06.11.2007, 15:44
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#1
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Benutzer
Registriert seit: 08.07.2005
Beiträge: 1.288
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Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Es stellte sich hier mal die Frage, wie der Blitzeinsatz in der Tierfotografie zu bewerten sei. Habe daraufhin bei sachkundigen Ansprechpartnern nachgefragt und möchte hier nun die Stellungnahme der Tierärztlichen Klinik Hannover posten. Umweltschutzorganisationen wie WWF, NaBu oder Greenpeace, aber auch Universitätsbereiche wie die Tierphysiologie konnten aus Mangel an Erfahrung/Kenntnis leider nichts zu diesem Thema beisteuern und zeigten sich damit vernünftigerweise einsichtiger als so mancher Forenuser  .
Zitat:
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Zitat von Tierärztliche Klinik Hannover
Sie haben mit Ihrer E-Mail eine interessante Frage aufgeworfen, über die unseres Wissens keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen. Jedoch ist die Situation eines Fotoblitzes zu vergleichen mit dem Einsatz eines anderen Verfahrens – dem Elektroretinogramm (ERG).
Beim ERG wird die Netzhaut des Auges mit Hilfe von weißen Lichtblitzen mit einer Frequenz von 1,4 Hz stimuliert und die Netzhautfunktion mit Hilfe von Elektroden abgeleitet. Bei der verwendeten Lichtquelle handelt es sich um eine sehr starke Weißlichtquelle, die subjektiv mit einem Blitzlicht vergleichbar ist.
Bei der Messung werden die Ergebnisse von 25 Einzelreizen gemittelt und anschließend ausgewertet. Bei dieser Untersuchung kommt es nicht zum Kurvenabfall der Einzelkurven durch die Wiederholung, die jedoch zu erwarten wäre, sollte eine Überlastung der Rezeptoren oder gar ein Netzhautschaden entstehen.
Im Rahmen der Studien, die im Zusammenhang mit diesem Messverfahren durchgeführt wurden, sind keine nachteiligen Wirkungen aufgefallen, und die Messung ist seit Jahrzehnten im Routineeinsatz, sowohl in der Veterinär- als auch in der Humanmedizin.
Bedenkt man weiterhin, dass die Belastung eines Wildtieres durch das Blitzlicht eines Fotografen für das fotografierte Tier eher ein einmaliges Erlebnis darstellt, kann man sicherlich potentielle Schäden ausschließen.
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Vermutlich wird es hier aber weiterhin Diskussionen geben ... für mich ist die Frage damit allerdings erledigt  .
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06.11.2007, 15:51
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#2
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Benutzer
Registriert seit: 16.04.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 2.768
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Naja, ein normaler Blitz (vom Himmel) sollte für ein Tier gefährlicher sein 
Nicht nur der Helligkeit wegen.
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CPS, Canon EOS 1D Mark III, Canon EOS 1D Mark II, Canon EOS 20D, MC Peleng MF 8/3.5 Fisheye, Sigma AF 12-24 EX DG Asp, Canon EF 24-70/2.8 L USM, Canon EF 50/1.8 II, Canon EF 70-200/2.8 L USM, Canon EF 300/2.8 L USM, Canon Extender EX 1.4x II, Canon BG-E2, Canon Speedlight 430EX, Walimex CY-260K & Softbox-Pro 80x120cm, Manfrotto 055Prob, Manfrotto 804RC2, Manfrotto 676B
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www.markushammes.de
Meine Sportfotos 2010
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06.11.2007, 15:52
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#3
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Benutzer
Registriert seit: 17.11.2006
Beiträge: 476
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Schön dass Du dir die Mühe gemacht hast, auch wenn ich mit Tierfotografie nichts zu tun habe
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06.11.2007, 15:56
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#4
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Benutzer
Registriert seit: 29.10.2007
Beiträge: 240
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Ich muss sagen das ich vorallem in Zoos/Tierparks dagegen bin, schließlich ist das für diese Tiere kein " eher ein einmaliges Erlebnis". (Außerdem kann es dadurch gut möglich sein, das sie weggehen und man keine zweite Chance haben) Dem armen Knut haben die viele Leute sicher die Augen weggeblitzt
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06.11.2007, 15:56
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#5
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Benutzer
Registriert seit: 24.07.2007
Ort: Wuppertal
Beiträge: 273
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
naja wenn ich das lese denk ich ganz anders als die klinik...
Ich denk schon das es schädlich is, vorallem wenn man seine Haustiere ständig ablichtet
__________________
spiderpig, spiderpig, does whatever spiderpig does
Tragt euch doch auch in die Benutzerlandkarte des Forums ein
Meine Bilder dürfen im Rahmen des forums gerne überarbeitet und wieder eingestellt werden.
