Du meinst jetzt vier völlig getrennte Farbbereiche?
Zerlegen des Spektrums mittels Dichroiten und Absorptionsfilter in vier Teile:
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Kanal 1: der rote Kanal, der zwischen 390 und 480 nm und zwischen 580 und 700 nm empfindlich ist.
Kanal 2: der gelbe Kanal, der bei 480 nm und 580 nm eine Spitze hat.
Kanal 3: der türkisfarbene Kanal, der zwischen 480 nm und 580 nm empfindlich ist.
Kanal 4: der blaue Kanal, der zwischen 390 nm und 540 nm empfindlich ist.
Schwarz ist die Summe alle Kanäle (muß <=1 sein), die Fläche darüber muß wegabsorbiert werden.
X = (rot + gelb)/0.98
Y = gelb/0.98 + grün
Z = blau/0.68
Damit handelt man sich aber große Metamerieprobleme ein. Bei Tageslicht und normalen Farben mag das ja ausreichen.
Die Farbwiedergabe entspricht genau dem, was das Auge zum Zeitpunkt der Fotografie sieht. 100,0% Farbtreue.
Heutige Kameras sehen da ziemlich alt aus.
Je enger das Spektrum des fotografierten Objekts ist, desto schwieriger wird es. Zwei Objekte, deren Licht ausschließlich im selben Spektralbereich liegt, haben im Bild dieselbe Farbe.
Nö.
Es ging mir um folgendes. Ein vollständiges Spektrometer kann wesentlich mehr als ein Fotoapparat. Bei rein reflektierenden Motiven kann man nicht nur bestimmen, wie das Bild tatsächlich aussah, sondern man könnte auh für andere Beleuchtungen das entstehende Bild berechnen. Wie hätte das Neonlichtmotiv bei Glühlampenlicht ausgesehen? Das geht mit den 4 Kanälen so gut wie gar nicht.
Ich denke da an Straßenbeleuchtung bei Nacht, Energiesparlampen, LED-Licht, die im Spektrum i.d.R. recht intensive Spikes haben. Auch bei sehr intensiven Farben (außerhalb von sRGB) bei Tageslicht. Alles Situationen, mit denen auch schon die gutmütigeren Bayer-Sensoren tendenziell Schwierigkeiten haben.
Das hat nichts mit Bayersensor zu tun.
Räumliche Auflösung und spektrale Empfindlichkeit sind beim Bayer-Sensor gerade 100% entkoppelt (bei Dichroiten übrigens nicht mehr).