19.12.2008, 07:39
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#1
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Benutzer
Registriert seit: 04.06.2006
Beiträge: 3.522
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Honrar Hochtzeitsfotos
Ich beziehe mich auf diesen Beitrag:
http://www.dslr-forum.de/showpost.ph...4&postcount=33
Text bzw Zitat von sequarell
Zitat:
Zitat von Faktorx2
Also ich weiss nur eins . Auf Unsere Hochzeit hat ein Profi für 56 Bilder und eine Arbeitszeit von Morgens 7 Uhr bis Abends ca 24 Uhr
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Also 1100€ sind schon einiges?
Rehcnen wir mal:
7 bis 24 uhr -> 17 Stunden
dann 56 Bilder, rechnen wir (und das is optimistisch) 15 min pro bild bearbeiten -> 14 Stunden
Dann kommt da locker nochmal ein halber Tag Vorgespräch und Vorbereitung dazu -> 5 Stunden
Gesamt 36 Stunden arbeitszeit
Dann Afartskosten, wahrscheinlich 2mal (zum Vorgespräch und zur Hochzeit), Kosten für die Ausbelichteten Bilder etc.
Dann kommen materialkosten dazu (ja, auch Fotoausrüstung verschleißt), Beziffern wir diesen Posten mal mit 200 €
-> für die Arbeistzeit beliben also 900€ -> 25€ Stundenlohn
Und ich gehe davon aus, dass das ganze Brutto war, nicht Netto...
Also bleiben von fast einer Woche arbeit (wenn man mal von den üblich 40 Stunden ausgeht, mit denen man als Fotograf nich mal annähernd hinkommt) vielleicht 400€ über.. Naja, ok, das ganze spielt sich vielleicht in drei tagen ab, aber trotzdem, auch der Fotograf kann nich 24/7 arbeiten..
Versuch damit mal Familie zu ernähen..
1100€ für ne Hochzeit ist nicht viel, Ich persönlich würde das nicht für das Geld machen, das ist schon ein Preis, der eben sehr unter dem Billig-konkurrenzdruck gelitten hat.. Zudem ist Hochzeit immer ein Auftrag mit viel Risiko...
Nur mal mein Senf dazu
Da im Original Fred OT, habe ich mir erlaubt, einen zweiten aufzumachen.
Wahrlich, wer von Morgends bis Mitternacht Hochzeitsfotos für diesen Preis machen muss, der ist nicht zu beneiden. Ich würde mir das nicht unbedingt antun, und wenn schon, dann 'ne S5 Pro oder sonst was mitnehmen, welches schon sehr gute JPEG out of the Cam liefert. Ohne jegliche Nacharbeit kann man so einen Preis halten, sonst nicht.
Ich versteh ja jeden, der keine 2000 Euro oder mehr für perfekte Hochzeitsfotos hat. Und sich einen Amateur Fotografen aus dem Bekanntenkreis holt. Was will man denn machen, wenn man die 2000 Euro nicht rumliegen hat? Aber wenn schon Profi, dann auch so bezahlt, dass er dafür optimale Arbeit liefern kann.
P.S: Ich kenne einen Pro, der auch Hochzeiten macht. Der bespricht das klipp und klar mit den Kunden, dass er zwei Preise hat und zeigt Beispielbilder, was sie für welchen preis erwarten dürfen. Der billige Preis ist nur JPEG out of Cam, der teurere geht über RAW und Nachbearbeitung. Viele Kunden sind mit den einfachen Bildern voll zufrieden. So ist es dann ein fairer Deal.
Geändert von Riesbeck (19.12.2008 um 13:06 Uhr)
Grund: Zitat eingefügt
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19.12.2008, 09:04
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#2
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Gast
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Also was mich an der ganzen Diskussion wundert ist, dass anscheindend hier nur Teilnehmer sind, die erstens keine Geldsorgen haben und zweitens niemanden mit Geldsorgen kennen.
Beispiel: wenn mein Abfluss verstopft ist, habe ich die Möglichkeit den Klempner anzurufen, den machen zu lassen und dann die Rechnung zu bezahlen.
Natürlich kann ich auch eine Rohrzange nehmen, den Siphon abzuschrauben und mal nach zu schauen und selbst sauber zu machen...
Natürlich kommen jetzt wieder Einwände, dass das nicht fachmännische Arbeit wäre - RICHTIG - ein Klempner hätte mir wahrscheinlich gleich ein neues Waschbecken und eine neue Armatur aufgeschwatzt.