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06.11.2007, 16:38
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#6
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Benutzer
Registriert seit: 27.08.2007
Beiträge: 1.008
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
@Der-Tom: Ja, wenn du den Blitz direkt an das Auge des Tieres hälst - ansonsten ist es genau so schädlich wie wenn du selbst in den Blitz schaust...
Foto-Model - ab 2.000 Blitzen sind die alle blind... nicht?
@Topic:
Wildtiere + Blitz: Denke man kommt selten so nah heran, dass der Blitz wirklich noch was bringt. Ich finde auch, dass bei Wildtieren der Schreck (huch, blitz, weg hier) mit dem verbundenen Fluchtinstinkt eher zu Schäden führen könnte (geblendet gegen nen Baum rennen, Herzkasper  ) als der Blitz an sich
Denke auch, dass so eine Studie auf Tiere abgestimmt sein müsste. Eine Wüstenechse hat sicherlich Augen, die besser auf Helligkeit abgestimmt sind, als z.B. eine Fledermaus oder sonst ein Nacht-Tier mit sehr empfindlichen Augen.
Aber  für's Gedanken machen und bei kompetenten Stellen nachfragen!
Greenpeace, WWF und Konsorten wären sicherlich auch ziemlich schockiert, wenn eine Studie Schäden für die Netzhaut ans Licht bringen würde - denn für deren Plakate + Broschüren + Zeitschriften sind sie ja auch auf gute Bilder angewiesen und würden über Nacht von Tierrettern zu Tierquälern mutieren
Tyndal
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06.11.2007, 16:53
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#7
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Benutzer
Registriert seit: 10.03.2006
Ort: Schmalkalden
Beiträge: 664
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Zitat:
Zitat von Der-Tom
naja wenn ich das lese denk ich ganz anders als die klinik...
Ich denk schon das es schädlich is, vorallem wenn man seine Haustiere ständig ablichtet 
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Dir ist aber schon klar, dass TOmate und Toast gefaked waren?
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Zitat:
Zitat von honeyjazz
Wer gerne Model sein würde, spricht doch auch nicht auf der Straße x-beliebige Leute an, ob sie nicht zufällig ne Kamera und Bock auf ein Shooting haben. 
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06.11.2007, 18:52
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#8
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Gast
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Hallo,
Ich hab diese Frage "Blitzen bei Tieren" eine prof. Tierfotografen gestellt - seitdem ist mein 580EX nur noch auf der Kamera.
Erfahrungen bisher - die Tiere reagieren noch weniger drauf als Menschen.
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06.11.2007, 19:23
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#9
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Benutzer
Threadstarter
Registriert seit: 08.07.2005
Beiträge: 1.288
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Zitat:
Zitat von Thomas4711
Hallo,
Ich hab diese Frage "Blitzen bei Tieren" eine prof. Tierfotografen gestellt - seitdem ist mein 580EX nur noch auf der Kamera.
Erfahrungen bisher - die Tiere reagieren noch weniger drauf als Menschen.
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Meld mich jetzt doch nochmal ...
Ich hatte die Frage neben den oben erwähnten Gruppen auch der GDT gestellt (Gesellschaft deutscher Tierfotografen), das waren aber auch die einzigen (!!!) die sich gar nicht mehr gemeldet haben. Ich meine, man sieht sehr oft, dass Tierfotografen den Blitz verwenden, sei es zum Aufhellen, für Glanzlicht in den Augen usw.., selbst Pölking beschrieb es ja in seinen Büchern oft und gerne. Ohne jetzt nochmal auf Sinn & Unsinn des Blitzens einzugehen, hatte ich mir zumindest von der GDT fundierte Erklärungen erhofft, schließlich "leben" die ja von der Tierfotografie. Insofern fand ich es besonders schade, dass von denen gar nichts mehr kam ... aber na gut. Eine objektive Meinung eines Akademikers erscheint mir da eh vertrauenswürdiger als diejenige von Leuten, die mit ihren Fotos Geld verdienen bzw. in der Hinsicht nicht ganz unbefangen sind. Aber das ist nur meine Meinung
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06.11.2007, 19:25
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#10
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Benutzer
Registriert seit: 30.06.2007
Beiträge: 553
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AW: Blitzeinsatz in der Tierfotografie
Geht einfach nicht näher mit dem Blitz ran bzw. mit der Leistung rauf als Ihr es bei Euch selbst machen würdet und bedenkt, wie oben bereits angemerkt, immer die voraussichtliche allgemeine Lichtempfindlichkeit des Tieres.
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