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Alt 16.07.2006, 21:02   #5
scorpio
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Standard AW: Die ultimate Digitalkamera-Kaufberatung (sehr lang!)

Teil 4
Teil 4? Ja. Ok, dies ist weniger eine Taschenkarte zum Kauf einer Digitalkamera. Viele Entschlüsse müssen gefasst und eine Menge Merkmale abgewägt werden, wenn Sie mit Ihrer Auswahl die nächsten Jahre zufrieden sein wollen.

Einiges in dem nun folgenden Teil werden Sie als unnötige Spielereien abtun. Dennoch, wenn Sie erst einmal einige Zeit mit diesen Spielereien verbracht haben, werden Sie feststellen, dass sie Ihnen ermöglichen, ein produktiverer Fotograf zu sein. Deshalb sind sie es wert, bei der Kaufentscheidung betrachtet zu werden.


Kameradesign und Sucher
Eines der grundlegenden und wichtigen Designmerkmale, die es zu betrachten gilt, ist der Sucher. Viele digitale Kompaktkameras bieten einen optischen Sucher und ermöglichen zusätzlich, das Display als Sucher zu nutzen.
Unglücklicherweise legen die meisten Hersteller nicht viel Wert auf die Qualität der optischen Sucher. Mit "optischer Sucher" ist hier der kleine Durchschschaukasten an den meisten Kompaktkameras gemeint. Die optischen TTL-Sucher digitaler Spiegelreflexkameras werden von den hier angeführten Problemen nicht berührt.

Der typische optische Sucher einer digitalen Kompaktkamera deckt nur ca. 85% des Bildes ab, welches auf den Sensor kommt. Der aufgezeichnete Bildausschnitt ist also erheblich größer. Er verwirft also ca. 15% der Auflösung in der Anzeige. Das ist natürlich frustrierend, nachdem Sie sich mit der Findung der für Sie geeigneten Auflösung solch eine Mühe gemacht haben. Zudem sind die optischen Sucher an Kompaktkameras wenig klar, zeigen keine Kameraeinstellungen im Sichtfeld an und sind nicht in der Lage, die Effekte von Filtern und Objektivvorsätzen einzubeziehen.

Ein LCD-Sucher dagegen zeigt in der Regel 99-100% des Bildes, wie es auf den Sensor kommt, zeigt auch die Filter- und Vorsatzeffekte sowie alle relevanten Kameraeinstellungen an. Sie sind allerdings anfällig gegen helles Sonnenlicht, welches die Lesbarkeit des Displays stark beeinträchtigen kann, auch wenn sie selbst sehr hell eingestellt werden können. Einige Displays wurden speziell behandelt, um Spiegelungen und Reflexionen zu verringern. Aber selbst diese Displays können bei Außenaufnahmen in der Lesbarkeit beeinträchtigt werden. LCD-Sucher können auch Probleme bei sehr dunklen Situationen bereiten: sie bleiben einfach schwarz. LCD-Sucher können einen Kontrastumfang von ca. 10 Blendenstufen anzeigen, wo hingegen das menschliche Auge ca. 18-20 Blendenstufen erfassen kann.

Weil beide Sucherarten ihre Nachteile haben, sind meist beide Arten in den Kompaktkameras anzutreffen, damit sie gegenseitig die Schwächen kompensieren. Besonders kleine Kompaktkameras bieten oft keinen Platz für optische Sucher, so dass hier nur das Display als Sucher dienen kann. Wenn Sie sich auf eine solch kleine Taschenkamera festgelegt haben, stellen Sie bitte vorher fest, ob Sie nur mit dem Display als Sucher arbeiten können.

Egal welche Sucherarten Ihre potentielle Kamera bietet, beachten Sie die Sucheroptionen. Wenn Sie bevorzugen, die Kamera zu Ihrem Kopf führen und somit die Außenwelt abschirmen, werden Sie mehr Wert auf die Ausführung des optischen Suchers legen. Wenn Sie die Flexibilität des LCD-Suchers bevorzugen - die Möglichkeit von Überkopfaufnahmen oder Schüssen "aus der Hüfte" z.B. -, beachten Sie bitte besonders die LCD-Qualität und die Art des Displayeinbaus. Manche sind fest eingebaut, manche flexibel dreh- und schwenkbar.

