnlich… Schwierigkeiten kann es überall geben.

Vielleicht sollten einige dann mal ihren Freundeskreis überdenken.

Aber solange Leute immer noch einen gewerblichen Fotografen buchen, und nicht exakt schriftlich fixieren, was sie bekommen, ist in der Tat der Ausführende egal.

Wenigstens liegen die eigenen Fotos dann nicht bei irgendeinem Fotostudio im Archiv. Hat ja auch schon mal was, wenn das Ergebnis schon bei beiden Alternativen mies ist oder teuer wird.
 
Jein. Was ein Kunde erwarten darf, hat sehr wohl eine Menge damit zu tun, was in der Branche zig Jahre lang üblich war. Denn das ist durchaus das, was der Kunde kennt bzw. was man ihm unterstellt, was er kennen müsste.
Tja, die Frage ist, bis zu welchem Grad an Wandel das mit dem "kennen müsste" noch so funktioniert.
Außerdem: Dafür, dass auf einem Herd heutzutage ein Aufkleber prangt: "ACHTUNG! WIRD IM BETRIEB HEISS!", wird hier ziemlich viel Mitdenken und Vorkenntnis vom Kunden vorausgesetzt.

Und in der gesamten Rechstsprechung zum Urheberrecht (und das wird hier massiv tangiert) gibt es keinerlei Trend dazu, daß die Rechtsprechung sagen würde: "Was üblich ist, hat sich geändert - also ändert sich auch die Rechtslage." Es ist z.B. ausgesprochen üblich, das im Internet Urheberrechtsverletzungen begangen werden - als rechtliches Argument, der User habe sich darauf verlassen dürfe, daß er das also auch machen dürfe, wurde es bislang noch nicht anerkannt.
Nein, das ist noch etwas anderes. Nur weil es alle machen, ist es noch nicht erlaubt bzw. sollte es auch noch nicht unbedingt erlaubt sein. Aber wenn "alle" (im Sinne von sehr viele) ehrlich der moralischen und gesellschaftlichen Auffassung sind, dass sie es dürfen sollten, ist es etwas anderes.

Meistens das Volksempfinden.
[...]
Weil: Gesetze sind dazu da, das Volksempfinden unter Kontrolle zu halten.
Oha. Das sehe ich aber ganz anders.
Gesetze sollten in einer Demokratie Ausdruck des Volksempfindens sein, nicht versuchen, dieses zu manipulieren. Sicher sieht die Praxis oft anders aus, allerdings sollte dieses Ideal nicht ganz aus den Augen verloren werden.
Gesetze sollten Regeln sein, die die Gesellschaft sich selbst gibt, um Einzelne dazu zu bringen, sich so zu verhalten, dass die Gesellschaft insgesamt funktioniert. Sie sollten niemals das Ziel haben, Einstellungen, Meinungen oder Empfinden zu beeinflussen.

Wenn die Gesetze sich nach dem Volksempfinden richten würden, würdest Du hier nicht mehr leben wollen. Und ich auch nicht.
Wie kommst du darauf?
Glücklicherweise scheint es mir, dass sich immerhin noch ein großer Teil der Rechtsprechung durchaus mit dem Gerechtigkeitsempfinden einer gewissen Mehrheit deckt. Beim Thema Urheberrecht gibt es da leider deutlich Ausnahmen.

Solange sich der Diskutant in der Position des Urhebers befindet, sagt er: JA! Ich will gefälligst Geld, wenn Leute meine Werke nutzen!

Sobald er sich in die Position des Nutzers begibt, sagt er: NEIN! Ich will die Werke anderer Leute gefälligst kostenlos nutzen können!

An der Stelle kommt man nicht weiter... :D

OK, diese Gefahr besteht natürlich.

