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Alt 09.01.2008, 15:34   #6
hboy
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Standard AW: Beugungsunschärfe - ich kapiers nicht!

Zitat:
Zitat von CB|Arne Beitrag anzeigen
Vorrechnen

Stichwort ist hier wohl das Abbé'sche Kriterium. Er hat es zwar für Mikroskope aufgestellt, macht aber nix. d_min = k lambda / NA ...
Bei dem Koeffizienten bin ich mir nicht sicher, ist aber entweder 0.61,1 oder 1.22 (kann man ja nachlesen)
Dies ist die Umschreibung der Sinusbedingung, dass die ersten Nebenmaxima der Einspaltbeugung noch mit in den Öffnungsdurchmesser des Objektivs fallen.


auch treffend ist http://www.modernmicroscopy.com/main.asp?article=65 (Suche nach "Abbe criterion")


PS: hab mal in "Demtröder II, Elektrizität und Optik, 4. Auflage" nachgeschaut, da ist 1 hergeleitet. grünes Licht hat etwa lambda = 5*10^-7m, gehe mal von 10µm pixel pitch des Sensors aus, dann ist für NA = 1/16 (f/16) die minimal aufgelöste Struktur 8.5µm, also schon hart am Limit. Wenn man bedenkt, dass dieses Kriterium für den kleinsten erkennbaren Kontrast gilt, also fernab jeglicher guten Abbildungsleistung,solltest du vielleicht 2.44 als Koeffizient annehmen. Damit wäre bei 500nm das Beugungslimit bei NA = k lambda / d_min = 2.44 * 5 * 10^-7 m / (10 * 10 ^-6 m) = 0.122 (f/8.2) erreicht.


Noch Fragen ?


PPS: der maximale Zerstreuungskreisdurchmesser leitet sich unmittelbar aus dem pixel pitch ab
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Geändert von hboy (09.01.2008 um 15:51 Uhr)
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