Wenn ich gefragt werde, ob ich hier und da mal ein Foto machen könnte, dann mach ich das um erstens meinem Hobby zu fröhnen und zweitens weil ich dabei immer dazu lerne.
Wenn ich dafür Benzingeld - KEIN FOTOHONORAR - bekomme - was solls.
Wenn jemand das Geld rumliegen hat, dann kann er doch gerne zu einem Fotografen gehen und 2000 Euro für Hochzeitsfotos bezahlen, nur so jemand wird wohl kaum zum Nachbarn mit der Kompaktkamera gehen und den fragen, ob er Zeit hätte.
Das gerade hier im Fotoforum die Qualität von "Profi"-Fotografen als generell besser und somit preislich als gerechtfertigt empfunden werden finde ich in anbetracht der gezeigten, hochwertigen, Arbeiten von Amateuren in den Galerien doch mehr als seltsam.
Ich kenne Profifotografen, die bekommen es nicht mal hin das Seitenverhältnis bei bearbeiteten Fotos zu berücksichtigen...
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19.12.2008, 09:15
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#3
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Benutzer
Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 1.002
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Worum geht es dir Jetzt genau?
1. Fuji kann sich die Werbung nichtmehr leisten.
Also mußt du jetzt so oft wie möglich deine s5 PRO erwähnen ?
2. Es begeistert dich so sehr das Jeder dank vergrößerter Dynamikrange richtig belichten kann und was Moderne Elektronik an Bildern daraus zaubert das du es Zwanghaft immer wieder erwähnen mußt ?
3. Die Anzahl der Sozialneid Diskussionen hier im Forum reicht dir nicht!
Also mußtest du mal schnell ne neue Provozieren weil ja die Diskussion aus
der du zitierst dicht gemacht wurde.
Ich vermute sehr Stark Option 3. Und bin dafür das User deren offensichtlich einziges Interesse darin besteht den Forenfrieden mit Sozialneiddiskussionen zu stören umgehend Dauerhaft gesperrt werden im Interesse der Forengemeinschaft.
Die beiden anderen Optionen fallen unter Werbung, auch da sind die Spielregeln eindeutig.
Und wenn die Überschrift stimmt scheint ja wohl die Forensuche defekt zu sein denn das Thema ist bis zum erbrechen diskutiert,das sollte dir bekannt sein.
mfg christian
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19.12.2008, 09:28
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#4
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Benutzer
Registriert seit: 21.01.2004
Ort: Basel
Beiträge: 5.114
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Zitat:
Zitat von donesteban
Der billige Preis ist nur JPEG out of Cam, der teurere geht über RAW und Nachbearbeitung.
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In meinen Augen ist das ein eigenwilliger Profi. Von einem Profi, der den lieben langen Tag nichts anderes wie Hochzeiten, Portraits oder andere Dinge jenseits der Actionfotografie (egal, ob Mensch oder Tier) macht, erwarte ich, daß er sein Equipment und die Grundlagen (Bildausschnitt, Beleuchtung, Szenenwahl) so blind beherrscht, daß die Bilder aus der Kamera sofort annähernd optimal sind. Analog gab es ja auch keine riesigen Möglichkeiten, die Negative nachher noch groß zu bearbeiten, wenn die Belichtung daneben war.
Die wenigen Prozent Mehrwert, die man durch RAW-Bearbeitung von sowiso fast perfekten Aufnahmen noch herausholen kann, sind für die allermeisten Kunden allenfalles im direkten Vergleich noch sichtbar, wenn überhaupt.
Was hier viele aus den RAWs noch herausholen ist in meinen Augen einzig Schadensbegrenzung (HDR hat nichts mit klassischen Hochzeitsfotos zu tun), weil sie entweder die Grundlagen nicht beherrschen oder sich im entscheidenden Moment nicht daran gehalten haben. Sowas darf einem Profi einfach nicht passieren, auch nicht für einen "günstigeren" Preis.
Zitat:
Zitat von FrankyBoy75
Wenn ich gefragt werde, ob ich hier und da mal ein Foto machen könnte, dann mach ich das um erstens meinem Hobby zu fröhnen und zweitens weil ich dabei immer dazu lerne.
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Wenn Du bei so unwiederbringlichen Situationen wie einer Hochzeit noch lernen willst, dann ist das sicher ein Ansatz. Ich habe sowas auch ein paarmal (noch analog) für gute Freunde gemacht (sie wussten jeweils, auf was sie sich eingelassen haben). Mir war jedesmal sehr unwohl dabei, da ich eben das Handwerk für solche Anlässe nicht zu 100% beherrsche. Die Bilder haben den Paaren nachher allerdings sehr gut gefallen.
