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BlueGraySphere 27.07.2014 19:34

Sensorreinigung sinnvoll?
 
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Hallo,

mir sind bei meiner EOS 600D Sensorflecken aufgefallen.

Ich habe schon eine Reinigung mit dem Blasebalg von Giottos versucht, aber keine großartige Verbesserung erreichen können.

Eine Nassreinigung traue ich mir nicht zu und müsste den Sensor daher reinigen lassen.

Ist bei der vorhandenen Verschmutzung des Sensors (Testbilder bei f36, f16, f10, f7.1, f5.6 siehe unten) eine Reinigung überhaupt schon sinnvoll?

Danke schon mal!

F36
Anhang 3059511

F16
Anhang 3059512

F10
Anhang 3059513

F7.1
Anhang 3059514

F5.6
Anhang 3059515

ipq7 27.07.2014 19:40

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Zitat:

Zitat von BlueGraySphere (Beitrag 12438897)
Ist bei der vorhandenen Verschmutzung des Sensors (Testbilder bei f36, f16, f10, f7.1, f5.6 siehe unten) eine Reinigung überhaupt schon sinnvoll?

das kommt ganz darauf an, bei welcher Blende du fotografierst und ob du den Dreck dann auf den Bildern siehst...? Ich wage zu bezweifeln, dass du nach einer prof. Nassreinigung bei Blende 36 keine Flecken mehr siehst.
Btw, mich würde der Dreck nicht stören.

fensterlgucker 27.07.2014 19:40

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Würde ich persönlich noch nicht reinigen.

der_holzwurm 27.07.2014 19:51

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Ich würde abwarten.

Während der Warterei kannst du ja mal den ein oder anderen Thread zur Sensorreinigung durchlesen, da steht quasi in allen die gleiche Arbeitsweise drin.

Sensorreinuígung ist kein Hexenwerk und Sensorengläser halten mehr aus, als du glaubst. Jeder, der postet, dass Sensorreinigung kein Problem ist, hat beim ersten mal auch so dargestanden und war verunsichert.

Taxo 27.07.2014 19:56

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Ich wundere mich etwas über den relativ vielen Dreck in deiner Kamera. Hast du die vielleicht länger geöffnet liegen gelassen oder Objektivwechsel in staubiger Umgebung gemacht? Ich hatte jedenfalls in drei Jahren noch keine sichtbaren Partikel auf dem Sensorglas der 550D (allerdings mache ich auch die Blende nicht dermaßen weit zu und habe es deshalb vielleicht nur noch nicht gemerkt). Zumindest der eine Fleck ist schon lästig und auch bei praxisnahen Blendenöffnungen sichtbar.

Erst nochmal Blasebalg versuchen (Bajonett der Kamera dabei nach unten halten, damit man sich nicht noch mehr Staub einfängt!). Wenn das nichts hilft, gibt es ein sehr gutes Werkzeug zum Abtupfen des Sensorglases (nicht Nassreinigung, sondern eine Art Silikonkopf am Stab, an dem Schmutzpartikel haften bleiben und anschließend auf Klebefolie entsorgt werden). Nennt sich PENTAX Sensor Cleaning Kit (nicht ganz billig, aber sehr gut - und funktioniert bestimmt auch an CANON ;)).

BlueGraySphere 27.07.2014 20:36

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von ipq7 (Beitrag 12438918)
das kommt ganz darauf an, bei welcher Blende du fotografierst und ob du den Dreck dann auf den Bildern siehst...? Ich wage zu bezweifeln, dass du nach einer prof. Nassreinigung bei Blende 36 keine Flecken mehr siehst.
Btw, mich würde der Dreck nicht stören.

Bei einigen Bildern aus realistischen Situationen mit relativ gleichmäßigem Hintergrund ist der stärkste Fleck sichtbar (wenn man darauf achtet). Nachfolgend ein Beispiel:
Anhang 3059615



Zitat:

Zitat von der_holzwurm (Beitrag 12438955)
Ich würde abwarten.

Während der Warterei kannst du ja mal den ein oder anderen Thread zur Sensorreinigung durchlesen, da steht quasi in allen die gleiche Arbeitsweise drin.

Sensorreinuígung ist kein Hexenwerk und Sensorengläser halten mehr aus, als du glaubst. Jeder, der postet, dass Sensorreinigung kein Problem ist, hat beim ersten mal auch so dargestanden und war verunsichert.

Zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich es noch nicht selber machen. Ich werde aber trotzdem mal einige Threads durchlesen.

Bezgl. Abwarten:
In ca. einem Monat mache ich eine Reise in die USA, bei der ich natürlich viel mit der 600D fotografieren möchte. Daher stehe ich vor der Frage, ob eine Reinigung vorher noch erfolgen sollte oder nicht.



Zitat:

Zitat von Taxo (Beitrag 12438975)
Ich wundere mich etwas über den relativ vielen Dreck in deiner Kamera. Hast du die vielleicht länger geöffnet liegen gelassen oder Objektivwechsel in staubiger Umgebung gemacht? Ich hatte jedenfalls in drei Jahren noch keine sichtbaren Partikel auf dem Sensorglas der 550D (allerdings mache ich auch die Blende nicht dermaßen weit zu und habe es deshalb vielleicht nur noch nicht gemerkt). Zumindest der eine Fleck ist schon lästig und auch bei praxisnahen Blendenöffnungen sichtbar.