Manche Kameras, besonders solche mit Teleobjektiven, besitzen einen elektronischen Sucher, meist ist dies ein Okular mit eingebautem kleinem Display anstatt eines optischen Systems. Diese Systeme sind technisch meist identisch mit denen, die man in Video-Kameras findet und bieten die meisten Vorteile eines LCD-Suchers - gute Bildabdeckung und die permanente Anzeige der wichtigen Kameraeinstellungen.

Unglücklicherweise bieten die meisten Systeme dieser Art eine schlechte Detailabbildung und frieren zudem das Bild beim Fokussieren ein. Wenn Sie sich für eine Kamera mit einem solchen elektronischen Suchersystem entscheiden wollen, so testen Sie bitte vor dem Kauf das Suchersystem mit Weitwinkelaufnahmen und solchen mit feinen Details, um zu beurteilen, ob Sie mit der Detailauflösung des Suchers auskommen. Beachten Sie bitte auch, dass diese Sucherart die gleichen Nachteile im Bezug auf die darstellbare Dynamik hat wie ein normaler LCD-Sucher.

Wenn Sie sich für eine digitale Spiegelreflexkamera entschieden haben, brauchen Sie sich um solche Probleme weniger zu sorgen. Mit der Ausnahme einiger Modelle von Olympus kann bei DSLR-Kameras das Display nicht als Sucher genutzt werden. Weil das Licht, welches durch die Optik in die Kamera gelangt, von einem Spiegelsystem in den optischen Sucher geleitet wird und nicht auf den Sensor, kann das Display nicht als Sucher dienen. Einige Olympus-Modelle nutzen einen separaten Sensor oder einen Strahlenteiler, um eine Sucheroption auch über das LCD zu bieten.

Dennoch ist es ratsam, sich einige Zeit mit den Suchersystemen zu beschäftigen, wenn Sie verschiedene Spiegelreflexkameras vergleichen. Einige Kameras haben größere Sucher als andere, einige bieten eine größere Helligkeit. Ein großer heller Sucher ist ein Gewinn an Fotografiekomfort. Ebenso ist es wichtig, im Sucher die Statusanzeigen der Kamera sehen zu können. Idealerweise wird dort die komplette Belichtungseinstellung, die ISO-Empfindlichkeit und eine eventuelle Belichtungskorrektur angezeigt.

Unabhängig davon, ob Sie sich für eine DSLR oder eine Kompaktkamera entscheiden, es ist vorteilhaft, eine separate LCD-Anzeige für die Statusanzeigen der Kamera zur Verfügung zu haben. Auch wenn die Displays der Kameras eine Fülle an Informationen und Details zur Aufnahme liefern, so ist es doch unvorteilhaft die Kamera drehen zu müssen, nur um die Anzahl der Bilder festzustellen, die noch auf die Speicherkarte passen.


Leistungsfähigkeit
Viele Merkmale tragen zur Gesamtleitungsfähigkeit einer Kamera bei und Sie werden diese alle unter die Lupe nehmen wollen, um zu entscheiden, ob sie Ihren Anforderungen genügen oder ob Sie dadurch Gelegenheiten verpassen, ein gutes Bild zu schießen.

Auslöseverzögerung

Das am meisten frustrierende Leistungsmerkmal ist eine eventuelle Auslöseverzögerung. Das ist eine Pause zwischen dem Druck auf den Auslöser und der Aufnahme des Bildes auf den Sensor. Die Auslöseverzögerung war früher ein großes Problem. Bei modernen Kameras tritt es nicht mehr so deutlich auf, ist aber dennoch auch heute noch anzutreffen. Beachten Sie bei Ihrer Auswahl also auch diesen Aspekt besonders.

Nach dem Auslösen hat eine Kamera jede Menge zu tun, um das Bild zu berechnen und zu speichern. Die meisten Kameras besitzen einen internen Speicher, in den die Bilder zunächst zwischengespeichert werden, bevor sie auf die Speicherkarte geschrieben werden. Während dieser Zwischenspeicherung kann weiter fotografiert werden. Ist der interne Speicher voll, muss erst auf die Karte geschrieben werden, um den internen Speicher zu leeren. In dieser Zeit können Sie keine weiteren Bilder aufnehmen. Die Größe des internen Speichers und die Schreibgeschwindigkeit sind ein Indiz dafür, wie schnell eine Kamera wieder einsatzbereit ist, nachdem der interne Speicher gefüllt wurde.

