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Alt 27.12.2006, 11:33   #1
ubit
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Registriert seit: 22.01.2004
Ort: Moers
Beiträge: 2.368
Standard Netzwerkplatte: NDAS

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Hi,

ich plane mir eine Netzwerkplatte zuzulegen. Die Platte soll in einem 108 MBit WLAN am Router hängen und es mir ersparen bei der Arbeit mit dem Notebook ständig den "Hauptrechner" einschalten zu müssen. Es sollen also vorwiegend die ständig benötigten Dinge (Insbesondere Schriftverkehr, Excel-Tabellen etc.) auf die Platte.
Nun gibt es die Dinger mit verschiedenen Technologien. Eine davon ist NDAS, was ja angeblich schneller sein soll als normale Ordnerfreigaben unter Windows. Hat damit schon jemand Erfahrung? Wie schnell ist das wirklich (im WLAN...)?
Für den Kauf brauche ich halt eine Entscheidungshilfe: Wenn es einigermaßen schnell läuft, dann könnte ich mir vorstellen auch mein Bildarchiv auf diese Platte zu schieben (Nur die fertigen Bilder - keine RAWs) um auch die Bilder ständig im Zugriff zu haben. Wenn ich derzeit über das WLAN an die Bilder auf meinem "Server" zugreifen möchte, ist das schnarchlangsam... Wenn das über eine NDAS-Platte deutlich schneller geht, dann würde ich halt eine größere Platte kaufen *g*

Ciao, Udo
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Alt 27.12.2006, 11:43   #2
nipponichi
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Registriert seit: 13.04.2005
Beiträge: 1.623
Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

NDAS ist gegenüber NAS proprietär und benötigt Treiber. Außerdem ist Multiuser-Zugriff problematisch.
Das Protokoll oder die Schnittstelle (100Mbit/1Gbit) sagt nichts über die Performance aus, daher würde ich vorher Tests (z.B. c´t) studieren. Dort erfährt man auch viel über versteckte Nachteile, und die gibt es reichlich ...

Edit: In c´t 1/07, S. 56 ist ein Kurztest über eine NDAS-Platte, zwar sehr schnell (wird Dein WLAN überfordern, aber mit den oben genannten Nachteilen.)
Ansonsten empfehle ich Dir:
- c´t 20/2006 S. 152, Gehäuse für NAS
- c´t 20/2006 S. 162, drei NAS-Komplettgeräte
- c´t 01/2006 S. 122, 16 NAS Komplettgeräte
(Artikel kann man online kaufen)

Geändert von nipponichi (27.12.2006 um 11:51 Uhr)
nipponichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2006, 11:46   #3
ubit
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Ort: Moers
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Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Zitat:
Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
NDAS ist gegenüber NAS proprietär und benötigt Treiber. Außerdem ist Multiuser-Zugriff problematisch.
Das Protokoll oder die Schnittstelle (100Mbit/1Gbit) sagt nichts über die Performance aus, daher würde ich vorher Tests (z.B. c´t) studieren. Dort erfährt man auch viel über versteckte Nachteile, und die gibt es reichlich ...
Das das Protokoll proprietär ist stört mich nicht weiter. Multiuser sollte doch mit den Teilen eigentlich funktionieren. Geht eh maximal um 2 User - und das sollten die Dinger doch können.
Geht das mit den versteckten Nachteilen auch konkreter? *g* Ich habe gerade keine c't zur Hand und möchte auch nicht darauf warten, dass die sowas wieder mal testen.
Es geht mir in erster Linie um Eure Erfahrungen im Umgang mit größeren Datenmengen (wie sie Fotos ja nun mal darstellen).

Ciao, Udo
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Alt 27.12.2006, 11:59   #4
nipponichi
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Beiträge: 1.623
Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Multiuser ist bei NDAS schon problematisch, wenn zwei Leute auf eine Datei zugreifen. Es gibt nämlich keine File-Locks.

Ich habe seit zwei Jahren eine Buffalo Linkstation (100Mbit/s Version) und bin damit sehr zufrieden. 5MB/s bringt die auch. Da die 108 Mbit/s nur Netto sind und 108 Mbit/s auch nur im besten Falle, wird eine schnellere nicht mehr viel bringen.

