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Alt 19.12.2016, 22:24   #181
FragenueberFragen
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Beiträge: 1.628
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn man unbedingt eine Leica M haben möchte, einem aber der digitale Einstieg zu teuer ist, dann kauft man sich eben einfach eine für Film - einschließlich einem Objektiv, idealer Weise eine 28mm oder ein 35mm. Auch günstigere Modelle ohne das Leica-Label ermöglichen begeisternde Ergebnisse, Mitglied Rokko hat es gezeigt.

Dann kann man probieren. Falls einem das gefällt, alles super. Alle weiteren Perspektiven sind offen - anderer Brennweiten, Objektive, Bodys...

Falls einem der Aufwand mit dem Film zu groß ist und der Mythos Meßsucher samt Leica nicht das gebracht hat, was man sich erhoffte, dann verkauft man den Kram ganz einfach wieder, vermutlich ohne Verlust. Zumindest dann, wenn man vorher Preisrecherchen durchgeführt hat und sich nicht einen überteuerten Mist hat andrehen lassen.

Falls einem der Aufwand mit dem Film zu groß ist, aber einen das Meßsucherding begeistert, kann man dann über die Anschaffung einer Digitalen nachdenken. Ein Objektiv besitzt man ja schon. Ein, auch bei den 'preisgünstigeren' Modellen ein nicht zu unterschätzender Posten. Ist halt so.

Eine M9 macht übrigens auch bei wenig Licht ganz hervorragende Bilder, das kann man bei Mitglied Rokko nachschauen. Sie sind natürlich recht expressiv, manche würden sagen, trashig, aber mehr leistet bei wenig Licht ein Film auch nicht. Ganz im Gegenteil.
FragenueberFragen ist offline  
Alt 26.12.2016, 00:25   #182
A-und-D
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Registriert seit: 24.01.2012
Beiträge: 676
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Sollten die Bilder vorzugsweise in digitaler Form verfügbar sein, bietet sich der rein digitale "Weg" an.

Was bereits zu Anfang gesagt wurde' stimmt schon - ein vorzüglicher Scanner kostet in Relation nicht besonders viel.
Oft geht leider auch vergessen, daß ein PC zwar durchaus reicht, es aber für höhere Ansprüche weitaus mehr braucht.
Anspruchsvolle Digitalfotografie bedingt ebenso Kosten und Aufwand.
Digital entstandene Bilder sind naturgemäss schnell zur Ansicht verfügbar , deswegen aber noch längst nicht fertig. Es sei denn, man ist bereit, Potenzial aus der Hand zu geben.

Analog hat man das Qualitätspotenzial tendenziell schnell ausgeschöpft, was durchaus auch sogenannt "entschleunigt wirken kann. Durch die "limitierten" Möglichkeiten ist man zwar Vergleichsweise eingeschränkt, ist aber andererseits nicht ständig bemüht, die Grenzen des Machbaren auszuloten - "machbar" zur "Referenz" der Digitalfotografie.
Das verleitet folglich, nicht ständig über den Tellerrand zu schauen - was andere Kameras, andere Objektive usw besser leisten könnten.

Meiner persönlichen Ansicht nach entspricht dies eher der Art fotografierens mittels klassischer Messsucherkameras.
__________________
analog & digital
A-und-D ist offline  
Alt 26.12.2016, 16:45   #183
FragenueberFragen
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Registriert seit: 11.01.2010
Beiträge: 1.628
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Zitat:
Zitat von A-und-D Beitrag anzeigen
Analog hat man das Qualitätspotenzial tendenziell schnell ausgeschöpft, ...
Wohl kaum. Beim Dia vielleicht. Aber beim Negativ-Film stehst du ja selbst in der Duka, da kannst du an einem Foto eine Woche sitzen, besser stehen, wenn du möchtest. Und beim Scannen, entsprechender Scanner und vor allem Scan-Software vorausgesetzt, hast du ähnliche Optionen wie bei der RAW-Entwicklung. Nur dass das beim Negativ deutlich schwerer ist, auch weil jeder Versuch ein paar Minuten dauert, bis man das Ergebnis hat.
FragenueberFragen ist offline  
Alt 26.12.2016, 18:18   #184
01af
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Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 3.856
Standard Re: Leica M analog oder digital? Fragen über Fragen

Zitat:
Zitat von A-und-D Beitrag anzeigen
Analog hat man das Qualitätspotenzial tendenziell schnell ausgeschöpft ...
Was für eine absurde Aussage!
01af ist offline  
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Alt 26.12.2016, 21:07   #185
FragenueberFragen
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Registriert seit: 11.01.2010
Beiträge: 1.628
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Mir fällt noch eine andere Herangehensweise ein, die deutlich günstiger und darum einfacher ist.

Man kaufe sich eine gebrauchte Olympus OM1/2 mit einer WW-Festbrennweite. 35 oder 28mm. Denn das dürfte für einen Hunni machbar sein. Dazu gebraucht einen guten Durchlicht-Flachbettscanner mit Siverfast oder einen günstigeren Negativscanner.

Natürlich ist die Olympus eine SLR, da gibt es Unterschiede, die Leicianer werden mich vielleicht steinigen, aber so weltbewegend in der Usability sind die Unterschiede nicht. Die eine Schnittbild-Entfernungsmesser, die andere Mischbild, bei der einen sieht man (fast) das Format des belichteten Negativs durch den Sucher, bei anderen etwas mehr mit einem eher ungenauen Rahmen. OK, kein Meßsucher, aber ich möchte mal behaupten, von dem alleine wird nicht die große Magie erstrahlen, falls einen das analoge (mit Film und ohne jede Automatik) Arbeiten annervt. Das kann man mit der OM gut und günstig ausprobieren.

