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Alt 09.09.2017, 01:56   #31
softdown
Benutzer
 
Registriert seit: 06.09.2017
Beiträge: 11
Standard AW: Meta-Strategie zur Wahl von Festbrennweiten

Hallo Martin,

dein "Problem" kommt mir fast bekannt vor nur ohne Umstieg .

Bei dem, was du fotografieren möchtest hattest du mit dem 40-150 (+tcon) ja schon richtig gelegen. Bei mir ist es zwar nur das "normale" Zoom, aber das hat in diesem Sommer wirklich hervoragende Bilder im Zoo geschossen und war von der Brennweite her absolut passend. Nur ganz selten gab es Situationen wo es nach mehr als 150mm gelüstete.

Im Wildpark sieht das wieder anders aus - das Pana 100-400 kenne ich nicht, soll aber ganz gut sein. Für derlei Zwecke würde ich am liebsten ein Zoom haben (in meinem Fall das 75-300 von Oly). Das Oly ist zwar kein Lichtriese und am langen Ende scheiden sich die Geister über die Qualität, aber wenn die Qualität nicht genügt wäre meine Wahl das Pana. Mit fester Brennweite von 300mm croped man entweder laufend oder ist doch zu nah drann (und drei Meter zurück ist bei der Brennweite ja nu noch sehr euphemistisch umschrieben ).

Beim Weitwinkel ist das Oly 7-14 natürlich eine Klasse für sich. Wobei 7mm am kurzen Ende schon wirklich sehr viel Weitwinkel sind. Mit dem 9-18 hatte ich bisher nicht die Freude, könnte mir aber vorstellen, dass es vielen mehr liegt.

Da ich - ähnlich wie du - auch ziemlich am Anfang das 60er Macro hatte, hatte ich auch etwas lichtstärkeres. Ich konnte also in etwa vergleichen, ob es mir an Licht oder flexibler Brennweite mangelte.

Meine Entscheidung war erst flexibel mit Zooms auszubauen und dann die typischen Festbrennweiten zu holen (17, 25, 45, 75). Die Festbrennweiten sind ohne Zweifel etwas, das in die Sammlung gehört und viel Spaß macht. Gerade das 25er und 45er sind dabei auch sehr bezahlbar. Aber die Kombi aus Festbrennweiten bringt (zumindestens mir) im täglichen Einsatz nicht die Flexibilität, die ich gerne hätte. Fotos aus dem Zoo, Wildpark, Familienfeier etc. möchte ich auch mal ooc nutzen können (jpeg+raw Aufnahme).

Evtl. ist für dich also anfangs auch ein Mix nicht schlecht. 40-150 Pro, 25mm + 45mm Festbrennweite. Damit hast du am langen Ende ein wenig mehr abgedeckt und zwei lichtstarke Festbrennweiten die anständige Qualität liefern.
Das 7-14 oder 9-18 für (U)WW und schon fehlt eigtl. nur noch der ganze lange Bereich.

Soweit zu meinen Ideen.

Besten Gruß,
Mike
__________________
Oly E-M10 mk I, E-M5 mk II
Oly 7-14, Oly 8mm Fish, Oly 14-42, Oly 17, Oly 25, Oly 40-150, Oly 45, Oly 60 Macro, Oly 75, Oly 75-300
Celestron Astro Fi 5 1250 - damit ich den Weltuntergang rechtzeitig kommen sehe
Walimax 650-1300 - der Weltuntergang sollte genug Licht liefern für Blende 16
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Alt 09.09.2017, 21:11   #32
cabbage
Benutzer
 
Registriert seit: 01.01.2005
Beiträge: 21
Standard AW: Meta-Strategie zur Wahl von Festbrennweiten

Hi zusammen,

unendliches Thema, ja.
Wenn man als Hobbyfotograf hauptsächlich im Urlaub fotografiert, dann sind Festbrennweiten m.Erfahrung nach deutlich flexibler, zumal die mft-Optiken bereits bei Offenblende sehr gut sind.
Dann bleibt noch das Thema Freistellen-meistens wohl für Porträts - hier tendiere ich zum 1,7 42,5 - bezahlbar, sehr gut und gute Nahfunktion.
Da man sich für mft u.a. und bei mir auch vorallem aus Gewichts- und bedienungsvorteilen entscheidet, komme ich zu folgender Objektivkombination ( Body GX8):

Oly 2,8 7 - 14 - leichter & besser & weiter ist nirgends anders besser zu haben
Pana 12-35 2,8 Immerdrauf , sehr gut ab Offenblende
Pana 50- 200 wenn es im Herbst kommt (aktuell Oly 1,8 75 + Pana 100-300, vorher Pana 35-100 2,8)
Pana 1,7 42,5 für Porträts
Pana 3,5 8mm, zukünftig Oly 1,8 8mm fisheye für Ultra-Weitwinkel