Wegen den "Nachteilen" müßte ich erst nochmal genauer nachlesen, es betrifft die FW (Benutzerverwaltung, Power-down, Fehler etc.) und natürlich die Performance, die teils echt mies ist.
nipponichi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2006, 12:29   #5
ubit
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Beiträge: 2.368
Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Zitat:
Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
Multiuser ist bei NDAS schon problematisch, wenn zwei Leute auf eine Datei zugreifen. Es gibt nämlich keine File-Locks.
Das Ding ist ja nur für den privaten Gebrauch. Maximal 2 User die fast nie mit den selben Dateien arbeiten werden. Ansonsten: Wer zuletzt speichert, hat halt gewonnen *g* Das würde nicht wirklich stören.

Wichtig ist mir hingegen:
  • Leise soll das Ding sein
  • Geringer Stromverbrauch (der Hauptgrund, warum das Teil angeschafft werden soll)
  • brauchbare Geschwindigkeit (5 MByte/s wären schon ok, wenn die auch im WLAN erreichbar sind)

Ciao, Udo
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Alt 27.12.2006, 13:51   #6
hzj
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Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Wir haben seit Anfang Dezember die Trekstor maxi z.ul mit 400GB in Betrieb und sind eigentlich sehr zufrieden. Wir nutzen das Teil zum Ablegen von Bilddateien, Texten und anderen Daten, die für insgesamt drei PC und zwei Notebooks jederzeit verfügbar sein sollen.
Anschaffungsgrund war, dass nicht immer jeder Rechner eingeschaltet ist und dass daher Zugriffsprobleme auf bearbeitete bzw zu bearbeitende Dateien entstanden. Außerdem haben sich Freigaben auf externe USB- oder Firewire Festplatten als viel zu langsam erwiesen.
Ein kleiner Linux Server in einem älteren PC wäre uns als Alternative zu stromfressend.

Es ist natürlich etwas lästig, dass der ndas Treiber auf jedem Rechner eingerichtet werden muss. Aber das geht flott. Mit der einmaligen Eingabe der Seriennummer des Gerätes und des Paßwortes bei jedem angeschlossenen Rechner läßt sich auch leben. Ein Vorteil der Zugriffssicherung ist, dass sich kein Dritter diese Daten beschaffen kann ohne aufwendige Recherche.
Ich habe allerdings noch nicht die Energie aufgebracht, zu erforschen, ob und wie Seriennummer und Kennwort verschlüsselt abgelegt und übertragen werden. Eine Windows Freigabe ist vermutlich einfacher zu knacken für einen Online Angreifer. Ein Vorteil ist auch, dass man keine lokalen Freigaben auf den Rechnern mehr benötigt.

Bedauerlich finde ich, dass keine zweite Festplatte direkt mit dem Trekstor gekoppelt werden kann.
Die Übertragungsrate im 100 Mbit Netz ist bei großen Bilddateien etwas langsamer als zwischen zwei PC, ich kann aber zufriedenstellend schnell Raw Bilddateien in PS öffnen. Das fehlende File-Lock ist natürlich ein Manko. Daher muß per Absprache verhindert werden, dass Dateien gleichzeitig bearbeitet werden.

Die Datensicherung des Trekstor erfolgt mit Acronis auf die jetzt überflüssig gewordene externe 250 GB Firewire Platte

Ein paar unverbindliche Meßwerte im Lan: 10 JPG (51 MB) vom Trekstor auf lokale Festplatte: deutlich unter 5s; 114 JPG (650MB) 70s

WLan habe ich noch nicht gemessen, es erscheint mir aber nicht langsamer als der WLan Zugriff auf ein freigegebes Laufwerk, jedoch spürbar langsamer als ein Zugriff per Kabel.
Das 400 GB Gerät gab es für knapp 200? bei Amazon.

Gruß, Bernhard
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Alt 27.12.2006, 13:57   #7
ubit
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Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Danke - mit den Trekstores liebäugele ich auch. Datensicherung würde ich machen, indem ich die Platte dafür per USB lokal an einen Rechner hänge. Über's Netz wäre mir das dann doch zu langsam.

Ciao, Udo
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Alt 27.12.2006, 14:50   #8
hzj
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Beiträge: 527
Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Zitat:
Zitat von nipponichi Beitrag anzeigen
NDAS ist gegenüber NAS proprietär und benötigt Treiber. Außerdem ist Multiuser-Zugriff problematisch.
Das Protokoll oder die Schnittstelle (100Mbit/1Gbit) sagt nichts über die Performance aus, daher würde ich vorher Tests (z.B. c´t) studieren. Dort erfährt man auch viel über versteckte Nachteile, und die gibt es reichlich ...