Obwohl diese Geschwindigkeit exakt gemessen werden kann, so ist es doch einfacher, in schneller Folge so viele Bilder wie möglich zu machen. Machen Sie so lange weiter, bis die Kamera weitere Bilder verweigert und den internen Speicher leeren muss. Dann beobachten Sie, wie lange es dauert, bis die Kamera wieder schussbereit ist. Wenn die Kamera einen Serienbildmodus bietet, so nutzen Sie diesen, um den Test durchzuführen.

Solch einfache Tests geben Ihnen einen Eindruck davon, ob die Kamera Ihren Erfordernissen entspricht. Eine berechtigte Fragestellung, wenn Sie beabsichtigen, Sport-, Tier- oder andere Aufnahmen zu machen, die schnelle Bildfolgen erfordern.

Wenn Sie beabsichtigen im RAW-Format aufzunehmen, benutzen Sie bitte auch beim Test den RAW-Modus der Kamera. Aufgrund der unterschiedlichen Dateigrößen können Kameras, die schnelle Bildfolgen im JPG-Modus ermöglichen, bei Aufnahmen im RAW-Modus signifikant langsamer sein.

Einschaltverzögerung
Es ist ebenso wichtig zu wissen, wie lange die Kamera braucht, um nach dem Einschalten schussbereit zu sein. Wenn Sie zu lange braucht, werden Sie möglicherweise einige interessante Aufnahmen verpassen. Die meisten Kameras haben einen Bereitschaftsmodus. Wenn Sie sie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nicht benutzen, schalten Sie in diesen Strom sparenden Modus. Wenn Sie dann den Auslöser halb drücken, erwacht die Kamera wieder aus diesem Modus. Diese Aufwachzeit ist ebenso wichtig. Je schneller, je besser.

Histogramm

Ein Histogramm ist eine grafische Darstellung der Tonwertverteilung im Bild. Es ist eine unbezahlbare Hilfe bei der Beurteilung, ob ein Bild über- oder unterbelichtet und ob der volle mögliche Dynamikumfang der Kamera ausgenutzt wurde.



Bei vielen der heute erhältlichen Kameras lässt sich ein solches Histogramm für jedes aufgenommene Bild anzeigen. Weil die LCD-Monitore der Kameras Farben und Kontraste nicht exakt wiedergeben können, ist ein Histogramm oftmals die einzige Möglichkeit festzustellen, ob ein Bild richtig belichtet wurde. Wenn Sie eine Kamera mit irgendeiner Art der manuellen Belichtungskontrolle ins Auge gefasst haben, so ist die Möglichkeit der Histogrammanzeige ein Muss.

Wenn Sie die Histogramm-Optionen betrachten, so achten Sie auf gute und einfache Lesbarkeit. Ein Mehrkanal- oder RGB-Histogramm, bei dem ein Histogramm für jeden der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau angezeigt werden kann, ist eine Steigerung, aber keine absolute Notwendigkeit.

Einige Kompaktkameras bieten ein Live-Histogramm als Echtzeitanzeige auf dem LCD-Monitor, so dass Sie die Auswirkungen von Änderungen an den Kameraeinstellungen sofort beurteilen können. Sie nehmen allerdings relativ viel Platz auf dem Monitor ein und sind oftmals schwer ablesbar.

Belichtungsspeicherung und Panoramakontrollen
Bei jedem Druck auf den Auslöser berechnet eine Kamera im Automatik-Modus die Belichtung eines Bildes neu. Wenngleich dies eine erhebliche Erleichterung bedeutet und meist viel Zeitersparnis bringt, so wird es doch Situationen geben, wo Sie das nicht möchten.

Wenn Sie z.B. ein Panorama aus mehreren Aufnahmen schießen wollen - die Einzelaufnahmen werden später im Computer zu einem Gesamtbild zusammengesetzt -, soll die Kamera nicht jedes Bild neu ausmessen, weil das zum Teil starke Unterschiede zwischen den Einzelbildern erzeugt, die im zusammengesetzten Bild stören und nur schwer zu beheben sind. Mit einer Belichtungsspeicherung können Sie die letzte gemessene Belichtung festsetzen und auf weitere Bilder anwenden.