Das Urheberrecht ist gut so wie es ist, es hat sich 100 Jahre lang bei der Einführung neuer Techniken immer wieder bewährt, und es gibt keinen Grund, daran grundsätzlich etwas zu ändern.
Auch das sehe ich eben anders. Ich habe es bereits ausgeführt: Die hinter dem Urheberrecht stehenden Ideen stammen aus einer Zeit, wo "Kopieren" oder "Veröffentlichen" mit ganz anderem Aufwand verbunden waren und nur in ganz anderen Zusammenhängen auftraten als heute.


Der Umstand, daß jedes Jahr ein paar 100.000 Fahrräder in Deutschland geklaut werden, veranlasst uns ja auch nicht, den Paragraphen gegen Diebstahl zu ändern.
1. Bei den Fahrraddieben handelt es sich nicht wirklich um eine Mehrheit. Es gibt weniger Diebe als geklaute Räder. Die mehreren 100.000 kommen mir auch recht viel vor, zugegebenermaßen ohne die Zahlen zu kennen.
2. (Das ist das Entscheidende) Frag doch mal die Fahrraddiebe, ob sie der Meinung sind, dass sie eigentlich moralisch gänzlich richtig handeln und das Klauen von Fahrrädern eigentlich erlaubt sein sollte. Ein paar werden das vermutlich sogar so sehen, aber die meisten handeln wohl eher entgegen ihrer eigenen moralischen Überzeugung (oder haben einfach keine in dieser Hinsicht, denken nicht darüber nach, wie auch immer).

Es gibt Mafia-Bosse, die eines schönen Tages, nach 20 oder 30 Jahren Mafia-Tätigkeit, verhaftet werden und vor Gericht landen.

Die sind dann fassungslos, daß sie nicht einfach andere Leute ermorden dürfen - obwohl sie das doch 20 Jahre lang gemacht haben, ohne daß irgendwer gemeckert hat.
Das ist ein schwieriges Thema. Auch da kann man vermuten, dass einige Strukturen nicht so funktionieren würden, wenn es nicht eine gewisse Unterstützung oder Akzeptanz in der Bevölkerung gäbe. Aber das führt hier etwas weit.

Ich sage dann immer: "Stell Dir mal vor, Du wirst von einem Unternehmen als Arbeitnehmer angestellt. Und dann kommt Dein Chef und sagt: Ich kann mit Ihnen machen, was ich will! Sie sind schließlich mein Angestellter! Würdest Du das akzeptieren?"
1. Ein schlechter Vergleich, da wir im einen Fall von einer Sache, im anderen von einem Menschen reden. Das ist ja einer der Kritikpunkte, dass viele Fotografen ihrer "Werke" etwas zu ernst nehmen: Es sind - zumindest in den hier diskutierten Fällen - Produkte einer handwerklichen Leistung, einer Dienstleistung. Punkt.
2. Ja, in gewissem Rahmen kann mein Chef mit mir machen, was er will. Je nachdem, was ich unterschrieben habe, kann er mir Anweisungen geben, die ich dann zu befolgen habe.

Wenn ich ein Bild von mir machen lasse, frage ich vorher, was ich bekomme. Bzw. sage, was ich haben möchte.
Sicher, im Idealfall ja.
Aber es ging hier ja darum, dass offenbar oftmals Kunden Dinge nicht nachfragen und die Fotografen Dinge nicht von sich aus sagen, weil beide Seiten unterschiedliche Dinge für selbstverständlich und somit nicht erwähnenswert halten.
 
Zitat von TomRohwer

Wenn die Gesetze sich nach dem Volksempfinden richten würden, würdest Du hier nicht mehr leben wollen. Und ich auch nicht.


Wie kommst du darauf?
Weil wir dann als erstes die Todesstrafe hätten, straffällige Ausländer unverzüglich abgeschoben würden, egal wohin, mutmaßliche Kindesmißbraucher ohne Verhandlung aufgeknüpft würden und die Meinungsfreiheit nur noch für die Mehrheitsmeinung gelten würde...