Edit: In c´t 1/07, S. 56 ist ein Kurztest über eine NDAS-Platte, zwar sehr schnell (wird Dein WLAN überfordern, aber mit den oben genannten Nachteilen.)
Ich habe gerade mal in der CT nachgeblättert, den Bericht hatte ich glatt überlesen. Das Ding ist ja richtig schön schnell. (Das 400er Trekstor war ursprünglich auch mit rund 700? angekündigt)
Für mich stellt sich jetzt die Frage:
Wie proprietär ist NDAS eigentlich? Bastelt jeder Anbieter externer Platten seine eigene Version oder können alle NDAS Platten miteinander? Reicht ein NDAS Treiber für alle Hersteller oder muss ich jedesmal einen weiteren installieren wenn neue Hardware dazukommt und eventuelle Inkompatibilitäten in Kauf nehmen?

Gruß, Bernhard
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Alt 27.12.2006, 14:56   #9
ubit
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Ort: Moers
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Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Wenn ich das richtig verstehe, gibt es einen "Erfinder" von NDAS: http://www.ximeta.com/
Und bei den Netzwerkplatten gibt es dann halt NAS (meist Linux-Basis mit SMB) und NDAS. Letzteres ist dann wohl immer mit der Technologie von XIMETA.
Ist mir aber eigentlich ziemlich egal. Treiber für NDAS gibt es für Win, Max, Linux - was will man mehr? Die Platten sind mittlerweile auch so billig, dass man in ein paar Jahren ohne Bauchschmerzen auf eine andere Technik wechseln kann, falls es dann nichts kompatibles mehr neu geben sollte. Wobei ich die Daten auf dem Ding ja ohnehin regelmäßig sichern werde. Insofern...

Ciao, Udo

P.S.: Die c't ist die aktuelle Ausgabe, oder? Die wollte ich eh gleich noch holen.
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Alt 27.12.2006, 17:06   #10
uomo
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Ort: Bremerhaven
Beiträge: 388
Standard AW: Netzwerkplatte: NDAS

Hallo ubit,
ich hatte mir kürzlich eine NDAS Festplatte zugelegt und dachte, prima das wird mein Server. Ich nutze SuSe Linux und windows auf diversen PC`s, maximal rödeln da 2 Leute im Netz, läuft auch alles soweit. Aber bei größeren Datenmengen (Sicherung) ist nach meinen Erfahrungen NDAS langsamer im Netzwerk. Der gemeinsame Zugriff auf eine Datenbankdatei funzt systembedingt nicht. Nur wer die Datenbank zuerst öffnet hat Schreibrechte. Die NDAS-Platte ist bei mir deshalb zu einem reinen Backup-System reduziert. NDAS ist klein und kompakt, wenn das nicht wichtig ist dann denk mal über meine Lösung nach: Ich hab mir in der Bucht ein gebrauchtes PC-Komplettsystem, einen Scenic mit PIII Prozzi gekauft, je nach Ausstattung so um/an die 100.- Doppelmark. PIII deshalb, weil sie einen guten Kompromiß zwischen Energiekonsum, Geräuschentwicklung und Leistung bieten. Natürlich braucht der PC dann noch eine zusätzliche Festplatte als echten Massenspeicher. Als OS kannste Linux nehmen oder, wie bei mir vorhanden, auf eine von diversen schlummernden win 2000 prof Lizenzen zurück greifen. Die Scenic´s bieten ja nach Version Wake on Lan, auf dem PC ist zudem eine ident Nr und du steigst damit in den wirklich vorbildlichen Siemens Support für deine Maschine ein. Da gibt´s updates und software für WoL. Natürlich der Energieverbrauch des Systems über dem von NDAS aber gerade die wenig Wärme (Energie!) entwickelnden PIII sind der Tipp. In Verbindung mit WoL und einer optimalen Konfiguration des PC´s überwiegt der Vorteil. Diese Lösung ist für mich einfach besser. Bei Interesse schickt mal ne PN für weitere Details, Handbuch eines PC als PDF usw...


Gruß Michael
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