Zitat:
Zitat von FrankyBoy75
Wenn ich dafür Benzingeld - KEIN FOTOHONORAR - bekomme - was solls.
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So lange es die Familie oder der engere Freundeskreis ist, ja. Für entfernte Bekannte oder Kollegen würde ich das aber nicht machen.
Zitat:
Zitat von FrankyBoy75
Das gerade hier im Fotoforum die Qualität von "Profi"-Fotografen als generell besser und somit preislich als gerechtfertigt empfunden werden finde ich in anbetracht der gezeigten, hochwertigen, Arbeiten von Amateuren in den Galerien doch mehr als seltsam.
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Die leute, die hier hochwertige Hochzeitsfotos zeigen, sind aber nur sehr selten die, welche nach Preisen oder deren Rechtfertigung (oder gar Tips zur Hochzeitsfotografie) fragen.
Gruss Bernhard
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19.12.2008, 09:48
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#5
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Benutzer
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: Kiel
Beiträge: 479
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Zitat:
Zitat von donesteban
Ich beziehe mich auf diesen Beitrag:
http://www.dslr-forum.de/showpost.ph...4&postcount=33
Da im Original Fred OT, habe ich mir erlaubt, einen zweiten aufzumachen.
Ich versteh ja jeden, der keine 2000 Euro oder mehr für perfekte Hochzeitsfotos hat. Und sich einen Amateur Fotografen aus dem Bekanntenkreis holt. Was will man denn machen, wenn man die 2000 Euro nicht rumliegen hat? Aber wenn schon Profi, dann auch so bezahlt, dass er dafür optimale Arbeit liefern kann.
P.S: Ich kenne einen Pro, der auch Hochzeiten macht. Der bespricht das klipp und klar mit den Kunden, dass er zwei Preise hat und zeigt Beispielbilder, was sie für welchen preis erwarten dürfen. Der billige Preis ist nur JPEG out of Cam, der teurere geht über RAW und Nachbearbeitung. Viele Kunden sind mit den einfachen Bildern voll zufrieden. So ist es dann ein fairer Deal.
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Ich verstehe nicht, was das nun wieder soll.
Die "Honorarblabla - Kiste" ist doch hinreichend durchgekaut.. und es wird da nie eine Einigung geben und hier nun nochmal den ganzen Kram durchzukauen.. sinnlos.
Kann echt nur vermuten, das Du schreibst um des Schreibens willens oder
wie CReinhardt treffend bemerkte, willste hier Deine Kamera nochmal genannt haben?
Das es Leute gibt, die genug Geld haben um sich Profis zu leisten und andere, die es eben nicht haben und sich mit weniger bescheiden?
Das es eine andere Kostenstruktur bei einem gewerblich handelnden Menschen gibt? Das der private Fotograf manchmal gute Bilder hinbekommt und der Profi manchmal schlechte?
Das die oder die Kamera besser ist ?
Wie sinnvoll Investitonen in einen Profi sind und was Du erwarten kannst?
Das es sich mal lohnt mal nicht?
Ich verstehe das hier als Provokation. Nicht umsonst ist der Honorarblabla Thread letztlich ins Leere gerannt. Tsss..
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19.12.2008, 10:26
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#6
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Benutzer
Registriert seit: 14.11.2008
Ort: Eckernförde
Beiträge: 1.901
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Mehr als flüssig...
Close pls?
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Gruß
Jan-Hendrik
Zitat:
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Zitat von Ken Rockwell
Das Equipment hat KEINEN Einfluß auf die Qualität des Bildes. Je weniger Zeit man aufwendet, sich um das Equipment zu kümmern, umso mehr Zeit kann man ins Gestalten toller Bilder investieren.
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Meine Bilder dürfen bearbeitet und im selben Thread dieses Forums wieder eingestellt werden
Meine Fotoseite
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19.12.2008, 10:35
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#7
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Benutzer
Registriert seit: 10.12.2008
Ort: Köln
Beiträge: 366
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Es gibt im Segment Hochzeitsfotos Profis, die vor allem durch zuweilen künstlerische Bildideen Aussergewöhnliches leisten und deshalb ihr Geld wert sind.
Und dann gibt es Profis, die mit ihrem Fotoapperat nur den Ablauf der Hochzeit dokumentieren und zu diesem Zweck nicht selten ihre Auszubildenden und Praktikanten losschicken und je nach Länge der Session 400,- - 1.000,- € verlangen und dann gibt es Fotografen, die die provinziellen 08/15-Posen fotografieren und dann gibt es die große Masse der hungernden Fotografen, die sich in my hammer de preislich unterbieten und um Aufträge für ein runter gehandeltes Honorar für 150,- € prügeln.