Frag doch mal die Fahrraddiebe, ob sie der Meinung sind, dass sie eigentlich moralisch gänzlich richtig handeln und das Klauen von Fahrrädern eigentlich erlaubt sein sollte.

Die meisten sind davon überzeugt. Sonst würden sie ja keine Fahrräder klauen.

1. Ein schlechter Vergleich, da wir im einen Fall von einer Sache, im anderen von einem Menschen reden. Das ist ja einer der Kritikpunkte, dass viele Fotografen ihrer "Werke" etwas zu ernst nehmen: Es sind - zumindest in den hier diskutierten Fällen - Produkte einer handwerklichen Leistung, einer Dienstleistung. Punkt.
Erstens sind Fotos immer auch schöpferische Leistungen, und zweitens können handwerkliche Leistungen auch Respekt verlangen, z.B. den, daß man sie sich nicht kostenlos erschnorrt und erschleicht.

2. Ja, in gewissem Rahmen kann mein Chef mit mir machen, was er will. Je nachdem, was ich unterschrieben habe, kann er mir Anweisungen geben, die ich dann zu befolgen habe.
In einem gewissen, recht umfangreichen Rahmen, kannst Du mit urheberrechtlich geschützten Werken anderer Leute auch machen, was Du gern möchtest.

Aber es ging hier ja darum, dass offenbar oftmals Kunden Dinge nicht nachfragen und die Fotografen Dinge nicht von sich aus sagen, weil beide Seiten unterschiedliche Dinge für selbstverständlich und somit nicht erwähnenswert halten.
Ja. Und?

Dafür gibt's Gerichte, die dann als ultima ratio klären, wer von was habe ausgehen dürfen, und wer nicht.

Ich neige allerdings klar zu der Ansicht, daß erwachsene Menschen, die den Bundestag wählen, heiraten und Hypothekendarlehen abschließen dürfen, sich nur unter sehr außergewöhnlichen Umständen mit dem Argument herausreden dürfen "Das habe ich doch gar nicht gewußt..."
 
wie wärs wenn wir 'bloß' auf ein update des TO warten? alles andere ist doch wirklich zienlich am thema vorbei und kostet bloß zeit. stattdessen könnt ihr euch an meiner nörgelei über geliabzocke beteiligen :lol:
 
ich bin kein jurist und vermag daher zur rechtmässigkeit nichts einzuschätzen. eine meinung dazu habe ich aber schon.

- auch wenn das gebaren, nachträgliche abzüge nur gegen teures geld anzufertigen, immer mehr um sich greift und damit den grundsatz, als fotograf für meine leistung und nicht für das bestellen von abzügen *honoriert* werden zu wollen, imho ad absurdum führt, finde ich derartige praxis nicht wirklich förderlich im sinne von kundenbindung.

- die tatsache, eine cd mit den fotos herausgegeben zu haben, impliziert für mich die eindeutig erkennbare absicht, dem kunden das angefertigte und auf dem datenträger vorhandene bildmaterial auszuhändigen. wenn ohne zahlung weiterer (un)summen das nicht möglich ist, läuft das imho eben diesem gedanken zuwider und könnte somit rechtlich bedenklich sein. so wäre zumindest meine argumentation.

Grundsätzlich ist das eine normale Vorgangsweise. Zu Film-Zeiten hatte der Fotograf die Negative archiviert und Nachbestellungen wurden bei ihm in Auftrag gegeben. Das Reproduzieren seiner Werke ist ausschließlich dem Urheber vorbehalten, sofern das Nutzungrecht nicht ausdrücklich verkauft wird.

Der Hintergrund der CD mit den verschlüsselten Bilddaten kann zweierlei Gründe haben: Entweder, weil dadurch eine weitere Sicherungskopie an einem anderen Ort ist; also nicht nur eine beim Fotografen. Oder, weil der Fotograf diese selbst nicht archiviert. Dann ist es halt Pech, wenn man die CD verliert oder diese unlesbar wird. Nach etwa zehn Jahren ist die übrigens sowieso höchstwahrscheinlich unlesbar.
 