Falls einen das begeistert, kann man sich eine analoge M leisten. Damit gehen dann Sachen, die man mit der OM nicht machen kann. Leica-Objektive sind (offen viel) besser und vor allem im WW-Bereich lichtstärker erhältlich.

Geändert von FragenueberFragen (26.12.2016 um 22:18 Uhr)
FragenueberFragen ist offline  
Alt 27.12.2016, 00:28   #186
e410
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Registriert seit: 15.03.2008
Ort: Dortmund
Beiträge: 1.157
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Zitat:
Zitat von A-und-D Beitrag anzeigen
. . . Analog hat man das Qualitätspotenzial tendenziell schnell ausgeschöpft . . .
Ein Tipp: Aktualisiere dein Wissen um die Fotochemie.

Zitat:
Zitat von FragenueberFragen Beitrag anzeigen
Natürlich ist die Olympus eine SLR, da gibt es Unterschiede, die Leicianer werden mich vielleicht steinigen, aber so weltbewegend in der Usability sind die Unterschiede nicht. Die eine Schnittbild-Entfernungsmesser, die andere Mischbild, bei der einen sieht man (fast) das Format des belichteten Negativs durch den Sucher, bei anderen etwas mehr mit einem eher ungenauen Rahmen.
Keine Steinigung - aber deine Worte zeigen, dass Du den Grenzbereich nicht wirklich kennst: Mit der M fokussiere ich dann noch korrekt, wenn der AF meiner DSLR durch das Nirvana pumpt oder der Schnittbildindikator meiner Leica R8 beim fehlenden Licht die weiße Fahne zeigt - heute morgen in der Kirche passiert.

PS: Natürlich sind die OMs wirklich nette Kameras, allerdings sollte man zu den OM1N/OM2N greifen, um nicht das Anwachsen der schwarzen Punkte im Sucher sehen zu müssen. Und gegenüber einer Leica M6 ist auch eine Olympus OM4Ti ein Sonderangebot.

Geändert von e410 (27.12.2016 um 01:09 Uhr)
e410 ist offline  
Alt 27.12.2016, 11:03   #187
krohmie
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Beiträge: 3.770
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Es geht hier um M digital oder analog, nicht um Olympus Altgeräte!!!

Bitte beachten!
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Mit freundlichem Gruß
Krohmie

Fotos werden gemacht mit Kristallen unterschiedlicher
Brechungsindizes und elektronischen Photonenregistratoren.
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Serenity - das kleine Schiff

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krohmie ist offline  
Alt 28.12.2016, 09:34   #188
Mark64
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Beiträge: 253
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Es muss ja unglaublich schwer zu verstehen sein, was mit "M analog oder digital?" gemeint ist. Und nein, es geht nicht um "wie kann man möglichst günstig an eine analoge Kamera kommen".

M analog würde ich heute nur noch nutzen, wenn ich den ganzen Fotografieprozess auf eine alte, "ursprüngliche" Art bewusst durchleben möchte: also von der Einschränkung, pro Film nur eine überschaubare Anzahl Fotos machen zu können und sich dadurch sehr gut zu überlegen, was man fotografieren möchte, die Lichtsituation viel mehr hinzunehmen, da man auf einen festen ISO-Wert festgelegt ist und man danach die Entwicklung in der DK vollständig kontrollieren möchte. Wegen dem Stil der analogen Fotos würde ich es nicht mehr machen, weil ich den Effekt auch über Bildbearbeitung hinbekomme (jedenfalls nach meinem Geschmack).

Aus Kostensicht ist eine gebrauchte analoge M wohl erste Wahl, wenn man in die Leica M-Welt mit möglichst geringem Budget einsteigen will. Aber es ist halt deutlich "unbequemer" als eine digitale M.

Ich nutze eine M4 nur noch sehr sehr selten und eigentlich eher, um mich von der Funktionstüchtigkeit zu überzeugen (leider löst sie manchmal nicht sofort aus, daher hatte schon überlegt, sie abzugeben).
Mark64 ist offline  
Alt 03.01.2017, 01:52   #189
s_xs
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Registriert seit: 15.03.2013
Beiträge: 32
Standard AW: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Qualitativ geht nichts über analog. Egal ob in den hohen ISO-Bereichen oder in dem was der Film teilweise an Reserve hat. Um das Potential zu nutzen sollte natürlich die ganze Arbeitskette passen. Auch die Limitierung der möglichen Bilder schadet nicht. Es lässt sich auch nicht jedes Filmmaterial digital nachahmen. Siehe bspw Washi.

Entweder oder ist insgesamt schwierig, würde es immer von der Situation abhängig machen.

Es gibt auch Situation da weiß ich digital zu schätzen.

Günstiger ist auf die lange Sicht digital und schneller.

Ich habe mit einem Canon Scanner angefangen und bin mittlerweile bei einem flextight. Allein was da nochmal in den Bildern steckt ist beeindruckend.

OT: Wer in größeren Formaten wie 4x5 oder 6x17 etc fotografiert weiß wie weit digital ist.
s_xs ist offline  
Alt 03.01.2017, 06:50   #190
01af
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Registriert seit: 08.05.2007
Beiträge: 3.856
Standard Re: M analog oder digital? Fragen über Fragen

Zitat:
Zitat von s_xs Beitrag anzeigen
Qualitativ geht nichts über analog.
Lächerlich!

Du magst Film vielleicht schöner finden, das ist Geschmackssache. Aber was die technische Bildqualität angeht – Farbwiedergabe, Auflösung, Kantenschärfe, Rauschen – so liegen aktuelle Digitalkameras um etwa zwei bis drei Formatstufen über Film. Von der schnelleren, sichereren und bequemeren Verarbeitung ganz zu schweigen.
01af ist offline  
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