Bezüglich Vielseitigkeit und Gewicht schlägt dies jede FF-Ausrüstung, die 20 Mio der GX8 zusammen mit raw-verarbeitung reichen normalerweise stets aus.
Die Festbrennweitendiskussion ist nach meiner Erfahrung akademisch bei üblicher Fotografiererei - evtl. einen winzigen Tick besser, aber die Nachteile des Zeitverbrauchs, des häufigen Wechselns überwiegen für mich - und ich hatte fast schon alles primes - auch das 1,8 75 - toll, aber für welche Motive flexibel und schnell genug... ein 35-100 2,8 oder das 50-200 sind wohl praxisgerechter...


gruß

cabbage
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Alt 11.09.2017, 08:58   #33
Martin Bracke
Benutzer
 
Threadstarter
 
Registriert seit: 01.02.2005
Ort: Heltersberg
Beiträge: 83
Standard AW: Meta-Strategie zur Wahl von Festbrennweiten

Zitat:
Zitat von softdown Beitrag anzeigen
Hallo Martin,

dein "Problem" kommt mir fast bekannt vor nur ohne Umstieg .
Hallo Mike, danke für deine Anregungen. Ich habe/hätte mir diese Gedanken tatsächlich auch ohne den Systemwechsel gemacht, der kam relativ unerwartet dazu .Für mich mit vielen Vorteilen verbunden, mit denen ich vor der Beschäftigung mit einem Wechsel gar nicht gerechnet hatte .

Zitat:
Zitat von softdown Beitrag anzeigen
Meine Entscheidung war erst flexibel mit Zooms auszubauen und dann die typischen Festbrennweiten zu holen (17, 25, 45, 75). Die Festbrennweiten sind ohne Zweifel etwas, das in die Sammlung gehört und viel Spaß macht. Gerade das 25er und 45er sind dabei auch sehr bezahlbar. Aber die Kombi aus Festbrennweiten bringt (zumindestens mir) im täglichen Einsatz nicht die Flexibilität, die ich gerne hätte. Fotos aus dem Zoo, Wildpark, Familienfeier etc. möchte ich auch mal ooc nutzen können (jpeg+raw Aufnahme).
So werde ich es tatsächlich mit hoher Sicherheit machen. Es kommt noch das 40-150 Pro, dann einige Festbrennweiten. Das 12-100 macht mir schon viel Spaß und aus meinem Nutzungsverhalten probiere ich die Reihenfolge für den Kauf der Festbrennweiten festzumachen.

Zitat:
Zitat von cabbage Beitrag anzeigen
Hi zusammen,

unendliches Thema, ja.
Wenn man als Hobbyfotograf hauptsächlich im Urlaub fotografiert, dann sind Festbrennweiten m.Erfahrung nach deutlich flexibler, zumal die mft-Optiken bereits bei Offenblende sehr gut sind.
Dann bleibt noch das Thema Freistellen-meistens wohl für Porträts - hier tendiere ich zum 1,7 42,5 - bezahlbar, sehr gut und gute Nahfunktion.
Da man sich für mft u.a. und bei mir auch vorallem aus Gewichts- und bedienungsvorteilen entscheidet, komme ich zu folgender Objektivkombination ( Body GX8):
Du meintest vermutlich Zooms für den Urlaub, oder? Schreibst du zumindest weiter unten, und mir wäre ständiger Objektivwechsel im Urlaub auch zu anstrengend.

Da ich nur den kleineren Teil meiner Fotos tatsächlich im Urlaub mache, gibt es Zeit und Raum für die Arbeit mit Festbrennweiten. Das werde ich auch auf jeden Fall testen – bei Gebrauchtkauf ist das ja mit relativ übersichtlichem finanziellem Aufwand möglich.

Mein Wechsel zu mFT ist aus der jetzigen Perspektive nicht überwiegend dem Gewichtsvorteil zuzuschreiben. Deshalb habe ich auch kein Problem mit den knapp 600g des 12-100 (oder demnächst mit dem 40-150 Pro). Es sind ein par Vorteile der Spiegellosen, die ich vorher nie richtig wahrgenommen hatte und jetzt richtig gut finde. Natürlich hätte es auch Canon M, Fuji oder Sony werden können, da wird es dann sehr individuell, finde ich.
__________________
Olympus OM-D E-M1mkii + m.Zuiko 12-100/4IS + m.Zuiko 60/2.8 Macro & Canon DSLR mit Objektiven
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