Weil wir dann als erstes die Todesstrafe hätten, straffällige Ausländer unverzüglich abgeschoben würden, egal wohin, mutmaßliche Kindesmißbraucher ohne Verhandlung aufgeknüpft würden und die Meinungsfreiheit nur noch für die Mehrheitsmeinung gelten würde...
Naa, ich denke (und hoffe!), dass du da sowohl die Mehrzahl unserer Mitbürger als auch das politische System unterschätzt. Wenn so viele heiß auf die Todesstrafe wären, dann gäbe es sie.

Die meisten sind davon überzeugt. Sonst würden sie ja keine Fahrräder klauen.
Handelst du immer und zu jedem Zeitpunkt genau so, wie du nach reiflicher Überlegung denkst, dass du moralisch handeln solltest? Wenn das so ist, hast du vielen (und auch mir) etwas voraus. Daher lässt sich aus der Tatsache, dass Leute Fahrräder klauen, keineswegs schließen, dass die das so für richtig halten. Sondern nur, dass die entweder in dem Moment nicht darüber nachdenken, was richtig und falsch ist, oder es ihnen dann egal bzw. ein gerade wirkender anderer Zwang wichtiger ist..

Erstens sind Fotos immer auch schöpferische Leistungen, und zweitens können handwerkliche Leistungen auch Respekt verlangen, z.B. den, daß man sie sich nicht kostenlos erschnorrt und erschleicht.
Es geht doch hier nicht um kostenlos erschnorren. Dass die Dienstleistung des Fotografen honoriert werden soll, darüber sind sich doch eigentlich alle einig.
Es geht um den Status, den "Werke" nach dem Urheberrecht bekommen, was man damit machen darf, _nachdem_ der Urheber einmal für seine Leistung entlohnt worden ist, und ob das in der heutigen Zeit noch angemessen ist bzw. dem Rechtsempfinden einer Mehrheit der Leute entspricht. Das hat nichts mit Respekt zu tun.
Das mit der schöpferischen Leistung ist eben so eine Sache. Wie schon gesagt wurde, sind die meisten Dinge, die jemand, der nicht völlig schematisch am Fließband arbeitet, produziert, irgendwie schöpferische Leistungen.
Die Idee hinter dem Urheberrecht war meiner Vermutung nach ursprünglich mal eher eine gesellschaftliche als eine finanzielle (im Gegensatz z.B. zum Patentrecht etc.): Man wollte dafür sorgen, dass ein Künstler die gesellschaftliche Anerkennung bekommt, die er verdient. Dazu muss etwa sichergestellt sein, dass niemand anderes sein Werk unter dem eigenen Namen weitergeben kann - auch wenn er es dem Urheber abgekauft hat. Daher die Sache mit dem nicht veräußerbaren Urheberrecht. Dabei hat man aber eben einen Künstler im Hinterkopf, der in erster Linie "für die Kunst" arbeitet. Im Falle der Fotografie würde ich da so einen Fall sehen, bei dem wochenlang eine Location gesucht wird, recherchiert, bei welchem Wetter zu welcher Uhrzeit das Licht am besten ist, lange gewartet, komponiert, überlegt, endlich das Foto gemacht... Nicht, um damit Geld zu verdienen (gut, leben muss man auch irgendwie), aber vor allem um das Foto zu machen. Das ist dann ein Kunstwerk.
Das was hier diskutiert wird - einmal pudern - "den Kopf etwas mehr nach links" - "jetzt zu mir gucken" - "ja, OK, etwas höher" - *klick* - "ein bisschen weiter drehen bitte" - *klick* - *klick* - "danke" - würde ich nun nicht wirklich als Kunstwerk bezeichnen. Das ist Handwerk. Darauf das Urheberrecht anzuwenden, um möglichst viel Geld herauszuholen, würde ich, wenn man es mal überspitzt und provokativ ausdrücken möchte, schon fast als Missbrauch desselben in seiner mal ursprünglich vorgesehenen Intention ansehen.