Die wenigsten Hochzeits Kunden haben das Geld übrig, 4 stellige Beträge für einen Fotografen auszugeben und um an das gut situierte Klientel der happy few heranzukommen, bedarf es eines sehr eingeführten Namens oder handverlesener Kontakte.
Die Honorarhöhe generiert sich aus dem Mechanismus Angebot und Nachfrage und da das Reservoir unausgelasteter Fotografen und fähiger Amateure größer als das der Nachfrage ist, müssen viele mit erbärmlichen Honorieren Vorlieb nehmen. Ist aber in vielen anderen Branchen ähnlich, wo die Markt-Einstiegs-Hürden wie bei der Fotografie relativ niedrig sind .
Justin
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19.12.2008, 11:05
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#8
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Benutzer
Registriert seit: 30.06.2005
Beiträge: 214
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Zitat:
Zitat von GymfanDE
Die wenigen Prozent Mehrwert, die man durch RAW-Bearbeitung von sowiso fast perfekten Aufnahmen noch herausholen kann, sind für die allermeisten Kunden allenfalles im direkten Vergleich noch sichtbar, wenn überhaupt.
Was hier viele aus den RAWs noch herausholen ist in meinen Augen einzig Schadensbegrenzung (HDR hat nichts mit klassischen Hochzeitsfotos zu tun), weil sie entweder die Grundlagen nicht beherrschen oder sich im entscheidenden Moment nicht daran gehalten haben. Sowas darf einem Profi einfach nicht passieren, auch nicht für einen "günstigeren" Preis.
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Tut mir leid, aber ich kann diese Worte nicht im geringsten nachvollziehen. Schon immer war Fotografie subjektiv, schon immer wurde nachbearbeitet. Man erinnere sich, dass ein Begriff wie "abwedeln" aus der analogen Fotografie stammt. Wenn die fortschreitende Technik erlaubt, seinen Kunden eine neue Sichtweise zu bieten, ist das genauso ob- oder subjektiv wie früher.
Nicht zuletzt ist auch das tagelange Warten eines Ansel Adams auf die richtige Sekunde, das richtige Licht, eine Art der Bildmanipulation. Wer würde behaupten, dass er nicht in der Lage gewesen wäre, jederzeit mit dem vorhandenen Umgebungslicht auszukommen?
Der Mehrwert ist sicht - und fühlbar. Auch bei schon hervorragenden Rohdaten.
LG
Michael
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19.12.2008, 11:24
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#9
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Benutzer
Registriert seit: 18.01.2005
Ort: MUC
Beiträge: 6.586
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Zitat:
Zitat von Borges
Der Mehrwert ist sicht - und fühlbar.
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Der zeitliche Mehrwert auch, und auf diese einfache Kosten/Nutzenrechnung zielt das Posting ab, der zeitliche Mehraufwand ist enorm und muß sich rechnen.
__________________
Mit feinem Glas vor dem Auge fühl ich mich am Wohlsten. // Fotografieren oder Fotozeugan- und verkauf, was ist dein Hobby? // "Wer nicht genießt ist ungenießbar"; Co K.W. // "Ich habe keine Botschaft und nichts zu beweisen."
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19.12.2008, 11:56
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#10
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Benutzer
Registriert seit: 08.10.2006
Beiträge: 48
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AW: Honrar Hochtzeitsfotos
Wauw wenn ich hier höre das Bilder "out-of-the-Cam" fast genauso gut aussehen wie bearbeitete Bilder bzw. HDR die "einzigste" Möglichkeit ist Raws zu bearbeiten dann kommen mir die Tränen.
Meiner Meinung nach ist ein Bild so wie es aus der Kamera kommt nur ein Bruchteil dessen was es sein kann. Klar, der Bildausschnitt und die Belichtung sollten in etwa passen. Alles andere kommt dann am Rechner. (Farbtemperatur, Belichtungskorrektur, Bildeffekte,...)
Ein Bild out-of-the-Cam ist wie ein Rohdiamant. Erst durch den richtigen Schliff kommt die wahre Schönheit zum Vorschein.
Ich würde NIE Bilder ohne Bearbeitung an einen "Kunden" geben. Oder würdet ihr einen Diamanten ungeschliffen und noch mit Schlam überzogen kaufen? Ich kaufe ihn viel lieber geschliffen und in einen schönen Ring gefasst für meine Verlobte.
Gruß,
dickdoof
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