Einige Kameras bieten zusätzlich Kontrollen zur Erstellung von Panoramen an. Dazu gehören auf dem Monitor eingeblendete Hilfslinien, die sicherstellen, dass die Überlappung der Bilder für eine Kombination der Einzelbilder zu einem Panorama ausreichend ist.

Eine Belichtungsspeicherung ist auch für normale Aufnahmesituationen hilfreich. Sie sorgt dafür, dass das Autofokussystem vom Belichtungssystem entkoppelt wird, so dass Sie Belichtung und Fokus in unterschiedlichen Bildbereichen messen lassen können. Falls Ihre potentielle Kamera über verschiedene Belichtungsmessmethoden und wählbare Autofokusmesspunkte verfügt, ist die Möglichkeit der Belichtungsspeicherung hierfür aber nicht so kritisch.


Belichtungsreihen

Belichtungsreihen aufnehmen bedeutet, dass ein Bild mehrfach mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen aufgenommen wird.

Eine Belichtungsreihenautomatik nimmt ein und dasselbe Bild automatisch mehrfach auf, mit definierten Korrekturen zwischen den Einzelbildern. Die meisten Kameras erzeugen so drei Bilder, eines mit der gemessenen Belichtung, eines korrigiert um einen bestimmten einstellbaren Wert nach unten und eines mit diesem Korrekturwert nach oben. Im Serienbildmodus der Kamera können Sie einfach den Auslöser gedrückt halten, die Kamera macht dann diese drei Bilder direkt hintereinander, ohne dass Sie erneut auslösen müssten.

Ein schneller Zugang zu den Einstellungen für die Belichtungsreihenautomatik ist hier natürlich wünschenswert.

Die meisten Kamerahersteller sind in der Entwicklung der Belichtungsreihenaufnahmen beim Stand für Filmkameras stehen geblieben, so dass die meisten Kameras eine 3-Bild-Reihe machen. Wenn Sie planen, häufig Hochdynamische (HDRI) Bilder zu schießen, sollten Sie nach einer Kamera mit der Möglichkeit zu 5er oder 7er Reihen Ausschau halten.


Weitere Nettigkeiten
Es gibt einige weitere spezielle Ausstattungsmerkmale, die für bestimmte Fotografiermethoden oder Bedürfnisse sinnvoll sind. Einige davon erwecken den Anschein, nichts mehr mit der Fotografie zu tun zu haben. Letztendlich wollen Sie eine Foto-Kamera kaufen, was also soll eine Sprachaufzeichnung bewirken? Sie werden überrascht sein, wie hilfreich manche dieser Funktionen trotzdem sein können.

- Video

Wenn Sie daran interessiert sind, Videos aufzunehmen, sollten Sie eine Video-Kamera kaufen, auch wenn einige Kameras die Möglichkeit bieten, Vollbild-Videos (640x480 Pixel) im Quicktime-Format mit bis zu 30B/Sek aufzuzeichnen.


- Weißabgleichs- und Fokusreihenautomatik

So wie bei der Belichtungsreihenautomatik werden hier Aufnahmereihen erzeugt, bei denen zwischen den Einzelbildern die entsprechende Einstellung (Weißabgleich oder Fokus) verändert wird. Besonders bei Makro-Aufnahmen, bei denen es oft schwierig ist, den Fokus exakt zu setzen, ist eine solche Möglichkeit sehr sinnvoll.


- Fernbedienung
Die Möglichkeit der Fernbedienung der Kamera ist sinnvoll, wenn Sie viel im Studio, vom Stativ oder mit Selbstportraits arbeiten. Einige Kameras werden gleich mit einer Fernbedienung ausgeliefert, bei anderen muss man sie dazukaufen. Vergewissern Sie sich, ob Ihre potentielle Kamera die Möglichkeit einer Fernbedienung bietet. Eine kabellose Fernbedienung, meist per Infrarot, hat den Vorteil der höheren Reichweite, aber nicht alle Kameras bieten diese an. Einige Fernbedienungen können die Kamera programmiert bedienen, um z.B. zeitgesteuerte Aufnahmen zu machen oder die Reihenautomatiken zu bedienen.


- Bedienung über einen angeschlossenen Computer
Die Möglichkeit, die Kamera von einem angeschlossenen Computer aus zu bedienen, kann im Studio oder auch bei Außenaufnahmen sehr hilfreich sein.