Erst nochmal Blasebalg versuchen (Bajonett der Kamera dabei nach unten halten, damit man sich nicht noch mehr Staub einfängt!). Wenn das nichts hilft, gibt es ein sehr gutes Werkzeug zum Abtupfen des Sensorglases (nicht Nassreinigung, sondern eine Art Silikonkopf am Stab, an dem Schmutzpartikel haften bleiben und anschließend auf Klebefolie entsorgt werden). Nennt sich PENTAX Sensor Cleaning Kit (nicht ganz billig, aber sehr gut - und funktioniert bestimmt auch an CANON ;)).

Die Kamera lag nie länger als zum Objektivwechsel nötig offen herum (d.h. vielleicht mal 20-30 Sekunden). Dieser hat auch nicht in einer besonders staubigen Umgebung stattgefunden sondern im normalen Wohnraum (ist aber ja auch kein Reinraum ;))
Ja, der eine Fleck ist schon auch mal bei Bildern aus Praxis sichtbar. (siehe Anhang oben)

Bei der Reinigung mit dem Blasebalg habe ich die Kamera schräg nach unten gerichtet (Winkel: ca. 45°) auf einem Stativ befestigt gehabt.

fensterlgucker 27.07.2014 20:40

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Zitat:

Zitat von BlueGraySphere (Beitrag 12439089)
Bei einigen Bildern aus realistischen Situationen mit relativ gleichmäßigem Hintergrund ist der stärkste Fleck sichtbar (wenn man darauf achtet). Nachfolgend ein Beispiel:

Danke, jetzt hab ich wenigstens den Monitor wieder mal geputzt :lol:

BlueGraySphere 29.07.2014 19:24

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Zitat:

Zitat von fensterlgucker (Beitrag 12439101)
Danke, jetzt hab ich wenigstens den Monitor wieder mal geputzt :lol:

:lol:
Ja, ich gebe zu, der Fleck ist jetzt nicht sooo auffällig ;)
Lässt sich wahrscheinlich auch recht einfach in der Bildbearbeitung entfernen.

Aber man hört/liest ja manchmal auch Aussagen, dass ab einer bestimmten Blendengröße (meine z.B. mal f16 als "Grenze" gelesen zu haben) kein Schmutz mehr sichtbar sein sollte.

Deshalb habe ich hier mal nachgefragt. ;) Und auch hier gibt es ja unterschiedliche Einschätzungen.


Zitat:

Zitat von Taxo (Beitrag 12438975)
Wenn das nichts hilft, gibt es ein sehr gutes Werkzeug zum Abtupfen des Sensorglases (nicht Nassreinigung, sondern eine Art Silikonkopf am Stab, an dem Schmutzpartikel haften bleiben und anschließend auf Klebefolie entsorgt werden). Nennt sich PENTAX Sensor Cleaning Kit (nicht ganz billig, aber sehr gut - und funktioniert bestimmt auch an CANON ;)).

Das sieht ganz interessant aus. Würde ich mich wahrscheinlich eher trauen als bei einer Nassreinigung über den Sensor zu wischen.

wolfg 30.07.2014 10:44

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Ich persönlich würde da zum Putzen anfangen. Blende 11 nutze ich noch oft, und da möchte ich nicht hunderte von Bildern nachbearbeiten müssen.

Die erste Stufe wäre bei mit mehrfach die interne Sensorreinigung, dann der Blasebalg.
Wenn beides nicht reicht, kommt auch bei mir das Pentax Kit dran, mit dem der grobe Dreck sehr schnell abgetupft werden kann.

Viele Grüße
Wolfgang

Floyd Pepper 30.07.2014 11:09

AW: Sensorreinigung sinnvoll?
 
Zitat:

Zitat von BlueGraySphere (Beitrag 12445455)
Das sieht ganz interessant aus. Würde ich mich wahrscheinlich eher trauen als bei einer Nassreinigung über den Sensor zu wischen.

Ich fotografiere seit 2002 mit DSLRs und habe in der ganzen Zeit noch nie eine Nassreinigung gemacht. Trotz häufiger Objektivwechsel und tlw. staubiger Umgebung.

Ich verwende ausschließlich den Giottos Airblower und Cinetronics SpeckGrabber. Damit kann man die vereinzelten hartnäckigen Partikel wegstempeln, die das Auspusten überstehen. Ich identifiziere die Position anhand eines Leerbilds mit F/32 und mit Hilfe einer Kopflupe. Ganz wichtig ist: nicht wischen (das hinterlässt nämlich je nach Druck evtl. eine Streifspur wie Schuhsohlen am Turnhallenboden) - senkrecht zur Sensorfläche stempeln!

Den Pentax und den Eyelead habe ich probiert, aber das Sauberstempeln auf dem Spezialpapier finde ich unpraktisch. Die Speckgrabber kann man einfach in Wasser abspülen. Die halten praktisch ewig: meine SpeckGrabber habe ich seit acht Jahren im Einsatz.


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