In einem gewissen, recht umfangreichen Rahmen, kannst Du mit urheberrechtlich geschützten Werken anderer Leute auch machen, was Du gern möchtest.
OK, aber der Vergleich ist doch schon seltsam. Er setzt voraus, dass so ein Werk eben eine Art Eigenleben hat, eigene Interessen, die gewahrt bleiben müssen. Und das halte ich eigentlich - je nach Werk - für völlig überzogen. Ich will jetzt nicht schon wieder mit Vergleichen mit materiellen Erzeugnissen kommen, sonst drehen wir uns endgültig im Kreis. Aber woher kommt diese Sonderstellung eines geistigen Werks gegenüber irgendeinem anderen Erzeugnis, in dem genauso viel Arbeit eines dafür kompetenten Menschen steckt?
Das ist - wie gesagt - irgendwie nachvollziehbar, bei einem "echten" Kunstwerk, in dem ein Stück weit die Persönlichkeit, das "Herzblut" des Künstlers steckt. Aber nicht bei einer handwerklichen Leistung im Auftrag.

Dafür gibt's Gerichte, die dann als ultima ratio klären, wer von was habe ausgehen dürfen, und wer nicht.
Richtig. Aber ich bin eben der Meinung, man sollte - aus Sicht eines unbedarften Kunden - von dem ausgehen dürfen, wovon eine breite Mehrheit ausgeht. Und nicht wissen und davon ausgehen müssen, was in einer bestimmten Branche, an die man vielleicht zum ersten Mal einen Auftrag vergibt, aus irgendeinem Grund für lange Zeit üblich war.

Ich neige allerdings klar zu der Ansicht, daß erwachsene Menschen, die den Bundestag wählen, heiraten und Hypothekendarlehen abschließen dürfen, sich nur unter sehr außergewöhnlichen Umständen mit dem Argument herausreden dürfen "Das habe ich doch gar nicht gewußt..."
Im Prinzip gebe ich dir dabei recht.
Die Frage ist, was diese sehr außergewöhnlichen Umstände sind. Und das hängt wieder damit zusammen, was denn _gewöhnliche_ Umstände sind. Und das hat sich - das ist meine Kernaussage - in den letzten 10 - 20 Jahren sehr stark geändert. Dass man ein Bild zwar in digitaler Form bekommt, aber dann - ohne dass das sehr deutlich gesagt wird - davon ausgehen muss, dass man trotzdem nichts damit anfangen kann - finde ich in der heutigen Zeit absolut außergewöhnlich! Damit kann man nur rechnen, wenn man die Branche kennt (oder genügend in diesem Forum gelesen hat) und mit dem Urheberrecht und der daraus folgenden Sicht- und Denkweise vertraut ist. Das trifft auf die allermeisten aber nicht zu.

Es kann ja sein, dass das für einen Fotografen "normal" ist. Es kann ja sein, dass das seit zig Jahren so gehandhabt wurde bzw. die logische Fortsetzung dessen ist, was zu analogen Zeit "immer schon so gemacht" worden ist. Ja und?? Was hat das damit zu tun, was der Kunde erwartet und was heute im seinem Alltag ansonsten "normal" ist?
 
Nach etwa zehn Jahren ist die übrigens sowieso höchstwahrscheinlich unlesbar.
ich hab hier einige CDs von 1998 und die sind noch einwandfrei lesbar. hab vor einiger zeit mal die fehler geprüft, waren besser als bei mancher neuen ALDI-cd ;)
mitunter ein grund war ich nur qualitätsrohlinge von marken verwende die ihre rohlinge auch selbst herstellen oder nur gute verrwenden.
 
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