- Sprachnotizen
Wenn Sie Ihre Aufnahmen dokumentieren wollen, kann eine Sprachnotiz sehr nützlich sein, wenngleich Sie diese Fähigkeit natürlich mit Speicherplatz bezahlen müssen.


- Grau- oder Neutraldichtefilter

Ein Grau- oder Neutraldichtefilter verringert die Menge einfallenden Lichtes, ohne die Farben zu verändern. Dies ermöglicht ein breiteres Aufnahmespektrum.


- Pixelmapping
Es ist möglich, dass mit der Zeit einige Pixel des Sensors defekt werden. Pixelmapping rechnet diese defekten Punkte im Bild automatisch heraus und ersetzt sie mit interpolierten Punkten.


- Rauschminderung

Weil das Rauschen mit längerer Aufnahmezeit steigt, besitzen einige Kameras eine Rauschunterdrückung, die zum Teil automatisch dann eingreift, wenn länger als eine Sekunde belichtet wird.


- Benutzereinstellungen

Wenn Sie feststellen, dass Sie in verschiedenen Aufnahmesituationen immer wieder dieselben Einstellungen verwenden, so ist es hilfreich, wenn Sie diese jeweiligen Einstellungen als Set auswählbar in der Kamera speichern können.


- Automatisches Drehen

Einige Kameras erkennen, ob Sie Bilder im Quer- oder Hochformat aufnehmen und setzen in der Bilddatei ein entsprechendes Bit. Viele Bildbearbeitungsprogramme können dies auswerten und drehen die Bilder beim Öffnen automatisch, wenn nötig.


- Benutzerdefinierte Tonkurven

Wenn Sie nach einer hochwertigen Kamera Ausschau halten, so werfen Sie einen Blick auf die Möglichkeit, benutzerdefinierte Kamerakurven nutzen zu können. Dies ermöglicht Ihnen eine bessere Kontrolle über die Kontraste und Farbverteilung, wenn Sie Bilder im JPG-Format aufnehmen.


- Intervallaufnahmen

Wenn Sie an zeitgesteuerten Aufnahmen in bestimmten Abständen interessiert sind, so berücksichtigen Sie bitte, ob die Kamera diese Möglichkeit bietet. Anderenfalls müssen Sie das über eine entsprechende Fernbedienung oder einen externen Computer steuern.


- Langzeitblitz
Einige Kameras bieten einen speziellen "Nachtaufnahme-Modus", bei dem eine Langzeitbelichtung mit einem Blitz kombiniert werden kann, um richtig belichtete Vorder- und Hintergründe zu erzielen. Wenn Sie auf der Suche nach einem höherwertigen Kameramodell ohne Motivprogramme sind, so achten Sie darauf, dass es trotzdem eine solche Blitzkontrolle gibt.


- Mehrfachblitz (Stroboskopblitz)
Ein weiteres interessantes Blitzmerkmal ist die Möglichkeit, während einer Belichtung mehrfach zu blitzen. Dies ergibt interessante Effekte, wenn Bewegungsabläufe bei langen Belichtungszeiten aufgenommen werden.


- Drahtlose Bildübertragung
Bei vielen Kompaktkameras und einigen wenigen hochwertigen Spiegelreflexkameras werden Sie heute die Möglichkeit der drahtlosen Bildübertragung von der Kamera zu einem anderen Medium vorfinden. Wenn Sie regelmäßig Studioaufnahmen machen oder in anderen Situationen fotografieren, bei denen ein Anschluss der Kamera zur Bildübertragung per Kabel schwierig ist, werden Sie dieses Merkmal zu schätzen wissen.


Wahrscheinlich werden einige dieser Ausstattungsmerkmale auf Ihrer Liste eine höhere Priorität besitzen als andere, abhängig davon, was und wie Sie fotografieren wollen. Wenn Sie unmittelbar vor dem Kauf einer Kamera stehen und diese sofort erstehen wollen, so werden Sie sicher nicht alle diese Merkmale abwägen. Wenn Sie Zeit und Ruhe haben und der Kauf nicht drängt, ist es sinnvoll, alle Merkmale in Augenschein zu nehmen und zu gewichten.
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Gruß, Rüdiger - aka scorpio
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Geändert von scorpio (19.07.2006 um 01:05 Uhr)
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